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Hochschulmobilitätsstrategie

Internationalität und interdisziplinärer Austausch sind Grundvoraussetzungen für vernetztes, innovatives Denken, um Zusammenhänge besser zu verstehen und kulturelle Vielfalt zu begreifen. Das nützt nicht nur den Studierenden und Lehrenden, sondern auch dem Hochschulsystem in Österreich und somit letztlich dem gesamten Wissens- und Innovationssystem. 

Zielsetzung der Hochschulmobilitätsstrategie

"Ziel muss sein, Österreichs junger Generation eine Hochschulbildung zu bieten, die die Fähigkeit zu global vernetztem und innovativem Denken sowie die Zusammenarbeit mit den Nachbarregionen und darüber hinaus fördert. Über den Tellerrand zu blicken und andere Meinungen und Gesichtspunkte zu berücksichtigen ist heute wichtiger denn je."

Mit diesem Plädoyer für die Hochschulmobilität lud das  Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) 2016 die österreichischen Hochschulen dazu ein, gemeinsam darüber nachzudenken, wie man qualitätsvolle, akademische Mobilität am besten fördern kann. Dahinter stand die Frage, wie man komplexen Herausforderungen am besten begegnen kann.

Auslöser waren die Wirtschafts- und Finanzkrisen in der Vergangenheit samt ihren Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt sowie die globalen Herausforderungen durch Terrorismus, Migration, klimatische Veränderungen sowie demographische Entwicklungen wie die zunehmend alternde Gesellschaft. Nach Berechnungen der Europäischen Kommission werden im Jahr 2025 49% aller Arbeitsstellen hohe Qualifikationen erfordern. Internationalität und interdisziplinärer Austausch sollen wesentlich zu ihrem Erwerb beitragen, weil sie den "Blick über den Tellerrand" garantieren.

Mehrwert von Hochschulmobilität

Generell stärkt Mobilität die Solidarität und fördert ein respektvolles Miteinander. Mobilitätserfahrungen und Auslandsaufenthalte bedeuten für alle Beteiligten an Hochschulen zusätzlichen Wissenserwerb und Kompetenzgewinn - für die Studierenden ebenso wie für die jungen Forschenden, für die Lehrenden, aber auch für das nicht-wissenschaftliche Hochschulpersonal. Mobilität wirkt sich nachweislich positiv auf die Qualität der akademischen Bildung insgesamt aus. Die Hochschulen als Stätten der Lehre und Forschung spielen hier eine zentrale Rolle.

Die HMS 2016

Das BMBWF bekannte sich 2016 mit der „Hochschulmobilitätsstrategie zur Förderung transnationaler Mobilität an österreichischen Universitäten, Fachhochschulen und Privatuniversitäten“ (HMS 2016) zur Förderung qualitätsvoller, akademischer Mobilität.

Die HMS 2016 gibt den in Österreich bereits bestehenden, mobilitätsunterstützenden Maßnahmen einen Rahmen und empfiehlt weitere Schritte zur qualitativen Verbesserung der Mobilität von Studierenden, Lehrenden und des nicht-wissenschaftlichen Personals in allen Mobilitätsphasen (vor einem Auslandsaufenthalt, währenddessen und danach).

Weiterentwicklung der HMS

Nach den ersten beiden Jahren der Umsetzung der Hochschulmobilitätsstrategie 2016 gilt es nun, den Fokus weiter zu schärfen und neben der Verbesserung der Rahmenbedingungen für die qualitätsvolle, physische Mobilität auch einen gesamthaften Blick auf die Internationalisierung der Lehrprozesse und -inhalte zu richten. Mobilität als alleinstehende Maßnahme zum Ziel des Kompetenzerwerbs bzw. -zuwachses zu sehen, wäre dabei zu kurz gegriffen. Vielmehr ist Mobilität im Sinne eines integralen Bestandteils eines internationalisierten Curriculums zu verstehen. Dies Wechselwirkung gewährleistet, dass auch die nicht-mobilen Studierenden internationale und interkulturelle Kompetenzen erwerben.

Aktuell läuft ein vom BMBWF angestoßener breit angelegter, partizipativer Prozess zur Weiterentwicklung der HMS 2016, an dem mehr als 150 Hochschulexpertinnen und -experten aus dem gesamten österreichischen Hochschulraum aktiv beteiligt sind.

Links:

Kontakt:

Mag.a Eva Uthe
Abteilungen IV/11 – Europäischer Hochschulraum, EU-Bildungsprogramme, Bologna-Prozess und Mobilität
Minoritenplatz 5
1010 Wien
T +43 53120-6515
eva.uthe@bmbwf.gv.at
www.bmbwf.gv.at