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Coronavirus (COVID-19): Häufige Fragen und Antworten (FAQ) im Universitäts- und Hochschulbereich
 

Was ändert sich bis jedenfalls 24. Jänner 2021 an Universitäten bzw. Hochschulen?

Universitäten und Hochschulen haben bereits seit Anfang November ihre Hörsäle und Seminarräume geschlossen und ihren Lehr- und Prüfungsbetrieb weitgehend, auf Distance-Modus umgestellt. Daran wird auch jetzt während dieses dritten Lockdowns festgehalten. Es gilt daher bis auf Weiteres das Prinzip: „Gemeinsam gegen Corona im Universitäts- und Hochschulbetrieb gelingt, indem alles, was irgendwie möglich ist, digital abgehalten wird.“
So wie Schülerinnen und Schüler der AHS-Oberstufen und der BMHS punktuell an die Schulen geholt werden können, gilt das analog auch für Studierende. Daher können nicht-substituierbare Lehrveranstaltungen und insbesondere Prüfungen, bei denen Präsenz sinnvoll und notwendig ist, auch vor Ort an den Universitäten bzw. Hochschulen stattfinden. Der Schutz der Gesundheit aller Hochschulangehörigen geht in jedem Fall vor.

Nein, wie schon bisher sind sowohl die Schulen als auch die Universitäten und Hochschulen vom Geltungsbereich der neuerlichen Verordnung des Gesundheitsministeriums dezidiert ausgenommen. Die Universitäten und Hochschulen haben seit Beginn der COVID-19-Krise bewiesen, dass sie im Rahmen ihrer Autonomie verantwortungs- und vertrauensvoll agieren. Deshalb wird auch in dieser sensiblen Phase weiter darauf vertraut. Die Universitäts- und Hochschulleitungen haben deshalb – wie auch schon bisher - eigenständig entsprechende Corona-Maßnahmen gesetzt, die dasselbe Schutzniveau wie die gesundheitsbehördlichen Anordnungen in anderen Bereichen garantieren.

Das lässt sich nicht allgemein sagen. Die jeweiligen Universitäts- bzw. Hochschulleitungen legen die an ihren Standorten geltenden Corona-Maßnahmen eigenständig und selbstbestimmt fest. Sie kennen die individuellen Gegebenheiten an ihren Universitäts- und Hochschulstandorten am besten. Informieren Sie sich daher bei Ihrer jeweiligen Universität bzw. Hochschule, was konkret gilt bzw. eingehalten werden muss.

Ja und Nein. Grundsätzlich bleiben die Universtäten bzw. Hochschulen – so wie die AHS-Oberstufen und BMHS – im Distance Learning. Es soll weiterhin alles, was irgendwie möglich ist, digital abgehalten werden. Allerdings können nicht-substituierbare Lehrveranstaltungen und insbesondere Prüfungen, bei denen Präsenz sinnvoll und notwendig ist, auch vor Ort an den Universitäten bzw. Hochschulen stattfinden. Dabei muss weiterhin stets hinterfragt werden, ob das tatsächlich der Fall ist. Der Schutz der Gesundheit aller Hochschulangehörigen geht in jedem Fall vor.  

Bei der Planung und Durchführung von nicht-substituierbaren Prüfungen werden die Universitäten und Hochschulen darum gebeten, darauf Bedacht zu nehmen, dass den Studierenden ausreichend Zeit für die Prüfungsvorbereitung bleibt. Das gilt insbesondere dann, wenn aufgrund der coronabedingt notwendigen Verschiebungen in einem Studium nun in kurzer Zeit mehrere Prüfungstermine hintereinander stattfinden. Das wird gerade im Jänner der Fall sein, in dem traditionell viel geprüft wird.

Die Universitäten und Hochschulen haben dafür jedenfalls umfassende Sicherheitskonzepte ausgearbeitet, die das gewährleisten. Informieren Sie sich daher bei den dafür zuständigen Stellen an Ihrer Universität bzw. Hochschule.

Es bleibt bei der bisherigen Vorgangsweise, dass nur die Studierenden an die Universitäten bzw. Hochschulen kommen sollen, deren Anwesenheit notwendig ist. Das ist beispielsweise der Fall, wenn sie nicht-substituierbare Lehrveranstaltungen besuchen, Präsenzprüfungen absolvieren, wenn sie als Universitäts- bzw. Hochschulmitarbeiter/innen in der Lehre, Forschung oder in der Hochschulverwaltung arbeiten (und ihrer Tätigkeit nicht im Homeoffice nachgehen können) oder auch, wenn sie Entlehnungen oder Rückgaben an der Universitätsbibliothek vornehmen (siehe Frage 7). Auf Risikopersonen ist jedenfalls entsprechend Rücksicht zu nehmen. Die genauen Details legen die Universitäten bzw. Hochschulen selbst fest.

Das Verlassen des eigenen privaten Wohnbereichs und der Aufenthalt außerhalb des eigenen privaten Wohnbereichs ist explizit für berufliche Zwecke und Ausbildungszwecke erlaubt, sofern dies erforderlich ist. Daher gelten sie nicht für Hochschulangehörige, solange sie ihrer Arbeit, ihrem Studium oder ihrer Forschungstätigkeit nachgehen, für die die Präsenz an der Universität bzw. Hochschule erforderlich ist.

 

Damit Studieren, Lehren und Forschen auch in dieser heiklen Phase möglichst uneingeschränkt gewährleistet ist, ist die Entlehnung (und Rückgabe) auch weiterhin möglich. Es obliegt der jeweiligen Universität bzw. Hochschule, die konkreten Bedingungen dafür festzulegen. Sie hängen maßgeblich von den baulichen Voraussetzungen der jeweiligen Bibliothek sowie von den jeweiligen Abläufen vor Ort ab. Der digitalen Entlehnung und Rückgabe steht ohnedies nichts im Wege. Lesesäle und Lernzonen bleiben hingegen aus Sicherheitsgründen geschlossen. Informieren Sie sich bitte direkt bei Ihrer Universität bzw. Hochschule über die konkrete Handhabung.

Genauere Informationen über die aktuell geltenden Corona-Maßnahmen sind auf der Webseite des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz abrufbar.

Die übrigen FAQs entsprechen aufgrund der sich beinahe täglich ändernden Lage derzeit nicht mehr dem aktuellen Stand. Wir aktualisieren sie so rasch wie möglich und bitten um Verständnis.

Wir bitten um Ihr Feedback auf diese FAQ-Liste über COVID-19 im Universitäts- und Hochschulbereich.
Schreiben Sie uns an buergerinnenservice@bmbwf.gv.at unter den Stichworten „COVID-19-FAQ“, wenn Ihnen eine Frage fehlt oder Ihnen die Antwort auf eine Frage unklar, fehler- oder lückenhaft erscheint.

