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Coronavirus (COVID-19): Häufige Fragen und Antworten (FAQ) im Universitäts- und Hochschulbereich

I. FAQ zum aktuellen Universitäts- und Hochschulbetrieb

In diesem Abschnitt finden Sie Fragen über den und Antworten zu dem gegenwärtigen Universitäts- und Hochschulbetrieb. Diese werden laufend angepasst und – entsprechend der gerade geltenden gesundheitsrechtlichen Regelungen – aktualisiert. 

Genauere Informationen über die aktuell geltenden Corona-Maßnahmen sind auf der Webseite des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz abrufbar.  

Letzte Aktualisierung: 8. Juli 2021   

  • 3-G-Regel auch an Universitäten und Hochschulen: 
    Auch an Universitäten und Hochschulen kommt die sog. 3-G-Regel zur Anwendung. Wie in anderen Lebensbereichen, sollte also Getesteten, Genesenen und Geimpften am Campus der Zutritt gewährt werden. Dafür wird die aktuelle gesetzliche Grundlage das das 2. COVID-19-Hochschulgesetz auf das kommende Wintersemester 2021/22 bis 28. Februar 2022 zeitlich verlängert und entsprechend angepasst. Die 3-G-Regel ist insbesondere für die Teilnahme an Präsenzlehrveranstaltungen, Präsenzprüfungen oder die Teilnahme an Auswahl-, Eignungs- und Aufnahmeverfahren vor Ort relevant. Es bleibt bei der bewährten Vorgangsweise, dass die Universitäts- und Hochschulleitungen die konkreten Corona-Maßnahmen an ihren Standorten eigenverantwortlich festlegen. Sie kennen die jeweiligen Gegebenheiten und Voraussetzungen vor Ort am besten. Allerdings haben sie das geltende Schutzniveau zu garantieren, für das die aktuellen, allgemeinen Corona-Schutz- und Hygienemaßnahmen eine wertvolle Basis bieten.
     
  • Kein Mindestabstand mehr – der Babyelefant macht Sommerpause 
    Deshalb bleibt es auch den Universitäts- und Hochschulleitungen überlassen, selbst festzulegen, welcher Mindestabstand konkret an ihren Universitäten und Hochschulen einzuhalten ist. Gemäß der aktuellen, allgemeinen Corona-Schutz- und Hygienemaßnahmen gibt es aktuell keinen verpflichtenden Mindestabstand mehr. Der Babyelefant ist auf Sommerpause. So sieht es die novellierte COVID-19-Öffnungsverordnung vor. 
     
  • Geimpft gewinnt – auch an Universitäten und Hochschulen: 
    Wissenschaftsminister Heinz Faßmann hat kürzlich auf einer Pressekonferenz als gemeinsame Losung größtmögliche Normalität, sprich Präsenz, als gemeinsame Losung für den Start des bevorstehenden Wintersemester 2021/22 im Herbst ausgegeben. Dazu sind Impfungen ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg, neben der Anwendung der sog. 3-G-Regel sowie des sog. „Fresh-(Wo-)Men-Focus“, also die gemeinsame Anstrengung darauf, dass die Erstsemestrigen und Studienanfänger/innen an die Universitäten und Hochschulen kommen können. 
    Dafür ist entscheidend, Studierenden, aber auch allen anderen Universitäts- und Hochschulangehörigen den Zugang zu Impfungen zu erleichtern. Einige Universitäten und Hochschulen haben deshalb eigene „Impfstraßen“ eingerichtet, andere setzen auf entsprechende Impfangebote in Abklärung mit dem jeweiligen Bundesland. Egal, für welche Vorgangsweise sich eine Universität oder Hochschule sich entscheidet, das BMBWF unterstützt und berät sie in jedem Fall, wenn in diesem Zusammenhang Fragestellungen oder Probleme auftreten.

Informieren Sie sich bitte bei Ihrer jeweiligen Universität bzw. Hochschule über vorhandene Impfmöglichkeiten. 

  • Testen, Testen, Testen gilt nach wie vor auch an Universitäten und Hochschulen:
    Universitäts- und Hochschulleitungen können im Rahmen ihrer Teststrategien das Angebot regelmäßiger und zeitnaher individueller Testungen vorsehen. Wie diese konkret ausgestaltet sind, bestimmen sie selbst. Das kann ein eigens ausgestaltetes Testangebot sein oder auch ein bereits bestehendes, das mitgenutzt wird. Dazu zählt auch die aktive Nutzung der allgemeinen, öffentlich verfügbaren Testmöglichkeiten in der jeweiligen Region. 
     
  • Die Universitäten und Hochschulen legen fest, in welcher Form Lehrveranstaltungen und Prüfungen abgehalten werden:
    Deshalb lässt sich nicht allgemein sagen, wie der Lehrveranstaltungs- und Prüfungsbetrieb im Sommer aktuell an einer Universitäten und Hochschulen organisiert ist. Das hängt davon ab, was die jeweilige Universitäts- und Hochschulleitung festlegt. Sie kennen die individuellen Gegebenheiten an ihren Universitäts- und Hochschulstandorten am besten. Dabei orientieren sie sich an den allgemeinen Hygiene- und Sicherheitsvorgaben und wählen diejenigen, die geeignet sind, den eigenen Bedürfnisse und Notwendigkeiten an ihrer Universität bzw. Hochschule zu entsprechen und zugleich auch das allgemeine, erforderliche Schutzniveau zu garantieren. 
     
  • Auch die Bibliotheken, Lesesäle und Lernzonen stehen zur Verfügung. Unter welchen Bedingungen dies der Fall ist, legt ebenso die jeweilige Universität bzw. Hochschule unter Berücksichtigung der jeweiligen individuellen räumlichen, personellen, zeitlichen, aber auch fachlichen Gegebenheiten selbst fest. Es ist wichtig, dass Studierenden an Universitäten und Hochschulen wieder verstärkt „offene Lernorte“ zugänglich sind, an denen sie arbeiten, lernen und sich austauschen können.

Das hängt davon ab, was die jeweilige Universitäts- und Hochschulleitung festlegt. Sie kennen die individuellen Gegebenheiten an ihren Universitäts- und Hochschulstandorten am besten. Dabei orientieren sie sich an den allgemeinen Hygiene- und Sicherheitsvorgaben und wählen diejenigen, die geeignet sind, den eigenen Bedürfnisse und Notwendigkeiten an ihrer Universität bzw. Hochschule zu entsprechen und zugleich auch das allgemeine, erforderliche Schutzniveau zu garantieren. Universitäten und Hochschulen sind grundsätzlich weiterhin vom gesundheitsrechtlichen Regelungsregime ausgenommen. Das umfasst aktuell die 2.COVID-19-Öffnungsverordnung, die die Rahmenbedingungen für den Handel, die Gastronomie, die Hotellerie und die Beherbergungsbetriebe, Kultur- und Veranstaltungseinrichtungen sowie die Sportstätten und die Freizeiteinrichtungen festlegt. 

Informieren Sie sich daher an Ihrer Universität bzw. Hochschule, wie sie ihren Lehr- und Prüfungsbetrieb aktuell ausgestaltet. 

 

Das entscheiden die Universitäten bzw. Hochschulen grundsätzlich selbst. Allerdings hat Wissenschaftsminister Heinz Faßmann kürzlich auf einer Pressekonferenz als gemeinsame Losung für den Start des Wintersemester 2021/22 die größtmögliche Normalität, sprich Präsenzbetrieb an den Universitäten und Hochschulen, ausgegeben. Dazu sind Impfungen ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg, neben der Anwendung der sog. 3-G-Regel. Speziell   der sog.  „Fresh-(Wo-)Men-Focus“, also die gemeinsame Anstrengung darauf, dass die Erstsemestrigen und Studienanfänger/innen an die Universitäten und Hochschulen kommen können, ist in diesem Zusammenhang zu nennen.
Daher ist es wichtig, Studierenden, aber auch allen anderen Universitäts- und Hochschulangehörigen den Zugang zu Impfungen zu erleichtern. Einige Universitäten und Hochschulen richten deshalb eigene „Impfstraßen“ ein, andere setzen auf entsprechende Impfangebote in Abklärung mit dem jeweiligen Bundesland. Egal, für welche Vorgangsweise sich eine Universität oder Hochschule entscheidet, das BMBWF unterstützt und berät sie in jedem Fall, wenn in diesem Zusammenhang Fragestellungen oder Probleme auftreten. Informieren Sie sich bitte bei Ihrer jeweiligen Universität bzw. Hochschule über vorhandene Impfmöglichkeiten. Eine hohe Durchimpfungsrate unter den Universitätsangehörigen und Studierenden ist eine ganz wesentliche Voraussetzung, um ein Studieren im Hörsaal zu gewährleisten. 
  

Es ist jedenfalls zu empfehlen, dass die sog. „3-G-Regel“ auch zum Zutritt von Universitäten und Hochschulen berechtigt. Wie in anderen Lebensbereichen, sollte also Getesteten, Genesenen und Geimpften am Campus der Zutritt gewährt werden. Dafür wurde die aktuelle gesetzliche Grundlage, das 2. COVID-19-Hochschulgesetz, auf das bevorstehende  Wintersemester 2021/22 bis 28. Februar 2022 zeitlich verlängert und entsprechend angepasst. Die 3-G-Regel ist insbesondere für die Teilnahme an Präsenzlehrveranstaltungen, Präsenzprüfungen oder die Teilnahme an Auswahl-, Eignungs- und Aufnahmeverfahren vor Ort relevant. Es bleibt bei der bewährten Vorgangsweise, dass die Universitäts- und Hochschulleitungen die konkreten Corona-Maßnahmen an ihren Standorten eigenverantwortlich festlegen. Sie kennen die jeweiligen Gegebenheiten und Voraussetzungen vor Ort am besten. Allerdings haben sie das geltende Schutzniveau zu garantieren, für das die aktuellen, allgemeinen Corona-Schutz- und Hygienemaßnahmen eine wertvolle Basis bieten. 

Informieren Sie sich bitte daher direkt bei ihrer jeweiligen Universität bzw. Hochschule, wie sie ihren Lehr- und Prüfungsbetrieb organisiert und welche Corona-Maßnahmen sie dafür vorsieht.

