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Künstliche Intelligenz

Digitalisierung und der Einsatz neuer Technologien, allen voran der Künstlichen Intelligenz (KI), nimmt stetig zu und transformiert sozio-ökonomische Entwicklungen. Es ist Aufgabe von Hochschulen und Universitäten, sich sowohl in der Forschung als auch in der Lehre einerseits mit der Weiterentwicklung dieser Technologien, aber auch mit den Auswirkungen und den dadurch bedingten Veränderungen kritisch auseinanderzusetzen.

Künstliche Intelligenz & Digitalisierung

Weil Künstliche Intelligenz (KI) sowohl als Teil der Digitalisierung, als auch eigenständig betrachtet werden kann, sind die grundsätzlichen Ausführungen zu Digitalsierung der Lehre, Digitalisierung in der Forschung, Open Science und Digitalisierung in der Hochschulverwaltung auch entsprechend auf Veränderungen durch den Einsatz von KI andwendbar. Das gilt besonders für die Herausforderung für Hochschulen, digitale Grundkompetenzen, fachspezifisches Know How und den kritisch-reflexiven Umgang mit KI entsprechend zu vermitteln. 

Was ist unter Künstlicher Intelligenz (KI) zu verstehen?

Unter Künstlicher Intelligenz versteht das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) Systeme mit einem intelligenten (selbstlernendem) Verhalten, die ihre Umgebung analysieren und mit einem gewissen Grad an Autonomie handeln.

Welche Kenntnisse und Kompetenzen brauchen Studierende, um mit KI umgehen und diese weiterentwickeln zu können?

Digitalisierung und neue Technologien wie z.B. Künstliche Intelligenz haben zunehmend Einfluss auf sozio-ökonomische Entwicklungen. Bildung in der digitalen Welt muss die Lernenden befähigen, Informationen und Daten zu beschaffen, zu verarbeiten und vor allem kritisch zu reflektieren und zu bewerten. Interdisziplinäres und ganzheitliches Denken ist notwendig, um problemorientiert agieren zu können. Rasche (technologische) Entwicklungen erfordern die Fähigkeit, Methodenwissen adaptiv an veränderte Bedingungen einzusetzen.

Warum sollten wir Künstliche Intelligenz in der Hochschulbildung einsetzen?

Digitale Lerntools bieten die Chance, einer breiten Partizipation durch eine große Reichweite und gleichzeitig die Möglichkeit, individuelle (personalisierte) Lernumgebungen zu schaffen, die auf die jeweiligen Bedürfnisse und Kenntnisse abstellen und so einen gezielten Studienfortschritt sicherstellen.

Wo liegen die Forschungsstärken der österreichischen Universitäten und wie stehen sie  im europäischen und globalen Wettbewerb da?

Österreichs (öffentliche) Universitäten sind gut aufgestellt. In den kommenden Jahren werden durch die  Universitätsfinanzierung Neu bzw. ihrer konkreten Umsetzung in den Leistungsvereinbarungen gerade in der Informatik und in den Technischen Wissenschaften neue innovative Professuren geschaffen. Eine im Auftrag des BMBWF vom Austria Institute of Technology (AIT) erstellte Studie zeigt, dass Österreichs wissenschaftliche Forschung exzellent aufgestellt ist und bereits jetzt hohe Expertise in den Teilgebieten der Künstlichen Intelligenz vorhanden ist. Eine Spezialisierung im Vergleich zu anderen europäischen Ländern weisen Österreichs Universitäten insbesondere in den Fachgebieten Expertensysteme, Autonome Systeme, Robotik und Maschinelles Lernen auf.

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