  1. Allgemein zu Corona
  2. Geltende Hygiene- und Gesundheitsmaßnahmen an Hochschulen und Universitäten
  3. Fragen zur Einreise zu Studienzwecken
  4. Studieren und Lehren im Wintersemester 2020/21
  5. Forschen im Studienjahr 2020/21
  6. Finanzielle Fragestellungen (Studienbeihilfe, Auslandsförderungen allgemein, Stipendien und Studienbeiträge)
  7. Mobilität, insbesondere Erasmus+
  8. Studierendenheime
  9. Universitätssportinstitute

1. Allgemeines zu Corona

Ein COVID-19-Verdachtsfall liegt dann vor, wenn die/der Betroffene aufgrund des Auftretens von Symptomen die Nummer 1450 angerufen hat und von den dortigen Mitarbeiter/innen, gesundheitsbehördlich oder ärztlich als solcher eingestuft wurde bzw. zu einem COVID-19-Test aufgefordert wurde. Ist das der Fall, bleibt man ein COVID-19-Verdachtsfall, bis das (negative) Textergebnis vorliegt. Bis dahin hat sich die/der Betroffene in häusliche Absonderung zu begeben.

Genauere Informationen, wann von einem COVID-19-Verdachtsfall auszugehen ist, finden Sie auf der Webseite des Gesundheitsministeriums.

Ein COVID-19-Fall liegt vor, wenn eine COVID-19-Testung ein positives Ergebnis erbringt. Genauere Informationen über die klinischen Voraussetzungen einer SARS-CoV-2-Infektion finden Sie auf der Webseite des Gesundheitsministeriums. Die Gesundheitsbehörde verfügt mündlich oder über einen schriftlichen Absonderungsbescheid, dass die/der Betroffene mindestens zehn Tage in Quarantäne zu bleiben hat. Eine Missachtung kann strafrechtliche Folgen (Vorstrafe) haben.

Die/Der Betroffene hat den gesundheitsbehördlichen Anordnungen Folge zu leisten. Wurden (noch) keine verfügt, hat die-/derjenige sich jedenfalls in häusliche Absonderung zu begeben und jeglichen Kontakt zu meiden.
Die/der Betroffene hat die Gesundheitsbehörden bzw. die Nummer 1450 und die eigene Universität bzw. Hochschule über das Vorliegen einer SARS-CoV2-Infektion zu informieren, wenn das bis dahin noch nicht erfolgt ist.

Die/Der Betroffene hat sich bis zum Vorliegen eines COVID-19-Testergebnisses in Absonderung zu begeben, also zu Hause oder im Studierendenheimzimmer zu bleiben bzw. nach Hause oder in das eigene Studierendenheimzimmer zu gehen oder – wenn das nicht möglich ist – sich an der Universität bzw. Hochschule zu isolieren.

Die/Der Betroffene hat jedenfalls die Gesundheitsbehörden bzw. die Nummer 1450 und die eigene Universität bzw. Hochschule zu informieren, dass ein Verdacht einer Sars-CoV-2-Infektion vorliegt.

Es gibt zwei Kategorien von Kontaktpersonen: Als Kontaktperson der Kategorie K1 gelten Personen im persönlichen Umfeld einer/eines Sars-Cov-2-Infizierten. Als Kontaktperson der Kategorie K2 gelten Personen, die (kumulativ) kürzer als 15 Minuten in einer Entfernung von mindestens zwei Metern im selben Raum mit einer/einem Sars-Cov-2-Infizierten Kontakt hatten. Ob jemand als K1 oder K2 einzustufen ist, legt ausschließlich die Gesundheitsbehörde fest. Es gilt die Grundregel, dass als Kontaktperson anzusehen ist, wer mit einer/einem Infizierten 48 Stunden vor Erkrankungsbeginn (also, sobald die ersten Symptome auftreten) bis zehn Tage Kontakt hatte. Bei asymptomatischen Fällen wird der Zeitraum ab 48 Stunden vor bis zehn Tage nach Probeentnahme gerechnet, die zum positiven Testergebnisgeführt hat.

Detailliertere Informationen stellt das Gesundheitsministerium in seiner Broschüre „Behördliche Vorgangsweise bei SARS-CoV-2 Kontaktpersonen: Kontaktpersonennachverfolgung“ bereit. Dort sind insbesondere Beispielsituationen angeführt, wann man als Kontaktperson der Kategorie K1 oder K2 anzusehen ist.

Hat die Gesundheitsbehörde jemanden als Kontaktperson der Kategorie K1 eingestuft, ist in gleicher Weise vorzugehen, wie bei einem COVID-19-Verdachtsfall. Die/Der Betroffene, der/die behandelnde Arzt / Ärztin, die Gesundheitsbehörde oder die Universität bzw. Hochschule hat die Nummer 1450 bzw. die örtliche Gesundheitsbehörde zu informieren. Die/Der Betroffene hat sich für zehn Tage zu isolieren bzw. selbst zu beobachten, jedenfalls bis zum Vorliegen eines negativen COVID-19-Testergebnisses.
Ist sie/er als K2-Kontaktperson zu werten, ist keine Isolation vorgeschrieben, dennoch sollten persönliche Kontakte zu Dritten innerhalb der nächsten zehn Tage ab dem kontagiösen Kontakt weitestgehend reduziert werden.

In jedem Fall wird darum gebeten, wissentliche direkten Kontakte zu notieren, falls sie zur (weiteren) Kontaktpersonennachverfolgung benötigt werden. Genauere Informationen stellt das Gesundheitsministerium in seiner Broschüre „Behördliche Vorgangsweise bei SARS-CoV-2 Kontaktpersonen: Kontaktpersonennachverfolgung“ bereit.

  • Die Gesundheitsbehörde bzw. 1450, falls das der behandelnde Arzt / die behandelnde Ärztin oder jemand anderer nicht bereits übernommen hat
  • Die jeweilige Hochschule bzw. Universität, wenn man ihr/e Mitarbeiter/in ist
  • Studierende werden darum gebeten, ihre jeweilige Universität bzw. Hochschule unter der jeweiligen zentralen Meldeadresse / Meldetelefonnummer zu verständigen.

Aus gesundheitsrechtlicher Sicht normiert die sog. COVID-19-Risikogruppe-Verordnung, wer als Risikoperson einzustufen ist. Die Zuordnung trifft ein/e Mediziner/in über ein ärztliches Attest. Für Hochschulmitarbeiter/innen gelten die anzuwendenden arbeitsrechtlichen Regelungen, für beamtete Mitarbeiter/innen die entsprechenden, geltenden dienstrechtlichen Bestimmungen. Es wird empfohlen, Studierenden, die als Risikopersonen anzusehen sind, alternative Teilnahmemöglichkeiten am Lehr- und Prüfungsbetrieb zu ermöglichen – etwa durch digitale Formen der Teilnahme (z.B. durch die Abhaltung von Hybridlehrveranstaltungen).