Die 3-G-Regel besagt: 

  • Die 2.COVID-19-Öffnungsverordnung definiert genaue Kriterien, ab wann man zu jenem Personenkreis gehört, von dem ein „geringes epidemiologisches Risiko“ ausgeht. 
    - Als geimpft gilt, wer mit einem zentral zugelassenen COVID-19-Impfstoff geimpft wurde. Die Erstimpfung zählt ab dem 22. Tag nach dem 1. Stich für maximal drei Monate ab dem Zeitpunkt der Impfung. Nach dem 2. Stich ist man für insgesamt 20 Tage immunisiert. Impfstoffe, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist (z.B. von Johnson & Johnson), gelten ab dem 22. Tag nach der Impfung für insgesamt 270 Tage. Das gilt ebenso für nachweislich genesene Personen, sobald sie den Erststich bekommen haben. 
    - Als getestet gilt, wer den Nachweis eines negativen PCR-Tests oder eines negativen Antigen-Tests erbringen kann. PCR-Tests gelten 72 Stunden ab Probeentnahme, Antigentests 48 Stunden, wenn sie von einer befugten Stelle durchgeführt wurden. Selbsttests, die in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem der Länder erfasst werden, haben eine Gültigkeitsdauer von 24 Stunden. Darüber hinaus gibt es ausnahmsweise unter Aufsicht Point-of-Sale-Tests für das einmalige Betreten von Sportstätten, Betriebsstätten, Restaurants, Hotels oder einer Veranstaltung.
    - Als genesen gilt, wer einen Absonderungsbescheid über eine SARS-COV-2-Infektion oder eine ärztliche Bestätigung innerhalb der letzten sechs Monate vorweisen kann. Alternativ kann ein entsprechender Antikörpertest vorgelegt werden, der allerdings nicht älter als drei Monate sein darf.

Genauere Informationen über die 3-G-Regel und die übrigen geltenden Schutz- und Hygienemaßnahmen finden Sie auf der Webseite des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK)

Es ist jedenfalls zu empfehlen. Wie in anderen Lebensbereichen, sollte also Getesteten, Genesenen und Geimpften am Campus der Zutritt gewährt werden. Dafür wird die aktuelle gesetzliche Grundlage das 2. COVID-19-Hochschulgesetz auf das kommende Wintersemester 2021/22 bis 28. Februar 2022 ausgeweitet zeitlich verlängert und entsprechend angepasst. Die 3-G-Regel ist insbesondere für die Teilnahme an Präsenzlehrveranstaltungen, Präsenzprüfungen oder die Teilnahme an Auswahl-, Eignungs- und Aufnahmeverfahren vor Ort relevant. Es bleibt bei der bewährten Vorgangsweise, dass die Universitäts- und Hochschulleitungen die konkreten Corona-Maßnahmen an ihren Standorten eigenverantwortlich festlegen. Sie kennen die jeweiligen Gegebenheiten und Voraussetzungen vor Ort am besten. Allerdings haben sie das geltende Schutzniveau zu garantieren, für das die aktuellen, allgemeinen Corona-Schutz- und Hygienemaßnahmen eine wertvolle Basis bieten. Es bleibt bei der bewährten Vorgangsweise, dass die Universitäts- und Hochschulleitungen die konkreten Corona-Maßnahmen an ihren Standorten eigenverantwortlich festlegen. Sie kennen die jeweiligen Gegebenheiten und Voraussetzungen vor Ort am besten. Allerdings haben sie das geltende Schutzniveau zu garantieren, für das die aktuellen, allgemeinen Corona-Schutz- und Hygienemaßnahmen eine wertvolle Orientierungshilfe bieten. 

Informieren Sie sich bitte daher direkt bei ihrer jeweiligen Universität bzw. Hochschule, wie sie ihren Lehr- und Prüfungsbetrieb organisiert und welche Corona-Maßnahmen sie dafür vorsieht. 

Ja, das dürfen sie. Die genauen Details legen die jeweiligen Universitäts- und Hochschulleitungen im Rahmen ihrer Impf- und Teststrategien selbst fest. Was Impfungen betrifft, haben manche Universitäten und Hochschulen eigene „Impfstraßen“ oder andere Impfmöglichkeiten im Rahmen der „betrieblichen Impfungen“ eingerichtet. Andere setzen auf entsprechende Impfangebote in Abklärung mit dem jeweiligen Bundesland. Egal, für welche Vorgangsweise sich eine Universität oder Hochschule entscheidet, das BMBWF unterstützt und berät sie in jedem Fall, wenn in diesem Zusammenhang Fragestellungen oder Probleme auftreten. 

Ähnliches gilt für Corona-Testungen, die insbesondere für Studierende und Lehrende infrage kommen, die an Präsenzlehrveranstaltungen, Präsenzprüfungen oder an Eignungs-, Auswahl-, oder Aufnahmeverfahren vor Ort teilnehmen.

Dazu können Universitäten bzw. Hochschulen eigene Testangebote an ihren Standorten etablieren oder auf allgemein zugängliche Testangebote in ihrer Umgebung oder auf Alternativen von Kooperationspartner/innen zurückgreifen. 

Informieren Sie sich daher bitte bei Ihrer jeweiligen Universität bzw. Hochschule, wie sie mit Impfungen und Corona-Testungen umgeht. 

Das legen die jeweiligen Universitäts- und Hochschulleitungen eigenverantwortlich und selbstbestimmt fest. Sie kennen die individuellen Gegebenheiten an ihren Universitäts- und Hochschulstandorten am besten. Dabei orientieren sie sich an den allgemeinen Hygiene- und Sicherheitsvorgaben und wählen diejenigen, die geeignet sind, den eigenen Bedürfnisse und Notwendigkeiten an ihrer Universität bzw. Hochschule zu entsprechen und zugleich auch das allgemeine, erforderliche Schutzniveau zu garantieren. Universitäten und Hochschulen sind weiterhin vom gesundheitsrechtlichen Regelungsregime ausgenommen. Für sie gilt daher die aktuelle 2. COVID-Öffnungsverordnung nicht. 

Konkret gilt an den meisten Universitäten und Hochschulen:

  • Überall dort, wo die 3-G-Regel (Zutritt für Getestete, Genesene und Geimpfte) zur Anwendung kommt, fällt die Maskenpflicht und der verpflichtende Mindestabstand. Nicht einmal ein Mund-Nasen-Schutz muss dann mehr getragen werden.  Uneingeschränkt Zutritt hat also, wer getestet, genesen oder geimpft ist.
  • In Innenräumen, die man ohne 3-G-Regel betreten darf, ist vorerst anstelle der FFP2-Maske ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen, was gerade bei großer Hitze eine enorme Erleichterung darstellt. Das kommt beispielsweise in öffentlichen Verkehrsmitteln, Taxis, und Geschäften zur Anwendung, außerdem in Alten- und Pflegeheimen, in Krankenanstalten oder Kuranstalten und an sonstigen Orten, an denen Gesundheitsdienstleistungen angeboten werden. Beachten Sie aber, dass wahrscheinlich mit 22. Juli erneut weitere Lockerung anstehen, dass sich also gerade, was das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes auch über den Sommer noch etwas ändern kann. 
  • Praktisch alle Universitäten und Hochschulen sehen die Anwendung der sog. 3-G-Regel vor. Dafür wurde die aktuelle gesetzliche Grundlage das 2. COVID-19-Hochschulgesetz auf das kommende Wintersemester 2021/22 bis 28. Februar 2022 ausgeweitet zeitlich verlängert und entsprechend angepasst. Die 3-G-Regel ist insbesondere für die Teilnahme an Präsenzlehrveranstaltungen, Präsenzprüfungen oder die Teilnahme an Auswahl-, Eignungs- und Aufnahmeverfahren vor Ort relevant. Es bleibt bei der bewährten Vorgangsweise, dass die Universitäts- und Hochschulleitungen die konkreten Corona-Maßnahmen an ihren Standorten eigenverantwortlich festlegen. Sie kennen die jeweiligen Gegebenheiten und Voraussetzungen vor Ort am besten. Allerdings haben sie das geltende Schutzniveau zu garantieren, für das die aktuellen, allgemeinen Corona-Schutz- und Hygienemaßnahmen eine wertvolle Basis bieten. Alle Details dazu legt die jeweilige Universitäts- und Hochschulleitung eigenverantwortlich fest.
  • Universitäts- und Hochschulleitungen können im Rahmen ihrer Teststrategien das Angebot regelmäßiger und zeitnaher Testungen vorsehen. Dazu können Universitäten bzw. Hochschulen eigene Testangebote an ihren Standorten etablieren oder auf bestehende, öffentliche, allgemein zugängliche Testangebote in ihrer Umgebung oder auf Alternativen von Kooperationspartner/innen zurückgreifen.
  • Ähnliches gilt auch für das Impfen. Einige Universitäten und Hochschulen haben deshalb eigene „Impfstraßen“ oder andere Impfmöglichkeiten im Rahmen der „betrieblichen Impfungen“ eingerichtet. Andere setzen auf entsprechende Impfangebote in Abklärung mit dem jeweiligen Bundesland. Egal, für welche Vorgangsweise sich eine Universität oder Hochschule sich entscheidet, das BMBWF unterstützt und berät sie in jedem Fall, wenn in diesem Zusammenhang Fragestellungen oder Probleme auftreten. 

Informieren Sie sich bitte daher direkt bei Ihrer jeweiligen Universität bzw. Hochschule, welche Corona-Maßnahmen konkret einzuhalten sind.

Das legen die jeweiligen Universitäts- und Hochschulleitungen eigenverantwortlich und selbstbestimmt fest. Sie kennen die individuellen Gegebenheiten an ihren Universitäts- und Hochschulstandorten am besten. Dabei orientieren sie sich an den allgemeinen Hygiene- und Sicherheitsvorgaben und wählen diejenigen, die geeignet sind, den eigenen Bedürfnisse und Notwendigkeiten an ihrer Universität bzw. Hochschule zu entsprechen und zugleich auch das allgemeine, erforderliche Schutzniveau zu garantieren.

Dieses umfasst bislang, dass die allgemeinen Schutz- und Hygienemaßnahmen wie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes überall dort gelten, wo die 3-G-Regel nicht zur Anwendung kommt. Das kann sich im Laufe des Sommers jedoch auch wieder ändern. 

Erkundigen Sie sich daher bitte direkt bei Ihrer Universität, bzw. Hochschule, welche Corona-Maßnahmen genau einzuhalten ist. 

