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Coronavirus (COVID-19): Häufige Fragen und Antworten (FAQ) im Universitäts- und Hochschulbereich
 

I. FAQ zum aktuellen Universitäts- und Hochschulbetrieb

In diesem Abschnitt finden Sie Fragen über den und Antworten zu dem gegenwärtigen Universitäts- und Hochschulbetrieb. Diese werden laufend angepasst und – entsprechend der gerade geltenden gesundheitsrechtlichen Regelungen – aktualisiert. 

Genauere Informationen über die aktuell geltenden Corona-Maßnahmen sind auf der Webseite des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz abrufbar.  

Letzte Aktualisierung: 18. März 2021

Am 26. Februar hat eine Pressekonferenz über die weitere Ausgestaltung des Sommersemesters stattgefunden.

  • Aktuell haben die meisten Universitäten und Hochschulen angesichts der derzeitigen Infektionslage nach wie vor vorrangig auf Distance Betrieb gesetzt. Das gilt insbesondere für Lehrveranstaltungen und Prüfungen, die weiterhin – sofern es möglich sowie auch fachlich bzw. didaktisch sinnvoll ist –  digital abgehalten werden. Umgekehrt können daher folglich Lehrveranstaltungen und Prüfungen, bei denen das nicht der Fall ist, – unter Einhaltung strenger Hygiene- und Gesundheitsschutzmaßnahmen –  durchaus in Präsenz abgehalten werden. Welche konkreten Maßnahmen das sind, bestimmen in bewährter Art und Weise die Universitäts- und Hochschulleitungen. Diese Schutz- und Hygienemaßnahmen können etwa für die medizinischen, die technischen oder auch die künstlerischen Universitäten und Hochschulen aufgrund ihrer Spezifika völlig andere sein, als für andere Universitäten und Hochschulen. Sie müssen allerdings geeignet sein, das allgemeine Schutzniveau zu garantieren. Deshalb haben auch Universitäten und Hochschulen neben individuellen Maßnahmen aktuell grundsätzlich auch das Tragen einer FFP2-Maske und die Einhaltung eines Mindestabstands an ihren Standorten angeordnet.
  • Auch die Bibliotheken, Lesesäle und Lernzonen stehen – sofern es die Infektionslage zulässt – zur Verfügung. Unter welchen Bedingungen dies der Fall ist, legt ebenso die jeweilige Universität bzw. Hochschule unter Berücksichtigung der jeweiligen individuellen räumlichen, personellen, zeitlichen, aber auch fachlichen Gegebenheiten selbst fest. Es ist wichtig, dass Studierenden an Universitäten und Hochschulen wieder verstärkt „offene Lernorte“ zugänglich sind, an denen sie arbeiten, lernen und sich austauschen können.
  • Testen, Testen, Testen gilt auch an Universitäten und Hochschulen:
    Universitäts- und Hochschulleitungen können im Rahmen ihrer Teststrategien das Angebot regelmäßiger und zeitnaher individueller Testungen vorsehen. Wie diese konkret ausgestaltet sind, bestimmen sie selbst. Das kann ein eigens ausgestaltetes Testangebot sein oder auch ein bereits bestehendes, das mitgenutzt wird. Dazu zählt auch die aktive Nutzung der allgemeinen, öffentlich verfügbaren Testmöglichkeiten in der jeweiligen Region. Als Grundregel an Universitäten und Hochschulen gilt: Je umfassender in Österreich insgesamt getestet wird, desto intensiver lässt sich das Instrument auch für den Universitäts- und Hochschulbetrieb nützen.

Was den derzeitigen Universitäts- und Hochschulbetrieb betrifft, ändert sich dadurch relativ wenig. Angesichts der aktuellen Infektionslage setzen die meisten Universitäten und Hochschulen nach wie vor vorrangig auf Distance Betrieb Der Leitfaden „Durchstarten im Sommersemester 2021“ (PDF, 118 KB), den Bundesminister Heinz Faßmann kürzlich präsentiert hat, bezieht sich allerdings auf das gesamte Sommersemester 2021.

Beim neuen Leitfaden handelt es sich im Wesentlichen um eine Kurzfassung und Aktualisierung des „COVID-19-Leitfadens für den gesicherten Universitäts- und Hochschulbetriebs“ (PDF, 526 KB), der im Sommer 2020 gemeinsam mit Vertreter/innen von Universitäten und Hochschulen erstellt wurde. Er enthält also wieder Empfehlungen und eine Übersicht der Corona-Maßnahmen, die sich im Universitäts- und Hochschulbetrieb bewährt haben. Neu ist allerdings, dass Universitäten und Hochschulen auch Eintrittstestungen für den Besuch einer Lehrveranstaltung, das Ablegen einer Prüfung vor Ort oder die Teilnahme an einem Eignungs-, Auswahl- oder Aufnahmeverfahren vorsehen dürfen. Das BMBWF hat eine entsprechende Gesetzesgrundlage ausgearbeitet, die vor Kurzem im Parlament eingebracht wurde und dort noch beschlossen werden muss. Sie stellt klar, dass Universitäts- und Hochschulleitungen (Rektorate von öffentlichen Universitäten und Pädagogischen Hochschulen sowie Kollegiumsleitungen von Fachhochschulen) entsprechende Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, darunter auch Corona-Testungen sowohl für die Teilnahme an Präsenzlehrveranstaltungen, an Präsenzprüfungen als auch für Aufnahmeverfahren rückwirkend für das Sommersemester 2021 vorsehen können.

Informieren Sie sich bitte daher direkt bei ihrer jeweiligen Universität bzw. Hochschule, wie der Universitäts- und Hochschulbetrieb aktuell organisiert ist.

Ja, das dürfen sie. Die genauen Details legen die jeweiligen Universitäts- und Hochschulleitungen im Rahmen ihrer Teststrategien fest. Als Grundregel an Universitäten und Hochschulen gilt: Je umfassender in Österreich insgesamt getestet wird, desto intensiver lässt sich das Instrument auch für den Universitäts- und Hochschulbetrieb nützen. Sofern es die Infektionslage tatsächlich zulässt und die jeweilige Universitäts- bzw. Hochschulleitungen es so vorsehen, kommen folglich Corona-Testungen insbesondere für Studierende und Lehrende infrage, die an Präsenzlehrveranstaltungen, Präsenzprüfungen oder an Eignungs-, Auswahl-, oder Aufnahmeverfahren vor Ort teilnehmen.

Dazu können Universitäten bzw. Hochschulen eigene Testangebote an ihren Standorten etablieren oder auf allgemein zugängliche Testangebote in ihrer Umgebung oder auf Alternativen von Kooperationspartner/innen zurückgreifen.

Universitäten und Hochschulen können regelmäßige und zeitnahe Testungen anbieten oder Studierenden und anderen Universitäts- und Hochschulangehörigen empfehlen, sich regelmäßig testen zu lassen. Das BMBWF hat eine entsprechende Rechtsgrundlage erarbeitet, die es Universitäts-  bzw. Hochschulleitungen möglich macht, von Studierenden und Lehrenden, die an Präsenzlehrveranstaltungen bzw. Präsenzprüfungen sowie Aufnahmeverfahren vor Ort teilnehmen, zu verlangen, ein aktuelles, negatives Corona-Testergebnis vorzulegen. Diese muss noch im Parlament verabschiedet werden, bezieht sich aber auf das gesamte Sommersemester 2021. Die konkreten Details dieser Corona-Testungen legt die jeweilige Universitäts- und Hochschulleitung eigenverantwortlich fest.

Informieren Sie sich bitte daher direkt bei ihrer jeweiligen Universität bzw. Hochschule, wie sie ihren Lehr- und Prüfungsbetrieb organisiert und wie sie mit Corona-Testungen umgeht.

Das diesbezügliche 2. COVID-19-Hochschulgesetz, das das möglich macht, bezieht sich auf das gesamte Sommersemester 2021. Die Details dieser Corona-Testungen legt die jeweilige Universitäts- und Hochschulleitung eigenverantwortlich fest.

Informieren Sie sich bitte daher direkt bei ihrer jeweiligen Universität bzw. Hochschule, wie sie ihren Lehr- und Prüfungsbetrieb organisiert und wie sie mit Corona-Testungen umgeht.

Nein, sie stellen ein zusätzliches „Sicherheitsnetz“ dar. Nach aktuellem Stand berechtigen aber weder eine Impfung noch eine negative Corona-Testung, dass andere, allgemeine Hygiene- bzw. Gesundheitsschutzmaßnahmen nicht mehr eingehalten werden müssen. Die allgemeinen Schutzmaßnahmen (Maskenpflicht, Einhaltung eines Mindestabstands) gelten weiterhin, die Universitäts- und Hochschulleitungen können zudem weitere Schutzmaßnahmen vorsehen. Welche das am jeweiligen Universitäts- und Hochschulstandort konkret sind, können Sie daher bitte direkt bei Ihrer Universität bzw. Hochschule erfahren.

Nichts, Universitäten, Fachhochschulen, Pädagogische Hochschulen und Privatuniversitäten, einschließlich der Bibliotheken dieser Einrichtungen, sind laut der aktuellen 4. COVID-Schutzmaßnahmen-Verordnung weiterhin von ihrem Geltungsbereich ausgenommen. Damit wird die bisherige Vorgangsweise beibehalten, dass die jeweiligen Universitäts- und Hochschulleitungen eigenverantwortlich und selbstbestimmt festlegen, welche Corona-Maßnahmen an ihren jeweiligen Standorten einzuhalten sind. Sie haben seit Beginn der Corona-Krise bewiesen, dass sie im Rahmen ihrer Autonomie äußerst verantwortungs- und vertrauensvoll agieren. Deshalb wird weiter darauf vertraut.

