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Aktuelles

  • Die OECD bestätigt: Österreichs Hochschulen treiben Innovation und Entrepreneurship erfolgreich voran

Präsentation des Higher Education Innovate – Country Review Österreich

Es ist ein gutes Zeugnis, das die Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD) den Hochschulen in Österreich für ihre Rolle als Key Player für Innovation und Entrepreneurship ausstellt. Entsprechend zufrieden zeigt sich auch Bundesministerin Dr.in Iris Rauskala bei der Präsentation des „Higher Education Innovate – Country Review Austria“, die am Dienstag, den 12. November, im Audienzsaal in den Räumlichkeiten des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) stattgefunden hat. Dabei waren auch ranghohe Vertreter/innen der Europäischen Kommission und der OECD anwesend.

Aus der Länderauswertung geht hervor, dass die österreichischen Universitäten und Fachhochschulen wichtige Key Player für Innovation und Entrepreneurship sind, die nicht nur Wissenschaft, Forschung und Innovation vorantreiben, sondern sind auch wesentlich mitverantwortlich sind für den wirtschaftlichen und sozialen Erfolg Österreichs. Daher möchte Ministerin Rauskala den bisherigen Kurs des BMBWF fortsetzen, Entrepreneurship und Innovation als eines der wesentlichen strategischen Ziele des Hochschulsystems anzusehen und in allen wichtigen Steuerungs- und Governanceinstrumenten zu verankern.

BMBWF ist bei Innovation und Entrepreneurship auf dem richtigen Weg

Das geht auch aus den Handlungsempfehlungen der OECD hervor, die das BMBWF aufgreift bzw. teilweise bereits umsetzt. Dazu zählen unter anderem:

  • ein gemeinsames Verständnis dafür zu schaffen, was Entrepreneurship tatsächlich bedeutet. Denn das ist im Moment sehr unterschiedlich, wie die Vor-Ort-Besichtigungen ergeben haben, die im Zuge der Erstellung des Reviews absolviert wurden.
  • interdisziplinäre sowie regionale Initiativen entsprechend voranzutreiben, weil Österreich große regionale Unterschiede aufweist.
  • ein stärkeres Sichtbarmachen von Initiativen und Maßnahmen rund um Innovation und Entrepreneurship. Denn die haben nur eine beschränkte Wirkung, wenn sie niemand kennt - außer die jeweiligen Hochschulen, die sie setzen. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist, dass der Country Review Best-Practice-Beispiele anführt, die die mitwirkenden renommierten, internationalen Expert/inn/en auch in Vor-Ort-Besichtigungen unter die Lupe genommen haben.

Ausführlichere Informationen über den HEInnovate Country Review Austria finden Sie:
In der BMBWF- Medieninformation über die wichtigsten Ergebnisse des Country Review Austria.
Im HEInnovate Country Review Austria – Supporting Entrepreneurshipand Innovation in Austria der OECD
Hier finden Sie allgemeine Informationen über das Instrument Higher Education Innovate.

  • Start der 2. Ausschreibungsrunde für die Pilotphase der „European Universities“

Bis 26 Februar 2020 können sich Hochschulen erneut bewerben, die federführend eine langfristige Zusammenarbeit mit Partnerinstitutionen aus anderen Erasmus+-Programmländern anstreben.

Die Europäische Kommission hat am 6. November 2019 den Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen im Rahmen des  Erasmus+ Programms für die Antragsrunde 2020 veröffentlicht. Dieser Call beinhaltet auch die zweite und letzte Ausschreibung für die Pilotphase der „European Universities“ Initiative in der aktuellen Erasmus+ Programmgeneration (2014-2020). Einreichfrist ist 26. Februar 2020, 17:00 Uhr.

Gleichzeitig veröffentlichte die Europäische Kommission auch den Erasmus+ Programmleitfaden 2020, der unter anderem auch detaillierte Informationen zur „European Universities“ Initiative enthält.

