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Fachhochschulen sind finanziell gut abgesichert

Fast 100 Millionen Euro mehr stehen den Fachhochschulen im Jahr 2024 zur Verfügung. Darin enthalten ist insbesondere die neuerliche Fördersatzerhöhung um 10 Prozent, die bereits mit 1. Jänner 2024 wirksam wird, aber auch noch mehr.

2024 ist ein besonderes Jahr für den österreichischen Fachhochschulsektor. Und das nicht nur, weil er sein 30-jähriges Bestehen feiert. Im Herbst 1994 sind die ersten zehn Fachhochschulstudiengänge mit rund 700 Studierenden in Dornbirn, Wiener Neustadt, Krems, Eisenstadt, Pinkafeld, Wels, Hagenberg und Wien gestartet. Heute sind es mehr als 500 mit fast 60.000 Studierenden. Die Fachhochschulen haben sich längst zur zentralen zweiten Säule des österreichischen Hochschulsystems entwickelt, die 2024 weiterwachsen soll.

Auch 2024 wird der FH-Sektor weiter kräftig ausgebaut

FH-Entwicklungs- und Finanzierungsplan 2023/24 bis 2025/26: Der aktuelle Fachhochschul-Entwicklungs- und Finanzierungsplan, das Strategieinstrument im FH-Bereich sieht vor, dass bis 2026 insgesamt 1.050 neue, bundesfinanzierte FH-Studienplätze in den Zukunftsbereichen MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik), Digitalisierung und Nachhaltigkeit geschaffen werden. Die ersten 350 davon wurden im Wintersemester 2023/24 bereits umgesetzt, die nächsten 350 werden im Herbst 2024 folgen.
Wissenschaftsminister Martin Polaschek hat die Auswahlentscheidung im Rahmen der diesbezüglichen Ausschreibung diesbezüglichen Ausschreibung bereits gefällt. 17 der insgesamt 21 Fachhochschulen haben entsprechende Vorhaben eingereicht, zwölf davon einen Zuschlag erhalten. Von den insgesamt 353 zusätzlichen FH-Anfänger/innenplätzen werden 175 als Bachelor- und 178 als Masterstudienplätze eingerichtet. 187 davon umfassen zusätzliche berufsbegleitende und 30 zusätzliche duale Studienangebote mit integrierter Berufsausbildung. 260 der insgesamt 353 Studienplätze entstehen in 13 neuen, innovativen Studienangeboten, das sind mehr als 70 Prozent.
Die zusätzlichen Studienplätze gehen aufgrund des Vorschlags in die Bundesländer Wien (132), Niederösterreich (120), Burgenland (25), Steiermark (20), Salzburg (10) und Tirol (46). 

Fachhochschulen seit 30 Jahren zentrale Player in der Fachkräfte-Ausbildung

Zukunftsfelder an der Schnittstelle zu MINT/Digitalisierung & Nachhaltigkeit: Gefördert werden diesmal nun nicht nur vorrangig technische Studiengänge, sondern auch innovative, interdisziplinäre Studienangebote an den Schnittstellen zu anderen Fachbereichen, z.B. Wirtschaft & Technik, Medien & Technik. Es geht also um einen breiteren Fokus, darum, FH-Anfängerinnen- und Anfängerplätzen an der Schnittstelle zu MINT, Digitalisierung und Nachhaltigkeit zu schaffen, um Fachkräfte hervorzubringen, die den digitalen, technischen und ökologischen Wandel aktiv mitgestalten zu können. Denn die berufsbezogene, anwendungsorientierte Ausbildung ist schließlich die Kernaufgabe der Fachhochschulen seit ihrer Gründung vor 30 Jahren. 

Finanzielle Absicherung in Zeiten von Teuerung und Inflation

Umso wichtiger ist ihre finanzielle Absicherung in Zeiten von Teuerung und Inflation. 

  • Kräftige Aufstockung des FH-Budgets 2024: Daher wird das Fachhochschul-Budget des Bundes 2024 um fast 100 Millionen Euro (95,8 Millionen Euro) aufgestockt, wodurch den Fachhochschulen eine Gesamtsumme von insgesamt fast 500 Millionen Euro (479 Millionen Euro) zur Verfügung steht. 
  • Sofortige, neuerliche Fördersatzerhöhung um 10 Prozent: Darin sind insbesondere die neuerliche Erhöhung der Fördersätze für bundesfinanzierte FH-Studienplätze um 10 Prozent ab 1.1.2024 enthalten - und nicht, wie ursprünglich im FH-Plan 2023 bis 2026 vorgesehen um 4,5 Prozent ab 1.10.2024. Es handelt sich um die nunmehr dritte Fördersatzerhöhung seit 2021, die dadurch um neun Monate früher wirksam wird. Dies wiederum bedeutet eine Gesamterhöhung der Fördersätze der FH-Studiengänge um insgesamt 33 Prozent seit dem Jahr 2020. 
  • Auszahlung von 14 Millionen Euro Sondermittel: Im FH-Plan ist darüber hinaus die Auszahlung der sogenannten Sondermittel in Höhe von 14 Millionen Euro jährlich von 2024 bis 2026 verankert. Es handelt sich um zusätzliches Budget für spezifische Projekte zur Stärkung von Kooperationen und Innovationen, das jene Fachhochschulen erhalten sollen, die neue Impulse aufgreifen und innovative Wege in ihrer Entwicklung gehen. Darunter kann etwa die Mitwirkung an den European University-Allianzen fallen, aktuell sind vier Fachhochschulen an Allianzen beteiligt – die FH St. Pölten, die ihre Allianz, E3UDRES2, sogar leitet, die FH Vorarlberg, das MCI Innsbruck und die FH Joanneum. An den genauen Details unter welchen Voraussetzungen diese Gelder verteilt werden, wird gerade gearbeitet. Fest steht schon jetzt: im Jubiläumsjahr 2024 wird es zur erstmaligen Auszahlung dieser Sondermittel kommen. 

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