Der Gebrauch von Cookies erlaubt uns Ihre Erfahrungen auf dieser Website zu optimieren. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu.

Der Universitäts- und Hochschulbetrieb bis 7. Februar 2021

Aufgrund der aktuellen Infektionslage, insbesondere aufgrund einer drohenden Ausbreitung der besonders ansteckenden SARS-CoV-2-Variante „B.1.1.7“, hat die Bundesregierung den seit Dezember 2020 geltenden „harten Lockdown“ aktuell bis zum 7. Februar 2021 verlängert. Es ist essenziell, in diesem Zeitraum das gesellschaftliche Leben so weit wie möglich zu reduzieren, um physische Kontakte und damit das Ansteckungsrisiko tunlichst zu vermeiden. 

Das gilt selbstverständlich auch für Universitäten und Hochschulen. Sie führen ihren Lehr- und Prüfungsbetrieb ohnedies seit drei Monaten weitgehend in Form von Distance Learning durch. Daran soll folglich bis auf Weiteres festgehalten werden. Es gilt weiterhin das Prinzip: „Gemeinsam gegen Corona im Universitäts- und Hochschulbetrieb gelingt, indem alles, was irgendwie möglich ist, digital abgehalten wird.“ 

Das ist gerade bei nicht-substituierbaren Lehrveranstaltungen und insbesondere Prüfungen, bei denen Präsenz sinnvoll und notwendig ist, nur sehr eingeschränkt oder gar nicht möglich. Sie können daher – unter strengsten Schutz- und Hygienebestimmungen – auch vor Ort an den Universitäten bzw. Hochschulen stattfinden. Dabei ist auf die allgemeinen, strengeren Schutz- und Hygienebestimmungen Bedacht zu nehmen, die ab Montag, den 25. Jänner, in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Apotheken und Supermärkten gelten.

  • Dort ist ab diesem Zeitpunkt verpflichtend eine FFP2-Maske zu tragen. 
  • Der Mindestabstand von einem Meter wird auf das Doppelte, also auf zwei Meter, ausgeweitet. Aus dem „Babyelefanten“ wird ein „Teenie-Elefant“. 
  • Wie im allgemeinen Berufsleben soll auch im Universitäts- und Forschungsbetrieb – dort, wo es sinnvoll umsetzbar ist – auf die Möglichkeit von Homeoffice zurückgegriffen werden.  

Gerade zu Semesterende muss dem Prüfungswesen, insbesondere dem erfolgreichen Abhalten von Prüfungen oberste Priorität zukommen. Prüfungen sollten daher – dort, wo es sinnvoll und möglich ist - digital stattfinden. Dort, wo das tatsächlich nicht der Fall ist, können sie in Präsenz abgehalten werden – unter Einhaltung der strengeren Schutz- und Hygienevorschriften. Der Schutz der Gesundheit aller Hochschulangehörigen geht in jedem Fall vor.
 

Konkret bedeutet das:

  • Die Universitäten und Hochschulen haben seit Anfang November 2020 ihren Lehr- und Prüfungsbetrieb weitgehend auf Distance-Modus umgestellt. Das soll weiterhin so bleiben. 
  • Universitäten und Hochschulen waren bisher vom direkten Anwendungsbereich der COVID-19-Maßnahmen-Verordnungen im Gesundheitsbereich ausgenommen und bleiben das auch weiterhin. Sie haben seit Beginn der COVID-19-Krise bewiesen, dass sie im Rahmen ihrer Autonomie verantwortungs- und vertrauensvoll agieren. Deshalb wird auch in dieser sensiblen Phase weiter darauf vertraut. 
  • Universitäts- und Hochschulleitungen sind daher selbst dafür verantwortlich, die entsprechenden Corona-Maßnahmen festzulegen, die das erforderliche Schutzniveau garantieren. Sie kennen die individuellen Gegebenheiten an ihren Universitäts- und Hochschulstandorten am besten. Dabei ist die Orientierung an den Empfehlungen der Corona-Ampelkommission und aller Expertinnen und Experten, die die Bundesregierung zu Rate zieht, sowie an der Vorgangsweise im Bildungs- und Schulbereich geboten. 
  • Nachdem ab Montag, den 25. Jänner, in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Supermärkten und Apotheken, verpflichtend FFP2-Masken getragen und ein Mindestabstand von zwei Metern eingehalten werden muss, wird Universitäten bzw. Hochschulen empfohlen, dies ebenso in jenen Gebäuden und Räumlichkeiten anzuordnen, in denen mehrere Personen zusammenkommen. 
  • Universitäten und Hochschulen legen in diesem Zusammenhang weiterhin eigenständig fest, welche Schutz- und Hygienemaßnahmen an ihren jeweiligen Standorten einzuhalten sind. Dabei haben sie jedoch das bestehende geltende Schutzniveau zu garantieren, das durch die nun verschärften allgemeinen Schutz- und Hygienebestimmungen angehoben wurde. Das bedeutet, dass die Universitäten und Hochschulen somit auch ihre eigenen Schutz- und Hygienemaßnahmen daran entsprechend anpassen müssen. 
  • Um das Infektionsrisiko zu minimieren, finden der Lehr- und Prüfungsbetrieb hauptsächlich digital bzw. im Distance-Modus statt. Das gilt auch für mündliche Prüfungen. Dennoch können einzelne nicht substituierbare Lehrveranstaltungen und -Prüfungen an den Universitäten und Hochschulen stattfinden. Gerade in den bevorstehenden Tagen und Wochen muss dem Prüfungswesen oberste Priorität zukommen, damit Studierende die Gelegenheit bekommen, ihr Semester erfolgreich abzuschließen. Dabei ist jedoch stets auf die strenge Einhaltung von Sicherheits- und Hygienebestimmungen zu achten. 
  • In der Praxis wird das darauf hinauslaufen, dass nicht-substituierbare Prüfungen nur in Kleingruppen abgehalten werden können und dass dabei eine FFP-2-Maske und ein Zwei-Meter-Abstand einzuhalten ist. Alternativ können Universitäten und Hochschulen auch andere Schutzmaßnahmen, wie beispielsweise Antigentestungen vor Prüfungsbeginn, vorsehen. 
  • Bei der Planung und Durchführung von nicht-substituierbaren Prüfungen werden die Universitäten und Hochschulen darum gebeten, darauf Bedacht zu nehmen, dass Studierenden ausreichend Zeit für ihre Prüfungsvorbereitung bleibt. Das ist gerade in den kommenden Wochen besonders wichtig, in denen traditionell, aber auch aufgrund der coronabedingten Verschiebungen, viele Prüfungen innerhalb kurzer Zeit anstehen.  
  • Der Forschungsbetrieb läuft weiter wie bisher. Die Universitäten und Hochschulen haben dazu bereits umfassende Sicherheitskonzepte und Belegungspläne vorgelegt. Das gilt ebenso für den allgemeinen Hochschul- bzw. Universitätsbetrieb. Dieser nutzt folglich auch weiterhin die Möglichkeit von Homeoffice, soweit es mit der jeweiligen Tätigkeit und dem erforderlichen Betriebsablauf sinnvoll vereinbar ist. 
  • Bibliotheken: Damit Studieren, Lehren und Forschen auch in dieser heiklen Phase möglichst uneingeschränkt gewährleistet ist, sollte die Entlehnung auch weiterhin möglich sein. Allerdings bleibt es den jeweiligen Universitäten bzw. Hochschulen überlassen, die Bedingungen dafür festzulegen. Sie hängen maßgeblich von den baulichen Voraussetzungen der jeweiligen Bibliothek sowie von den jeweiligen Abläufen vor Ort ab. Der digitalen Entlehnung und Rückgabe stehen jedenfalls nichts im Wege. Die Lesesäle und Lernzonen bleiben jedoch aus Sicherheitsgründen geschlossen.
     

Nähere Informationen finden Sie in unseren Frequently Ask Questions.
Dort finden Sie auch Ausführungen zu Fragen rund um die Testungen und die Corona-Impfung.

Download