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Informationen über den aktuellen Universitäts- und Hochschulbetrieb

Mit 10. Juni sind in Österreich die nächsten Öffnungsschritte in Österreich gesetzt worden. Dazu zählt vor allem die Rückkehr des Babyelefanten, weil der einzuhaltende Mindestabstand von zwei auf einen Meter reduziert und die Quadratmeteranzahl, die pro Person etwa in Geschäften oder Sportstätten zur Verfügung stehen muss, von 20 auf 10 m² halbiert wurde. Zudem entfällt die FFP2-Maskenpflicht im Freien (bis auf wenige Ausnahmen) und bei Veranstaltungen können anstelle von jedem zweiten Platz wieder drei von vier Plätzen besetzt werden.

Diese Lockerungen sorgen auch an Universitäten und Hochschulen für eine Entspannung der Situation und dafür, dass wieder verstärkt das hochschulische Leben an den Campussen einkehren kann. Mensen, Cafeterien, Universitätssportinstitute und -zentren haben vielerorts schon seit drei Wochen ihren Betrieb wiederaufgenommen und können das nun entsprechend ausweiten.

Das bedeutet aber nicht automatisch, dass sich mit diesen, weiteren Öffnungsschritten insbesondere die Ausgestaltung des Lehr- und Prüfungsbetriebs zwingend ändert. Beides wird   vielerorts weiterhin überwiegend im Distance Modus abgehalten, wenn es auch durchaus Anpassungen geben kann. 

  • Das gilt insbesondere für Prüfungen, die nun zu Semesterende besonders häufig anstehen. Sie können, wenn es sinnvoll ist, unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen selbstverständlich in Präsenz, also vor Ort, abgehalten werden. Es ist zu dringend zu empfehlen, dass für den Zutritt – wie in anderen Lebensbereichen - die 3-G-Regel zur Anwendung kommt. Studierende und Lehrende, die an Präsenzpüfungen, aber auch an Präsenzlehrveranstaltungen teilnehmen, sollten folglich getestet, genesen oder geimpft sein und den entsprechenden Nachweis erbringen. In gleicher Art und Weise ist bei Eignungs-, Auswahl- und Aufnahmeverfahren vorzugehen, bei der die Anwesenheit der Studienwerber/innen erforderlich ist. Die Details dazu legen die Universitäts- und Hochschulleitungen in bewährter Art und Weise selbstverantwortlich fest.
  • Das gilt selbstverständlich auch für die Organisation und die Ausgestaltung des gesamten Universitäts- und Hochschulbetriebs. Universitäts- und Hochschulleitungen wissen am besten, inwieweit dabei die jeweiligen individuellen räumlichen, personellen, zeitlichen, aber auch fachlichen Gegebenheiten zu berücksichtigen sind. Diese können etwa für die medizinischen, die technischen, aber auch die künstlerischen Universitäten und Hochschulen aufgrund ihrer Spezifika völlig andere sein als für andere Universitäten und Hochschulen.
  • Deshalb sind Universitäten und Hochschulen weiterhin vom Geltungsbereich der sog. COVID-19-Öffnungsverordnung (COVID-19-ÖV) ausgenommen, die die Öffnungsschritte in anderen Lebensbereichen regelt.
  • Daher legen auch weiterhin die jeweiligen Universitäts- und Hochschulleitungen fest, welche konkreten Corona-Schutzmaßnahmen erforderlich und adäquat sind. Sie orientieren sich dabei an den allgemeinen Hygiene- und Sicherheitsvorgaben und wählen dabei diejenigen, die geeignet sind, den eigenen Bedürfnissen und Notwendigkeiten an ihrer Universität bzw. Hochschule zu entsprechen und zugleich auch das allgemeine, erforderliche Schutzniveau zu garantieren.  

Weitere Empfehlungen, wie der Universitäts- und Hochschulbetrieb im Sommersemester 2021 ausgestaltet und organisiert werden kann, sind im entsprechenden BMBWF-Leitfaden (PDF, 118 KB) nachzulesen. 

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