Die Einreisebestimmungen ändern sich laufend. Daher bitten wir Sie, sich regelmäßig bei den zuständigen Stellen, insbesondere beim  Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK), beim Bundesministerium für Europäische und Internationale Angelegenheiten (BMEIA), den Botschaften und den Konsulaten, aber auch beim OeAD, bei der Agentur für Internationalisierung und Mobilität, zu informieren. Gute Informationen finden sich auch auf der Informationsseite des Bundes www.oesterreich.gv.at/.

Seit 11. März gilt die Novelle zur COVID-19-Einreiseverordnung. Sie verschärft die geltenden Einreisebedingungen dahingehend, dass grundsätzlich nun jede Person, die aus dem Ausland nach Österreich einreist, einen negativen Corona-Test (Antigen- oder PCR-Test) vorweisen muss, der nicht älter als 72 Stunden (PCR-Test) bzw. 48 Stunden (Antigen-Test) sein darf. Das Testergebnis kann in deutscher oder englischer Sprache mitgeführt werden. Für Testergebnisse in anderen Sprachen ist ein ärztliches Zeugnis erforderlich.

  • Darüber hinaus muss sich jede Person, die nach Österreich einreist, elektronisch mittels Einreiseformular – Pre-Travel-Clearance –  vorab registrieren.
  • Diese Regelung gilt auch für Pendlerinnen und Pendler, allerdings mit der Erweiterung, dass ihre negative Corona-Testung bis zu sieben Tage gültig ist. Dazu zählen auch pendelnde Studierende aus Grenzgebieten, wenn sie glaubhaft machen, dass sie zu Studienzwecken einreisen.
  • Grundsätzlich gilt für Personen, die aus EU/EWR-Staaten (und der Schweiz, ...) einreisen, dass sie sich unverzüglich in eine (zehntätige) Quarantäne begeben müssen. Aus dieser kann man sich frühestens nach fünf Tagen durch Durchführung eines PCR- oder Antigen-Tests freitesten.
  • Das gilt im Übrigen auch für Drittstaatsangehörige, die zur Aufnahme oder Fortsetzung eines Studiums oder zur Forschung einreisen.
  • Es gibt jedoch Länder, die von dieser Regelung ausgenommen sind und in Anlage A der Einreise-Verordnung angeführt werden. Diese Liste wird laufend aufgrund der Infektionslage aktualisiert.
  1. Auch Studierende, die nach Österreich einreisen, müssen sich also unverzüglich in eine (zehntätige) Quarantäne begeben, die sie nach frühestens fünf Tagen durch Durchführung eines PCR- oder Antigentests verlassen dürfen. Es sei denn sie können als Pendler/innen angesehen werden oder reisen aus Ländern mit niedriger Infektionsrate (siehe Anlage A der COVID-19-Einreise-Verordnung) ein, für die die strengen Einreiseregelungen nicht gelten.
  2. Studieren wird nicht als berufliche Tätigkeit gewertet. Das trifft nur auf die Arbeit von Forscherinnen und Forschern sowie anderen Universitäts- und Hochschulmitarbeitenden, die ein aufrechtes Beschäftigungsverhältnis zu ihrer Universität bzw. Hochschule vorweisen können. Sie dürfen ebenso durch Vorlage einer gültigen, negativen Corona-Testung einreisen, die nicht älter als 72 Stunden (PCR-Test) bzw. 48 Stunden (Antigentest) sein darf.

Das bewirkt, dass Universitäts- und Hochschulangehörige, die in diesen Bundesländern bzw. Regionen leben, nun mindestens 14 und nicht nur zehn Tage in Quarantäne gehen müssen, falls sie sich mit dem Corona-Virus infizieren oder als direkte Kontaktperson von Infizierten (K1) anzusehen sind (Details dazu siehe unter 1. Allgemeines zu Corona in den „Allgemeine FAQ zu Corona und zu Fragestellungen rund um den dadurch angepassten Universitäts- und Hochschulbetrieb“.

Das legen die jeweiligen Universitäts- und Hochschulleitungen eigenverantwortlich und selbstbestimmt fest. Sie kennen die individuellen Gegebenheiten an ihren Universitäts- und Hochschulstandorten am besten. Dabei orientieren sie sich an den allgemeinen Hygiene- und Sicherheitsvorgaben und wählen diejenigen, die geeignet sind, den eigenen Bedürfnisse und Notwendigkeiten an ihrer Universität bzw. Hochschule zu entsprechen und zugleich auch das allgemeine, erforderliche Schutzniveau zu garantieren.

  • Konkret bedeutet das, dass in geschlossenen Räumen auch an Universitäts- und Hochschulstandorten jedenfalls eine FFP2-Maske getragen und der geltende Mindestabstand von zwei Meter eingehalten werden muss, wo das tatsächlich möglich ist. Falls das für bestimmte Situationen, spezielle Lehrveranstaltungen und Prüfungen nicht ohne Weiteres eingehalten werden kann, sind alternative Maßnahmen – wie beispielsweise die Installation von Trennwänden oder Ähnlichem – vorzusehen. Dabei muss stets das größtmögliche Maß an Sicherheit gewährleistet werden.
  • Universitäts- und Hochschulleitungen können im Rahmen ihrer Teststrategien das Angebot regelmäßiger und zeitnaher Testungen vorsehen. Dazu können Universitäten bzw. Hochschulen eigene Testangebote an ihren Standorten etablieren oder auf bestehende, öffentliche, allgemein zugängliche Testangebote in ihrer Umgebung oder auf Alternativen von Kooperationspartner/innen zurückgreifen. Die Details dieser Corona-Testungen legt die jeweilige Universitäts- und Hochschulleitung eigenverantwortlich fest. Das BMBWF hat eine entsprechende Rechtsgrundlage erarbeitet, die es Universitäts-  bzw. Hochschulleitungen möglich macht, von Studierenden und Lehrenden, die an Präsenzlehrveranstaltungen bzw. Präsenzprüfungen sowie Aufnahmeverfahren vor Ort teilnehmen, zu verlangen, ein aktuelles, negatives Corona-Testergebnis vorzulegen. Diese muss noch vom Parlament verabschiedet werden, bezieht sich aber auf das gesamte Sommersemester 2021.
  • Als Grundregel an Universitäten und Hochschulen gilt: Je umfassender in Österreich insgesamt getestet wird, desto intensiver lässt sich das Instrument auch für den Universitäts- und Hochschulbetrieb nützen.

Informieren Sie sich bitte daher direkt bei Ihrer jeweiligen Universität bzw. Hochschule, welche Corona-Maßnahmen konkret einzuhalten sind.

Die meisten Universitäts- und Hochschulleitungen haben bereits Ende Jänner so verfügt, als die allgemeinen Hygiene- und Schutzbestimmungen entschieden verschärft worden waren. Die Universitäts- und Hochschulleitungen haben sich bei der Festlegung der konkreten Corona-Maßnahmen an ihren Standorten ja an den allgemein geltenden Hygiene- und Schutzbestimmungen zu orientieren und sie so auszuwählen, dass sie, das allgemeine erforderliche Schutzniveau garantieren.

Deshalb gilt derzeit an Universitäten und Hochschulen:

  • In geschlossenen Räumen muss jedenfalls eine FFP2-Maske getragen und der geltende Mindestabstand von zwei Meter eingehalten werden, soweit es möglich ist.
  • Falls das für bestimmte Situationen, spezielle Lehrveranstaltungen und Prüfungen nicht ohne Weiteres eingehalten werden kann, sind alternative Maßnahmen – wie beispielsweise die Installation von Trennwänden oder Ähnlichem – vorzusehen.
  • Dabei muss stets das größtmögliche Maß an Sicherheit gewährleistet werden.

Informieren Sie sich bitte daher direkt bei ihrer jeweiligen Universität bzw. Hochschule, welche Corona-Maßnahmen konkret einzuhalten sind.

Ja, sofern es die aktuelle Infektionslage zulässt, können Universitäten und Hochschulen vorsehen, dass Studierende nun wieder verstärkt zum gemeinsamen Lernen, zum Austausch und für gemeinsames Arbeiten an ihre Universität bzw. Hochschule kommen können. Es ist wichtig, im Sommersemester 2021 wieder verstärkt persönliche Begegnungen und diskursiven Austausch vor Ort zuzulassen. Dazu braucht es „offene Lernorte“, die Studierenden zur Verfügung stehen. Damit sind nicht nur die Bibliotheken, Lesesäle und Lernzonen gemeint, sondern auch Hörsäle und Seminarräume, die momentan nicht genützt werden oder vorübergehend frei sind. Denn diese sind in der Regel mit einer stabilen Internetverbindung ausgestattet.

Dabei ist allerdings stets die FFP2-Maskenpflicht und die Einhaltung des Zwei-Meter-Mindestabstands einzuhalten, sofern die jeweilige Universität bzw. Hochschule nicht andere Schutzmaßnahmen in diesem Zusammenhang vorsieht. Sie ist es, die angesichts der jeweils spezifischen Situation die genauen Nutzungsbedingungen der Bibliotheken, der Lesesäle und Lernzonen sowie der Studier- und Arbeitsplätze in Hörsälen und Seminarräumen festlegt. Informieren Sie sich daher bitte direkt bei Ihrer jeweiligen Universität bzw. Hochschule.

