Der Gebrauch von Cookies erlaubt uns Ihre Erfahrungen auf dieser Website zu optimieren. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu.

Zukunft der Hochschule

„Zukunft Hochschule“ ist ein dialogisches Forum, das zum Ziel hat, strategische Weiterentwicklungen des österreichischen Hochschulsystems gemeinsam mit den Vertreter/innen aller vier Hochschulsektoren (der Universitäten, Fachhochschulen, Privatuniversitäten und Pädagogischen Hochschulen)  und des Wissenschaftsrates strukturiert zu diskutieren.

„Zukunft Hochschule“ – wie sich Hochschulen durch Dialog besser abstimmen können

„Zukunft Hochschule“ (ZK) nennt sich das dialogische Forum, dass das Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) alle zwei bis drei Jahre veranstaltet. Es hat zum Ziel, strategische Weiterentwicklungen des österreichischen Hochschulsystems in den kommenden Jahren mit Vertreter/innen aller vier Hochschulsektoren (der Universitäten, Fachhochschulen, Privatuniversitäten und Pädagogischen Hochschulen) und des Wissenschaftsrates strukturiert zu diskutieren. Dabei stehen die  jeweiligen Profile der Hochschultypen im Vordergrund, um das Studienangebot und die wechselseitige Durchlässigkeit besser aufeinander abzustimmen. Zukunft Hochschule ergänzt andere Diskussionsformate wie etwa die Hochschulkonferenz dadurch, dass dieses gezielt konkrete, aktuelle hochschulpolitische Themen herausgreift und Diskussionsveranstaltungen mit einem breiten Kreis an Expert/inn/en und anderen Teilnehmer/innen dazu abhält.

Zukunft Hochschule 2016

2016 wurde Zukunft Hochschule erstmals veranstaltet. Die damalige Konzeption war sehr umfassend, weil fünf „Aktionsfelder“ gleichzeitig in entsprechenden Fokusgruppen vertieft diskutiert wurden. Dazu zählten vor allem die Abstimmung des Portfolios von Universitäten und Fachhochschulen und damit die Frage, welche Studienangebote von welcher Institution angeboten werden sollte. Daneben sollte auch die Durchlässigkeit sowohl innerhalb als auch zwischen Universitäten und Fachhochschulen verbessert und so die Anerkennung gleichwertiger Prüfungsleistungen verbessert werden. Drei weitere Themenfelder widmeten  sich bestimmten Fächergruppen - den Life Sciences, den Geistes-,  Sozial- und Kulturwissenschaften (GSK) sowie der Informatik. Auch dabei stand die Abstimmung des Studienangebots in diesen Fächergruppen im Vordergrund.

Erkenntnisse finden sich in zentralen Strategieinstrumenten des BMBWF wieder, wie z.B. den Leistungsvereinbarungen mit den öffentlichen Universitäten

Die Erkenntnisse des eineinhalb Jahre andauernden Diskussionsprozesses fanden ihren Niederschlag in den zentralen Strategieinstrumenten des BMBWF – etwa im  Gesamtösterreichischen Universitätsentwicklungsplan (GUEP) 2019 bis 2024 im Fachhochschul-Entwicklungs- und Finanzierungsplan 2018/19 bis 2022/23 oder etwa auch in den Leistungsvereinbarungen, die das BMBWF mit den 22 öffentlichen Universitäten für die Jahre 2019 bis 2021 vereinbart hat.

Insgesamt waren 31 Hochschulen und 328 Personen in dem  Prozess „Zukunft Hochschule“ 2016-2017 involviert. Dabei wurden insgesamt 528 Studien analysiert. Genaueres dazu ist in der Projektbroschüre aus dem Jahr 2017 nachzulesen.

2020 geht Zukunft Hochschule in die nächste Runde

Derzeit wird an einer Fortsetzung von Zukunft Hochschule in den kommenden zwei Jahren gearbeitet, die Ende 2019 über einen Zeitraum von 2 Jahren starten soll.  Diesmal wird der Abstimmungsfokus auf Fragen zu neuen Lernwelten, innovativen Studienformaten und damit verbundenen Kooperationen liegen und das Setting in Summe weniger aufwändig gehalten sein. 

Downloads:

Projektbroschüre zu Zukunft Hochschule aus 2017
Management Summary (PDF, 6 Seiten) = Zusammenfassung der Ergebnisse
AF 1_Abstimmung FH-Portfolio - Universitäten (inkl. Wirtschafts- und Rechtswissenschaften) (PDF, 36 Seiten)
AF 2_Life Sciences (PDF, 92 Seiten), Downloads zu AF 2_Life Sciences
AF 3_Informatik (PDF, 184 Seiten)
AF 4_Geistes- und Kulturwissenschaften (PDF, 165 Seiten)
AF 5_Durchlässigkeit (PDF, 22 Seiten)

Kontakt:

Mag.a Sabine Koch
Abteilung IV/1 - Universitäts- bzw. Hochschulplanung und Raum
Geschäftsstelle der Hochschulkonferenz
T +43 1 53120-9025
sabine.koch@bmbwf.gv.at
www.bmbwf.gv.at