Rechtlich gesehen nichts, Universitäten, Fachhochschulen, Pädagogische Hochschulen und Privatuniversitäten, einschließlich der Bibliotheken dieser Einrichtungen, sind von der aktuellen 2. COVID-19-Öffnungsverordnung und ihrem Geltungsbereich ausgenommen. Damit wird die bisherige Vorgangsweise beibehalten, dass die jeweiligen Universitäts- und Hochschulleitungen eigenverantwortlich und selbstbestimmt festlegen, welche Corona-Maßnahmen an ihren jeweiligen Standorten einzuhalten sind. Sie haben seit Beginn der Corona-Krise bewiesen, dass sie im Rahmen ihrer Autonomie äußerst verantwortungs- und vertrauensvoll agieren. Deshalb wird weiter darauf vertraut.

Die Einreisebestimmungen ändern sich laufend. Daher bitten wir Sie, sich regelmäßig bei den zuständigen Stellen, insbesondere beim Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK), beim Bundesministerium für Europäische und Internationale Angelegenheiten (BMEIA), den Botschaften und den Konsulaten, aber auch beim OeAD, bei der Agentur für Internationalisierung und Mobilität, zu informieren. Gute Informationen finden sich auch auf der Informationsseite des Bundes www.oesterreich.gv.at.   

Die aktuelle Infektionslage lässt wieder eine einfachere Einreise nach Österreich zu. Deshalb stellt die aktuelle COVID-19-Einreiseverordnung ebenso auf die 3-G-Regel (getestet, genesen, geimpft) ab. 

Ob weitere Einreisebeschränkungen bestehen, hängt davon ab, wie die Infektionslage des Staates eingestuft ist, aus dem man einreist. Ab 1. Juli wird nur mehr zwischen Staaten mit einem geringen epidemiologischen Risiko, solchen, die als Virusvariantenstaaten bzw. Virusvariantengebiete eingestuft sind, und sonstigen Staaten unterschieden.

  • Einreise aus Staaten mit geringem epidemiologischen Risiko (Anlage 1-Staaten): 3-G-Regel, keine Quarantäne, keine Registrierung 
    Betrifft derzeit die Einreise aus sämtlichen EU Nachbarstaaten: sie ist ohne Beschränkungen möglich, solange man einen geltenden 3-G-Nachweis (getestet, genesen, geimpft) vorweisen kann. In diesem Fall ist keine digitale Vorab-Registrierung (Pre-Travel-Clearance) mehr notwendig, es sei denn, jemand kann den 3-G-Nachweis nicht direkt bei der Einreise erbringen. Dann ist die Registrierung notwendig und der Nachweis muss binnen 24 Stunden nachgereicht werden. Welche Staaten das im Detail betrifft, entnehmen Sie bitte den Informationswebseiten des Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK) bzw. des Bundesministerium für Europäische und Internationale Angelegenheiten (BMEIA). Sie können sich laufend ändern. 
  • Einreiseverbot mit Ausnahmen für die Einreise aus Virusvariantenstaaten und - gebieten (Anlage 2 -Staaten): Die Einreise aus Virusvariantenstaaten bzw. Virusvariantengebieten ist grundsätzlich verboten. 

    Davon ausgenommen sind Österrreicher/innen sowie andere EU- und EWR-Bürger/innen und andere Personen, die in Österreich über einen Aufenthaltstitel verfügen und einen Wohnsitz nachweisen können. 

    Voraussetzungen für die Einreise:
    - in jedem Fall: Vorabregistrierung (Pre-Travel-Clearence) 
    -  Vorlage eines negativen Antigen- oder PCR-Tests oder 
    -  Verpflichtender Antritt einer 10-tägigen Quarantäne, aus der man sich frühestens am 5. Tag nach der Einreise freitesten kann. 
  • Quarantänepflicht bei Einreise aus allen anderen Staaten: 

    Voraussetzungen für die Einreise:
    -  Vorabregistrierung (Pre-Travel-Clearence)
    -  3-G-Nachweis und
    -  Verpflichtender Antritt einer 10-tägigen Quarantäne, aus der man sich frühestens am 5. Tag nach der Einreise freitesten kann. 

    Davon ausgenommen sind allerdings vollimmunisierte Personen ab dem 14. Tag nach der letzten notwendigen Impfdosis (alle außer Johnson & Johnson also nach dem zweiten Stich). Und auch Minderjährige ab dem 12. Lebensjahr, wenn sie in Begleitung eines vollständig geimpften Erwachsenen einreisen. Das gilt auch für Pendler/innen, für die Einreise, um die Familie oder die Lebenspartnerin bzw. den Lebenspartner zu besuchen sowie um das Studium aufzunehmen und fortzusetzen. 

Ja, das ist grundsätzlich möglich. Denn Gastronomiebetriebe sind von der sog. 2.COVID-19-Öffnungsverordnung erfasst. Für sie kommt die „3-G-Regel“ für den Zutritt zur Anwendung. Das gilt folglich auch für den Zutritt zu Mensen und Cafeterien: Nur getestete, genesene oder geimpfte Personen dürfen eingelassen werden. Es gelten keine Quadratmeterregel und keine Beschränkung der Personenanzahl mehr. Nur Zusammenkünfte von 100 Personen und mehr sind anzeigenpflichtig, ab 500 Personen muss eine Bewilligung vorliegen. Informieren Sie sich auf der Service-Seite der Österreichischen Wirtschaftskammer (WKÖ)

Ja, das dürfen sie. Allerdings sind dabei besondere Schutz- und Hygienebestimmungen einzuhalten. 

Zu beachten ist, dass für Universitätssportinstitute (USI), die allein von Universitäten betrieben werden, die gleiche Rechtslage gilt wie für die Universitäten selbst. Die Rektorate bestimmen also in diesen Fällen autonom und eigenverantwortlich, welche Corona-Maßnahmen konkret einzuhalten sind. Dazu haben sie eigene Richtlinien und Nutzungsordnungen erlassen. Weil an USIs jedoch das gleiche Schutzniveau wie an anderen Sportstätten zu garantieren ist, bieten die aktuellen Corona-Maßnahmen dieses Bereichs eine gute Orientierung. Sie finden Sie auf der Webseite des des zuständigen Bundesministeriums für Kultur, Öffentlichen Dienst und Sport (BMKOES) bzw. des des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK)

  • Dazu zählt insbesondere, dass für den Zutritt zu nicht-öffentlichen Sportstätten und Freizeiteinrichtungen die 3-G-Regel zur Anwendung kommt. Nur getestete, genesene oder geimpfte Personen dürfen eingelassen werden. 

Grundsätzlich ja. Universitäten und Hochschulen und sind von den gesundheitsrechtlichen Vorgaben der 2.COVID-19-Öffnungsverordnung ausgenommen. Die jeweilige Universitäts- und Hochschulleitung hat jedoch die jeweiligen Corona-Maßnahmen festzulegen, die geeignet sind, das geltende Schutzniveau zu garantieren. Das gilt insbesondere für hochschulspezifische Akte wie Sponsionen oder Promotionen, die lediglich von und an Universitäten und Hochschulen abgehalten werden. Deshalb ist zu empfehlen, sich an den geltenden COVID-19-Regelungen für Veranstaltungen zu orientieren. Ab 1. Juli ist dafür nur mehr vorgesehen, dass bei Zusammenkünften von mehr als 100 Teilnehmer/inne/n die 3-G-Regel zur Anwendung kommt. Somit können Getestete, Genesene und Geimpfte teilnehmen. 

Informieren Sie sich daher bei Ihrer Universität bzw. Hochschule unter welchen Bedingungen sie derzeit Sponsionen und Promotionen abhält. 

Grundsätzlich ja. Hält eine Universität bzw. Hochschule öffentliche Veranstaltungen ab, ist sie jedoch wie jede/r andere Veranstalterin bzw. Veranstalter zu behandeln und fällt als solche unter die COVID-19-Öffnungsverordnung und den diesbezüglich geltenden Schutz- und Hygienebedingungen. 

Dazu zählen insbesondere:

  • Veranstaltung ab 100 Teilnehmer/inne/n: Anwendung der 3-G-Regel für den Zutritt, nur Getestete, Genesene oder Geimpfte werden eingelassen, die Zusammenkunft ist anzeigepflichtig. Jede/r Veranstalter/in muss ein Präventionskonzept und eine/n COVID-19-Beauftragte/n ernennen.
  • Veranstaltung ab 500 Teilnehmer/inne/n: Anwendung der 3-G-Regel für den Zutritt, die Zusammenkunft muss bewilligt werden. Jede/r Veranstalter/in muss ein Präventionskonzept und eine/n COVID-19-Beauftragte/n ernennen.

Genauere Informationen über die geltenden Corona-Maßnahmen für Veranstaltungen finden Sie auf der Webseite des zuständigen Bundesministeriums für Kultur, Öffentlichen Dienst und Sport (BMKOES) bzw. des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK)

Ja, sind sie. Damit ist die Entlehnung und Rückgabe von Büchern und Medien in der gewohnten Art und Weise möglich. Die konkreten Bedingungen und Maßnahmen, die bei der Nutzung der Bibliotheken, Lesesäle, Lernzonen sowie der Studier- und Arbeitsplätze in Hörsälen und Seminarräumen einzuhalten sind, legen die jeweiligen Universitäten und Hochschulen fest. Informieren Sie sich daher bitte direkt bei Ihrer jeweiligen Universität bzw. Hochschule.

Das legen die jeweiligen Universitäts- und Hochschulleitungen eigenverantwortlich und selbstbestimmt fest. Sie kennen die individuellen Gegebenheiten an ihren Universitäts- und Hochschulstandorten am besten. Dabei orientieren sie sich an den allgemeinen Hygiene- und Sicherheitsvorgaben und wählen diejenigen, die geeignet sind, den eigenen Bedürfnisse und Notwendigkeiten an ihrer Universität bzw. Hochschule zu entsprechen und zugleich auch das allgemeine, erforderliche Schutzniveau zu garantieren.

Angesichts der sinkenden Infektionszahlen und der steigenden Zahl an Geimpften (und auch der Genesenen) können wissenschaftliche und nichtwissenschaftliche Mitarbeiter/innen wieder vermehrt an die Universitäten bzw. Hochschulen kommen. Informieren Sie sich bitte direkt bei Ihrer jeweiligen Universität und Hochschule über die geltenden Rahmenbedingungen. 

Es gelten sämtliche Bestimmungen des Gesundheits- und Epidemierechtes (Gesetze und Verordnungen) sowie der zusätzlichen regionalen und lokalen Vorschriften wie sie für Beherbergungsbetriebe gelten. Grundsätzlich ist in Österreich nach der 2. COVID-19-Öffnungsverordnung derzeit die Anwendung der 3-G-Regel für den Zutritt zu Beherbergungsbetrieben vorgesehen. 