Aktuell halten die meisten Universitäten und Hochschulen ihren Lehr- und Prüfungsbetrieb überwiegend digital ab. Ausgenommen sind nicht oder nur schwer substituierbare Lehrveranstaltungen und Prüfungen, bei denen Distance Learning nicht oder nur schwer umsetzbar oder aus fachlichen bzw. didaktischen Gründen nicht sinnvoll ist. Das können beispielsweise Laborübungen sein oder auch künstlerische oder medizinisch- bzw. technisch-praktische Seminare.

Für den weiteren Verlauf des Sommersemester 2021, insbesondere die Zeit nach Ostern, planen Universitäten bzw. Hochschulen Studierende wieder vermehrt an die Universitäten bzw. Hochschulen zu holen. Das gilt insbesondere für Studienanfänger/innen, die bisher nur wenig vom klassischen Universitäts- bzw. Hochschulleben kennengelernt haben. Dies gilt beispielsweise aber auch für Studierende, die kurz vor ihrem Abschluss stehen oder solche, die spezielle Studienfächer belegt haben, bei denen Präsenzphasen aus fachlichen oder didaktischen Gründen wichtig sind. Schließlich betrifft das auch Studierende, die als Tutor/inn/en, Mentor/inn/en, Berater/innen oder als Buddies andere Studierende unterstützen.

Falls es die Infektionslage zulässt, sind folglich nach Ostern an den meisten Universitäten und Hochschulen sorgfältig bedachte Öffnungsschritte geplant, die einen Hybridbetrieb mit digitalen und analogen Lehr- und Lernformaten, die in Präsenz abgehalten werden, erlauben. Möglich werden soll das unter anderem durch die Corona-Testungen, die Universitäts- und Hochschulleitungen für die Teilnahme an einer Präsenzlehrveranstaltung, einer Präsenzprüfung oder auch einer Aufnahmeprüfung nach Ostern vorsehen können. Das BMBWF hat eine entsprechende Gesetzesgrundlage ausgearbeitet, die für das gesamte Sommersemester 2021 gelten soll, vom Parlament aber noch verabschiedet werden muss. 

Informieren Sie sich daher bitte direkt bei Ihrer Universität bzw. Hochschule, wie sie ihren Lehr- und Prüfungsbetrieb organisiert.

Das legen, wie sonst auch, die Universitäten bzw. Hochschulen selbst fest. Informieren Sie sich daher bei ihrer Universität bzw. Hochschule, wie sie ihren Lehr- und Prüfungsbetrieb organisiert.

Ja, sind sie. Damit ist die Entlehnung und Rückgabe von Büchern und Medien in der gewohnten Art und Weise möglich. Die konkreten Bedingungen und Maßnahmen, die bei der Nutzung der Bibliotheken, Lesesäle, Lernzonen sowie der Studier- und Arbeitsplätze in Hörsälen und Seminarräumen einzuhalten sind, legen die jeweiligen Universitäten und Hochschulen fest. Dabei ist allerdings stets die FFP2-Maskenpflicht und die Einhaltung des Zwei-Meter-Mindestabstands einzuhalten, sofern die jeweilige Universität bzw. Hochschule nicht andere Schutzmaßnahmen in diesem Zusammenhang vorsieht. Informieren Sie sich daher bitte direkt bei Ihrer jeweiligen Universität bzw. Hochschule.

Sofern es die Infektionslage zulässt, können auch wissenschaftliche und nichtwissenschaftliche Mitarbeiter/innen können wieder vermehrt an die Universitäten bzw. Hochschulen kommen können. Dabei sollte die Möglichkeit von Homeoffice im erforderlichen Umfang genützt werden, soweit es mit der jeweiligen Tätigkeit und dem Betriebsablauf sinnvoll und vereinbar ist. Informieren Sie sich bitte direkt bei Ihrer jeweiligen Universität und Hochschule.

Es gelten sämtliche Bestimmungen des Gesundheitsrechtes und der regionalen und lokalen Sondervorschriften. Daher sind derzeit in Gemeinschaftsräumen bzw. Bereichen von Studentenheimen, in denen mehrere Personen zusammenkommen, ein Mindestabstand von zwei Metern einzuhalten bzw. eine FFP2-Maske zu tragen. Die Studierendenheimbetreiber/innen können darüberhinausgehende, zusätzliche strengere Corona-Maßnahmen festlegen. Das gilt ganz besonders für den Fall, dass in der aktuellen Situation Studierendenpartys gefeiert werden sollten. Im Sinne eines eigenverantwortlichen Handelns ist es unverantwortlich, in dieser aktuellen Risikolage ein solches Event zu veranstalten. Daher haben bereits etliche Heimträger/innen ein entsprechendes Partyverbot, das einzuhalten ist, für ihre Häuser verfügt und die entsprechenden Räume gesperrt. Erkundigen Sie sich daher bitte direkt bei der verantwortlichen Stelle Ihres Studierendenheims, welche Regelungen dort einzuhalten sind.

Das kann aktuell noch nicht abgeschätzt werden. Von den bisherigen Lockerungen sind sie jedenfalls nicht erfasst.

Bei Fragen zur Corona-Schutzimpfung dürfen wir Sie auf die Webseite des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, insbesondere aber auf die gemeinsame Initiative „Österreich impft“  verweisen, die das Rote Kreuz gemeinsam mit der Bundesregierung ins Leben gerufen hat. Auf ihrer Webseite Österreich impft kann sich jede/r – auf der Subseite ihres/seines jeweiligen Heimatbundeslandes – für die Corona-Schutzimpfung (vor-)anmelden. Der jeweilige Impftermin wird aufgrund der Zuordnung zu einer bestimmten Personengruppe vergeben, deren Reihung im „Impfplan Österreich 2021“ festgelegt ist. 

Gute Informationen rund um die Corona-Schutzimpfung bietet auch die Medizinische Universität Wien an, die eine eigene Informationsseite www.corona-schutzimpfung.at dazu eingerichtet hat. Darauf sind von ausgewiesenen Expertinnen und Experten abrufbar, insbesondere welche, die die Zusammensetzung, die Wirkung und die Sicherheit der zugelassenen Impfstoffe verständlich erklären. 

II. Allgemeine FAQ zu Corona und zu Fragestellungen rund um den dadurch angepassten Universitäts- und Hochschulbetrieb

In diesem Abschnitt finden Sie allgemeine Fragen und Antworten, die den Universitäts- und Hochschulbetrieb unter Corona-Bedingungen betreffen. Sie werden – aufgrund der sich ständig ändernden Lage - in unregelmäßigen Abständen aktualisiert. Wir bemühen uns aber, sie so aktuell wie möglich zu halten und bitten daher um Verständnis, dass das nicht immer der Fall ist. Wir bitten um Ihr Feedback auf diese FAQ-Liste über COVID-19 im Universitäts- und Hochschulbereich.

Wir freuen uns aber immer über ihr Feedback. Schreiben Sie uns an buergerinnenservice@bmbwf.gv.at unter den Stichworten „COVID-19-FAQ“, wenn Ihnen eine Frage fehlt oder Ihnen die Antwort auf eine Frage unklar, fehler- oder lückenhaft erscheint. 

  1. Allgemeines zu Corona
  2. Geltende Hygiene- und Gesundheitsmaßnahmen an Hochschulen und Universitäten
  3. Fragen zur Einreise zu Studienzwecken
  4. Studieren und Lehren im Wintersemester 2020/21
  5. Forschen im Studienjahr 2020/21
  6. Finanzielle Fragestellungen (Studienbeihilfe, Auslandsförderungen allgemein, Stipendien und Studienbeiträge)
  7. Mobilität, insbesondere Erasmus+
  8. Studierendenheime
  9. Universitätssportinstitute

1. Allgemeines zu Corona

Ein COVID-19-Verdachtsfall liegt dann vor, wenn die/der Betroffene aufgrund des Auftretens von Symptomen die Nummer 1450 angerufen hat und von den dortigen Mitarbeiter/innen, gesundheitsbehördlich oder ärztlich als solcher eingestuft wurde bzw. zu einem PCR-Test aufgefordert wurde. Ebenso gilt man nach einem positiven Antigentest als ein COVID-19-Verdachtsfall. Hat man auch entsprechende Symptome wird im Regelfall die Gesundheitsbehörde auf Grund des positiven Antigentests eine krankheitsbedingte Absonderung verfügen, sonst folgt ein PCR-Test zur Kontrolle. In jedem Fall bleibt bis zu einem negativen PCR-Testergebnis ein Verdachtsfall und hat sich in häusliche Absonderung zu begeben.

Genauere Informationen, wann von einem COVID-19-Verdachtsfall auszugehen ist, finden Sie auf der Webseite des Gesundheitsministeriums.

Ein COVID-19-Fall liegt vor, wenn ein PCR-Test ein positives Ergebnis erbringt. Genauere Informationen über die klinischen Voraussetzungen einer SARS-CoV-2-Infektion finden Sie auf der Webseite des Gesundheitsministeriums. Die Gesundheitsbehörde verfügt mündlich oder über einen schriftlichen Absonderungsbescheid, dass die/der Betroffene mindestens zehn Tage in Quarantäne zu bleiben hat. Eine Missachtung kann strafrechtliche Folgen (Vorstrafe) haben.

