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Coronavirus (COVID-19): Fragen und Antworten zu Corona

Antigen-Selbsttests für Schülerinnen und Schüler

Allgemeine Fragen

(05.02.2021)

Es gehört zu unser aller Verantwortung, alles dafür zu tun, dass Schule auch in Zeiten der Pandemie ein möglichst sicherer Ort bleibt. Ohne die Möglichkeit zur regelmäßigen, flächendeckenden Durchführung von Selbsttests an der Schule wäre ein Präsenzbetrieb nach wie vor nicht möglich. Nur durch diese Testungen spannt sich jenes Sicherheitsnetz für alle im Schulbetrieb, das wir benötigen.

Die an den Schulstandorten stattfindenden anterio-nasale Selbsttests geben Schülerinnen und Schülern sowie schulischem Lehr- und Verwaltungspersonal Klarheit über die Infektionslage am Schulstandort. Die Tests werden von den Schülerinnen und Schülern zu Beginn eines Schultages in der Regel im Klassenverband durchgeführt und sind Voraussetzung für die Teilnahme am Unterricht bzw. die Inanspruchnahme von Betreuung. Lehrpersonen unterstützen die Schüler/innen bei der Durchführung. In Volks- und Sonderschulen (über die 4. Schulstufe hinaus) können Erziehungsberechtigte im Bedarfsfall die Tests mit ihren Kindern an eigens eingerichteten Teststationen durchführen.

(05.02.2021)

Der Covid-19-Antigen-Selbsttest kann wie auch andere Schnelltests innerhalb von nur 15 Minuten Aufschluss darüber geben, ob die Testperson zum Zeitpunkt der Testung mit Corona infiziert ist oder nicht.

Der Selbsttest kann durch seine Schnelligkeit und die einfache Durchführung im Schulbetrieb einen wesentlichen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten. Neu an diesem Schnelltest ist, dass er von der Testperson selbst durchgeführt werden kann.

Mit einem Antigen-Schnelltest können vor allem Personen mit hoher Virenlast ausfindig gemacht werden – also genau jene Personen, von denen eine Ansteckungsgefahr für das direkte Umfeld ausgeht. Mit den Tests findet man also nicht alle Infizierten, aber den Großteil von ihnen, und zwar gerade jene, die in der Schule Spreader werden könnten.

(05.02.2021)

Die Schüler/innen der Volksschulen, Sonderschulen und Sekundarstufe I verwenden weiterhin die Selbsttests von LEPU Medical Group (SARS-CoV-2-Antigen-Rapid-Schnelltestkit).

Die Schüler/innen der Sekundarstufe II, Lehrkräfte sowie das Verwaltungspersonal verwenden den SARS-CoV-2-Antigenschnelltest von ACON („Flowflex“) und/oder die Selbsttests von LEPU Medical Group.

Bei beiden Tests handelt es sich um Anterio-Nasal-Tests, die Handhabe ist ähnlich und wird in den Anleitungsdokumenten auf der Website des BMBWF genau erläutert (www.bmbwf.gv.at/selbsttest).

(09.03.2021)

An Volks- und Sonderschulen sowie in Schulen mit Internatsbetrieb werden Selbsttests zweimal wöchentlich zu Unterrichtsbeginn am Standort durchgeführt. An Volks- und Sonderschulen werden ab dem 15. März die Selbsttests dreimal pro Woche durchgeführt. An allen anderen Schulen gilt: Am Montag testen zu Unterrichtsbeginn alle Schüler/innen der Gruppe A, am Mittwoch alle Schüler/innen der Gruppe B.

Es wird empfohlen, dass Internatsschülerinnen und -schüler die Tests nach der Anreise im Internat durchführen. Dabei muss sichergestellt sein, dass die Testungen beaufsichtigt werden und die Schule eine Liste der bereits getesteten Schüler/innen erhält.

(05.02.2021)

Um die Belieferung der Schulen mit ausreichend Tests für alle Schüler/innen, Lehrkräfte und das Verwaltungspersonal zu garantieren, hat sich das BMBWF entschlossen, neben dem Antigen-Selbsttest von LEPU ein zweites Produkt (Flowflex SARS-CoV-2 Antigen Rapid Test der Firma ACON) zu verwenden. Es handelt sich bei diesem Test ebenfalls um einen Anterio-Nasal-Test („Nasenbohrertest“), das heißt, das Teststäbchen wird nur ca. 2 bis max.2,5 cm tief in das Nasenloch eingeführt.

Der Test „Flowflex“ ist – ebenso wie das Produkt von LEPU – als Selbsttest zugelassen.  

