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Durchstarten im Sommersemester 2021

Zurück an die Hochschule - Abstand, Maske und Corona-Test machen‘s möglich

Wie geht es Studierenden nach einem Jahr Corona-Pandemie? Das hat das Meinungsforschungsinstitut Peter Hayek Public Opinion für das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) 517 Studierenden im Februar 2021 online gefragt. Die zentralen Ergebnisse dieser Befragung hat Wissenschaftsminister Heinz Faßmann bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit Sabine Seidler, der Präsidentin der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko) und der ÖH-Bundesvorsitzenden Sabine Hanger präsentiert. 

Zu den spannendsten Erkenntnissen der Umfrage zählt etwa, dass die Corona-Pandemie zwar für mehr als zwei Drittel der Studierenden eine Herausforderung darstellt, gleichzeitig die Umstellung auf Distance Learning aber mehrheitlich positiv bewertet wird. Insbesondere die Online-Lehr- und Lernangebote haben nach Meinung von 70% der Studierenden innerhalb der vergangenen zwölf Monate zugenommen, sowohl qualitativ wie auch quantitativ. 

Mit smarten Teststrategien zurück an die Universität bzw. Hochschule 

41% der befragten Studierenden erwarten im Sommersemester 2021 keine Änderungen der aktuellen Situation. Die lassen sich aber dank der verfügbaren Testmöglichkeiten im Sommersemester 2021 herbeiführen.  Der Umstand, dass, mittlerweile rasch und niederschwellig Corona-Testungen durchgeführt werden können, erlaubt, die Präsenz an Universitäten und Hochschulen wieder zu verstärken. Insbesondere für Präsenzlehrveranstaltungen und Präsenzprüfungen ist es Universitäts- und Hochschulleitungen daher möglich, Schnelltests von Studierenden vorzusehen. Das BMBWF arbeitet aktuell an einer entsprechenden Gesetzesgrundlage.

Aktualisierter Leitfaden für ein Durchstarten des Universitäts- und Hochschulbetriebs 

Mindestens ebenso wichtig ist aber, dass Studierende zum gemeinsamen Lernen, Arbeiten und Austauschen wieder an die Bibliotheken, Lesesäle, Lernzonen und auch Hörsäle kommen können, die zwischendurch unbenutzt leer stehen. Das BMBWF hat seinen bestehenden COVID-Leitfaden entsprechend den neuen Anforderungen im Sommersemester 2021 überarbeitet und aktualisiert. Die Entscheidung, wie sie ihren Betrieb konkret ausgestaltet, obliegt aber selbstverständlich weiterhin den jeweiligen Universitäts- und Hochschulleitungen. 

20+1 Mio. Euro zur Bekämpfung der Mehrkosten durch die Corona-Pandemie  

Sie entschieden auch, welche Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie an ihren Standorten die richtigen sind. Das BMBWF unterstützt Hochschuleinrichtungen dabei aber in finanzieller Hinsicht. 20 Mio. Euro stehen aus der laufenden Universitätsfinanzierung für die Deckung der Mehrkosten für die Bekämpfung der Corona-Pandemie bereit. Dazu kommt eine Mio. Euro für den Einsatz smarter Teststrategien für jene Universitäten, die diesen finanziellen Mehraufwand nicht selbstständig stemmen können.

Stärkung der Psychologischen Studierendenberatung (PSB)

Weil die Corona-Pandemie für viele Studierende eine Belastung darstellt, hat der Bedarf an psychologischen Einzelberatungen im vergangenen Jahr um 25% zugenommen. Konkret wird es ab Ostern 2021 rund 15 zusätzliche Vollbeschäftigte für die sechs psychologischen Beratungsstellen in Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg und Wien geben. Das entspricht einer Steigerung von 40 %. Damit bekommt jeder Standort mehr Personal. Darüber hinaus wird mittel- bis langfristig auch die Organisation der Beratungsstellen auf neue Beine gestellt. 

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BMBWF-Video: „Durchstarten im Sommersemester 2021“
Eindrücke, wie der Universitäts- und Hochschulbetrieb coronagerecht abgehalten werden kann an den Beispielen: Universität Wien, Universität für Musik und darstellende Kunst, Fachhochschule Campus Wien.