Die/Der Betroffene hat den gesundheitsbehördlichen Anordnungen Folge zu leisten. Wurden (noch) keine verfügt, hat die-/derjenige sich jedenfalls in häusliche Absonderung zu begeben und jeglichen Kontakt zu meiden.
Die/der Betroffene hat die Gesundheitsbehörden bzw. die Nummer 1450 und die eigene Universität bzw. Hochschule über das Vorliegen einer SARS-CoV2-Infektion zu informieren, sollte das bis dahin noch nicht erfolgt sein.

Die/Der Betroffene hat sich bis zum Vorliegen eines COVID-19-Testergebnisses in Absonderung zu begeben, also zu Hause oder im Studierendenheimzimmer zu bleiben bzw. nach Hause oder in das eigene Studierendenheimzimmer zu gehen oder – wenn das nicht möglich ist – sich an der Universität bzw. Hochschule zu isolieren.

Die/Der Betroffene hat jedenfalls die Gesundheitsbehörden bzw. die Nummer 1450 und die eigene Universität bzw. Hochschule zu informieren, dass ein Verdacht einer Sars-CoV-2-Infektion vorliegt.

Es gibt zwei Kategorien von Kontaktpersonen: Als Kontaktperson der Kategorie K1 gelten Personen im persönlichen Umfeld einer/eines Sars-Cov-2-Infizierten. Als Kontaktperson der Kategorie K2 gelten Personen, die (kumulativ) kürzer als 15 Minuten in einer Entfernung von mindestens zwei Metern im selben Raum mit einer/einem Sars-Cov-2-Infizierten Kontakt hatten. Ob jemand als K1 oder K2 einzustufen ist, legt ausschließlich die Gesundheitsbehörde fest. Es gilt die Grundregel, dass als Kontaktperson anzusehen ist, wer mit einer/einem Infizierten 48 Stunden vor Erkrankungsbeginn (also, sobald die ersten Symptome auftreten) bis zehn Tage Kontakt hatte. Bei asymptomatischen Fällen wird der Zeitraum ab 48 Stunden vor bis zehn Tage nach Probeentnahme gerechnet, die zum positiven Testergebnisgeführt hat.

Detailliertere Informationen stellt das Gesundheitsministerium in seiner Broschüre „Behördliche Vorgangsweise bei SARS-CoV-2 Kontaktpersonen: Kontaktpersonennachverfolgung“ bereit. Dort sind insbesondere Beispielsituationen angeführt, wann man als Kontaktperson der Kategorie K1 oder K2 anzusehen ist.

Hat die Gesundheitsbehörde jemanden als Kontaktperson der Kategorie K1 eingestuft, gilt man bis zum Vorliegen eines negativen COVID-19-Testergebnisses als ein COVID-19-Verdachtsfall. Die/der Betroffene hat sich bis dahin in häusliche Absonderung zu begeben.

Ist sie/er als K2-Kontaktperson zu werten, ist keine Isolation vorgeschrieben, dennoch sollten persönliche Kontakte zu Dritten innerhalb der nächsten zehn Tage ab dem kontagiösen Kontakt weitestgehend reduziert werden.

In jedem Fall wird darum gebeten, wissentliche direkten Kontakte zu notieren, falls sie zur (weiteren) Kontaktpersonennachverfolgung benötigt werden. Genauere Informationen stellt das Gesundheitsministerium in seiner Broschüre „Behördliche Vorgangsweise bei SARS-CoV-2 Kontaktpersonen: Kontaktpersonennachverfolgung“ (Stand 4.11.2020) bereit.

  • Die Gesundheitsbehörde bzw. 1450, falls das der behandelnde Arzt / die behandelnde Ärztin oder jemand anderer nicht bereits übernommen hat.
  • Die jeweilige Hochschule bzw. Universität, wenn man ihr/e Mitarbeiter/in ist.
  • Studierende werden darum gebeten, ihre jeweilige Universität bzw. Hochschule unter der jeweiligen zentralen Meldeadresse / Meldetelefonnummer zu verständigen.

Aus gesundheitsrechtlicher Sicht normiert die sog. COVID-19-Risikogruppe-Verordnung, wer als Risikoperson einzustufen ist. Die Zuordnung trifft ein/e Mediziner/in über ein ärztliches Attest. Für Hochschulmitarbeiter/innen gelten die anzuwendenden arbeitsrechtlichen Regelungen, für beamtete Mitarbeiter/innen die entsprechenden, geltenden dienstrechtlichen Bestimmungen. Es wird empfohlen, Studierenden, die als Risikopersonen anzusehen sind, alternative Teilnahmemöglichkeiten am Lehr- und Prüfungsbetrieb zu ermöglichen – etwa durch digitale Formen der Teilnahme (z.B. durch die Abhaltung von Hybridlehrveranstaltungen).

Für Hochschulmitarbeiter/innen gelten die anzuwendenden arbeitsrechtlichen Regelungen, für beamtete Mitarbeiter/innen die entsprechenden, geltenden dienstrechtlichen Bestimmungen. Es wird empfohlen, Studierenden, die als Risikopersonen anzusehen sind, alternative Teilnahmemöglichkeiten am Lehr- und Prüfungsbetrieb zu ermöglichen – etwa durch digitale Formen der Teilnahme (z.B. durch die Abhaltung von Hybridlehrveranstaltungen).

2. Hygiene- und Gesundheitsschutzmaßnahmen an Universitäten und Hochschulen

Die jeweilige Universitäts- und Hochschulleitung legt unter Bedachtnahme der jeweils geltenden allgemeinen Schutz- und Hygienebestimmungen eigenverantwortlich und selbstbestimmt fest, welche Hygiene- und Gesundheitsschutzmaßnahmen gelten. Sie kennt die Gegebenheiten an ihren Standorten am besten und weiß auch, worauf zu achten ist, insbesondere in welchen Situationen größere Personengruppen zusammenkommen (können). Der „COVID-19: Leitfaden für den gesicherten Hochschulbetrieb“ (PDF, 526 KB) bietet den Rektorinnen und Rektoren sowie den Leitungsorganen mit ihren Empfehlungen dabei eine Orientierungshilfe.

Auch die Corona-Ampel des Gesundheitsministeriums, die mit ihrer Schaltung eine aktuelle Risikoeinschätzung für die jeweiligen Regionen anzeigt, kann dafür herangezogen werden. Die Vergangenheit hat aber bereits gezeigt, dass die geltende Ampelfarbe in einer Region nicht eins zu eins für den Hochschulbereich Gültigkeit hat. Informieren Sie sich daher bitte direkt bei Ihrer Universität- bzw. Hochschule, nach welchen Maßstäben Corona-Maßnahmen verhängt werden und welche aktuell gerade gelten.

Das ändert sich regelmäßig, je nachdem welches allgemeine Schutzniveau derzeit einzuhalten ist. Daher beachten Sie bitte in diesem Zusammenhang die entsprechenden Ausführungen in Abschnitt I „FAQ zum aktuellen Universitäts- und Hochschulbetrieb“. Prinzipiell legen die jeweiligen Universitäts- und Hochschulleitungen selbst fest, in welchen Situationen ein Mund-Nasen-Schutz oder eine FFP2-Maske zu tragen ist. Sie haben dabei auf die allgemein geltenden Schutz- und Hygienebestimmungen Bedacht zu nehmen, weil sie dafür verantwortlich sind, das entsprechende Schutzniveau an ihren Standorten zu garantieren.

Grundsätzlich rät das BMBWF aus Eigenverantwortung und Achtsamkeit gegenüber Mitmenschen im gesamten Universitäts- bzw. Hochschulareal die gerade allgemein oder von der jeweiligen Universität bzw. Hochschule angeordnete Maske aufzusetzen, wenn der jeweilige, geltende Mindeststandard nicht eingehalten werden kann. Das gilt auch für den Hörsaal und das Labor. Bei längeren Vorträgen ist jedenfalls auf die strikte Einhaltung des Mindestabstands zu achten. In jedem Fall sollten Sie sich bitte bei Ihrer Universität bzw. Hochschule über die geltenden Hygiene- und Gesundheitsschutzmaßnahmen informieren.
 

Dieser kann variieren, je nachdem, welches, allgemeine Schutzniveau derzeit einzuhalten ist. Daher beachten Sie bitte in diesem Zusammenhang die entsprechenden Ausführungen in Abschnitt I „FAQ zum aktuellen Universitäts- und Hochschulbetrieb“. Prinzipiell legen die jeweiligen Universitäts- und Hochschulleitungen selbst fest, welcher Mindestabstand an ihren Standorten einzuhalten ist. Sie haben dabei auf die allgemein geltenden Schutz- und Hygienebestimmungen Bedacht zu nehmen, weil sie dafür verantwortlich sind, das entsprechende Schutzniveau an ihren Standorten zu garantieren. Daher informieren Sie sich bitte bei Ihrer jeweiligen Universität bzw. Hochschule.