Für Hochschulmitarbeiter/innen gelten die anzuwendenden arbeitsrechtlichen Regelungen, für beamtete Mitarbeiter/innen die entsprechenden, geltenden dienstrechtlichen Bestimmungen. Es wird empfohlen, Studierenden, die als Risikopersonen anzusehen sind, alternative Teilnahmemöglichkeiten am Lehr- und Prüfungsbetrieb zu ermöglichen – etwa durch digitale Formen der Teilnahme (z.B. durch die Abhaltung von Hybridlehrveranstaltungen).

2. Hygiene- und Gesundheitsschutzmaßnahmen an Universitäten und Hochschulen

Die jeweilige Universitäts- und Hochschulleitung legt eigenverantwortlich und selbstbestimmt fest, welche Hygiene- und Gesundheitsschutzmaßnahmen gelten. Sie kennt die Gegebenheiten an ihren Standorten am besten und weiß auch, worauf zu achten ist, insbesondere in welchen Situationen größere Personengruppen zusammenkommen (können). Der „COVID-19: Leitfaden für den gesicherten Hochschulbetrieb“ (PDF, 526 KB) bietet den Rektorinnen und Rektoren sowie den Leitungsorganen mit ihren Empfehlungen dabei eine Orientierungshilfe.

Auch die Corona-Ampel des Gesundheitsministeriums, die mit ihrer Schaltung eine aktuelle Risikoeinschätzung für die jeweiligen Regionen anzeigt, kann dafür herangezogen werden. Die Vergangenheit hat aber bereits gezeigt, dass die geltende Ampelfarbe in einer Region nicht eins zu eins für den Hochschulbereich Gültigkeit hat. Informieren Sie sich daher bitte direkt bei Ihrer Universität- bzw. Hochschule, nach welchen Maßstäben Corona-Maßnahmen verhängt werden und welche aktuell gerade gelten.

Die jeweilige Universitäts- und Hochschulleitung legt fest, in welchen Situationen ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen ist. Allerdings rät das BMBWF aus Eigenverantwortung und Achtsamkeit gegenüber Mitmenschen im gesamten Universitäts- bzw. Hochschulareal einen Mund-Nasen-Schutz aufzusetzen, wenn der jeweilige Mindeststandard nicht eingehalten werden kann. Das gilt auch für den Hörsaal und das Labor. Bei längeren Vorträgen ist jedenfalls auf die strikte Einhaltung des Mindestabstands zu achten. So wird es auch im „10-Punkte-Programm für die Hochschulen“ (PDF, 94 KB) des BMBWF empfohlen. In jedem Fall sollten Sie sich bitte bei Ihrer Universität bzw. Hochschule über die geltenden Hygiene- und Gesundheitsschutzmaßnahmen informieren.

Der Mindestabstand darf nicht weniger als einen Meter betragen. Er kann aber von Universität zu Universität und von Hochschule zu Hochschule variieren, falls die jeweiligen Leitungen aufgrund spezieller Umstände strengere Vorgaben gemacht haben. Daher informieren Sie sich bitte bei Ihrer jeweiligen Universität bzw. Hochschule.

Weil Universitäten bzw. Hochschulen autonom darüber entscheiden. Ihre Standorte sind über ganz Österreich verteilt, sodass die Situation von Standort zu Standort unterschiedlich ist. Es gilt der Grundsatz: Die Universitäts- bzw. Hochschulleitung verfügt so viele Einschränkungen wie notwendig, aber so wenige wie möglich. Daher sollten die jeweiligen Maßnahmen auch stets nach gründlicher Abwägung der Grundsätze der Verhältnismäßigkeit und des gelindesten Mittels getroffen werden. Daher informieren Sie sich bitte bei Ihrer jeweiligen Universität bzw. Hochschule, was aktuell einzuhalten ist.

Die Corona-Ampel des Gesundheitsministeriums dient der allgemeinen Risikoeinschätzung für die einzelnen Regionen. Sie ist als Orientierungshilfe für Universitäten bzw. Hochschulen anzusehen, die meist über mehrere Standorte verfügen, die sich in ganz Österreich befinden können. Die Vergangenheit hat aber bereits gezeigt, dass die geltende Ampelfarbe in einer Region nicht eins zu eins für den Hochschulbereich Gültigkeit hat. Informieren Sie sich daher direkt bei Ihrer Universität- bzw. Hochschule, nach welchen Maßstäben Corona-Maßnahmen verhängt werden und welche aktuell gerade gelten.

Die jeweiligen Universitäten bzw. Hochschulen verfügen über alle Informationen, wie die aktuelle Risikolage an ihren Standorten einzuschätzen ist. Sie finden sich auf den jeweiligen Webseiten der Universitäten bzw. Hochschulen. Dort ist auch vermerkt, wer der/die Ansprechpartner/in für weitere Fragen ist. Zudem haben alle Universitäten bzw. Hochschulen zentrale Meldeadressen für COVID-Verdachtsfälle und –Infektionen eingerichtet (per Telefon oder E-Mail). Auch die finden Sie auf den Homepages.

3. Einreise zu Studienzwecken

Grundsätzlich gilt, dass die allgemeinen fremdenrechtlichen Einreisebestimmungen – insbesondere die Frage, welches Visum oder welchen Aufenthaltstitel jemand benötigt, um in Österreich zu studieren oder forschen zu können – auch während der Corona-Pandemie einzuhalten sind.

Coronabedingt sind darüber hinaus auch gesundheitsrechtliche Vorgaben einzuhalten.

Auf Grund der aktuell geltenden COVID-19-Einreiseverordnung kommt es gesundheitsrechtlich nur darauf an, wo man sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise aufgehalten hat.

  • Die Staaten und Regionen sind in der Anlage zu dieser Verordnung je nach Ihrer Risikoeinstufung aufgelistet. In der Anlage A sind Gebiete mit geringem Risiko gelistet, in Anlage B die Risikogebiete.
  • Hat man sich in den letzten zehn Tagen in einem anderen Gebiet bzw. Staat mit geringem Risiko (= Anlage A) aufgehalten, so ist für die Einreise ein aktueller PCR-Test mit negativem Ergebnis notwendig. Der Test bzw. das Attest verliert 72 Stunden nach der Probenentnahme seine Gültigkeit. Kann man keinen PCR-Test vorlegen, so muss man sich unverzüglich in eine zehntägige Quarantäne begeben, aus der man sich – auf eigene Kosten - auch „freitesten“ kann.
  • Hat man sich in den letzten zehn Tagen in einem Risikogebiet (= Anlage B) aufgehalten und kann keinen negativen PCR-Test vorlegen, so muss man sich unverzüglich in Quarantäne begeben und auf eigene Kosten binnen 48 Stunden einen PCR-Test veranlassen. Ist der Test negativ, gilt die Quarantäne als beendet.