(05.02.2021)

Der Tupfer muss nicht mehr tief in die obere Nasenhöhle eingeführt werden, sondern nur mehr 2 Zentimeter tief in jedes Nasenloch. Diese einfache Anwendung ermöglicht es, dass auch ein Laie den Test durchführen kann. Damit hat der Antigen-Selbsttest gegenüber anderen Schnelltests einen zentralen Vorteil in der Durchführung.

(05.02.2021)

In der Volks- und Sonderschule sowie in der Sekundarstufe I werden Schüler/innen bzw. deren Lehrpersonen im Bedarfsfall von Schulärztinnen und Schulärzten bei der Durchführung der Selbsttests unterstützt. Die Antigen-Selbsttests für diese Schulstufen sind als Selbsttests für die Anwendung von medizinischen Laien zugelassen und derart konzipiert, dass sie sprichwörtlich „kinderleicht“ und mit Unterstützung der Lehrkräfte problemlos durchzuführen sind.

(05.02.2021)

Der Test ist zum Selbsttest geeignet, wie auch Studien der Berliner-Charité und der österreichischen „Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit“ (AGES) untermauern. Aufbauend auf den Erkenntnissen dieser Studien sind CE-gekennzeichnete Antigen-Tests als Schnelltests auf Basis eines parlamentarischen Beschlusses „in Eigenanwendung“ zugelassen, sofern vom jeweiligen Hersteller oder Händler eine entsprechende Verpflichtungserklärung beim Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) abgegeben wird. Sowohl für den Test von LEPU als auch für das Produkt „Flowflex“ von ACON wurde diese abgegeben.

(05.02.2021)

Wenn ein großer Teil der Schülerinnen und Schüler regelmäßig an diesen Selbsttests teilnimmt, dann entsteht damit – in Kombination mit den geltenden Hygienemaßnahmen – ein solides, zusätzliches Sicherheitsnetz. Das Ergebnis eines Antigentests ist eine Momentaufnahme. Aber eine regelmäßige Momentaufnahme (bei ein- bis zweimal wöchentlicher Testung) von sehr vielen Personen, die viel Zeit miteinander verbringen, trägt zur Bekämpfung der Pandemie bei.

(05.02.2021)

Für die Möglichkeit eines Präsenzunterrichts trotz Corona müssen viele Hygienevorkehrungen zusammenspielen. Je mehr Präventivmaßnahmen zusammenwirken, desto höher ist der Schutz. Das Ergebnis eines Antigentests ist eine Momentaufnahme, und es werden mit dem Test leider auch nicht alle Infizierten gefunden, sondern vor allem die Personen mit hoher Virenlast, also die sogenannten „Spreader“. Wenn ein großer Teil der Schülerinnen und Schüler regelmäßig an diesen Selbsttests teilnimmt, dann entsteht damit – neben den geltenden Hygienemaßnahmen – ein solides, zusätzliches Sicherheitsnetz. Das bedeutet aber nicht, dass der Antigentest andere wichtige Hygienemaßnahmen wie das Tragen eines MNS ersetzen kann.

 Wer wird getestet bzw. wer testet?

(05.02.2021)

Nein. Der Ablauf bei Vorliegen eines Verdachtsfalls ist unverändert: Die Schulleitung kontaktiert zur Anforderung eines mobilen Teams zur Verdachtsfallabklärung von symptomatischen Personen und zur Anforderung von Screenings die Leit- bzw. Servicestelle der Bildungsdirektion.

(05.02.2021)

War ein Schüler/eine Schülerin bereits an COVID-19 erkrankt und kann eine ärztliche Bestätigung oder einen Antikörpertest vorlegen, die/der nicht älter als sechs Monate ist, ist der Antigen-Selbsttest nicht durchzuführen.

(09.03.2021)

Nein, die Teilnahme an den Selbsttests ist für Lehrkräfte und die genannten Personengruppen freiwillig. Im Sinne der Vorbildwirkung wird jedoch empfohlen, zusätzlich zu den laut COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung vorgeschriebenen Berufsgruppentests diese Selbsttests an den Schulen durchzuführen.

(05.02.2021)

Für die Bestellung/Auslieferung etc. sind die Länder verantwortlich. Das BMBWF hat den Bundesländern Unterstützung bei der Beschaffung von Selbsttests für Elementarpädagog/inn/en zugesagt. Die Infomaterialien zum Test können gerne auch von Elementarpädagog/inn/en genutzt werden: www.bmbwf.gv.at/selbsttest

Organisation, Ablauf und Anwendung

(05.02.2021)

Die Antigen-Selbsttest werden in der Schule in der Regel im Klassenverband durchgeführt. Während der Testung wird im Raum gelüftet, bei Schönwetter ist auch eine Testung im Freien möglich (z. B. Schulhof). Die Schüler/innen können in die Gruppen A und B geteilt werden.

