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Coronavirus (COVID-19): Status quo – Schulen, Hochschulen, Universitäten und Forschungsinstitutionen

Schulen - Unterricht seit Montag, 16.3.2020 ausgesetzt

Primarstufe und Sekundarstufe I (Volksschulen, NMS, AHS-Unterstufe, Sonderschulen)

 Seit 16.3.2020 stehen die Volksschulen, NMS, AHS-Unterstufen und Sonderschulen nur mehr für jene Schülerinnen und Schüler offen, deren Eltern außer Haus erwerbstätig sein müssen und deren Kinder zuhause nicht betreut sind, oder für jene Schülerinnen und Schüler, deren Eltern aus anderen persönlichen Gründen die Betreuung zu Hause nicht bewerkstelligen können.

Die Schulen sind angehalten, für ihre Klassen einheitliche Übungshefte zu erstellen und diese den Schülerinnen und Schülern mitzugeben. Diese Übungshefte werden auch von jenen Schülerinnen und Schülern bearbeitet, die zu Betreuungszwecken in der Schule verbleiben. Die Bearbeitung dieser Übungsmaterialien fließt – vergleichbar mit einer Hausübung oder Mitarbeit – in die Leistungsbeurteilung ein.

Ziel ist, in dieser Überbrückungszeit den bisherigen Lernstoff zu vertiefen, es wird kein neuer Lernstoff durchgenommen.

Nach Ostern kann schulautonom entschieden werden, ob neuer Lehrstoff erarbeitet wird, oder nicht.

Sekundarstufe II (PTS, AHS-Oberstufe, BMHS)

Seit Montag, 16.3.2020 sollten Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II nicht mehr zum Unterricht in ihren Schulen erscheinen. Die Abholung von Übungs- und Vertiefungsmaterialien bzw. von dafür notwendigen Dokumenten ist unter Einhaltung der verschärften Hygienevorschriften möglich.

Die Schulen sind angehalten, für ihre Klassen einheitliche Übungs- und Vertiefungsmaterialien zu erstellen und diese den Schüler/innen mitzugeben bzw. digital zur Verfügung zu stellen. Die Inhalte der Übungs- und Vertiefungsmaterialien sollen von den Schüler/innen verbindlich bearbeitet werden. Diese Bearbeitung fließt – vergleichbar mit einer Hausübung oder Mitarbeit – in die Leistungsbeurteilung ein.

In dieser Überbrückungszeit kann nach Ostern neuer Lehrstoff erarbeitet werden. Die Entscheidung dazu erfolgt am Schulstandort. An Berufsschulen ist neuer Lehrstoff im Rahmen des Distance-Learning zu erarbeiten.

Hochschulen, Universitäten und Forschungsinstitutionen

Im Laufe des Zeitraums zwischen 9. März und 16. März haben nun alle Universitäten und Hochschulen ihren Lehrbetrieb auf virtuelle Lehre / distance learning / home learning umgestellt. Die Prüfungen finden derzeit online statt oder unter Einhaltung der hygienischen Verhaltensregeln, soweit dies aufgrund der örtlichen Situation vertretbar ist, oder werden verschoben.

Der Universitätssport wurde vorübergehend ausgesetzt, die Lesesäle der Universitätsbibliotheken geschlossen und Veranstaltungen unter Berücksichtigung des einschlägigen Erlasses des Bundesministerministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz entweder abgesagt oder verschoben. 

Sofern keine Universität oder Hochschule gemäß Epidemiegesetz – seitens der Gesundheitsbehörde oder auf Anordnung der zuständigen Gesundheitsbehörde durch die Hochschule selbst – geschlossen wurde, soll der allgemeine Forschungsbetrieb unbeschadet der zu treffenden Maßnahmen aufrecht erhalten bleiben.

Bei der Umsetzung dieser Maßnahmen ersucht das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung um größtmögliche Kulanz den Studierenden gegenüber.