Als Nachweis der Einreise zu Aufnahme bzw. Fortsetzung des Studiums kommen z.B. Zulassungsbescheide, Ausbildungsverträge, Studierendenausweise oder ähnliches in Frage.

Für die Einreise zu Forschungszwecken können z.B. Einladungen von wissenschaftlichen Einrichtungen als Nachweis dienen.

Die genauen Bedingungen legt das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK) fest. Informieren Sie sich daher bitte regelmäßig auf der Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK) und auf der Webseite des Österreichischen Austauschdienstes (OeAD)

Grundsätzlich gilt, dass die allgemeinen fremdenrechtlichen Einreisebestimmungen – insbesondere die Frage, welches Visum oder welchen Aufenthaltstitel jemand benötigt, um in Österreich zu studieren oder forschen zu können – auch während der Corona-Pandemie einzuhalten sind.

Coronabedingt sind darüber hinaus auch gesundheitsrechtliche Vorgaben einzuhalten.

Auf Grund der aktuell geltenden COVID-19-Einreiseverordnung kommt es gesundheitsrechtlich nur darauf an, wo man sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise aufgehalten hat.

  • Die Staaten und Regionen sind in der Anlage zu dieser Verordnung je nach Ihrer Risikoeinstufung aufgelistet. In der Anlage A sind Gebiete mit geringem Risiko gelistet, in Anlage B die Risikogebiete.
  • Hat man sich in den letzten zehn Tagen in einem anderen Gebiet bzw. Staat mit geringem Risiko (= Anlage A) aufgehalten, so ist für die Einreise ein aktueller PCR-Test mit negativem Ergebnis notwendig. Der Test bzw. das Attest verliert 72 Stunden nach der Probenentnahme seine Gültigkeit. Kann man keinen PCR-Test vorlegen, so muss man sich unverzüglich in eine zehntägige Quarantäne begeben, aus der man sich – auf eigene Kosten - auch „freitesten“ kann.
  • Hat man sich in den letzten zehn Tagen in einem Risikogebiet (= Anlage B) aufgehalten und kann keinen negativen PCR-Test vorlegen, so muss man sich unverzüglich in Quarantäne begeben und auf eigene Kosten binnen 48 Stunden einen PCR-Test veranlassen. Ist der Test negativ, gilt die Quarantäne als beendet.

Als Nachweis der Einreise zu Aufnahme bzw. Fortsetzung des Studiums kommen z.B. Zulassungsbescheide, Ausbildungsverträge, Studierendenausweise oder ähnliches in Frage.

Für die Einreise zu Forschungszwecken können z.B. Einladungen von wissenschaftlichen Einrichtungen als Nachweis dienen.

Die genauen Bedingungen legt das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK) fest. Informieren Sie sich daher bitte regelmäßig auf der Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK) und auf der Webseite des Österreichischen Austauschdienstes (OeAD).

4. Studieren und Lehren im Wintersemester 2020/21

Die allgemeine Zulassungsfrist für das Wintersemester 2020/21 wurde coronabedingt für Universitäten und Pädagogische Hochschulen bis 30. September 2020 verlängert, nicht aber die Dauer des Wintersemesters bis 28. Februar 2021.

Für das Sommersemester 2020 wurden aufgrund der Corona-Pandemie studienrechtliche Sondervorschriften erlassen, die teilweise auch in das Wintersemester 2020/21 hineinwirken. Ziel war damit einen regulatorischen Rahmen für die Aufrechterhaltung des Studienbetriebes in einer Ausnahmesituation zu schaffen, der durch die plötzliche Umstellung auf ein weitgehend digitales Semester und den damit einhergehenden Distance Learning und Online-Prüfungen geprägt war. Das gilt es nun in einen „Regelbetrieb“ zu überführen. Deshalb liegt die Hauptverantwortung für künftige rechtliche Regelungen nun bei den Universitäten und Hochschulen selbst. Daher informieren Sie sich bitte direkt bei Ihrer Universität oder Hochschule.

Das entscheiden die Universitäten bzw. Hochschulen selbst. Die meisten haben aber bereits angekündigt, einen Mix aus Präsenz- und Digitallehrveranstaltungen und aus Präsenz- und Digitalprüfungen abzuhalten. Gerade praktische Übungen, Laborübungen, Praktika, künstlerische Arbeiten lassen sich nur bedingt rein digital sinnvoll abhalten. Daher wird das Wintersemester 2020/21 wohl ein überwiegendes hybrides Semester sein. Informieren Sie sich bei Ihrer Universität bzw. Hochschule, wie sie das Wintersemester 2020/21 organisiert.

Weil insbesondere die Universitäten, Fachhochschulen und Privatuniversitäten eigenständige Rechtsträgerinnen sind. Hier sind es die Rektorate, Senate, Studiengangsleitungen bzw. die weiteren Leitungsorgane, die autonom bestimmen, was an ihrer Hochschule passiert. Niemand kennt die Situation ihrer Studierenden, Lehrenden, Forschenden sowie ihrer übrigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besser als sie und weiß genauer über die örtlichen Gegebenheiten Bescheid. Sie unterscheiden sich, je nachdem ob es sich um eine medizinische, technische, künstlerische oder wissenschaftliche Universität bzw. Hochschule handelt. Informieren Sie sich daher bitte bei Ihrer Universität bzw. Hochschule, wie sie den Lehr- und Prüfungsbetrieb im Wintersemester 2020/21 organisiert.

Die jeweiligen Universitäts- bzw. Hochschulleitungen (Rektorate, Senate und Kollegien), aber auch Leitungen anderer Organisationseinheiten (Fakultäten, Institute, Departments, Studiengänge) sowie die Lehrenden selbst entscheiden, in welcher Form Lehrveranstaltungen und Prüfungen abgehalten werden. Informieren Sie sich bitte daher direkt bei den jeweiligen Verantwortlichen an Ihrer Universität bzw. Hochschule.

Lehrveranstaltungen können im Wintersemester 2020/21 als Präsenzlehrveranstaltungen, in digitaler Form oder in einer Mischvariante von beiden stattfinden. Wie, das entscheidet die jeweilige Universität bzw. Hochschule bzw. nicht zuletzt die/der jeweilige Lehrende selbst. Angelehnt an die allgemeine Corona Ampel wurde als Leitfaden für die Gestaltung des Studienbetriebes folgendes Dokument veröffentlicht:„COVID-19: Leitfaden für den gesicherten Hochschulbetrieb“ (PDF, 526 KB) Informieren Sie sich daher bitte direkt bei Ihrer Universität oder Hochschule bzw. achten Sie bei der Anmeldung zu einer Lehrveranstaltung darauf, in welcher Form diese stattfindet.