Weil Universitäten bzw. Hochschulen autonom darüber entscheiden. Ihre Standorte sind über ganz Österreich verteilt, sodass die Situation von Standort zu Standort unterschiedlich ist. Es gilt der Grundsatz: Die Universitäts- bzw. Hochschulleitung verfügt so viele Einschränkungen wie notwendig, aber so wenige wie möglich. Daher sollten die jeweiligen Maßnahmen auch stets nach gründlicher Abwägung der Grundsätze der Verhältnismäßigkeit und des gelindesten Mittels getroffen werden. Daher informieren Sie sich bitte bei Ihrer jeweiligen Universität bzw. Hochschule, was aktuell einzuhalten ist.

Die Corona-Ampel des Gesundheitsministeriums dient der allgemeinen Risikoeinschätzung für die einzelnen Regionen. Sie ist als Orientierungshilfe für Universitäten bzw. Hochschulen anzusehen, die meist über mehrere Standorte verfügen, die sich in ganz Österreich befinden können. Die Vergangenheit hat aber bereits gezeigt, dass die geltende Ampelfarbe in einer Region nicht eins zu eins für den Hochschulbereich Gültigkeit hat. In jüngerer Vergangenheit wurde aufgrund der Infektionslage zeitweise die regionale Differenzierung auf der Karte der Corona-Ampel ausgesetzt. Informieren Sie sich daher direkt bei Ihrer Universität- bzw. Hochschule, nach welchen Maßstäben Corona-Maßnahmen verhängt werden und welche aktuell gerade gelten.

Die jeweiligen Universitäten bzw. Hochschulen verfügen über alle Informationen, wie die aktuelle Risikolage an ihren Standorten einzuschätzen ist. Sie finden sich auf den jeweiligen Webseiten der Universitäten bzw. Hochschulen. Dort ist auch vermerkt, wer der/die Ansprechpartner/in für weitere Fragen ist. Zudem haben alle Universitäten bzw. Hochschulen zentrale Meldeadressen für COVID-Verdachtsfälle und -Infektionen eingerichtet (per Telefon oder E-Mail). Auch die finden Sie auf den jeweiligen Homepages.

3. Einreise zu Studienzwecken

Grundsätzlich gilt, dass die allgemeinen fremdenrechtlichen Einreisebestimmungen – insbesondere die Frage, welches Visum oder welchen Aufenthaltstitel jemand benötigt, um in Österreich zu studieren oder forschen zu können – auch während der Corona-Pandemie einzuhalten sind.

Coronabedingt sind darüber hinaus auch gesundheitsrechtliche Vorgaben einzuhalten. Sie finden sich in den jeweiligen aktuellen Einreise-Verordnungen, die das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK) in regelmäßigen Abständen – in Abstimmung auf die aktuelle Infektionslage – erlässt. Daher beachten Sie bitte in diesem Zusammenhang die entsprechenden Ausführungen in Abschnitt I „FAQ zum aktuellen Universitäts- und Hochschulbetrieb“.

Informieren Sie sich daher bitte regelmäßig auf der Website des Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK) und auf der Webseite der Agentur für Bildung und Internationalisierung (OeAD).

4. Studieren und Lehren im Sommersemester 2021

Die allgemeine Zulassungsfristen werden nach derzeitigem Stand nicht verlängert. Die Erstzulassung zu einem Studium bzw. zu einem weiteren Studium und ein Studienwechsel im Sommersemester 2021 waren von 7. Jänner bis 5. Februar 2021 möglich. Auch die Zulassungsfristen für das Wintersemester 2021/22 sollen nach derzeitigem Stand nicht verändert werden.

Für das Sommersemester 2020 wurden aufgrund der Corona-Pandemie studienrechtliche Sondervorschriften erlassen, die teilweise auch in das Sommersemester 2021 hineinwirken. Ziel war damit einen regulatorischen Rahmen für die Aufrechterhaltung des Studienbetriebes in einer Ausnahmesituation zu schaffen, der durch die plötzliche Umstellung auf ein weitgehend digitales Semester und den damit einhergehenden Distance Learning und Online-Prüfungen geprägt war. Diese werden durch die Novelle des Universitäts- bzw. Hochschulgesetzes (UG-Novelle) in das reguläre Recht überführt. Die Hauptverantwortung für die Konkretisierung dieser rechtliche Regelungen liegt bei den Universitäten und Hochschulen selbst. Daher informieren Sie sich bitte direkt bei Ihrer Universität oder Hochschule.

Das entscheiden die Universitäten bzw. Hochschulen grundsätzlich selbst. Aktuell halten die meisten Universitäten und Hochschulen ihren Lehr- und Prüfungsbetrieb überwiegend digital ab. Für den weiteren Verlauf des Sommersemester 2021, insbesondere die Zeit nach Ostern, planen die meisten Universitäten bzw. Hochschulen Studierende aber wieder vermehrt an die Universitäten bzw. Hochschulen zu holen. Falls es die Infektionslage zulässt, ist also nach Ostern an den meisten Universitäten und Hochschulen ein Hybridbetrieb geplant, mit digitalen und analogen Lehr- und Lernformaten, die auch in Präsenz abgehalten werden. Möglich werden soll das unter anderem durch die Corona-Testungen, die Universitäts- und Hochschulleitungen für die Teilnahme an einer Präsenzlehrveranstaltung, einer Präsenzprüfung oder auch einem Eignungs-, Auswahl oder Aufnahmeverfahren nach Ostern vorsehen können. Beachten Sie bitte in diesem Zusammenhang die entsprechenden Ausführungen in Abschnitt I „FAQ zum aktuellen Universitäts- und Hochschulbetrieb“. Informieren Sie sich bei Ihrer Universität bzw. Hochschule, wie sie vor dem Hintergrund der jeweiligen Infektionslage das Sommersemester 2021 organisiert.  

Weil die jeweilige Universitäts- bzw. Hochschulleitungen die individuellen, personellen, räumlichen und baulichen Gegebenheiten an ihren Standorten am besten kennt und somit nur sie den Lehr- und Prüfungsbetrieb danach ausrichten kann. Das gilt ganz besonders für Universitäten und Hochschulen mit speziellem Profil – wie etwa für Kunst- oder die Medizinuniversitäten, für die es eigene Rahmenbedingungen braucht. Dabei ist auf die allgemein geltenden Schutz- und Hygienebestimmungen Bedacht zu nehmen. Informieren Sie sich daher bei Ihrer Universität bzw. Hochschule, wie sie das Sommersemester 2021 organisiert.

Grundsätzlich die Lehrenden bzw. die Leitungen der jeweiligen Organisationseinheiten (Fakultäten, Institute, Departments, Studiengänge, die dabei die Vorgaben ihrer jeweiligen Universitäts- bzw. Hochschulleitung zu berücksichtigen haben. Dabei spielt jedoch auch die aktuelle Infektionslage eine wesentliche Rolle. Auch wenn der Lehr- und Prüfungsbetrieb an einer Universität und Hochschule Priorität hat, geht der Gesundheitsschutz aller Hochschulangehöriger vor. Informieren Sie sich bitte daher direkt bei den jeweiligen Verantwortlichen an Ihrer Universität bzw. Hochschule.

Es gilt, sensibel zwischen der Notwendigkeit, dass Studierende wieder an Universitäten und Hochschulen kommen können, und der Gewährleistung des Gesundheitsschutzes aller Universitäts- und Hochschulangehörigen abzuwägen. Noch wurde die Corona-Pandemie nicht eingedämmt, auch wenn es mit wirksamen Impfstoffen und der Möglichkeit breiter Testungen nun neue Gestaltungsmöglichkeiten gibt, die für den Universitäts- und Hochschulbetrieb genützt werden können.

Es ist Universitäten und Hochschulen zu empfehlen, bestimmte Studierendengruppen im Hinblick auf Anwesenheiten zu priorisieren. Dazu zählen insbesondere Studienanfänger/innen, die bisher nur wenig Gelegenheit hatten, das Universitäts- bzw. Hochschulleben kennenzulernen. Auch Studierende, die kurz vor ihrem Abschluss stehen oder solche, die spezielle Studienfächer belegt haben, bei denen Präsenz aus fachlichen oder didaktischen Gründen geboten ist, sind diesbezüglich verstärkt zu berücksichtigen. Schließlich betrifft das auch Studierende, die als Tutor/inn/en, Mentor/inn/en, Berater/innen oder als Buddies andere Studierende, allen voran Studienanfänger/innen, unterstützen.

Falls die Infektionslage es zulässt, haben viele Universitäten und Hochschulen einen gemischten Hybridbetrieb geplant, mit digitalen und analogen, auch in Präsenz abzuhaltenden Lehr- und Lernformaten. Möglich werden soll das unter anderem durch die Corona-Testungen, die Universitäts- und Hochschulleitungen für die Teilnahme an einer Präsenzlehrveranstaltung, einer Präsenzprüfung oder auch an einem Eignungs-, Auswahl- oder einem Aufnahmeverfahren einer Aufnahmeprüfung vorsehen können. Das BMBWF hat eine entsprechende Gesetzesgrundlage ausgearbeitet, die vor Kurzem ins Parlament eingebracht wurde und dort noch verabschiedet werden muss. Darüber hinaus gelten an den jeweiligen Universitäten und Hochschulen auch noch alle anderen Corona-Maßnahmen.

Daher beachten Sie bitte in diesem Zusammenhang die entsprechenden Ausführungen in Abschnitt I „FAQ zum aktuellen Universitäts- und Hochschulbetrieb“. Informieren Sie sich daher bitte direkt bei Ihrer Universität oder Hochschule bzw. achten Sie bei der Anmeldung zu einer Lehrveranstaltung darauf, in welcher Form diese stattfindet.

