Der Gebrauch von Cookies erlaubt uns Ihre Erfahrungen auf dieser Website zu optimieren. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu.

Der Gebrauch von Cookies erlaubt uns Ihre Erfahrungen auf dieser Website zu optimieren. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu.

Der Gebrauch von Cookies erlaubt uns Ihre Erfahrungen auf dieser Website zu optimieren. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu.

Institute of Science and Technology Austria (IST Austria)

Das Institute of Science and Technology (IST Austria) in Klosterneuburg ist ein Forschungsinstitut mit eigenem Promotionsrecht. Zudem darf das Institut Master-Abschlüsse verleihen. Das 2009 eröffnete Institut widmet sich der Grundlagenforschung in den Naturwissenschaften, der Mathematik und den Computerwissenschaften. Das Institut beschäftigt Professoren und Professorinnen nach einem Tenure-Track-Modell, Postdocs sowie PhD-Studierende in einer internationalen Graduate School. Neben dem Bekenntnis zum Prinzip der Grundlagenforschung, die rein durch wissenschaftliche Neugier getrieben wird, hält das Institut die Rechte an allen resultierenden Entdeckungen und fördert deren Verwertung. Der erste Präsident des IST Austria ist Thomas A. Henzinger, ein renommierter Computerwissenschaftler und vormals Professor der University of California in Berkeley, USA, und der EPFL in Lausanne, Schweiz.

IST Austria rekrutiert seine Forschenden – von Masterstudierenden über Doktoratsstudierende bis zu Professor/inn/en – in der gesamten Welt und wählt sie ausschließlich auf Grundlage der Qualität ihrer Forschungsarbeit und ihres Entwicklungspotenzials aus. Neben dem Bekenntnis zum Prinzip der Grundlagenforschung, die rein durch wissenschaftliche Neugier getrieben wird, hält das Institut die Rechte an allen resultierenden Entdeckungen und fördert deren Verwertung. Die Finanzierung des Instituts stützt sich auf vier Säulen: öffentliche Finanzierung, Forschungsförderungen durch Peer-Review-Begutachtung, Technologie-Lizenzierung und Spenden. Die Führungs- und Management-Strukturen des IST Austria garantieren die Unabhängigkeit und Freiheit von politischen und kommerziellen Einflüssen. Das Institut wird durch den Präsidenten geleitet, der vom Kuratorium bestellt und durch einen wissenschaftlichen Beirat unterstützt wird. Eine internationale Jury, bestehend aus externen Wissenschaftler/inne/n, evaluiert das Institut regelmäßig.

Im Bundesgesetz zur Errichtung des IST Austria ist festgehalten, dass die wissenschaftlichen Tätigkeiten des Instituts regelmäßig zu evaluieren sind. 2019 fand deshalb die dritte wissenschaftliche Evaluierung in Form eines Vorortbesuchs durch ein hochrangiges, siebenköpfiges Expertenpanel statt. Im Evaluierungsbericht hält das Panel fest, dass sich das IST Austria auf einem guten Weg befindet, seine von der österreichischen Regierung und dem Bundesland Niederösterreich gesetzten Ziele zu erreichen. Es betont die bemerkenswerten Leistungen des IST Austria innerhalb von nur zehn Jahren seit seiner Gründung und lobt diesbezüglich insbesondere die Leitung durch Management und Administration. Das Panel hält fest, dass sich die Vision bei Errichtung des IST Austria als goldrichtig erwiesen hat und dass das Institut heute als Vorbild für jene Länder herangezogen werden kann, die exzellenzbasierte visionäre Wissenschaft betreiben wollen.

Finanzierung des IST Austria

Seit 2015 schließt das IST Austria Leistungsvereinbarungen mit dem BMBWF für eine Geltungsdauer von drei Jahren ab. Die Mindestkriterien der Leistungsvereinbarungen sind seit 2020 im Forschungsfinanzierungsgesetz (FoFinaG) verankert. Die dritte Leistungsvereinbarungsperiode von 2021-2023 sieht ein Globalbudget sowie eine leistungsabhängige Auszahlung von insgesamt maximal 245,5 Millionen Euro an das IST Austria vor, wobei die Mittel nach Erfolg und Finanzbedarf ausbezahlt werden.