Digitale Prüfungen stellen grundsätzlich eine gleichwertige Alternative zu Präsenzprüfungen dar. Durch die COVID-19-Universitäts- und Hochschulverordnung (C-UHV) und die COVID-19-Fachhochschulverordnung (C-FHV) wurden Sonderregelungen für die Durchführung von Prüfungen auf elektronischem Weg geschaffen, die auch im Wintersemester 2020/21 zu beachten sind. Sie umfassen das Vorhandensein einer geeigneten technischen Infrastruktur, die Überprüfung der Identität, die Führung eines Prüfungsprotokolls und dass bei technischen Problemen, die ohne Verschulden der Studierenden auftreten, die Prüfung abzubrechen und nicht auf die Gesamtanzahl der zulässigen Antritte anzurechnen ist. Es handelt sich um Mindestanforderungen für die Abhaltung digitaler Prüfungen, die die einzelnen Universitäten bzw. Hochschulen in ihrer Regelungsverantwortung noch weiter konkretisiert haben. Daher informieren Sie sich bitte bei den jeweiligen Studienabteilungen bzw. den jeweils verantwortlichen Organisationseinheiten, was bei digitalen Prüfungen an Ihrer Universität bzw. Hochschule zu beachten ist.

In der COVID-19-Universitäts- und Hochschulverordnung (C-UHV) und der COVID-19-Fachhochschulverordnung (C-FHV) ist geregelt, dass technische oder organisatorische Maßnahmen zur Gewährleistung der eigenständigen Erbringung der Prüfungsleistung durch Studierende vorzusehen sind. Welche das sind, legt die jeweilige Universität bzw. Hochschule selbst fest. Es kann daher vorkommen, dass nach einer schriftlichen Prüfung bei Ihnen nachgefragt wird, ob die Prüfungsleistung von Ihnen selbst erbracht worden ist. Wenn Sie unerlaubte Hilfsmittel verwenden, ist rechtlich normiert, die Prüfung abzubrechen und den Antritt auf die zulässige Zahl der Prüfungsantritte anzurechnen.

Die jeweilige Universität bzw. Hochschule legt selbst fest, unter welchen Bedingungen und Auflagen ihre Bibliotheken und Lesesäle zur Nutzung offenstehen. Daher informieren Sie sich bitte direkt bei Ihrer Universität bzw. Hochschule.
Im 10-Punkte-Programm für Hochschulen (PDF, 94 KB) wird darauf verwiesen, dass im Wintersemester 2020/21 „ein beinahe regulärer Bibliotheksbetrieb“ vorgesehen ist.

5. Forschen im Wintersemester 2020/21

Die Universitäten bzw. Hochschulen haben Hygiene- und Sicherheitskonzepte für den Forschungsbetrieb ausgearbeitet. Sie umfassen Raumnutzungs- und Personalpläne – inklusive der Möglichkeit von Home-Office. Gerade in Labors ist auf die Einhaltung des geltenden Mindestabstands und der strengen Hygienebedingungen zu achten. Dabei sind Vorkehrungen für den Einsatz des Schlüsselpersonals vorzusehen, die Tätigkeiten verrichten, die für die Aufrechterhaltung systemkritischer Infrastruktur notwendig sind. Dazu zählen auch jene Forschungsarbeiten, die aus Sicherheitsgründen nicht abgebrochen werden können oder deren Abbruch hohe wirtschaftliche Kosten nach sich zögen. Informieren Sie sich bitte bei Ihrer Universität bzw. Hochschule, wie sie ihren Forschungsbetrieb organisiert.

6. Finanzielles (insbesondere die Studienbeihilfe, Stipendien allgemein, Studienbeiträge)

Mit der COVID-19-Studienförderungs-Verordnung (C-StudFV) wurde eine Rechtsgrundlage geschaffen, die berücksichtigt, dass es coronabedingt zu Verzögerungen im Studium kommen kann. Am Grundsatz, dass die Studienbeihilfe und andere Förderungen grundsätzlich jenen Studierenden zugutekommen, die ihr Studium zielstrebig und mit entsprechendem Erfolg betreiben, ändert sich dadurch aber nichts.

Weil das Sommersemester 2020 überwiegend digital abgehalten wurde, ist es laut der C-StudFV wie ein neutrales Semester zu behandeln. Es wird für studienförderrechtlich relevante Fristen nicht gezählt. Dass gilt vor allem für die Berechnung der Anspruchsdauer, für die Fristen zum Nachweis des Studienerfolgs, die Fristen für die Aufnahme eines nachfolgenden Studiums, die Einhaltung der Altersgrenze sowie die Folgen eines verspäteten Studienwechsels. Es wird wie ein zusätzliches Toleranzsemester gewertet.

  • Das Sommersemester 2020 wird in der Studienförderung für Studiennachweise und die Anspruchsdauer nicht berücksichtigt.
    Studienbeihilfenbezieher, die ihr Studium im WS 2019/20 begonnen haben, müssen den Nachweis aus ihrem ersten Studienjahr erst im Sommersemester 2020 erbringen. Die Anspruchsdauer verlängert sich um ein Semester.
  • Änderungen beim Studienabschluss-Stipendium: Auch beim Studienabschluss-Stipendium, das sich an ehemalige Erwerbstätige richtet, die nun erstmals studieren, können sich Anspruchsdauer und Altersgrenze (41 Jahre) um sechs Monate verlängern. Dazu muss glaubhaft gemacht werden, dass sich der Studienabschluss wegen Einschränkungen im Hochschulbetrieb, Kinderbetreuungspflichten oder der Pflege von Angehörigen verzögert.

Genauere Informationen hält die Studienbeihilfebehörde auf ihrer Webseite für Sie bereit. Dort finden Sie auch eine eigene FAQ-Liste zum Thema Studienbeihilfe.

Die Sonderbestimmungen der COVID-19-Studienförderungs-Verordnung (C-StudFV) beziehen sich zwar auf das Sommersemester 2020, coronabedingte Studienverzögerungen in diesem Zeitraum können sich aber auch erst im Studienjahr 2020/21 oder noch später auswirken. Im Gegensatz zu anderen COVID-19-Sonderregelungen tritt die C-StudFV nicht zu einem bestimmten Datum außer Kraft.

Genauere Informationen hält die Studienbeihilfebehörde auf ihrer Webseite für Sie bereit. Dort finden Sie auch eine eigene FAQ-Liste zum Thema Studienbeihilfe.

