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Digitalisierung und Hochschulen

Die digitale Transformation gilt als einer der größten Veränderungen für unsere Gesellschaft, die sowohl Chancen als auch Herausforderungen mit sich bringt. Sie wirkt sich selbstverständlich auch auf die Hochschulen aus. Gerade sie gestalten die Zukunft als Wissensvermittlerinnen und Wissensproduzentinnen aktiv mit – in all ihren Bereichen.

Was die Erfindung des Buchdrucks für die Neuzeit oder die der Dampfmaschine Mitte des 19. Jahrhunderts war, ist nun Anfang des 21. Jahrhunderts die digitale Transformation. Sie stellt eine technologische Weiterentwicklung dar, die das bisherige wirtschaftliche, politische, soziale, gesellschaftliche und auch wissenschaftliche Gefüge auf den Kopf stellt. Das bringt Chancen und Herausforderungen mit sich, die neue Handlungsspielräume eröffnen und zugleich aber auch strukturelle Veränderungsprozesse notwendig machen. Für die digitale Transformation bedeutet das nicht nur, Zugang zu neuen Technologie zu haben, sondern an den Möglichkeiten einer modernen Gesellschaft teilzuhaben, denn Arbeitswelt, Freizeit und Wissen werden immer stärker von digitalen Anwendungen bestimmt. Das Smartphone ist das beste Beispiel dafür, da es unzählige Funktionen in sich vereint. Es ist nicht nur ein Telefon, sondern auch Musik- und Videoplayer, Kamera, Fitnessgerät, Zeitung oder Notizbuch. Dank der Digitalisierung können wir heute weitgehend zeit- und ortsunabhängig arbeiten, studieren, lehren und forschen.

Hochschulen gestalten die Digitalisierung aktiv mit 

Diese Entwicklung macht auch nicht vor Universitäten und Hochschulen Halt, im Gegenteil. Sie als Wissensvermittlerinnen und Wissensproduzentinnen sind aktive Gestalterinnen der digitalen Transformation. Dazu haben sie die Potenziale in ihren Verantwortungsbereichen voll auszuschöpfen und die Hochschule 4.0 vorzuleben – und zwar in allen Bereichen – allen voran in der Lehre, der Forschung, aber auch in der Hochschulverwaltung. Dazu zählen auch die großen Zukunftsthemen Open Science/Open Access, rund um die Verfügbar- und Verwertbarkeit von Forschungsdaten und –erkenntnissen sowie die Entwicklungs- und Einsatzmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz.

Digitalisierung als Schwerpunkt in den Leistungsvereinbarungen

Deshalb ist die Digitalisierung ein wesentlicher Schwerpunkt in den Leistungsvereinbarungen, die das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) mit den 22 öffentlichen Universitäten abgeschlossen hat. Ergänzt wird dieser durch die Ausschreibung „Digitale Transformation in der Hochschulbildung“, mit der explizit „profilbildende, strukturentwickelnde Vorhaben .[im Bereich digitale und soziale Transformation Anm.] unterstützt werden, die für das öffentliche Universitätssystem, die Universität als Ganzes bzw. zumindest fakultäts- und studienrichtungsübergreifend einen (inter-)national sichtbaren Entwicklungsschub ermöglichen, wie es im Ausschreibungstext dazu heißt.

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