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Distance Learning Serviceportal

Einfacher, niederschwelliger Einstieg in eine Lehr- und Kommunikationsplattform für die Fernlehre sowie Videoanleitungen für einen schnellen Einstieg in Plattformen, die bereits an Schulen im Einsatz sind

Nutzung von Fernlehre

Die Verlagerung des Unterrichts vom Klassenzimmer hin zur Fernlehre stellt viele Pädagoginnen und Pädagogen vor neue Herausforderungen. Das BMBWF hat in den ersten beiden Wochen der Aussetzung des Unterrichts auf seiner Homepage neue Angebote beworben, wie zum Beispiel die Eduthek, sowie auf das umfangreiche Angebot bei digitalen Schulbüchern aufmerksam gemacht und die bestehenden Lernplattformen (LMS beziehungsweise Eduvidual / Moodle) platziert, um vor allem das vertiefte Üben zuhause zu unterstützen und entsprechende Materialien zur Verfügung zu stellen. Auch kollaborative Education-Plattformen, wie etwa Office365 oder GSuite, mit denen auch Live-Unterricht per Video möglich ist, sind Teil dieses Angebots. Anhand der durchschnittlichen Nutzerzahlen der Fernlehrephase lässt sich ableiten, wie viele Personen täglich mit den verfügbaren Angeboten arbeiten: 

  • lernplattform.schule.at (Moodle) 62.700 User/innen pro Tag
  • eduvidual.at (Moodle) 9.900 User/innen pro Tag
  • LMS.at 50.000 User/innen pro Tag

Einheitliche Kommunikationswege

Bei der Umsetzung von Fernlehre mit Hilfe von Lern- und Kommunikationsplattformen werden Schulleitungen generell ersucht, darauf zu achten, dass innerhalb des Schulstandorts eine gewisse Einheitlichkeit hergestellt wird, dass also möglichst alle Lehrerinnen und Lehrer die an der Schule verwendete(n) Plattform(en) für ihr Distance Learning einsetzen, um die Lernenden und deren Eltern nicht zu überfordern.

Neues Angebot für weniger Erfahrene in der digitalen Kommunikation

Insbesondere Lehrerinnen und Lehrer sowie Schulen, die bisher wenig Erfahrung im Umgang mit digitaler Kommunikation mit den Schülerinnen und Schülern sowie im Aufbereiten und Gestalten von Fernlehre haben, erhalten mit dem Distance Learning Portal einen rasch verfügbaren sowie einfachen Zugang, wie sie ihren neuen pädagogischen Alltag selbst gestalten können, und werden dabei umfassend begleitet und unterstützt. Als einheitliche Anwendung können mit Office365 so gut wie alle Kommunikationsanforderungen des Schulalltags bewältigt werden: 

  1. Erstellen und Bereitstellen von Online-Lernunterlagen sowie Live-Unterricht per Video
  2. Stellen und Einsammeln von Aufgaben und Feedback an Schüler/innen geben
  3. Kommunikation unter Schüler/innen und soziale Präsenz in der Lerngruppe fördern
  4. Festigen des Gelernten und Erheben des Lernstands der Schüler/innen

Zeitgleiche Kommunikation: Um neben der zumeist zeitlich versetzten Kommunikation in einer Lernplattform Lehrerinnen und Lehrern auch die Möglichkeit zu geben, zum Beispiel per Videokonferenz zeitgleich zu kommunizieren, wird zusätzlich die Nutzung des Kommunikationswerkzeugs Teams als Bestandteil von Office365 ermöglicht.

Wie funktioniert das Distance Learning Portal?

  1. Die Registrierung für die Nutzung des Serviceportals eEducation ist über den folgenden Link möglich: Distance Learning Serviceportal 
  2. Nach der Registrierung erhält die Lehrperson ihre Zugangsdaten zu Office365 sowie einen Einladungslink für die Schüler/innen per Mail. 
  3. Nachdem sich auch die Schüler/innen auf der Plattform registriert haben, werden Lehrende und Schüler/innen in einem Team (einer geschlossenen Gruppe zur Zusammenarbeit) zusammengeführt.
  4. Zur Organisation der Klassen und Fächer kann jede Lehrperson weitere Teams mit den Lernenden einrichten und so den Unterricht organisieren.

Welche Hilfestellung bietet das Distance Learning Portal?

Einführungswebinare (eLectures), Online-Seminare, Online-Coaching-Einheiten von bereits erfahrenen Kolleginnen und Kollegen sowie Video-Quick-Guides stehen am Serviceportal für Office365, LMS.at und Eduvidual zur Verfügung. In wenigen Minuten erhalten Lehrkräfte schlanke Anleitungen und anhand von Praxis-Beispielen Antworten auf didaktische Fragen, wie etwa „Wie kann ich Unterlagen (auch externe) zur Verfügung stellen?“, „Wie kann ich Aufgaben stellen und einsammeln?“ oder „Wie kann ich Feedback auf die Arbeit der Schüler/innen geben?“.

Die Unterstützungsmaßnahmen für Lehrerinnen und Lehrer basieren auf drei Säulen:

  • QuickGuides zu Eduvidual (Moodle), LMS.at sowie Office365 for Education: In diesen Selbstlernmaterialien in Form von Kurzvideos wird der Einstieg in die didaktisch sinnvolle Nutzung der Lern- und Kommunikationssysteme vermittelt. Alltägliche Szenarien, wie zum Beispiel das Teilen von Lernunterlagen, das Stellen und Einsammeln von Aufgaben oder das Fördern von Kommunikation unter Schülerinnen und Schülern, werden behandelt.
  • eLectures und kooperative Onlineseminare der Virtuellen PH:  Lehrerinnen und Lehrer können sich mittels Betreuung durch erfahrene Kolleginnen und Kollegen auf konkrete Einsatzszenarien eines Lern- und Kommunikationssystems vorbereiten.
  • Helpdesk: FAQ unterstützen in der Beantwortung der gängigsten technischen, pädagogischen sowie rechtlichen Fragen. Wird dort die Frage nicht beantwortet, können Lehrerinnen und Lehrer ihre Frage in ein Kontaktformular eintragen und erhalten zeitnah Antworten von Expert/innen für technische, pädagogische und rechtliche Fragen.

Umsetzungspartner

Der technisch-organisatorische Prozess wird von der Initiative eEducation Austria aufgesetzt und begleitet, einem Schulnetzwerk mit bereits über 2.700 Schulen mit Erfahrung im eLearning. Die Unterstützungsmaßnahmen für Lehrkräfte werden von der Virtuellen Pädagogischen Hochschule koordiniert und gestaltet. Diese verfügt über mehr als 8 Jahre Erfahrung in der digital-innovativen Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften und schulte bisher mehr als 30.000 Lehrerinnen und Lehrer – das ist fast jede vierte Lehrperson in Österreich. Beide Initiativen sind gut in der österreichischen Bildungslandschaft verankert und kennen sehr gut die Bedürfnisse von Schulen und Lehrkräften.