Gesetzlich sind der Bund und das Land Niederösterreich als Erhalter des IST Austria normiert. Die Aufteilung der der Finanzierungsverantwortung unter den Erhalten erfolgt durch eine Vereinbarung gemäß Artikel 15a B-VG. Über diese bisher jeweils für zehn Jahre die maximalen Finanzmittel von Bund und Land nach Kostenarten zur Verfügung gestellt. Von 2016 bis 2026 steht dem Institut dementsprechend ein Budget von maximal 368 Millionen Euro an Landesgeldern, die für Bau- und Instandhaltungskosten vorgesehen sind, sowie maximal 988 Millionen Euro an Bundesgeldern, die für Forschung und Betrieb vorgesehen sind, zur Verfügung. Am 1. März 2021 haben sich beide Erhalter in einem gemeinsamen Memorandum of Understanding festgelegt, dass die derzeit geltende Vereinbarung gemäß Artikel 15a B-VG zwischen den beiden Erhaltern bereits im Jahr 2021 novelliert werden soll. Diese zweite Novellierung befindet sich derzeit im parlamentarischen Prozess. Darin verpflichten sich beide Erhalter zur Finanzierung des IST Austria vom 1. Jänner 2022 bis zum Ablauf des 31. Dezember 2036 bis zu einem Maximalbetrag von 3.280 Millionen Euro, wobei der Bund 75 Prozent des Finanzierungsbedarfs bis zu einem Maximalbetrag in der Höhe von 2.460 Millionen Euro und das Land Niederösterreich 25 Prozent des Finanzierungsbedarfs bis zu einem Maximalbetrag in der Höhe von 820 Millionen Euro bereitzustellen haben.

Die Wissenschaftler/innen und ihre Forschung

Die Wissenschaftler/innen am IST Austria sind in unabhängigen Forschungsgruppen organisiert. Jede Gruppe wird von einer/einem (Assistant) Professor/in geleitet und besteht in etwa aus 10 Doktoratsstudierenden und Postdocs. Während Professor/inn/en unbefristete Verträge erhalten, haben Assistant Professor/inn/en, angelehnt an das angloamerikanische Tenure-Track-System, befristete Verträge für in der Regel fünf Jahre. Auf einen befristeten Vertrag kann eine Beförderung zur Professur mit unbefristetem Vertrag folgen. Über die Beförderung wird ausschließlich aufgrund der wissenschaftlichen Leistungen der Assistant Professor/in entschieden, basierend auf einer Bewertung durch internationale wissenschaftliche Gutachten. Alle Doktoratsstudierenden und Postdocs erhalten befristete Arbeitsverträge.

Die Graduate School – kombiniertes Master-Doktoratsstudium am IST Austria

Das Doktoratsstudium an der internationalen Graduate School des IST Austria ist der erste Schritt in einer wissenschaftlichen Karriere in den Forschungsgebieten des Instituts, das multidisziplinär ausgerichtet ist. Hierzu können sich Studierende bereits nach einem Bachelorabschluss bewerben. Sollten diese Studierenden den Campus noch vor Abschluss ihres Promotionsvorhabens verlassen, kann das IST Austria auch Master-Abschlüsse vergeben. Die Sprache von Forschung und Lehre am IST Austria ist Englisch. Umfassende Informationen und Anmeldemöglichkeiten finden sich auf der Homepage des IST Austria.

Link

Institute of Science and Technology Austria

Downloads

Kontakt

Dr.in Renate Fischer
Referat V/9c - Angelegenheiten des IST Austria
renate.fischer@bmbwf.gv.at

Annika Glaßmeier, MA
Referat V/9c – Angelegenheiten des IST Austria
annika.glassmeier@bmbwf.gv.at