Digitale Prüfungen stellen grundsätzlich eine gleichwertige Alternative zu Präsenzprüfungen dar. Die konkreten Rahmenbedingungen dafür legen die Universitäten bzw. Hochschulen (also die jeweiligen Rektorate bzw. Studienkollegiumsleitungen) selbst fest. Allerdings bestehen Mindeststandards, die schon jetzt sichergestellt werden müssen. Dazu zählen das Vorhandensein einer geeigneten, technischen Infrastruktur, die Gewährleistung der Überprüfung der Identität, die Führung eines Prüfungsprotokolls und dass bei technischen Problemen, die ohne Verschulden der Studierenden auftreten, die Prüfung abzubrechen und nicht auf die Gesamtanzahl der zulässigen Antritte anzurechnen ist, die schon jetzt sichergestellt werden. nformieren Sie sich bitte bei den jeweiligen Studienabteilungen bzw. den jeweils verantwortlichen Organisationseinheiten, was bei digitalen Prüfungen an Ihrer Universität bzw. Hochschule zu beachten ist.

Die konkreten Rahmenbedingungen, was bei digitalen Prüfungen einzuhalten und worauf zu achten ist, legen die jeweiligen Universitäten und Universitäten selbst fest. Daher können sie auch konkrete, technische oder organisatorische Maßnahmen vorsehen – etwa die Art und Weise der Identitätsüberprüfung oder auch bestimmte Sicherheitsvorkehrungen – die vor und während einer digitalen Prüfung einzuhalten sind. Schon jetzt sieht § 73 Absatz 1 Ziffer 2 Universitätsgesetz vor, dass Prüfungen, bei denen unerlaubte Hilfsmittel verwendet wurden, für nichtig zu erklären sind und auf die maximal zulässige Zahl von Prüfungen anzurechnen sind.

5. Forschen im Wintersemester 2020/21

Die Universitäten bzw. Hochschulen haben Hygiene- und Sicherheitskonzepte für den Forschungsbetrieb ausgearbeitet. Sie umfassen Raumnutzungs- und Personalpläne – inklusive der Möglichkeit von Home-Office. Gerade in Labors ist auf die Einhaltung des geltenden Mindestabstands und der strengen Hygienebedingungen zu achten. Dabei sind Vorkehrungen für den Einsatz des Schlüsselpersonals vorzusehen, die Tätigkeiten verrichten, die für die Aufrechterhaltung systemkritischer Infrastruktur notwendig sind. Dazu zählen auch jene Forschungsarbeiten, die aus Sicherheitsgründen nicht abgebrochen werden können oder deren Abbruch hohe wirtschaftliche Kosten nach sich zögen.

Wie der Forschungsbetrieb abgehalten werden kann, hängt nicht zuletzt von der aktuellen Infektionslage ab. Daher beachten Sie bitte in diesem Zusammenhang die entsprechenden Ausführungen in Abschnitt I „FAQ zum aktuellen Universitäts- und Hochschulbetrieb. Grundsätzlich gilt auch hier: Die jeweilige Universität bzw. Hochschule legt selbst fest, wie sie ihren Forschungsbetrieb angesichts der allgemein geltenden Schutz- und Hygienebestimmungen organisiert.  

6. Finanzielles (insbesondere die Studienbeihilfe, Stipendien allgemein, Studienbeiträge)

Mit der COVID-19-Studienförderungs-Verordnung (C-StudFV) wurde eine Rechtsgrundlage geschaffen, die berücksichtigt, dass es coronabedingt zu Verzögerungen im Studium kommen kann. Am Grundsatz, dass die Studienbeihilfe und andere Förderungen grundsätzlich jenen Studierenden zugutekommen, die ihr Studium zielstrebig und mit entsprechendem Erfolg betreiben, ändert sich dadurch aber nichts.

Weil das Sommersemester 2020 überwiegend digital abgehalten wurde, ist es laut der C-StudFV wie ein neutrales Semester zu behandeln. Es wird für studienförderrechtlich relevante Fristen nicht gezählt. Dass gilt vor allem für die Berechnung der Anspruchsdauer, für die Fristen zum Nachweis des Studienerfolgs, die Fristen für die Aufnahme eines nachfolgenden Studiums, die Einhaltung der Altersgrenze sowie die Folgen eines verspäteten Studienwechsels. Es wird wie ein zusätzliches Toleranzsemester gewertet. Im Gegensatz zum Sommersemester 2020 wird das Wintersemester 2020/21 studienförderrechtlich nicht mehr anders behandelt. Die Sonderregelungen für das Sommersemester 2020 können sich aber im aktuellen Studienjahr 2020/21 oder auch später auswirken.

  • Das Sommersemester 2020 wird in der Studienförderung für Studiennachweise und die Anspruchsdauer nicht berücksichtigt.
    Studienbeihilfenbezieher, die ihr Studium im WS 2019/20 begonnen haben, müssen den Nachweis aus ihrem ersten Studienjahr erst im Sommersemester 2020 erbringen. Die Anspruchsdauer verlängert sich um ein Semester. Die jährliche Zuverdienstgrenze wurde – rückwirkend ab dem Jahr 2020 - von 10.000 Euro auf 15.000 Euro angehoben. 
  • Änderungen beim Studienabschluss-Stipendium: Auch beim Studienabschluss-Stipendium, das sich an ehemalige Erwerbstätige richtet, die nun erstmals studieren, können sich Anspruchsdauer und Altersgrenze (41 Jahre) um sechs Monate verlängern. Dazu muss glaubhaft gemacht werden, dass sich der Studienabschluss wegen Einschränkungen im Hochschulbetrieb, Kinderbetreuungspflichten oder der Pflege von Angehörigen verzögert.
  • Corona-Nothilfe für Studierende in Not: Insgesamt 450.000 Euro stellen BMBWF und ÖH für Studierende bereit, die unverschuldet in eine Notlage geraten sind. Antragstellerinnen und Antragstellen können so bis maximal 800 Euro erhalten, wenn sie die Voraussetzungen erfüllen, insbesondere einen adäquaten Studienerfolg vorweisen können. 

Genauere Informationen hält die Studienbeihilfebehörde auf ihrer Webseite für Sie bereit. Dort finden Sie auch eine eigene FAQ-Liste zum Thema Studienbeihilfe. Details zum Corona-Härtefonds sind auf der Webseite der ÖH abrufbar. Darin sind auch die weiteren, konkreten Anspruchsvoraussetzungen angeführt. Beantragt werden kann die Förderung aus dem neuen, gemeinsamen Corona-Härtefonds bei der ÖH-Bundesvertretung.

Die Sonderbestimmungen der COVID-19-Studienförderungs-Verordnung (C-StudFV) beziehen sich zwar auf das Sommersemester 2020, coronabedingte Studienverzögerungen in diesem Zeitraum können sich aber auch erst im Studienjahr 2020/21 oder noch später auswirken. Im Gegensatz zu anderen COVID-19-Sonderregelungen tritt die C-StudFV nicht zu einem bestimmten Datum außer Kraft.

Genauere Informationen hält die Studienbeihilfebehörde auf ihrer Webseite für Sie bereit. Dort finden Sie auch eine eigene FAQ-Liste zum Thema Studienbeihilfe.

Durch die Novelle des Familienlastenausgleichsgesetzes im Rahmen des 6.COVID-Gesetzes wurde die Familienbeihilfe in ähnlicher Weise adaptiert wie die Studienförderung. Damit gelten die Regelungen über ein neutrales Semester ebenfalls für den Bezug der Familienbeihilfe (siehe § 2 Absatz 2 des Familienlastenausgleichsgesetzes). Das führt dazu, dass auch diese jedenfalls um ein Semester länger ausbezahlt wird und sich die Altersgrenze für ihren Bezug (24 bzw. 25 Jahre) entsprechend erhöht. Auch Studiennachweise sind um ein Semester später zu erbringen.

Nähere Informationen über den Bezug der Studienbeihilfe während der Corona-Pandemie finden Sie auf der Webseite des Bundesministeriums für Arbeit, Jugend und Familie (BMAJF) und auf der Webseite der Studienbeihilfenbehörde.

Für die Berechnung ist das Einkommen des letzten Kalenderjahres heranzuziehen. Die Monatsrate beträgt mindestens 700 und höchstens 1.200 Euro. Daran ändert sich aufgrund der Corona-Pandemie nichts. Die COVID-19-Studienförderungs-Verordnung (C-StudFV) sieht aber eine Berücksichtigung von Beeinträchtigungen während des Sommersemesters 2020 vor.

Genauere Informationen hält die Studienbeihilfebehörde auf ihrer Webseite für Sie bereit. Dort finden Sie auch eine eigene FAQ-Liste zum Thema Studienbeihilfe.

Das hängt grundsätzlich von der Art des Auslandsstipendiums ab und der Frage, ob der damit in Zusammenhang stehende Auslandsaufenthalt aktuell angetreten und auch tatsächlich über die vorgesehene Dauer durchgeführt werden kann. Das wiederum hängt von dem aktuellen COVID-19-Infektionsgeschehen im betroffenen Zielland ab und davon, wie die aktuellen Einreisebestimmungen ausgestaltet sind. Sie ändern sich ebenso laufend wie etwaige Reisewarnungen des jeweiligen Ziellandes. Genauere Informationen hält das Bundesministerium für Europäische und Internationale Angelegenheiten (BMEIA) und der Österreichische Austauschdienst (OeAD) auf ihren jeweiligen Webseiten bereit.