Erkundigen Sie sich daher bitte direkt bei der verantwortlichen Stelle Ihres Studierendenheims, welche Regelungen dort einzuhalten sind.

II. Allgemeine FAQ zu Corona und zu Fragestellungen rund um den dadurch angepassten Universitäts- und Hochschulbetrieb

In diesem Abschnitt finden Sie allgemeine Fragen und Antworten, die den Universitäts- und Hochschulbetrieb unter Corona-Bedingungen betreffen. Sie werden – aufgrund der sich ständig ändernden Lage - in unregelmäßigen Abständen aktualisiert. Wir bemühen uns aber, sie so aktuell wie möglich zu halten und bitten daher um Verständnis, dass das nicht immer der Fall ist. Wir bitten um Ihr Feedback auf diese FAQ-Liste über COVID-19 im Universitäts- und Hochschulbereich.

Wir freuen uns aber immer über ihr Feedback. Schreiben Sie uns an buergerinnenservice@bmbwf.gv.at unter den Stichworten „COVID-19-FAQ“, wenn Ihnen eine Frage fehlt oder Ihnen die Antwort auf eine Frage unklar, fehler- oder lückenhaft erscheint. 

  1. Allgemeines zu Corona
  2. Geltende Hygiene- und Gesundheitsmaßnahmen an Hochschulen und Universitäten
  3. Fragen zu Impfungen von Universitäts- und Hochschulangehörigen
  4. Fragen zur Einreise zu Studienzwecken
  5. Studieren und Lehren im Sommersemester 2021 bzw. Wintersemester 2021/22
  6. Forschen im Sommersemester 2021 und im Wintersemester 2021/22
  7. Finanzielle Fragestellungen (Studienbeihilfe, Auslandsförderungen allgemein, Stipendien und Studienbeiträge)
  8. Mobilität, insbesondere Erasmus+
  9. Studierendenheime
  10. Universitätssportinstitute

1. Allgemeines zu Corona

Ein COVID-19-Verdachtsfall liegt dann vor, wenn die/der Betroffene aufgrund des Auftretens von Symptomen die Nummer 1450 angerufen hat und von den dortigen Mitarbeiter/innen, gesundheitsbehördlich oder ärztlich als solcher eingestuft wurde bzw. zu einem PCR-Test aufgefordert wurde. Ebenso gilt man nach einem positiven Antigentest als ein COVID-19-Verdachtsfall. Hat man auch entsprechende Symptome wird im Regelfall die Gesundheitsbehörde auf Grund des positiven Antigentests eine krankheitsbedingte Absonderung verfügen, sonst folgt ein PCR-Test zur Kontrolle. In jedem Fall bleibt bis zu einem negativen PCR-Testergebnis ein Verdachtsfall und hat sich in häusliche Absonderung zu begeben.

Genauere Informationen, wann von einem COVID-19-Verdachtsfall auszugehen ist, finden Sie auf der Webseite des Gesundheitsministeriums.

Ein COVID-19-Fall liegt vor, wenn ein PCR-Test ein positives Ergebnis erbringt. Genauere Informationen über die klinischen Voraussetzungen einer SARS-CoV-2-Infektion finden Sie auf der Webseite des Gesundheitsministeriums. Die Gesundheitsbehörde verfügt mündlich oder über einen schriftlichen Absonderungsbescheid, dass die/der Betroffene mindestens 14 Tage in Quarantäne zu bleiben hat. Eine Missachtung kann strafrechtliche Folgen (Vorstrafe) haben. Genauere Informationen dazu sind auf der Webseite des Gesundheitsministeriums nachzulesen.

Die/Der Betroffene hat den gesundheitsbehördlichen Anordnungen Folge zu leisten. Wurden (noch) keine verfügt, hat die-/derjenige sich jedenfalls in häusliche Absonderung zu begeben und jeglichen Kontakt zu meiden.
Die/der Betroffene hat die Gesundheitsbehörden bzw. die Nummer 1450 und die eigene Universität bzw. Hochschule über das Vorliegen einer SARS-CoV2-Infektion zu informieren, sollte das bis dahin noch nicht erfolgt sein.

Die/Der Betroffene hat sich bis zum Vorliegen eines COVID-19-Testergebnisses in Absonderung zu begeben, also zu Hause oder im Studierendenheimzimmer zu bleiben bzw. nach Hause oder in das eigene Studierendenheimzimmer zu gehen oder – wenn das nicht möglich ist – sich an der Universität bzw. Hochschule zu isolieren.

Die/Der Betroffene hat jedenfalls die Gesundheitsbehörden bzw. die Nummer 1450 und die eigene Universität bzw. Hochschule zu informieren, dass ein Verdacht einer Sars-CoV-2-Infektion vorliegt.

Es gibt zwei Kategorien von Kontaktpersonen: Als Kontaktperson der Kategorie K1 gelten Personen im persönlichen bzw. direkten Umfeld einer/eines Sars-CoV-2-Infizierten, insbesondere solche, die mit einer solchen im gemeinsamen Haushalt leben. Als Kontaktperson der Kategorie K2 gelten Personen, die (kumulativ) kürzer als 15 Minuten in einer Entfernung von mindestens zwei Metern im selben Raum mit einer/einem Sars-Cov-2-Infizierten Kontakt hatten. Ob jemand als K1 oder K2 einzustufen ist, legt ausschließlich die Gesundheitsbehörde fest. Es gilt die Grundregel, dass als Kontaktperson anzusehen ist, wer mit einer/einem Infizierten 48 Stunden vor Erkrankungsbeginn (also, sobald die ersten Symptome auftreten) bis 14 Tage danach Kontakt hatte. Bei asymptomatischen Fällen wird der Zeitraum ab 48 Stunden vor bis 14 Tage nach Probeentnahme gerechnet, die zum positiven Testergebnisgeführt hat.

Detailliertere Informationen stellt das Gesundheitsministerium auf seiner Webseite in den Menüpunkten  „Coronavirus – so schützen wir uns/Informationen für Kontaktpersonen“ oder unter „Fachinformationen/Informationen für Gesundheitsbehörden“ in seiner Broschüre Behördliche Vorgangsweise bei SARS-CoV-2 Kontaktpersonen: Kontaktpersonennachverfolgung (Stand 25.06.2021)  bereit. Dort sind insbesondere Beispielsituationen angeführt, wann man als Kontaktperson der Kategorie K1 oder K2 anzusehen ist.

 

Hat die Gesundheitsbehörde jemanden als Kontaktperson der Kategorie K1 eingestuft, gilt man bis zum Vorliegen eines negativen COVID-19-Testergebnisses als ein COVID-19-Verdachtsfall. Die/der Betroffene hat sich bis zum Tag 14 nach dem letzten Kontakt zu einer positiv getesteten Person in häusliche Absonderung zu begeben. Ab dem Tag 10 besteht die Möglichkeit, diese vorzeitig zu beenden. Hierfür ist ein negatives PCR-Testergebnis notwendig.

Ist sie/er als K2-Kontaktperson zu werten, ist keine Isolation vorgeschrieben, dennoch sollten persönliche Kontakte zu Dritten innerhalb der nächsten 14 Tage ab dem kontagiösen Kontakt weitestgehend reduziert werden.

In jedem Fall wird darum gebeten, wissentliche direkte Kontakte zu notieren, falls sie zur (weiteren) Kontaktpersonennachverfolgung benötigt werden. Genauere Informationen stellt das Gesundheitsministerium in seiner Broschüre Informationen für Kontaktpersonen bereit, die auf seiner Webseite abrufbar ist.
 

  • Die Gesundheitsbehörde bzw. 1450, falls das der behandelnde Arzt / die behandelnde Ärztin oder jemand anderer nicht bereits übernommen hat.
  • Die jeweilige Hochschule bzw. Universität, wenn man ihr/e Mitarbeiter/in ist.
  • Studierende werden darum gebeten, ihre jeweilige Universität bzw. Hochschule unter der jeweiligen zentralen Meldeadresse / Meldetelefonnummer zu verständigen.

Aus gesundheitsrechtlicher Sicht normiert die sog. COVID-19-Risikogruppe-Verordnung, wer als Risikoperson einzustufen ist. Die Zuordnung trifft ein/e Mediziner/in über ein ärztliches Attest. Für Hochschulmitarbeiter/innen gelten die anzuwendenden arbeitsrechtlichen Regelungen, für beamtete Mitarbeiter/innen die entsprechenden, geltenden dienstrechtlichen Bestimmungen. Es wird empfohlen, Studierenden, die als Risikopersonen anzusehen sind, alternative Teilnahmemöglichkeiten am Lehr- und Prüfungsbetrieb zu ermöglichen – etwa durch digitale Formen der Teilnahme (z.B. durch die Abhaltung von Hybridlehrveranstaltungen).

Für Hochschulmitarbeiter/innen gelten die anzuwendenden arbeitsrechtlichen Regelungen, für beamtete Mitarbeiter/innen die entsprechenden, geltenden dienstrechtlichen Bestimmungen. Es wird empfohlen, Studierenden, die als Risikopersonen anzusehen sind, alternative Teilnahmemöglichkeiten am Lehr- und Prüfungsbetrieb zu ermöglichen – etwa durch digitale Formen der Teilnahme (z.B. durch die Abhaltung von Hybridlehrveranstaltungen).

2. Hygiene- und Gesundheitsschutzmaßnahmen an Universitäten und Hochschulen

Die jeweilige Universitäts- und Hochschulleitung legt unter Bedachtnahme der jeweils geltenden allgemeinen Schutz- und Hygienebestimmungen eigenverantwortlich und selbstbestimmt fest, welche Hygiene- und Gesundheitsschutzmaßnahmen gelten. Sie kennt die Gegebenheiten an ihren Standorten am besten und weiß auch, worauf zu achten ist, insbesondere in welchen Situationen größere Personengruppen zusammenkommen (können). Der Leitfaden Durchstarten im Sommersemester 2021 bietet den Rektorinnen und Rektoren sowie den Leitungsorganen mit seinen Empfehlungen dabei eine Orientierungshilfe.

Informieren Sie sich bitte direkt bei Ihrer Universität- bzw. Hochschule, nach welchen Maßstäben Corona-Maßnahmen verhängt werden und welche aktuell gerade gelten.