Durch die Novelle des Familienlastenausgleichsgesetzes im Rahmen des 6.COVID-Gesetzes wurde die Familienbeihilfe in ähnlicher Weise adaptiert wie die Studienförderung. Damit gelten die Regelungen über ein neutrales Semester ebenfalls für den Bezug der Familienbeihilfe (siehe § 2 Absatz 2 des Familienlastenausgleichsgesetzes). Das führt dazu, dass auch diese jedenfalls um ein Semester länger ausbezahlt wird und sich die Altersgrenze für ihren Bezug (24 bzw. 25 Jahre) entsprechend erhöht. Auch Studiennachweise sind um ein Semester später zu erbringen.

Nähere Informationen über den Bezug der Studienbeihilfe während der Corona-Pandemie finden Sie auf der Webseite des Bundesministeriums für Arbeit, Jugend und Familie (BMAJF) und auf der Webseite der Studienbeihilfenbehörde.

Für die Berechnung ist das Einkommen des letzten Kalenderjahres heranzuziehen. Die Monatsrate beträgt mindestens 700 und höchstens 1.200 Euro. Daran ändert sich aufgrund der Corona-Pandemie nichts. Die COVID-19-Studienförderungs-Verordnung (C-StudFV) sieht aber eine Berücksichtigung von Beeinträchtigungen während des Sommersemesters 2020 vor.

Genauere Informationen hält die Studienbeihilfebehörde auf ihrer Webseite für Sie bereit. Dort finden Sie auch eine eigene FAQ-Liste zum Thema Studienbeihilfe.

Das hängt grundsätzlich von der Art des Auslandsstipendiums ab und der Frage, ob der damit in Zusammenhang stehende Auslandsaufenthalt aktuell angetreten und auch tatsächlich über die vorgesehene Dauer durchgeführt werden kann. Das wiederum hängt von dem aktuellen COVID-19-Infektionsgeschehen im betroffenen Zielland ab und davon, wie die aktuellen Einreisebestimmungen ausgestaltet sind. Sie ändern sich ebenso laufend wie etwaige Reisewarnungen des jeweiligen Ziellandes. Genauere Informationen hält das Bundesministerium für Europäische und Internationale Angelegenheiten (BMEIA) und der Österreichische Austauschdienst (OeAD) auf ihren jeweiligen Webseiten bereit.

Aktuell besteht nur eine rechtliche Regelung für das Sommersemester 2020. Für dieses sieht die COVID-19-Studienförderungs-Verordnung (C-StudFV) vor, dass die Verpflichtung entfällt, den Studienerfolgsnachweis dafür vorzulegen, um erhaltene Auslandsstipendien nicht zurückzahlen zu müssen. Deshalb sind bis einschließlich April 2020 ausbezahlte Beihilferaten nicht zurückzuzahlen.

Für Stipendien im Zusammenhang mit Erasmus+-Auslandsaufenthalten gilt:
Es werden nur physische Aufenthalte im Gastland in Form von Zuschüssen zu Reise- und Aufenthaltskosten gefördert, nicht aber sogenannte virtuelle Mobilitäten (wenn Lehrveranstaltungen, Prüfungen und die Mitwirkung an Projekten an der ausländischen Gasthochschule rein digital abgehalten werden und man diesen vom Heimatort beiwohnt). Daher erfolgt auch nur eine Auszahlung, solange man sich am Ort der Gasteinrichtung im Zielland aufhält. Unter Umständen können sogenannte „außerordentliche Kosten“ geltend gemacht werden, die durch Nichtantritte, Abbrüche oder Unterbrechungen geplanter Reise entstanden sind, beantragt werden. In diesen Fällen kann auch die erforderliche Absolvierung einer Mindestzahl von ECTS-Credits entfallen. Dies gilt jedoch nicht, wenn vor dem Reiseantritt im Zielland bereits eine Reisewarnung (Sicherheitsstufe 6) bestanden hat.

Nähere Informationen hält der Österreichische Austauschdienst (OeAD) auf seiner Webseite für Sie bereit.

Die Anspruchsvoraussetzungen für den Bezug der Studienbeihilfe bleiben durch die Sonderbestimmungen der COVID-19-Studienförderungs-Verordnung (C-StudFV) unberührt. Dieser Bezug hängt also weiterhin von einem günstigen Studienfortgang und der Einkommenssituation der Eltern ab bzw. besteht dann, wenn vier Jahre Selbsterhalt vorliegen. Allerdings wurden die Bezugsdauer und die Altersgrenze verlängert, weil das Sommersemester 2020 studienförderrechtlich außer Betracht bleibt.

Genauere Informationen hält die Studienbeihilfebehörde auf ihrer Webseite für Sie bereit. Dort finden Sie auch eine eigene FAQ-Liste zum Thema Studienbeihilfe.

Anspruch auf Studienbeihilfe besteht grundsätzlich, wenn ein Studienerfolg vorliegt und das Einkommen der Eltern zu gering ist, um den studierenden Kindern den angemessenen Unterhalt für die Finanzierung des Studiums zu leisten. Dieses kann nur unter bestimmten Voraussetzungen aus dem aktuellen Kalenderjahr 2020 herangezogen werden.

Eine längerdauernde Arbeitslosigkeit eines Elternteils oder beider Elternteile kann den Anspruch auf Studienbeihilfe begründen – etwa, wenn sie seit dem Frühjahr 2020 besteht. In jedem Fall sollten Sie sich bei der Studienbeihilfebehörde informieren.

Man muss jenen Betrag der Studienbeihilfe zurückzahlen, der über der sogenannten Zuverdienstgrenze liegt. Sie macht derzeit noch 10.000 Euro (im Monatsschnitt 833 Euro) aus, ihre Erhöhung auf 15.000 Euro ist aber bereits in Vorbereitung. Dabei macht es keinen Unterschied, ob man diese Arbeit aufgrund der Corona-Pandemie verrichtet oder aus einem anderen Grund.

Nicht zurückzuzahlen sind bei einer Ausschöpfung der Zuverdienstgrenze jedenfalls der Betrag der ausbezahlten Studienbeihilfe und ein eigenes Einkommen bis zur Zuverdienstgrenze – also bis zu 10.000 (bzw. 15.000 Euro).

Achtung: Diese angeführte Zuverdienstgrenze fällt geringer aus, wenn man nicht das ganze Jahr Studienbeihilfe bezieht. Sie beträgt aktuell konkret 833 Euro pro Monat multipliziert mit der Zahl der Monate, in denen Beihilfe bezogen wird (bei einer Zuverdienstgrenze von 10.000 Euro).

Genauere Informationen darüber hält die Studienbeihilfebehörde auf ihrer Webseite für Sie bereit. Dort finden Sie auch eine eigene FAQ-Liste zum Thema Studienbeihilfe.

