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Universitäten Österreich hat 22 öffentliche Universitäten

Die 22 öffentlichen Universitäten unterscheiden sich nicht nur durch ihre Größe und ihre – teilweise - jahrhundertealte Entstehungsgeschichte, sondern auch durch ihre Schwerpunktsetzungen in Lehre, Forschung und der Dritten Mission. Daher bieten sie auch verschiedene Lehrangebote. Aktuell studieren mehr als drei Viertel aller (ordentlichen) Studierenden an einer der 22 öffentlichen Universitäten. Nicht allein deshalb kann man sie als das Herzstück der tertiären Bildung in Österreich bezeichnen. Art 81c Bundesverfassungsgesetz (B-VG) sichert ihnen dabei die ihnen eigene Universitätsautonomie zu. Universitäten zeichnen sich dadurch aus, dass sie Lehre und exzellente Forschung auf Spitzenniveau betreiben, wobei ihr Fokus dabei vor allem auf der Grundlagenforschung liegt.

Universitäten als eigene Rechtspersonen öffentlichen Rechts

2004 ist das Universitätsgesetz (UG) in Kraft getreten, die moderne Rechtsgrundlage, die die öffentlichen Universitäten als eigenständige Rechtsträgerinnen etabliert. Das bedeutet, dass die Universitäten sich seither weitgehend selbst verwalten, auch wenn sie von der öffentlichen Hand finanziert werden. Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) schließt dazu alle drei Jahre Leistungsvereinbarungen mit den Universitäten ab, in denen neben einem Globalbudget bestimmte Zielsetzungen etwa im Bereich der Prüfungsaktivität, der Betreuungsverhältnisse oder im Hinblick auf das wissenschaftliche Personal (Forschungsbasisleistung) vereinbart werden. Gesetzliche Grundlage dafür bildet § 12 UG , der die Universitätsfinanzierung normiert. Das unterscheidet öffentliche Universitäten von Privatuniversitäten, die ihr Regelbudget nicht von der Republik Österreich erhalten. Fachhochschulen wiederum werden überwiegend  über die Zahl der von ihnen anzubietenden Studienplätze finanziert.

Gesetzliche Zielsetzung von Universitäten

Ganz grundsätzlich definiert § 1 Absatz 1 UG die Zielsetzung der öffentlichen Universitäten wie folgt: „Die Universitäten sind berufen, der wissenschaftlichen Forschung und Lehre, der Entwicklung und der Erschließung der Künste sowie der Lehre der Kunst zu dienen und hiedurch auch verantwortlich zur Lösung der Probleme des Menschen sowie zur gedeihlichen Entwicklung der Gesellschaft und der natürlichen Umwelt beizutragen. (…) Im gemeinsamen Wirken von Lehrenden und Studierenden wird in einer aufgeklärten Wissensgesellschaft das Streben nach Bildung und Autonomie des Individuums durch Wissenschaft vollzogen.“ 

Universität als Ausbildungsstätte für Nachwuchswissenschaftler/innen

Ein Wesenszug der Universitäten ist ihre Dualität von exzellenter Lehre und exzellenter Forschung. Universitäten bilden angehende Wissenschaftler/innen aus, die ihr Wissen an die nächste Generation, die Studierenden, weitergeben, aber zugleich ihre eigenen Forschungstätigkeiten vorantreiben. Das ist an anderen Hochschuleinrichtungen auch der Fall, aber nur Universitäten bilden – federführend -  Nachwuchswissenschaftler/innen aus und betreiben Grundlagenforschung. 

Hier ist eine Übersicht über die einzelnen 22 Universitäten in Österreich.