Das ändert sich regelmäßig, je nachdem welches allgemeine Schutzniveau derzeit einzuhalten ist. Daher beachten Sie bitte in diesem Zusammenhang die entsprechenden Ausführungen in Abschnitt I „FAQ zum aktuellen Universitäts- und Hochschulbetrieb“. Prinzipiell legen die jeweiligen Universitäts- und Hochschulleitungen selbst fest, in welchen Situationen ein Mund-Nasen-Schutz oder eine FFP2-Maske zu tragen ist. Sie haben dabei auf die allgemein geltenden Schutz- und Hygienebestimmungen Bedacht zu nehmen, weil sie dafür verantwortlich sind, das entsprechende Schutzniveau an ihren Standorten zu garantieren.

Grundsätzlich rät das BMBWF aus Eigenverantwortung und Achtsamkeit gegenüber Mitmenschen im gesamten Universitäts- bzw. Hochschulareal die gerade allgemein oder von der jeweiligen Universität bzw. Hochschule angeordnete Maske aufzusetzen, wenn der jeweilige, geltende Mindeststandard nicht eingehalten werden kann. Das gilt auch für den Hörsaal und das Labor. Bei längeren Vorträgen ist jedenfalls auf die strikte Einhaltung des Mindestabstands zu achten. In jedem Fall sollten Sie sich bitte bei Ihrer Universität bzw. Hochschule über die geltenden Hygiene- und Gesundheitsschutzmaßnahmen informieren.
 

Dieser kann variieren, je nachdem, welches, allgemeine Schutzniveau derzeit einzuhalten ist. Daher beachten Sie bitte in diesem Zusammenhang die entsprechenden Ausführungen in Abschnitt I „FAQ zum aktuellen Universitäts- und Hochschulbetrieb“. Prinzipiell legen die jeweiligen Universitäts- und Hochschulleitungen selbst fest, welcher Mindestabstand an ihren Standorten einzuhalten ist. Sie haben dabei auf die allgemein geltenden Schutz- und Hygienebestimmungen Bedacht zu nehmen, weil sie dafür verantwortlich sind, das entsprechende Schutzniveau an ihren Standorten zu garantieren. Daher informieren Sie sich bitte bei Ihrer jeweiligen Universität bzw. Hochschule.

Weil Universitäten bzw. Hochschulen autonom darüber entscheiden. Ihre Standorte sind über ganz Österreich verteilt, sodass die Situation von Standort zu Standort unterschiedlich ist. Es gilt der Grundsatz: Die Universitäts- bzw. Hochschulleitung verfügt so viele Einschränkungen wie notwendig, aber so wenige wie möglich. Daher sollten die jeweiligen Maßnahmen auch stets nach gründlicher Abwägung der Grundsätze der Verhältnismäßigkeit und des gelindesten Mittels getroffen werden. Daher informieren Sie sich bitte bei Ihrer jeweiligen Universität bzw. Hochschule, was aktuell einzuhalten ist.

Die Corona-Ampel des Gesundheitsministeriums dient der allgemeinen Risikoeinschätzung für die einzelnen Regionen. Sie ist als Orientierungshilfe für Universitäten bzw. Hochschulen anzusehen, die meist über mehrere Standorte verfügen, die sich in ganz Österreich befinden können. Die Vergangenheit hat aber bereits gezeigt, dass die geltende Ampelfarbe in einer Region nicht eins zu eins für den Hochschulbereich Gültigkeit hat. In jüngerer Vergangenheit wurde aufgrund der Infektionslage zeitweise die regionale Differenzierung auf der Karte der Corona-Ampel ausgesetzt. Informieren Sie sich daher direkt bei Ihrer Universität- bzw. Hochschule, nach welchen Maßstäben Corona-Maßnahmen verhängt werden und welche aktuell gerade gelten.

Die jeweiligen Universitäten bzw. Hochschulen verfügen über alle Informationen, wie die aktuelle Risikolage an ihren Standorten einzuschätzen ist. Sie finden sich auf den jeweiligen Webseiten der Universitäten bzw. Hochschulen. Dort ist auch vermerkt, wer der/die Ansprechpartner/in für weitere Fragen ist. Zudem haben alle Universitäten bzw. Hochschulen zentrale Meldeadressen für COVID-Verdachtsfälle und -Infektionen eingerichtet (per Telefon oder E-Mail). Auch die finden Sie auf den jeweiligen Homepages.

3. Fragen zu Impfungen von Universitäts- und Hochschulangehörigen

Das obliegt der einzelnen Universität bzw. Hochschule. Manche haben eigene „Impfstraßen“ oder andere Impfmöglichkeiten im Rahmen der „betrieblichen Impfungen“ eingerichtet. Andere setzen auf entsprechende Impfangebote in Abklärung mit dem jeweiligen Bundesland. Egal, für welche Vorgangsweise eine Universität oder Hochschule sich entscheidet, das BMBWF unterstützt und berät sie in jedem Fall, wenn in diesem Zusammenhang Fragestellungen oder Probleme auftreten. 

Bei Fragen zur Corona-Schutzimpfung dürfen wir Sie auf die Webseite des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK), insbesondere aber auf die gemeinsame Initiative „Österreich impft“ verweisen, die das Rote Kreuz gemeinsam mit der Bundesregierung ins Leben gerufen hat. Näheres finden Sie auch auf der jeweiligen Webseite Ihres Heimatbundeslandes bzw. auf der Webseite Österreich impft.  

Gute Informationen rund um die Corona-Schutzimpfung bietet auch die Medizinische Universität Wien an, die eine eigene Informationsseite www.corona-schutzimpfung.at dazu eingerichtet hat. Darauf sind von ausgewiesenen Expertinnen und Experten abrufbar, insbesondere welche, die die Zusammensetzung, die Wirkung und die Sicherheit der zugelassenen Impfstoffe verständlich erklären. 

4. Einreise zu Studienzwecken

Grundsätzlich gilt, dass die allgemeinen fremdenrechtlichen Einreisebestimmungen – insbesondere die Frage, welches Visum oder welchen Aufenthaltstitel jemand benötigt, um in Österreich zu studieren oder forschen zu können – auch während der Corona-Pandemie einzuhalten sind.

Coronabedingt sind darüber hinaus auch gesundheitsrechtliche Vorgaben einzuhalten. Sie finden sich in den jeweiligen aktuellen Einreise-Verordnungen, die das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK) in regelmäßigen Abständen – in Abstimmung auf die aktuelle Infektionslage – erlässt. Daher beachten Sie bitte in diesem Zusammenhang die entsprechenden Ausführungen in Abschnitt I „FAQ zum aktuellen Universitäts- und Hochschulbetrieb“.

Informieren Sie sich daher bitte regelmäßig auf der Website des Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK) und auf der Webseite der Agentur für Bildung und Internationalisierung (OeAD).

5. Studieren und Lehren im Sommersemester 2021 und im Wintersemester 2021/22

Die allgemeine Zulassungsfristen werden nach derzeitigem Stand nicht verlängert. Die Erstzulassung zu einem Studium bzw. zu einem weiteren Studium und ein Studienwechsel im Sommersemester 2021 waren von 7. Jänner bis 5. Februar 2021 möglich. Auch die Zulassungsfristen für das Wintersemester 2021/22 sollen nach derzeitigem Stand nicht verändert werden.

Abgesehen von den Sondervorschriften, die die Studienförderung (Ausweitung der Fristen im Sommersemester 2020) und befristete Arbeitsverträge für (Nachwuchs-)Wissenschaftler/innen betreffen, gelten bereits für das Sommersemester 2021 und in weiterer Folge auch für das Wintersemester 2021/22 keine Corona-Sonderregelungen mehr. Diese wurden – dort wo es notwendig war – durch die Novelle des Universitäts- bzw. Hochschulgesetzes (UG-Novelle) ins reguläre Recht überführt. Das betrifft insbesondere die „Sondervorschrift für die Durchführung von Prüfungen mit Mitteln der elektronischen Kommunikation“ gem. § 76a UG bzw. 42b HG. durch die Novelle des Universitäts- bzw. Hochschulgesetzes (UG-Novelle).  Die Hauptverantwortung für die Konkretisierung dieser rechtlichen Regelungen liegt bei den Universitäten und Hochschulen selbst. Daher informieren Sie sich bitte direkt bei Ihrer Universität oder Hochschule.

Das entscheiden die Universitäten bzw. Hochschulen grundsätzlich selbst. Aktuell dominiert der Hybridbetrieb, das bedeutet Universitäten und Hochschulen halten Prüfungen und Lehrveranstaltungen in den Sommermonaten in gemischter Form ab – teils vor Ort an den Universitäten bzw. Hochschulen, teils – weiterhin – digital. 
Der Start des Wintersemesters 2021/22 steht hingegen im Zeichen des Präsenzbetriebs. Wissenschaftsminister Heinz Faßmann hat dazu die Losung ausgegeben, dass weitgehende Normalität im Universitäts- und Hochschulbetrieb einkehren soll. Die Impfungen, aber auch die Anwendung der sog. 3-G-Regel sind wesentliche Erfolgsfaktoren dafür. Die Universitäten und Hochschulen bemühen sich daher, den Zugang zu Impfungen zu erleichtern. Und sie schauen darauf, dass Studierende und Lehrende, die zu Prüfungen und Lehrveranstaltungen vor Ort an die Universitäten und Hochschulen kommen, das als Getestete, Genesene oder Geimpfte tun. Beachten Sie bitte in diesem Zusammenhang die entsprechenden Ausführungen in Abschnitt I „FAQ zum aktuellen Universitäts- und Hochschulbetrieb“.

Informieren Sie sich bei Ihrer Universität bzw. Hochschule, wie sie vor dem Hintergrund der jeweiligen Infektionslage das auslaufende Sommersemester 2021 organisiert und den Start in das WS 2021/22 plant.  
 

Weil die jeweilige Universitäts- bzw. Hochschulleitungen die individuellen, personellen, räumlichen und baulichen Gegebenheiten an ihren Standorten am besten kennt und somit nur sie den Lehr- und Prüfungsbetrieb danach ausrichten kann. Das gilt ganz besonders für Universitäten und Hochschulen mit speziellem Profil – wie etwa für Kunst- oder die Medizinuniversitäten, für die es eigene Rahmenbedingungen braucht. Dabei ist auf die allgemein geltenden Schutz- und Hygienebestimmungen Bedacht zu nehmen. Informieren Sie sich daher bei Ihrer Universität bzw. Hochschule, wie sie das Sommersemester 2021 organisiert.