Gemeinsam exzellent durch Kooperation und Zusammenarbeit 

„European Universities“ stellen eine völlig neuartige Form der internationalen Zusammenarbeit im Hochschulbereich dar, weil sie über bisherige, europäische Kooperation  (etwa strategische Partnerschaften, Wissensallianzen, Erasmus Mundus Joint Master Degrees ) hinausgeht. Diese Allianzen basieren auf einer längerfristigen, gemeinsamen Strategie, die darauf abzielt, dass alle Studierende, Lehrende, Forschende, die beteiligten Hochschulen und letztlich das gesamte Hochschulsystem davon profitieren.
Die „European Universities“ sind eine Initiative im Rahmen des EU-Programms Erasmus+ für Bildung, Jugend, Kultur und Sport, die auch in das Nachfolgeprogramm für die Jahre 2021 bis 2027 aufgenommen werden soll. Für das Jahr 2020 sind für die Initiative „European Universities“ allein 120 Mio. Euro vorgesehen.

Hier finden Sie nähere Informationen zu den „European Universities“ und der Idee dahinter.

Formale Voraussetzungen für die Einreichung

  • Die Bildung eines Konsortiums, das aus mindestens drei Hochschulen aus den Programmländern (mit Besitz einer gültigen Erasmus Charta für die Hochschulbildung (ECHE))  bestehen muss.
  • Die antragstellende Institution reicht im Namen des gesamten Konsortiums den gemeinsamen Antrag ein.
  • Weitere (assoziierte) Partner/innen aus dem Bereich Bildung, Forschung und Wirtschaft können am Projekt teilnehmen, erhalten aber keine Förderung.

Wie in der ersten Ausschreibungsrunde sind entsprechende Einreichungen wieder direkt bei der EACEA, der Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur. Die Nationalagentur Erasmus+ Bildung, die beim OeAD eingerichtet ist, bietet Beratung für die Antragstellung an.

Weitere Informationen stellt die EU-Kommission bereit:

  • Ausschreibung "Digitale und soziale Transformation in der Hochschulbildung"

Mit der Digitalisierung geht eine technologische Weiterentwicklung einher, die das bisherige wirtschaftliche, politische, soziale, gesellschaftliche und auch wissenschaftliche Gefüge auf den Kopf stellt.  Sie bringt Veränderungen mit sich, die sowohl strukturelle Herausforderungen, als auch neue Handlungsspielräume nach sich ziehen. Diese Entwicklung macht nicht vor (öffentlichen) Universitäten Halt, im Gegenteil. Sie als Wissensvermittlerinnen und Wissensproduzentinnen sind aktive Gestalterinnen der digitalen Transformation. Dazu haben sie die Potenziale in ihren Verantwortungsbereichen voll auszuschöpfen.

Das beschränkt sich nicht nur auf das Erkunden neuer Forschungsfelder und die Schaffung neuer Studienrichtungen. Digitale Transformation umfasst mehr - allen voran die Digitalisierung im Bereich der Lehre, die Digitalisierung in der Hochschulverwaltung sowie die Generierung und Zugänglichkeit von Forschungsdaten (Stichwort Open Science). Digitalisierung lässt sich aber auch für die soziale Dimension nutzen, etwa um individuell auf die Fähigkeiten und Bedürfnisse jeder/jedes Studierenden einzugehen.

Deshalb zielt die Ausschreibung "Digitale und soziale Transformation in der Hochschulbildung" auf profilbildende und strukturentwickelnde Vorhaben ab, die für das öffentliche Universitätssystem einen (inter-) nationalen Entwicklungsschub ermöglichen und in denen digitale Innovationen und/oder die soziale Dimension als zentrales Anliegen der Universität verdeutlicht werden. Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) stellt den öffentlichen Universitäten dafür einen Betrag von 50 Millionen Euro für die Leistungsvereinbarungsperiode 2019 bis 2021 zur Verfügung.