Aktuell besteht nur eine rechtliche Regelung für das Sommersemester 2020. Für dieses sieht die COVID-19-Studienförderungs-Verordnung (C-StudFV) vor, dass die Verpflichtung entfällt, den Studienerfolgsnachweis dafür vorzulegen, um erhaltene Auslandsstipendien nicht zurückzahlen zu müssen. Deshalb sind bis einschließlich April 2020 ausbezahlte Beihilferaten nicht zurückzuzahlen.

Für Stipendien im Zusammenhang mit Erasmus+-Auslandsaufenthalten gilt:
Es werden nur physische Aufenthalte im Gastland in Form von Zuschüssen zu Reise- und Aufenthaltskosten gefördert, nicht aber sogenannte virtuelle Mobilitäten (wenn Lehrveranstaltungen, Prüfungen und die Mitwirkung an Projekten an der ausländischen Gasthochschule rein digital abgehalten werden und man diesen vom Heimatort beiwohnt). Daher erfolgt auch nur eine Auszahlung, solange man sich am Ort der Gasteinrichtung im Zielland aufhält. Unter Umständen können sogenannte „außerordentliche Kosten“ geltend gemacht werden, die durch Nichtantritte, Abbrüche oder Unterbrechungen geplanter Reisen entstanden sind, beantragt werden. In diesen Fällen kann auch die erforderliche Absolvierung einer Mindestzahl von ECTS-Credits entfallen. Dies gilt jedoch nicht, wenn vor dem Reiseantritt im Zielland bereits eine Reisewarnung (Sicherheitsstufe 6) bestanden hat.

Nähere Informationen hält der Österreichische Austauschdienst (OeAD) auf seiner Webseite für Sie bereit.

Die Anspruchsvoraussetzungen für den Bezug der Studienbeihilfe bleiben durch die Sonderbestimmungen der COVID-19-Studienförderungs-Verordnung (C-StudFV) unberührt. Dieser Bezug hängt also weiterhin von einem günstigen Studienfortgang und der Einkommenssituation der Eltern ab bzw. besteht dann, wenn vier Jahre Selbsterhalt vorliegen. Allerdings wurden die Bezugsdauer und die Altersgrenze verlängert, weil das Sommersemester 2020 studienförderrechtlich außer Betracht bleibt.

Genauere Informationen hält die Studienbeihilfebehörde auf ihrer Webseite für Sie bereit. Dort finden Sie auch eine eigene FAQ-Liste zum Thema Studienbeihilfe.

Anspruch auf Studienbeihilfe besteht grundsätzlich, wenn ein Studienerfolg vorliegt und das Einkommen der Eltern zu gering ist, um den studierenden Kindern den angemessenen Unterhalt für die Finanzierung des Studiums zu leisten. Dieses kann nur unter bestimmten Voraussetzungen aus dem aktuellen Kalenderjahr 2020 herangezogen werden.

Eine längerdauernde Arbeitslosigkeit eines Elternteils oder beider Elternteile kann den Anspruch auf Studienbeihilfe begründen – etwa, wenn sie seit dem Frühjahr 2020 besteht. In jedem Fall sollten Sie sich bei der Studienbeihilfebehörde informieren.

Man muss jenen Betrag der Studienbeihilfe zurückzahlen, der über der sogenannten Zuverdienstgrenze liegt. Sie wurde erst vor Kurzem auf 15.000 Euro (im Monatsschnitt 1.250 Euro) erhöht. Dabei macht es keinen Unterschied, ob man diese Arbeit aufgrund der Corona-Pandemie verrichtet oder aus einem anderen Grund.

Zurückzuzahlen ist jener Betrag des Jahreseinkommens, der über 15.000 Euro liegt.

Achtung: Diese angeführte Zuverdienstgrenze fällt geringer aus, wenn man nicht das ganze Jahr Studienbeihilfe bezieht. Sie beträgt aktuell konkret 1.250 Euro pro Monat multipliziert mit der Zahl der Monate, in denen Beihilfe bezogen wird. Berücksichtigt wird immer nur das Einkommen das gleichzeitig zur Studienbeihilfe erzielt wird.

Genauere Informationen darüber hält die Studienbeihilfebehörde auf ihrer Webseite für Sie bereit. Dort finden Sie auch eine eigene FAQ-Liste zum Thema Studienbeihilfe.

Insgesamt 450.000 Euro (je 225.000 Euro) stellen BMBWF und ÖH für Studierende bereit, die unverschuldet in eine Notlage geraten sind. Das ist der Fall, wenn ihre monatlichen Ausgaben die monatlichen Einnahmen übersteigen und das nicht in ihrer Verantwortung liegt. Antragstellerinnen und Antragstellen können so bis maximal 800 Euro erhalten, wenn sie die Voraussetzungen erfüllen, insbesondere einen adäquaten Studienerfolg vorweisen können. 

Details zum Corona-Härtefonds sind auf der Webseite der ÖH abrufbar. Darin sind auch die weiteren, konkreten Anspruchsvoraussetzungen angeführt. Beantragt werden kann die Förderung aus dem neuen, gemeinsamen Corona-Härtefonds bei der ÖH-Bundesvertretung.   

Für das Wintersemester 2020/21 gelten die allgemeinen Regeln zur Entrichtung von Studien- und Leistungsbeiträgen. Inwieweit diese coronabedingt erlassen, gestundet oder rückerstattet werden, bestimmen die einzelnen Universitäten bzw. Hochschulen. Informieren Sie sich also bitte direkt bei Ihnen.

7. Mobilität, insbesondere Erasmus+

Das lässt sich so allgemein nicht beantworten, sondern hängt von der jeweiligen Staatsangehörigkeit der/des Betroffenen, vom jeweiligen Mobilitätsprogramm und vom Zielland, aber auch der Universität bzw. Hochschule in diesem Zielland und der jeweiligen Heimatuniversität bzw. Heimathochschule ab.

Dabei muss unterschieden werden zwischen:

- EU- und EWR-Bürger/innen sowie Drittstaatsangehörigen

- Grund der Einreise (Studien-, Forschungs-, Arbeitszwecken

- Europäisches Austauschprogramme wie Erasmus+ oder andere

- Ob aufgrund der aktuellen COVID-19-Infektionslage eine Reisewarnung für das jeweilige Zielland besteht, in dem sich der jeweilige Universitäts- bzw. Hochschulstandort befindet.

Genauere Informationen finden Sie auf den Webseiten des Bundesministeriums für Europäische und Internationale Angelegenheiten (BMEIA) und der Agentur für Bildung und Internationalisierung (OeAD).

Auslandsaufenthalte im Rahmen von Erasmus+ können grundsätzlich durchgeführt werden, allerdings obliegt es der Heimat- und der Gasthochschule über die Durchführung sowie die Form des Aufenthalts zu entscheiden. Es gibt die Möglichkeit, den Erasmus+-Aufenthalt nicht nur physisch, sondern auch digital in Form der virtuellen Mobilität durchzuführen. Auch Mischformen sind möglich – indem man nicht nur Präsenzlehrveranstaltungen und -prüfungen, sondern auch digitale Vorlesungen und Seminare besucht bzw. Leistungsnachweise in digitaler Form erbringt. Auch das ist zwischen der/dem Betroffenen, der Heimathochschule und der Gastinstitution zu vereinbaren.

Dabei sind alle aktuellen Informationen, insbesondere die Reisewarnungen und Reisebeschränkungen auf der Webseite des Bundesministeriums für Europäische und Internationale Angelegenheiten (BMEIA) zu beachten.

Genauere Informationen hält die Agentur für Bildung und Internatinalisierung (OeAD-GmbH) auf seiner Webseite bereit.

Führt die Universität bzw. Hochschule den geplanten Erasmus+-Aufenthalt virtuell durch, kann er von überall aus wahrgenommen werden. Allerdings fördert Erasmus+ lediglich die erhöhten Kosten, die durch einen Aufenthalt an der Gastinstitution entstehen. Dies geschieht in Form von monatlichen Pauschalzuschüssen, z.B. durch die Reise oder die Anmietung von Wohnraum. Daher kann keine Förderung für Distance Learning im Heimatland bzw. außerhalb des Gastlandes gewährt werden.

Genauere Informationen hält die Agentur für Bildung und Internationalisierung (OeAD-GmbH) auf ihrer Webseite bereit. Dort findet sich eine eigene FAQ-Liste für Studierende, die COVID-19-bezogene Fragen rund um Erasmus+ beantwortet.

 

Die EU-Kommission stuft die Corona-Pandemie rechtlich als höhere Gewalt ein. Auslandsaufenthalte finden auf eigenes Risiko statt. Sollte eine Fortsetzung des Aufenthalts unmöglich sein – etwa aufgrund von Grenzschließungen oder einer Rückkehraufforderung des BMEIA, können Sie außerordentliche Kosten bei der Agentur für Bildung und Internationalisierung (OeAD-GmbH) geltend machen. Die Einstufung als Fall höherer Gewalt aufgrund von COVID-19 ist nur bei einer aufrechten Reisewarnung möglich, die das Bundesministerium für Europäische und Internationale Angelegenheiten (BMEIA) für Ihr Gastland bzw. die Region, in der sich ihre Gastinstitution befindet, oder wenn Sie Ihren Aufenthalt aufgrund der COVID-19-Maßnahmen nicht fortführen können (z.B. bei Betriebsschließungen).