Grundsätzlich die Lehrenden bzw. die Leitungen der jeweiligen Organisationseinheiten (Fakultäten, Institute, Departments, Studiengänge, die dabei die Vorgaben ihrer jeweiligen Universitäts- bzw. Hochschulleitung zu berücksichtigen haben. Dabei spielt jedoch auch die aktuelle Infektionslage eine wesentliche Rolle. Auch wenn der Lehr- und Prüfungsbetrieb an einer Universität und Hochschule Priorität hat, geht der Gesundheitsschutz aller Hochschulangehöriger vor. Informieren Sie sich bitte daher direkt bei den jeweiligen Verantwortlichen an Ihrer Universität bzw. Hochschule.

Es gilt weiterhin, sensibel zwischen der Notwendigkeit, dass Studierende wieder an Universitäten und Hochschulen kommen können, und der Gewährleistung des Gesundheitsschutzes aller Universitäts- und Hochschulangehörigen abzuwägen. Noch ist die Corona-Pandemie nicht überwunden, auch wenn es mit wirksamen Impfstoffen und der Möglichkeit breiter Testungen nun entsprechende Gestaltungsmöglichkeiten gibt, die für den Universitäts- und Hochschulbetrieb genützt werden können.

Es ist Universitäten und Hochschulen zu empfehlen, bestimmte Studierendengruppen im Hinblick auf Anwesenheiten zu priorisieren. Dazu zählen insbesondere Studienanfänger/innen, die bisher nur wenig Gelegenheit hatten, das Universitäts- bzw. Hochschulleben kennenzulernen (= Fresh-(Wo-)Men-Fokus). Auch Studierende, die kurz vor ihrem Abschluss stehen oder solche, die spezielle Studienfächer belegt haben, bei denen Präsenz aus fachlichen oder didaktischen Gründen geboten ist, sind diesbezüglich verstärkt zu berücksichtigen. Schließlich betrifft das auch Studierende, die als Tutor/inn/en, Mentor/inn/en, Berater/innen oder als Buddies andere Studierende, allen voran Studienanfänger/innen, unterstützen.

Es hat sich bewährt, dass Universtäten und Hochschulen ihren Lehr- und Prüfungsbetrieb an die aktuell vorherrschende Infektionslage anpassen. Sie tun das, indem sie seine Ausgestaltung in Präsenz, in digitaler oder auch in hybrider, also gemischter Form, entsprechend variieren. Wesentliche Voraussetzung dafür ist die Anwendung der sog. 3-G-Regel.  Grundlage dafür ist das novellierte 2.COVID-19-Hochschulgesetz, dessen Geltungsdauer auf das Wintersemester 2021/22 verlängert wurde. Die Details dazu legen die Universitäts- und Hochschulleitungen ebenso selbst fest, wie die übrigen Corona-Maßnahmen, die an ihren Standorten einzuhalten sind.

Daher beachten Sie bitte in diesem Zusammenhang die entsprechenden Ausführungen in Abschnitt I „FAQ zum aktuellen Universitäts- und Hochschulbetrieb“. Informieren Sie sich daher bitte direkt bei Ihrer Universität oder Hochschule bzw. achten Sie bei der Anmeldung zu einer Lehrveranstaltung darauf, in welcher Form diese stattfindet.

Digitale Prüfungen stellen grundsätzlich eine gleichwertige Alternative zu Präsenzprüfungen dar. Die konkreten Rahmenbedingungen dafür legen die Universitäten bzw. Hochschulen (also die jeweiligen Rektorate bzw. Studienkollegiumsleitungen) selbst fest. Allerdings bestehen Mindeststandards, die schon jetzt sichergestellt werden müssen. Dazu zählen das Vorhandensein einer geeigneten, technischen Infrastruktur, die Gewährleistung der Überprüfung der Identität, die Führung eines Prüfungsprotokolls und dass bei technischen Problemen, die ohne Verschulden der Studierenden auftreten, die Prüfung abzubrechen und nicht auf die Gesamtanzahl der zulässigen Antritte anzurechnen ist, die schon jetzt sichergestellt werden. nformieren Sie sich bitte bei den jeweiligen Studienabteilungen bzw. den jeweils verantwortlichen Organisationseinheiten, was bei digitalen Prüfungen an Ihrer Universität bzw. Hochschule zu beachten ist.

Die konkreten Rahmenbedingungen, was bei digitalen Prüfungen einzuhalten und worauf zu achten ist, legen die jeweiligen Universitäten und Universitäten selbst fest. Daher können sie auch konkrete, technische oder organisatorische Maßnahmen vorsehen – etwa die Art und Weise der Identitätsüberprüfung oder auch bestimmte Sicherheitsvorkehrungen – die vor und während einer digitalen Prüfung einzuhalten sind. Schon jetzt sieht § 73 Absatz 1 Ziffer 2 Universitätsgesetz vor, dass Prüfungen, bei denen unerlaubte Hilfsmittel verwendet wurden, für nichtig zu erklären sind und auf die maximal zulässige Zahl von Prüfungen anzurechnen sind.

6. Forschen im Sommersemester 2021 und Wintersemester 2021/22

Die Universitäten bzw. Hochschulen haben Hygiene- und Sicherheitskonzepte für den Forschungsbetrieb ausgearbeitet. Sie umfassen Raumnutzungs- und Personalpläne – inklusive der Möglichkeit von Home-Office. Gerade in Labors ist auf die Einhaltung des geltenden Mindestabstands und der strengen Hygienebedingungen zu achten. Dabei sind Vorkehrungen für den Einsatz des Schlüsselpersonals vorzusehen, die Tätigkeiten verrichten, die für die Aufrechterhaltung systemkritischer Infrastruktur notwendig sind. Dazu zählen auch jene Forschungsarbeiten, die aus Sicherheitsgründen nicht abgebrochen werden können oder deren Abbruch hohe wirtschaftliche Kosten nach sich zögen.

Wie der Forschungsbetrieb abgehalten werden kann, hängt nicht zuletzt von der aktuellen Infektionslage ab. Daher beachten Sie bitte in diesem Zusammenhang die entsprechenden Ausführungen in Abschnitt I „FAQ zum aktuellen Universitäts- und Hochschulbetrieb. Grundsätzlich gilt auch hier: Die jeweilige Universität bzw. Hochschule legt selbst fest, wie sie ihren Forschungsbetrieb angesichts der allgemein geltenden Schutz- und Hygienebestimmungen organisiert.  

7. Finanzielles (insbesondere die Studienbeihilfe, Stipendien allgemein, Studienbeiträge)

Mit der COVID-19-Studienförderungs-Verordnung (C-StudFV) wurde eine Rechtsgrundlage geschaffen, die berücksichtigt, dass es coronabedingt zu Verzögerungen im Studium kommen kann. Am Grundsatz, dass die Studienbeihilfe und andere Förderungen grundsätzlich jenen Studierenden zugutekommen, die ihr Studium zielstrebig und mit entsprechendem Erfolg betreiben, ändert sich dadurch aber nichts.

Allerdings erfolgte der Ausbruch der Corona-Pandemie und die damit verbundene Umstellung auf digitalen Lehr- und Lernbetrieb im März 2020 überraschend. Daher wurde das Sommersemester 2020 durch die C-StudFV zum „neutralen Semester“ erklärt. Es wird für studienförderrechtlich relevante Fristen nicht gezählt. Dass gilt vor allem für die Berechnung der Anspruchsdauer, für die Fristen zum Nachweis des Studienerfolgs, die Fristen für die Aufnahme eines nachfolgenden Studiums, die Einhaltung der Altersgrenze sowie die Folgen eines verspäteten Studienwechsels. Es wird wie ein zusätzliches Toleranzsemester gewertet. Das ist ab dem Wintersemester 2020/21 nicht mehr der Fall. Die Sonderregelungen für das Sommersemester 2020 können sich aber im aktuellen und im bevorstehenden Studienjahr 2020/21 bzw. 2021/22 oder auch später auswirken.

  • Das Sommersemester 2020 wird in der Studienförderung für Studiennachweise und die Anspruchsdauer nicht berücksichtigt.
    Studienbeihilfenbezieher, die ihr Studium im WS 2019/20 begonnen haben, müssen den Nachweis aus ihrem ersten Studienjahr erst im Sommersemester 2020 erbringen. Die Anspruchsdauer verlängert sich um ein Semester. Die jährliche Zuverdienstgrenze wurde – rückwirkend ab dem Jahr 2020 - von 10.000 Euro auf 15.000 Euro angehoben. 
  • Änderungen beim Studienabschluss-Stipendium: Auch beim Studienabschluss-Stipendium, das sich an ehemalige Erwerbstätige richtet, die nun erstmals studieren, können sich Anspruchsdauer und Altersgrenze (41 Jahre) um sechs Monate verlängern. Dazu muss glaubhaft gemacht werden, dass sich der Studienabschluss wegen Einschränkungen im Hochschulbetrieb, Kinderbetreuungspflichten oder der Pflege von Angehörigen verzögert.
  • Corona-Nothilfe für Studierende in Not: Insgesamt 450.000 Euro stellen BMBWF und ÖH für Studierende bereit, die unverschuldet in eine Notlage geraten sind. Antragstellerinnen und Antragstellen können so bis maximal 800 Euro erhalten, wenn sie die Voraussetzungen erfüllen, insbesondere einen adäquaten Studienerfolg vorweisen können. 

Genauere Informationen hält die Studienbeihilfebehörde auf ihrer Webseite für Sie bereit. Dort finden Sie auch eine eigene FAQ-Liste zum Thema Studienbeihilfe. Details zum Corona-Härtefonds sind auf der Webseite der ÖH abrufbar. Darin sind auch die weiteren, konkreten Anspruchsvoraussetzungen angeführt. Beantragt werden kann die Förderung aus dem neuen, gemeinsamen Corona-Härtefonds bei der ÖH-Bundesvertretung.

Die Sonderbestimmungen der COVID-19-Studienförderungs-Verordnung (C-StudFV) beziehen sich zwar auf das Sommersemester 2020, coronabedingte Studienverzögerungen in diesem Zeitraum können sich aber auch erst in den  Studienjahren 2020/21, 2021/22 oder noch später auswirken. Im Gegensatz zu anderen COVID-19-Sonderregelungen tritt die C-StudFV nicht zu einem bestimmten Datum außer Kraft.

Genauere Informationen hält die Studienbeihilfebehörde auf ihrer Webseite für Sie bereit. Dort finden Sie auch eine eigene FAQ-Liste zum Thema Studienbeihilfe.

