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Studienbeitragsbefreiung für ukrainische Studierende in Kraft

Um ukrainische Studierende unbürokratisch und rasch zu unterstützen, hat das BMBWF die Studienbeitragsverordnung entsprechend abgeändert. Somit sind sie für das gesamte Sommersemester 2022 von der Studienbeitragspflicht befreit. Sollte es notwendig sein, kann diese Regelung verlängert werden. 

Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) bietet speziell ukrainischen Studierenden Soforthilfe. Sie müssen für das Sommersemester 2022 keine Studienbeiträge bezahlen. Als Drittstaatsangehörige fallen normalerweise 726,72 Euro pro Semester an, das Doppelte des regulären Studienbeitrags. Mit der Novelle der Studienbeitragsverordnung (StuBeiV), die mit dem heutigen Tag, den 10. März 2022, in Kraft getreten ist, sind sie nun explizit davon ausgenommen. 

Betroffen sind ukrainische Studierende an Universitäten und Pädagogischen Hochschulen

Diese Regelung gilt für die 2.295 ukrainischen Studierende, die aktuell bereits an einer der 22 öffentlichen Universitäten oder der 14 Pädagogischen Hochschulen in Österreich eingeschrieben sind und auch diejenigen, die wegen des Ukrainekriegs noch dazukommen werden. Für die Fachhochschulen (FH) und Privatuniversitäten (PU) kann das BMBWF aufgrund ihrer rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen keine diesbezüglichen Vorgaben treffen. Zahlreiche FH und PU haben aber bereits ihrerseits eigene Unterstützungsmaßnahmen angekündigt. Die Universitäten und Pädagogischen Hochschulen wiederum bekommen den dadurch entgangenen Betrag vom BMBWF ersetzt. 

Die Studienbeitragsbefreiung ist ein erster Schritt des BMBWF, um ukrainische Studierende in Österreich rasch und unbürokratisch zu unterstützen, an weiteren Maßnahmen wird bereits gearbeitet. Daneben haben freilich auch viele der 73 Hochschulen in Österreich sowie die Österreichische Hochschüler/innenschaft (ÖH) haben ihrerseits bereits eigene Hilfsprogramme und Unterstützungsmaßnahmen angekündigt. Die ÖH richtet etwa einen eigenen Krisenfonds für vom Ukrainekrieg betroffene Studierende ein, Details siehe: www.oeh.ac.at/service/foerdertoepfe.  

Fast 2.700 Ukrainerinnen und Ukrainer studieren derzeit in Österreich 

Aktuell sind 2.695 ukrainische Studierende an einer der 73 Universitäten und Hochschulen in Österreich eingeschrieben, 2.270 an einer öffentlichen Universität, 25 an einer Pädagogischen Hochschule, 190 an einer Fachhochschule und 174 an einer Privatuniversität in Österreich. Die meisten ukrainischen Studierenden verzeichnen dabei insbesondere die Universität Wien, die Wirtschaftsuniversität Wien (WU) und die Technische Universität Wien (TU)

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