Bitte informieren Sie sich auf den Webseiten des Bundesministeriums für Europäische und Internationale Angelegenheiten (BMEIA) und des OeAD. Der OeAD hat zusätzlich eine eigene FAQ-Liste für Studierende erstellt, die COVID-19-bezogene Fragen rund um Erasmus+ beantwortet.

Für Stipendien im Zusammenhang mit Erasmus+-Auslandsaufenthalten gilt: Es werden nur physische Aufenthalte im Gastland in Form von Zuschüssen zu Reise- und Aufenthaltskosten gefördert, nicht aber sogenannte virtuelle Mobilitäten (wenn Lehrveranstaltungen, Prüfungen und die Mitwirkung an Projekten an der ausländischen Gasthochschule rein digital abgehalten werden). Daher erfolgt auch nur eine Auszahlung, solange man sich im Zielland aufhält.

Zusätzlich können unter gewissen Umständen sogenannte „außerordentliche Kosten“ geltend gemacht werden, die durch Nichtantritte, Abbrüche oder Unterbrechungen geplanter Reise entstanden sind. In diesen Fällen kann auch die erforderliche Absolvierung einer Mindestzahl von ECTS-Credits entfallen. Dies gilt jedoch nicht, wenn vor dem Reiseantritt im Zielland bereits eine Reisewarnung (Sicherheitsstufe 6) bestanden hat.

Nähere Informationen hält der OeAD auf seiner Webseite für Sie bereit. Zusätzlich findet sich dort eine eigene FAQ-Liste für Studierende, die COVID-19-bezogene Fragen rund um Erasmus+ beantwortet.

Für Stipendien im Zusammenhang mit Erasmus+ Auslandsaufenthalten gilt: Es werden nur physische Aufenthalte im Gastland in Form von Zuschüssen zu Reise- und Aufenthaltskosten gefördert, nicht aber sogenannte virtuelle Mobilitäten (wenn Lehrveranstaltungen, Prüfungen und die Mitwirkung an Projekten an der ausländischen Gasthochschule rein digital abgehalten werden). Daher erfolgt auch nur eine Auszahlung, solange man sich an der Gastinstitution im Zielland aufhält. Allerdings können unter Umständen sogenannte „außerordentliche Kosten“ geltend gemacht werden, die durch Nichtantritte, Abbrüche oder Unterbrechungen geplanter Reise entstanden sind. In diesen Fällen kann auch die erforderliche Absolvierung einer Mindestzahl von ECTS-Credits entfallen.

Nähere Informationen hält der OeAD auf seiner Webseite für Sie bereit. Zusätzlich findet sich dort eine eigene FAQ-Liste für Studierende, die COVID-19-bezogene Fragen rund um Erasmus+ beantwortet.

Ja, auch dieser Zeitraum wird gefördert. Nähere Informationen hält der OeAD auf seiner Webseite für Sie bereit. Zusätzlich findet sich dort eine eigene FAQ-Liste für Studierende, die COVID-19-bezogene Fragen rund um Erasmus+ beantwortet.

8. Studierendenheime

Es gelten sämtliche Bestimmungen des Gesundheitsrechtes und der regionalen und lokalen Sondervorschriften. Die Studierendenheimbetreiber/innen können darüberhinausgehende, zusätzliche strengere Corona-Maßnahmen festlegen. Erkundigen Sie sich daher bitte direkt bei der verantwortlichen Stelle Ihres Studierendenheims.

Für Studierendenheime gilt die allgemeine Corona-Ampel, wobei jedoch in jüngerer Vergangenheit aufgrund der Infektionslage zeitweise die regionale Bewertung ausgesetzt wurde. Welche Corona-Maßnahmen in einem Studierendenheim aktuell konkret eingehalten werden müssen, ergibt sich aus den allgemeinen gesundheitsrechtlichen Vorgaben sowie den vom jeweiligen Betreiber festgelegten strengeren Bestimmungen. Erkundigen Sie sich daher bitte direkt bei der verantwortlichen Stelle Ihres Studierendenheims.  

Es ist ebenso vorzugehen wie an Universitäten bzw. Hochschulen: Die/Der Betroffene hat sich bis zum Vorliegen eines COVID-19-Testergebnisses in Absonderung zu begeben, also zu Hause oder im Studierendenheimzimmer zu bleiben bzw. nach Hause oder in das eigene Studierendenheimzimmer zu gehen oder – wenn das nicht möglich ist – sich an der Universität bzw. Hochschule zu isolieren. Die/Der Betroffene hat jedenfalls die Gesundheitsbehörden bzw. die Nummer 1450 und die eigene Universität bzw. Hochschule zu informieren, dass ein Verdacht einer Sars-CoV-2-Infektion vorliegt.

Die/Der Betroffene hat sich bis zum Vorliegen eines COVID-19-Testergebnisses in Absonderung zu begeben, also zu Hause oder im Studierendenheimzimmer zu bleiben bzw. nach Hause oder in das eigene Studierendenheimzimmer zu gehen oder – wenn das nicht möglich ist – sich an der Universität bzw. Hochschule zu isolieren.

Die/Der Betroffene hat jedenfalls die Gesundheitsbehörden bzw. die Nummer 1450 und die eigene Universität bzw. Hochschule zu informieren, dass ein Verdacht einer Sars-CoV-2-Infektion vorliegt.

Erkunden Sie sich bitte im Vorfeld bei der verantwortlichen Stelle ihres Studierendenheims, wie Sie sich bei einem COVID-19-Verdachtsfall verhalten sollen.

Hat die Gesundheitsbehörde jemanden als Kontaktperson der Kategorie K1 eingestuft, ist in gleicher Weise vorzugehen, wie bei einem COVID-19-Verdachtsfall. Es ist jedenfalls der Studierendenheimbetreiber zu informieren. Die/Der Betroffene hat sich für die vorgeschriebene Zeit in der Regel zehn Tage zu isolieren bzw. selbst zu beobachten. Darüber hinaus werden Studierende gebeten, ihre Universität bzw. Hochschule zu benachrichtigen.

Wurde man von der Gesundheitsbehörde als K2-Kontaktperson eingestuft, ist in der Regel keine Isolation vorgeschrieben, dennoch sollten persönliche Kontakte innerhalb der nächsten zehn Tage ab dem kontagiösen Kontakt weitestgehend reduziert werden.  

Hat die Gesundheitsbehörde aufgrund eines positiven COVID-19-Testergebnisses mittels eines Absonderungsbescheides die Quarantäne verfügt und hat die Gesundheitsbehörde als Ort der Absonderung das Zimmer der/des Betroffenen im Studierendenheim angeordnet, so hat sich der/die Betroffene für die Dauer der Quarantäne dort aufzuhalten. Dies kann behördlich kontrolliert werden.

Grundsätzlich gelten in Studierendenheimen alle gesundheitsrechtlichen Bestimmungen. Daher ist es aktuell nicht zulässig Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als zehn Personen zu veranstalten. Eine Studierendenparty mit fix zugewiesen Sitzplätzen schließt die COVID19_Maßnahmenverordnung genauso aus wie beispielsweise Weihnachtsfeiern.

Auch im Sinne eines eigenverantwortlichen Handelns und der Achtsamkeit gegenüber den Mitmenschen ist es in der aktuellen COVID-19-Situation nicht vertretbar, Partys in Studierendenheimen zu veranstalten. Darauf haben Wissenschaftsminister Heinz Faßmann und die Österreichische Hochschüler/innenschaft in ihrem gemeinsamen Studierendenbrief (PDF, 261 KB) deutlich hingewiesen. Aber auch die Benützungsregeln und Hausordnungen der meisten Studierendenheime verbieten Partys und größere Feiern. Wer dagegen verstößt, riskiert, sein Studierendenzimmer zu verlieren. Informieren Sie sich daher bei der verantwortlichen Stelle in Ihrem Studierendenheim über die geltenden Benützungsregelungen bzw. über die geltende Hausordnung.

9. Universitätssport

Für die Universitätssportinstitute (USI), die allein von Universitäten betrieben werden, gilt grundsätzlich die gleiche Rechtslage wie für die Universitäten selbst. Diese Rektorate bestimmen folglich autonom und eigenverantwortlich, welche Corona-Maßnahmen eingehalten werden müssen. Sie haben eigene Richtlinien und Nutzungsordnungen aufgrund von COVID-19 erlassen, die sich an den gesundheitsrelevanten und sportbezogenen Anordnungen des Sportministeriums für die Sportstättennutzung sowie die Empfehlungen der Bundessportorganisation Sport Austria für einzelne Sportarten orientieren.

Informieren Sie sich daher bitte bei Ihrem zuständigen Universitätssportinstitut, welche Corona-Maßnahmen Sie einhalten müssen oder ob das USI auf Grund der aktuellen Situation geschlossen ist.

  1. Universitäts-Sportinstitut USI Wien
  2. Universitäts-Sportinstitut USI Graz
  3. Universitäts-Sportinstitut USI Innsbruck
  4. UniversitätsSPORTinstitut JKU Linz
  5. Universitäts-Sportinstitut Salzburg
  6. Universitätssport USI Leoben
  7. Universitätssportinstitut USI Klagenfurt