Für das Wintersemester 2020/21 gelten die allgemeinen Regeln zur Entrichtung von Studien- und Leistungsbeiträgen. Inwieweit diese coronabedingt erlassen, gestundet oder rückerstattet werden, bestimmen die einzelnen Universitäten bzw. Hochschulen. Informieren Sie sich also bitte direkt bei Ihnen.

7. Mobilität, insbesondere Erasmus+

Das lässt sich so allgemein nicht beantworten, sondern hängt von der jeweiligen Staatsangehörigkeit der/des Betroffenen, vom jeweiligen Mobilitätsprogramm und vom Zielland, aber auch der Universität bzw. Hochschule in diesem Zielland und der jeweiligen Heimatuniversität bzw. Heimathochschule ab.

Dabei muss unterschieden werden zwischen:

- EU- und EWR-Bürger/innen sowie Drittstaatsangehörigen

- Grund der Einreise (Studien-, Forschungs-, Arbeitszwecken

- Europäisches Austauschprogramme wie Erasmus+ oder andere

- Ob aufgrund der aktuellen COVID-19-Infektionslage eine Reisewarnung für das jeweilige Zielland besteht, in dem sich der jeweilige Universitäts- bzw. Hochschulstandort befindet.

Genauere Informationen finden Sie auf den Webseiten des Bundesministeriums für Europäische und Internationale Angelegenheiten (BMEIA) und des Österreichische Austauschdienst (OeAD).

Auslandsaufenthalte im Rahmen von Erasmus+ können normal durchgeführt werden. Es obliegt allerdings der Heimat- und der Gasthochschule über die Durchführung sowie die Form des Aufenthalts zu entscheiden. Es gibt die Möglichkeit, den Erasmus+-Aufenthalt nicht nur physisch, sondern auch digital in Form der virtuellen Mobilität durchzuführen. Auch Mischformen sind möglich – indem man nicht nur Präsenzlehrveranstaltungen und –prüfungen, sondern auch digitale Vorlesungen und Seminare besucht bzw. Leistungsnachweise in digitaler Form erbringt. Auch das ist zwischen der/dem Betroffenen, der Heimathochschule und der Gastinstitution zu vereinbaren.

Dabei sind alle aktuellen Informationen, insbesondere die Reisewarnungen und Reisebeschränkungen auf der Webseite des Bundesministeriums für Europäische und Internationale Angelegenheiten (BMEIA) zu beachten.

Genauere Informationen hält der Österreichische Austauschdienst (OeAD) auf seiner Webseite bereit.

Führt die Universität bzw. Hochschule den geplanten Erasmus+-Aufenthalt virtuell durch, kann er von überall aus wahrgenommen werden. Allerdings fördert Erasmus+ lediglich die erhöhten Kosten, die durch einen Aufenthalt an der Gastinstitution entstehen. Dies geschieht in Form von monatlichen Pauschalzuschüssen, z.B. durch die Reise oder die Anmietung von Wohnraum z.B. durch die Reise oder die Anmietung von Wohnraum. Daher kann keine Förderung für Distance Learning im Heimatland bzw. außerhalb des Gastlandes gewährt werden.

Genauere Informationen hält der Österreichische Austauschdienst (OeAD) auf seiner Webseite bereit. Dort findet sich eine eigene FAQ-Liste für Studierende, die COVID-19-bezogene Fragen rund um Erasmus+ beantwortet.

 

Die EU-Kommission stuft die Corona-Pandemie rechtlich als höhere Gewalt ein. Auslandsaufenthalte finden auf eigenes Risiko statt. Sollte eine Fortsetzung des Aufenthalts unmöglich sein – etwa aufgrund von Grenzschließungen oder einer Rückkehraufforderung des BMEIA, können Sie außerordentliche Kosten beim Österreichischen Austauschdienst (OeAD) geltend machen. Die Einstufung als Fall höherer Gewalt aufgrund von COVID-19 ist nur bei einer aufrechten Reisewarnung möglich, die das Bundesministerium für Europäische und Internationale Angelegenheiten (BMEIA) für Ihr Gastland bzw. die Region, in der sich ihre Gastinstitution befindet, oder wenn Sie Ihren Aufenthalt aufgrund der COVID-19-Maßnahmen nicht fortführen können (z.B. bei Betriebsschließungen).

Bitte informieren Sie sich auf den Webseiten des Bundesministeriums für Europäische und Internationale Angelegenheiten (BMEIA) und des OeAD. Der OeAD hat zusätzlich eine eigene FAQ-Liste für Studierende erstellt, die COVID-19-bezogene Fragen rund um Erasmus+ beantwortet.

Für Stipendien im Zusammenhang mit Erasmus+-Auslandsaufenthalten gilt: Es werden nur physische Aufenthalte im Gastland in Form von Zuschüssen zu Reise- und Aufenthaltskosten gefördert, nicht aber sogenannte virtuelle Mobilitäten (wenn Lehrveranstaltungen, Prüfungen und die Mitwirkung an Projekten an der ausländischen Gasthochschule rein digital abgehalten werden). Daher erfolgt auch nur eine Auszahlung, solange man sich im Zielland aufhält.

Zusätzlich können unter gewissen Umständen sogenannte „außerordentliche Kosten“ geltend gemacht werden, die durch Nichtantritte, Abbrüche oder Unterbrechungen geplanter Reise entstanden sind. In diesen Fällen kann auch die erforderliche Absolvierung einer Mindestzahl von ECTS-Credits entfallen. Dies gilt jedoch nicht, wenn vor dem Reiseantritt im Zielland bereits eine Reisewarnung (Sicherheitsstufe 6) bestanden hat.

Nähere Informationen hält der OeAD auf seiner Webseite für Sie bereit. Zusätzlich findet sich dort eine eigene FAQ-Liste für Studierende, die COVID-19-bezogene Fragen rund um Erasmus+ beantwortet.

Für Stipendien im Zusammenhang mit Erasmus+ Auslandsaufenthalten gilt: Es werden nur physische Aufenthalte im Gastland in Form von Zuschüssen zu Reise- und Aufenthaltskosten gefördert, nicht aber sogenannte virtuelle Mobilitäten (wenn Lehrveranstaltungen, Prüfungen und die Mitwirkung an Projekten an der ausländischen Gasthochschule rein digital abgehalten werden). Daher erfolgt auch nur eine Auszahlung, solange man sich an der Gastinstitution im Zielland aufhält. Allerdings können unter Umständen sogenannte „außerordentliche Kosten“ geltend gemacht werden, die durch Nichtantritte, Abbrüche oder Unterbrechungen geplanter Reise entstanden sind. In diesen Fällen kann auch die erforderliche Absolvierung einer Mindestzahl von ECTS-Credits entfallen.

Nähere Informationen hält der OeAD auf seiner Webseite für Sie bereit. Zusätzlich findet sich dort eine eigene FAQ-Liste für Studierende, die COVID-19-bezogene Fragen rund um Erasmus+ beantwortet.