Durch die Novelle des Familienlastenausgleichsgesetzes im Rahmen des 6.COVID-Gesetzes wurde die Familienbeihilfe in ähnlicher Weise adaptiert wie die Studienförderung. Damit gelten die Regelungen über ein neutrales Semester ebenfalls für den Bezug der Familienbeihilfe (siehe § 2 Absatz 2 des Familienlastenausgleichsgesetzes). Das führt dazu, dass auch diese jedenfalls um ein Semester länger ausbezahlt wird und sich die Altersgrenze für ihren Bezug (24 bzw. 25 Jahre) entsprechend erhöht. Auch Studiennachweise sind um ein Semester später zu erbringen.

Nähere Informationen über den Bezug der Studienbeihilfe während der Corona-Pandemie finden Sie auf der Webseite des Bundesministeriums für Arbeit, Jugend und Familie (BMAJF) und auf der Webseite der Studienbeihilfenbehörde.

Für die Berechnung ist das Einkommen des letzten Kalenderjahres heranzuziehen. Die Monatsrate beträgt mindestens 700 und höchstens 1.200 Euro. Daran ändert sich aufgrund der Corona-Pandemie nichts. Die COVID-19-Studienförderungs-Verordnung (C-StudFV) sieht aber eine Berücksichtigung von Beeinträchtigungen während des Sommersemesters 2020 vor.

Genauere Informationen hält die Studienbeihilfebehörde auf ihrer Webseite für Sie bereit. Dort finden Sie auch eine eigene FAQ-Liste zum Thema Studienbeihilfe.

Das hängt grundsätzlich von der Art des Auslandsstipendiums ab und der Frage, ob der damit in Zusammenhang stehende Auslandsaufenthalt aktuell angetreten und auch tatsächlich über die vorgesehene Dauer durchgeführt werden kann. Das wiederum hängt von dem aktuellen COVID-19-Infektionsgeschehen im betroffenen Zielland ab und davon, wie die aktuellen Einreisebestimmungen ausgestaltet sind. Sie ändern sich ebenso laufend wie etwaige Reisewarnungen des jeweiligen Ziellandes. Genauere Informationen hält das Bundesministerium für Europäische und Internationale Angelegenheiten (BMEIA) und der Agentur für Bildung und Internationalisierung (OeAD) auf ihren jeweiligen Webseiten bereit.

Aktuell besteht nur eine rechtliche Regelung für das Sommersemester 2020. Für dieses sieht die COVID-19-Studienförderungs-Verordnung (C-StudFV) vor, dass die Verpflichtung entfällt, den Studienerfolgsnachweis dafür vorzulegen, um erhaltene Auslandsstipendien nicht zurückzahlen zu müssen. Deshalb sind bis einschließlich April 2020 ausbezahlte Beihilferaten nicht zurückzuzahlen.

Für Stipendien im Zusammenhang mit Erasmus+-Auslandsaufenthalten gilt:
Es werden nur physische Aufenthalte im Gastland in Form von Zuschüssen zu Reise- und Aufenthaltskosten gefördert, nicht aber sogenannte virtuelle Mobilitäten (wenn Lehrveranstaltungen, Prüfungen und die Mitwirkung an Projekten an der ausländischen Gasthochschule rein digital abgehalten werden und man diesen vom Heimatort beiwohnt). Daher erfolgt auch nur eine Auszahlung, solange man sich am Ort der Gasteinrichtung im Zielland aufhält. Unter Umständen können sogenannte „außerordentliche Kosten“ geltend gemacht werden, die durch Nichtantritte, Abbrüche oder Unterbrechungen geplanter Reisen entstanden sind, beantragt werden. In diesen Fällen kann auch die erforderliche Absolvierung einer Mindestzahl von ECTS-Credits entfallen. Dies gilt jedoch nicht, wenn vor dem Reiseantritt im Zielland bereits eine Reisewarnung (Sicherheitsstufe 6) bestanden hat.

Nähere Informationen hält die Agentur für Bildung und Internationalisierung (OeAD) auf seiner Webseite für Sie bereit.

Die Anspruchsvoraussetzungen für den Bezug der Studienbeihilfe bleiben durch die Sonderbestimmungen der COVID-19-Studienförderungs-Verordnung (C-StudFV) unberührt. Dieser Bezug hängt also weiterhin von einem günstigen Studienfortgang und der Einkommenssituation der Eltern ab bzw. besteht dann, wenn vier Jahre Selbsterhalt vorliegen. Allerdings wurden die Bezugsdauer und die Altersgrenze verlängert, weil das Sommersemester 2020 studienförderrechtlich außer Betracht bleibt.

Genauere Informationen hält die Studienbeihilfebehörde auf ihrer Webseite für Sie bereit. Dort finden Sie auch eine eigene FAQ-Liste zum Thema Studienbeihilfe.

Anspruch auf Studienbeihilfe besteht grundsätzlich, wenn ein Studienerfolg vorliegt und das Einkommen der Eltern zu gering ist, um den studierenden Kindern den angemessenen Unterhalt für die Finanzierung des Studiums zu leisten. Dieses kann nur unter bestimmten Voraussetzungen aus dem aktuellen Kalenderjahr 2020 herangezogen werden.

Eine längerdauernde Arbeitslosigkeit eines Elternteils oder beider Elternteile kann den Anspruch auf Studienbeihilfe begründen – etwa, wenn sie seit dem Frühjahr 2020 besteht. In jedem Fall sollten Sie sich bei der Studienbeihilfebehörde informieren.

Man muss jenen Betrag der Studienbeihilfe zurückzahlen, der über der sogenannten Zuverdienstgrenze liegt. Sie wurde erst vor Kurzem auf 15.000 Euro (im Monatsschnitt 1.250 Euro) erhöht. Dabei macht es keinen Unterschied, ob man diese Arbeit aufgrund der Corona-Pandemie verrichtet oder aus einem anderen Grund.

Zurückzuzahlen ist jener Betrag des Jahreseinkommens, der über 15.000 Euro liegt.

Achtung: Diese angeführte Zuverdienstgrenze fällt geringer aus, wenn man nicht das ganze Jahr Studienbeihilfe bezieht. Sie beträgt aktuell konkret 1.250 Euro pro Monat multipliziert mit der Zahl der Monate, in denen Beihilfe bezogen wird. Berücksichtigt wird immer nur das Einkommen das gleichzeitig zur Studienbeihilfe erzielt wird.

Genauere Informationen darüber hält die Studienbeihilfebehörde auf ihrer Webseite für Sie bereit. Dort finden Sie auch eine eigene FAQ-Liste zum Thema Studienbeihilfe.

Insgesamt 450.000 Euro (je 225.000 Euro) stellen BMBWF und ÖH im Studienjahr 2020/21 für Studierende bereit, die unverschuldet in eine Notlage geraten sind. Das ist der Fall, wenn ihre monatlichen Ausgaben die monatlichen Einnahmen übersteigen und das nicht in ihrer Verantwortung liegt. Antragstellerinnen und Antragstellen können so bis maximal 800 Euro erhalten, wenn sie die Voraussetzungen erfüllen, insbesondere einen adäquaten Studienerfolg vorweisen können. 

Details zum Corona-Härtefonds sind auf der Webseite der ÖH abrufbar. Darin sind auch die weiteren, konkreten Anspruchsvoraussetzungen angeführt. Beantragt werden kann die Förderung aus dem neuen, gemeinsamen Corona-Härtefonds bei der ÖH-Bundesvertretung.   

Für das Sommersemester 2021 gelten die allgemeinen Regeln zur Entrichtung von Studien- und Leistungsbeiträgen. Inwieweit diese coronabedingt erlassen, gestundet oder rückerstattet werden, bestimmen die einzelnen Universitäten bzw. Hochschulen. Informieren Sie sich also bitte direkt bei Ihnen.

8. Mobilität, insbesondere Erasmus+

Das lässt sich so allgemein nicht beantworten, sondern hängt von der jeweiligen Staatsangehörigkeit der/des Betroffenen, vom jeweiligen Mobilitätsprogramm und vom Zielland, aber auch der Universität bzw. Hochschule in diesem Zielland und der jeweiligen Heimatuniversität bzw. Heimathochschule ab.

Dabei muss unterschieden werden zwischen:

- EU- und EWR-Bürger/innen sowie Drittstaatsangehörigen

- Grund der Einreise (Studien-, Forschungs-, Arbeitszwecken

- Europäisches Austauschprogramme wie Erasmus+ oder andere

- Ob aufgrund der aktuellen COVID-19-Infektionslage eine Reisewarnung für das jeweilige Zielland besteht, in dem sich der jeweilige Universitäts- bzw. Hochschulstandort befindet.

Genauere Informationen finden Sie auf den Webseiten des Bundesministeriums für Europäische und Internationale Angelegenheiten (BMEIA) und der Agentur für Bildung und Internationalisierung (OeAD).

Auslandsaufenthalte im Rahmen von Erasmus+ können grundsätzlich durchgeführt werden, allerdings obliegt es der Heimat- und der Gasthochschule über die Durchführung sowie die Form des Aufenthalts zu entscheiden. Es gibt die Möglichkeit, den Erasmus+-Aufenthalt nicht nur physisch, sondern auch digital in Form der virtuellen Mobilität durchzuführen. Auch Mischformen sind möglich – indem man nicht nur Präsenzlehrveranstaltungen und -prüfungen, sondern auch digitale Vorlesungen und Seminare besucht bzw. Leistungsnachweise in digitaler Form erbringt. Auch das ist zwischen der/dem Betroffenen, der Heimathochschule und der Gastinstitution zu vereinbaren.

Dabei sind alle aktuellen Informationen, insbesondere die Reisewarnungen und Reisebeschränkungen auf der Webseite des Bundesministeriums für Europäische und Internationale Angelegenheiten (BMEIA) zu beachten.

Genauere Informationen hält die Agentur für Bildung und Internatinalisierung (OeAD-GmbH) auf seiner Webseite bereit.

Führt die Universität bzw. Hochschule den geplanten Erasmus+-Aufenthalt virtuell durch, kann er von überall aus wahrgenommen werden. Allerdings fördert Erasmus+ lediglich die erhöhten Kosten, die durch einen Aufenthalt an der Gastinstitution entstehen. Dies geschieht in Form von monatlichen Pauschalzuschüssen, z.B. durch die Reise oder die Anmietung von Wohnraum. Daher kann keine Förderung für Distance Learning im Heimatland bzw. außerhalb des Gastlandes gewährt werden.

