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Institutionelle Ausschreibungen des BMBWF

Im österreichischen Hochschulsystem dienen institutionelle Ausschreibungen der Umsetzung von österreichweiten, steuerungsrelevanten Zielsetzungen (Fachhochschulausbau, Digitalisierung , Pädagog/inn/enbildung ) sowie der Sicherstellung einer effizienten Nutzung von öffentlichen Mitteln.


 

Ausschreibungen in der aktuellen Periode

  1. Ausschreibung von Fachhochschulstudienplätzen
    Grundlage für die Entwicklung und Steuerung des Fachhochschul -Sektors ist der Fachhochschulentwicklungs- und Finanzierungsplan 2018/19 – 2022/23. Darin wird die qualitative und quantitative Entwicklung des FH-Sektors ebenso geregelt, wie das Modell der Bundesförderung und die Kriterien für die Vergabe der Bundesmittel. Für die aktuelle Planungsperiode ist eine weiterer FH-Ausbau von insgesamt 1.450 bundesgeförderten Anfänger/innenstudienplätzen vorgesehen.
    Die Vergabe der bundesgeförderten Studienplätze erfolgt über Ausschreibungen durch das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung. FH – Erhalter/innen haben die Möglichkeit, Anträge für neue Studienangebote oder die Aufstockung der Anzahl der Studienplätze in bestehenden Studiengängen einzubringen. Die Entscheidung und Vergabe der Plätze erfolgt aufgrund definierter Kriterien durch das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF,) vorbehaltlich der Akkreditierung durch die Akkreditierungsagentur AQ Austria.
  2. Ausschreibung „Vorhaben zur digitalen und sozialen Transformation in der Hochschulbildung“ der öffentlichen Universitäten
    Die Digitalisierung als kritischer Erfolgsfaktor für die zukünftige Entwicklung von Österreichs öffentlichen Universitäten im internationalen Vergleich sowie als wesentlicher Trägerinnen des österreichischen Forschungs,- Technologie- und Innovationssystems (FTI) verlangt nach einem gesamtheitlichen und integrativen Ansatz. In Umsetzung der Ziele des Gesamtösterreichischen Universitätsentwicklungsplans, des Beschlusses des 21. Ministerrates vom 13. Juni 2018 und des Programms der ehemaligen Bundesregierung 2017 – 2022 stellt das BMBWF den öffentlichen Universitäten einen Betrag von 50 Millionen Euro für die Leistungsvereinbarungsperiode 2019-21 zur Verfügung.

Damit sollen profilbildende und strukturentwickelnde Vorhaben unterstützt werden, die für das öffentliche Universitätssystem einen (inter-)national sichtbaren Entwicklungsschub ermöglichen und in denen digitale Innovation und/oder die soziale Dimension im Sinne der nationalen Strategie als zentrale Anliegen der Universität verdeutlicht werden.

Ausschreibungen in der vergangenen Periode
Hochschulraumstrukturmittel-Ausschreibung 2016-18
Auch in der Leistungsvereinbarungsperiode 2016 bis 2018 wurden Gelder über eine Ausschreibung vergeben: Im Rahmen Hochschulraum-Strukturmittel stand ein Betrag von 97,5 Millionen Euro zur Anschubfinanzierung von universitären Kooperationsvorhaben in folgenden Bereichen zur Verfügung:

  • Forschung/ Entwicklung  und Erschließung der Künste (EEK): Da der F&E-Infrastruktur in der FTI-Strategie der Bundesregierung besonderer Stellenwert zuerkannt wird, wurde in diesem Vergabezyklus insbesondere die koordinierte Erneuerung, Erweiterung bzw. Neuanschaffung von (Groß)–Forschungsinfrastruktur im Bereich der Grundlagenforschung angestrebt.
  • Lehre: Aufgrund der Stellung der Pädagog/inn/enbildung NEU als bildungspolitisches Kernprojekt wurde in diesem Vergabezyklus ein besonderer Schwerpunkt auf Lehrprojekte aus diesem Bereich gelegt.
  • Anschubfinanzierung von universitären Kooperationsvorhaben im Bereich Management, Administration und Verwaltungsinnovation, wie zum Beispiel Open Innovation, Digital Roadmap, Open Access, Kosten- und Leistungsrechnung

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