Ja, auch dieser Zeitraum wird gefördert. Nähere Informationen hält der OeAD auf seiner Webseite für Sie bereit. Zusätzlich findet sich dort eine eigene FAQ-Liste für Studierende, die COVID-19-bezogene Fragen rund um Erasmus+ beantwortet.

8. Studierendenheime

Es gelten sämtliche Bestimmungen des Gesundheitsrechtes und der regionalen und lokalen Sondervorschriften. Die Studierendenheimbetreiber/innen können darüberhinausgehende, zusätzliche strengere Corona-Maßnahmen festlegen. Erkundigen Sie sich daher bitte direkt bei der verantwortlichen Stelle Ihres Studierendenheims.

Erkundigen Sie sich bitte direkt bei der verantwortlichen Stelle Ihres Studierendenheims, inwieweit ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen ist, Aus Gründen der Achtsamkeit wird aber empfohlen, ihn in allen Räumlichkeiten, die für alle Bewohner/innen zugänglich sind, aufzusetzen.

Für Studierendenheime gilt die allgemeine Corona-Ampel. Welche Corona-Maßnahmen in einem Studierendenheim aktuell konkret eingehalten werden müssen, ergibt sich aus den allgemeinen Vorgaben sowie den vom jeweiligen Betreiber festgelegten strengeren Bestimmungen. Erkundigen Sie sich daher bitte direkt bei der verantwortlichen Stelle Ihres Studierendenheims.

Es ist ebenso vorzugehen wie an Universitäten bzw. Hochschulen: Die/Der Betroffene hat sich bis zum Vorliegen eines COVID-19-Testergebnisses in Absonderung zu begeben, also zu Hause oder im Studierendenheimzimmer zu bleiben bzw. nach Hause oder in das eigene Studierendenheimzimmer zu gehen oder – wenn das nicht möglich ist – sich an der Universität bzw. Hochschule zu isolieren. Die/Der Betroffene hat jedenfalls die Gesundheitsbehörden bzw. die Nummer 1450 und die eigene Universität bzw. Hochschule zu informieren, dass ein Verdacht einer Sars-CoV-2-Infektion vorliegt.

Die/Der Betroffene hat sich bis zum Vorliegen eines COVID-19-Testergebnisses in Absonderung zu begeben, also zu Hause oder im Studierendenheimzimmer zu bleiben bzw. nach Hause oder in das eigene Studierendenheimzimmer zu gehen oder – wenn das nicht möglich ist – sich an der Universität bzw. Hochschule zu isolieren.

Die/Der Betroffene hat jedenfalls die Gesundheitsbehörden bzw. die Nummer 1450 und die eigene Universität bzw. Hochschule zu informieren, dass ein Verdacht einer Sars-CoV-2-Infektion vorliegt.

Erkunden Sie sich bitte im Vorfeld bei der verantwortlichen Stelle ihres Studierendenheims, wie Sie sich bei einem COVID-19-Verdachtsfall verhalten sollen.

Hat die Gesundheitsbehörde jemanden als Kontaktperson der Kategorie K1 eingestuft, ist in gleicher Weise vorzugehen, wie bei einem COVID-19-Verdachtsfall. Es ist jedenfalls der Studierendenheimbetreiber zu informieren. Die/Der Betroffene hat sich für die vorgeschriebene Zeit in der Regel zehn Tage zu isolieren bzw. selbst zu beobachten. Darüber hinaus werden Studierende gebeten, ihre Universität bzw. Hochschule zu benachrichtigen.

Wurde man von der Gesundheitsbehörde als K2-Kontaktperson eingestuft, ist in der Regel keine Isolation vorgeschrieben, dennoch sollten persönliche Kontakte innerhalb der nächsten zehn Tage ab dem kontagiösen Kontakt weitestgehend reduziert werden.

Hat die Gesundheitsbehörde aufgrund eines positiven COVID-19-Testergebnisses mittels eines Absonderungsbescheides die Quarantäne verfügt und hat die Gesundheitsbehörde als Ort der Absonderung das Zimmer der/des Betroffenen im Studierendenheim angeordnet, so hat sich der/die Betroffene für die Dauer der Quarantäne dort aufzuhalten. Dies kann behördlich kontrolliert werden.

Grundsätzlich gelten in Studierendenheimen alle gesundheitsrechtlichen Bestimmungen. Daher ist es aktuell nicht zulässig Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als zehn Personen zu veranstalten. Eine Studierendenparty mit fix zugewiesen Sitzplätzen schließt die COVID19_Maßnahmenverordnung genauso aus wie beispielsweise Weihnachtsfeiern.

Auch im Sinne eines eigenverantwortlichen Handelns und der Achtsamkeit gegenüber den Mitmenschen ist es in der aktuellen COVID-19-Situation nicht vertretbar, Partys in Studierendenheimen zu veranstalten. Darauf haben Wissenschaftsminister Heinz Faßmann und die Österreichische Hochschüler/innenschaft in ihrem gemeinsamen Studierendenbrief (PDF, 261 KB) deutlich hingewiesen. Aber auch die Benützungsregeln und Hausordnungen der meisten Studierendenheime verbieten Partys und größere Feiern. Wer dagegen verstößt, riskiert, sein Studierendenzimmer zu verlieren. Informieren Sie sich daher bei der verantwortlichen Stelle in Ihrem Studierendenheim über die geltenden Benützungsregelungen bzw. über die geltende Hausordnung.

9. Universitätssport

Für die Universitätssportinstitute (USI), die allein von Universitäten betrieben werden, gilt grundsätzlich die gleiche Rechtslage wie für die Universitäten selbst. Diese Rektorate bestimmen folglich autonom und eigenverantwortlich, welche Corona-Maßnahmen eingehalten werden müssen. Sie haben eigene Richtlinien und Nutzungsordnungen aufgrund von COVID-19 erlassen, die sich an den gesundheitsrelevanten und sportbezogenen Anordnungen des Sportministeriums für die Sportstättennutzung sowie die Empfehlungen der Bundessportorganisation Sport Austria für einzelne Sportarten orientieren.

Informieren Sie sich daher bitte bei Ihrem zuständigen Universitätssportinstitut, welche Corona-Maßnahmen Sie einhalten müssen oder ob das USI auf Grund der aktuellen Situation geschlossen ist.

  1. Universitäts-Sportinstitut USI Wien
  2. Universitäts-Sportinstitut USI Graz
  3. Universitäts-Sportinstitut USI Innsbruck
  4. UniversitätsSPORTinstitut JKU Linz
  5. Universitäts-Sportinstitut Salzburg
  6. Universitätssport USI Leoben
  7. Universitätssportinstitut USI Klagenfurt