Genauere Informationen hält die Agentur für Bildung und Internationalisierung (OeAD-GmbH) auf ihrer Webseite bereit. Dort findet sich eine eigene FAQ-Liste für Studierende, die COVID-19-bezogene Fragen rund um Erasmus+ beantwortet.

 

Die EU-Kommission stuft die Corona-Pandemie rechtlich als höhere Gewalt ein. Auslandsaufenthalte finden auf eigenes Risiko statt. Sollte eine Fortsetzung des Aufenthalts unmöglich sein – etwa aufgrund von Grenzschließungen oder einer Rückkehraufforderung des BMEIA, können Sie außerordentliche Kosten bei der Agentur für Bildung und Internationalisierung (OeAD-GmbH) geltend machen. Die Einstufung als Fall höherer Gewalt aufgrund von COVID-19 ist nur bei einer aufrechten Reisewarnung möglich, die das Bundesministerium für Europäische und Internationale Angelegenheiten (BMEIA) für Ihr Gastland bzw. die Region, in der sich ihre Gastinstitution befindet, oder wenn Sie Ihren Aufenthalt aufgrund der COVID-19-Maßnahmen nicht fortführen können (z.B. bei Betriebsschließungen).

Bitte informieren Sie sich auf den Webseiten des Bundesministeriums für Europäische und Internationale Angelegenheiten (BMEIA) und des OeAD. Der OeAD hat zusätzlich eine eigene FAQ-Liste für Studierende erstellt, die COVID-19-bezogene Fragen rund um Erasmus+ beantwortet.

Für Stipendien im Zusammenhang mit Erasmus+-Auslandsaufenthalten gilt: Es werden nur physische Aufenthalte im Gastland in Form von Zuschüssen zu Reise- und Aufenthaltskosten gefördert, nicht aber sogenannte virtuelle Mobilitäten (wenn Lehrveranstaltungen, Prüfungen und die Mitwirkung an Projekten an der ausländischen Gasthochschule rein digital abgehalten werden). Daher erfolgt auch nur eine Auszahlung, solange man sich im Zielland aufhält.

Zusätzlich können unter gewissen Umständen sogenannte „außerordentliche Kosten“ geltend gemacht werden, die durch Nichtantritte, Abbrüche oder Unterbrechungen geplanter Reise entstanden sind. In diesen Fällen kann auch die erforderliche Absolvierung einer Mindestzahl von ECTS-Credits entfallen. Dies gilt jedoch nicht, wenn vor dem Reiseantritt im Zielland bereits eine Reisewarnung (Sicherheitsstufe 6) bestanden hat.

Nähere Informationen hält der OeAD auf seiner Webseite für Sie bereit. Zusätzlich findet sich dort eine eigene FAQ-Liste für Studierende, die COVID-19-bezogene Fragen rund um Erasmus+ beantwortet.

Für Stipendien im Zusammenhang mit Erasmus+ Auslandsaufenthalten gilt: Es werden nur physische Aufenthalte im Gastland in Form von Zuschüssen zu Reise- und Aufenthaltskosten gefördert, nicht aber sogenannte virtuelle Mobilitäten (wenn Lehrveranstaltungen, Prüfungen und die Mitwirkung an Projekten an der ausländischen Gasthochschule rein digital abgehalten werden). Daher erfolgt auch nur eine Auszahlung, solange man sich an der Gastinstitution im Zielland aufhält. Allerdings können unter Umständen sogenannte „außerordentliche Kosten“ geltend gemacht werden, die durch Nichtantritte, Abbrüche oder Unterbrechungen geplanter Reise entstanden sind. In diesen Fällen kann auch die erforderliche Absolvierung einer Mindestzahl von ECTS-Credits entfallen.

Nähere Informationen hält der OeAD auf seiner Webseite für Sie bereit. Zusätzlich findet sich dort eine eigene FAQ-Liste für Studierende, die COVID-19-bezogene Fragen rund um Erasmus+ beantwortet.

Ja, auch dieser Zeitraum wird gefördert. Nähere Informationen hält der OeAD auf seiner Webseite für Sie bereit. Zusätzlich findet sich dort eine eigene FAQ-Liste für Studierende, die COVID-19-bezogene Fragen rund um Erasmus+ beantwortet.

9. Studierendenheime

Es gelten sämtliche Bestimmungen des Gesundheitsrechtes und der regionalen und lokalen Sondervorschriften. Die Studierendenheimbetreiber/innen können darüberhinausgehende, zusätzliche strengere Corona-Maßnahmen festlegen. Erkundigen Sie sich daher bitte direkt bei der verantwortlichen Stelle Ihres Studierendenheims.

Für Studierendenheime gilt die allgemeine Corona-Ampel, wobei jedoch in jüngerer Vergangenheit aufgrund der Infektionslage zeitweise die regionale Bewertung ausgesetzt wurde. Welche Corona-Maßnahmen in einem Studierendenheim aktuell konkret eingehalten werden müssen, ergibt sich aus den allgemeinen gesundheitsrechtlichen Vorgaben sowie den vom jeweiligen Betreiber festgelegten strengeren Bestimmungen. Erkundigen Sie sich daher bitte direkt bei der verantwortlichen Stelle Ihres Studierendenheims.  

Es ist ebenso vorzugehen wie an Universitäten bzw. Hochschulen: Die/Der Betroffene hat sich bis zum Vorliegen eines COVID-19-Testergebnisses in Absonderung zu begeben, also zu Hause oder im Studierendenheimzimmer zu bleiben bzw. nach Hause oder in das eigene Studierendenheimzimmer zu gehen oder – wenn das nicht möglich ist – sich an der Universität bzw. Hochschule zu isolieren. Die/Der Betroffene hat jedenfalls die Gesundheitsbehörden bzw. die Nummer 1450 und die eigene Universität bzw. Hochschule zu informieren, dass ein Verdacht einer Sars-CoV-2-Infektion vorliegt.

Die/Der Betroffene hat sich bis zum Vorliegen eines COVID-19-Testergebnisses in Absonderung zu begeben, also zu Hause oder im Studierendenheimzimmer zu bleiben bzw. nach Hause oder in das eigene Studierendenheimzimmer zu gehen oder – wenn das nicht möglich ist – sich an der Universität bzw. Hochschule zu isolieren.

Die/Der Betroffene hat jedenfalls die Gesundheitsbehörden bzw. die Nummer 1450 und die eigene Universität bzw. Hochschule zu informieren, dass ein Verdacht einer Sars-CoV-2-Infektion vorliegt.

Erkunden Sie sich bitte im Vorfeld bei der verantwortlichen Stelle ihres Studierendenheims, wie Sie sich bei einem COVID-19-Verdachtsfall verhalten sollen.

Hat die Gesundheitsbehörde jemanden als Kontaktperson der Kategorie K1 eingestuft, ist in gleicher Weise vorzugehen, wie bei einem COVID-19-Verdachtsfall. Es ist jedenfalls der Studierendenheimbetreiber zu informieren. Die/Der Betroffene hat sich für die vorgeschriebene Zeit in der Regel zehn Tage zu isolieren bzw. selbst zu beobachten. Darüber hinaus werden Studierende gebeten, ihre Universität bzw. Hochschule zu benachrichtigen.

Wurde man von der Gesundheitsbehörde als K2-Kontaktperson eingestuft, ist in der Regel keine Isolation vorgeschrieben, dennoch sollten persönliche Kontakte innerhalb der nächsten zehn Tage ab dem kontagiösen Kontakt weitestgehend reduziert werden.  

Hat die Gesundheitsbehörde aufgrund eines positiven COVID-19-Testergebnisses mittels eines Absonderungsbescheides die Quarantäne verfügt und hat die Gesundheitsbehörde als Ort der Absonderung das Zimmer der/des Betroffenen im Studierendenheim angeordnet, so hat sich der/die Betroffene für die Dauer der Quarantäne dort aufzuhalten. Dies kann behördlich kontrolliert werden.

Grundsätzlich gelten in Studierendenheimen alle gesundheitsrechtlichen Bestimmungen. Daher ist es aktuell nicht zulässig Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als zehn Personen zu veranstalten. Eine Studierendenparty mit fix zugewiesen Sitzplätzen schließt die COVID19_Maßnahmenverordnung genauso aus wie beispielsweise Weihnachtsfeiern.

Auch im Sinne eines eigenverantwortlichen Handelns und der Achtsamkeit gegenüber den Mitmenschen ist es in der aktuellen COVID-19-Situation nicht vertretbar, Partys in Studierendenheimen zu veranstalten. Darauf haben Wissenschaftsminister Heinz Faßmann und die Österreichische Hochschüler/innenschaft in ihrem gemeinsamen Studierendenbrief (PDF, 261 KB) deutlich hingewiesen. Aber auch die Benützungsregeln und Hausordnungen der meisten Studierendenheime verbieten Partys und größere Feiern. Wer dagegen verstößt, riskiert, sein Studierendenzimmer zu verlieren. Informieren Sie sich daher bei der verantwortlichen Stelle in Ihrem Studierendenheim über die geltenden Benützungsregelungen bzw. über die geltende Hausordnung.

10. Universitätssportinstitute

Für die Universitätssportinstitute (USI), die allein von Universitäten betrieben werden, gilt grundsätzlich die gleiche Rechtslage wie für die Universitäten selbst. Diese Rektorate bestimmen folglich autonom und eigenverantwortlich, welche Corona-Maßnahmen eingehalten werden müssen. Sie haben eigene Richtlinien und Nutzungsordnungen aufgrund von COVID-19 erlassen, die sich an den gesundheitsrelevanten und sportbezogenen Anordnungen des Sportministeriums für die Sportstättennutzung sowie die Empfehlungen der Bundessportorganisation Sport Austria für einzelne Sportarten orientieren.

Informieren Sie sich daher bitte bei Ihrem zuständigen Universitätssportinstitut, welche Corona-Maßnahmen Sie einhalten müssen oder ob das USI auf Grund der aktuellen Situation geschlossen ist.

  1. Universitäts-Sportinstitut USI Wien
  2. Universitäts-Sportinstitut USI Graz
  3. Universitäts-Sportinstitut USI Innsbruck
  4. UniversitätsSPORTinstitut JKU Linz
  5. Universitäts-Sportinstitut Salzburg
  6. Universitätssport USI Leoben
  7. Universitätssportinstitut USI Klagenfurt