Grundsätzlich können die Schulen autonom entscheiden, wo sie die Testungen durchführen wollen – so ist z. B. auch ein Turnsaal möglich. Wichtig ist, dass der Raum gut gelüftet ist, der Abstand zur Testperson gewährleistet ist und alle Schüler/innen einen MNS (bzw. ab der 9. Schulstufe eine FFP2-Maske) tragen. Während der Testung wird der MNS kurz abgenommen.

Schülerinnen und Schüler führen die Tests unter Anleitung von Lehrpersonen selbst durch. Jüngere Kinder benötigen bei den ersten Testdurchgängen in der Regel mehr Unterstützung und werden von ihren Lehrer/inne/n zu einer selbständigen Durchführung hingeführt. An Volks- und Sonderschulen können im Bedarfsfall Eltern/Erziehungsberechtigte die Tests mit ihren Kindern gemeinsam durchführen. Die Schule stellt dafür eine geeignete Teststation zur Verfügung.

(05.02.2021)

Für Kinder im Alter unter 14 Jahren braucht es eine Einverständniserklärung der Eltern/Erziehungsberechtigten. Sie finden diese zum Download – auch in mehreren Sprachen übersetzt – auf der Website des BMBWF (www.bmbwf.gv.at/selbsttest).

(05.02.2021)

Damit Eltern/Erziehungsberechtigte von Volks- und Sonderschulkindern (in der Sonderschule über die 4. Schulstufe hinaus) bei Bedarf die Möglichkeit gegeben wird, ihre Kinder bei der Durchführung des Selbsttests zu unterstützen, ist eine Teststation an Ihrer Schule einzurichten.

Bitte informieren Sie Eltern/Erziehungsberechtigte und Schüler/innen im Vorfeld über den Ablauf der Testung und verweisen Sie auf die Informationen und Videos, die auf der Website des BMWF verfügbar sind (www.bmbwf.gv.at/selbsttest).

Ihre Bildungsdirektion steht Ihnen dazu mit einer Servicestelle beratend und unterstützend zur Seite. Die Kontakte finden Sie ebenfalls unter www.bmbwf.gv.at/selbsttest.

Was es bei der Einrichtung einer Teststation zu beachten gilt, entnehmen Sie bitte dem „Manual für den Einsatz von Selbsttests an Schulen“ (www.bmbwf.gv.at/selbsttest).

(05.02.2021)

Eine Anleitung für den Einsatz der Selbsttests inkl. Anleitungsvideos und Hintergrundinformationen zu den beiden Test-Produkten finden Sie auf der Website des BMBWF unter www.bmbwf.gv.at/selbsttest.

(05.02.2021)

Eine Anleitung zum Einsatz der Selbsttests finden Sie unter: www.bmbwf.gv.at/selbsttest

(05.02.2021)

Die für die Durchführung von Antigen-Selbsttests ist in der Regel kein Schutzmaterial für die Selbstanwendung vorgesehen. Jedoch können für Lehr- und Verwaltungspersonal, das bei der Testdurchführung unterstützt, Handschuhe bereitgestellt werden.

(05.02.2021)

Wird eine Schülerin oder ein Schüler im Antigen-Selbsttest positiv getestet, ist das Ergebnis jedenfalls der Gesundheitsbehörde zu melden. Die Schulleitung kontaktiert die Eltern bzw. die Erziehungsberechtigten und informiert die örtliche Gesundheitsbehörde (in der Regel über die Nummer 1450) und zieht ggf. den schulpsychologischen Dienst hinzu, wenn der Zustand des Kindes dies erfordert.

Wichtiger Hinweis: Die endgültige Beurteilung, ob unter Berücksichtigung aller relevanten Faktoren eine COVID-19-Virusinfektion vorliegt und welche Maßnahmen dies erfordert (z.B. Bestätigung durch einen PCR-Test, Absonderung, Contact Tracing, etc.) obliegt der Gesundheitsbehörde. Für die Schulleitung setzt hier die Prozesskette gemäß COVID-19-Hygiene-, Präventions- und Verfahrensleitlinien ein (vgl. https://www.bmbwf.gv.at/dam/jcr:263d031e-edc9-4834-8ad8-8de817c59015/hygieneleitfaden.pdf (PDF, 346 KB), S. 21, Szenario A/B).

(09.03.2021)
Bei einem ungültigen Testergebnis, sollte der Test wiederholt werden.

(05.02.2021)

Für fehlerhafte Produkte bzw. Testkomponenten haftet der Hersteller bzw. Händler.

Darüber hinaus haftet der Bund grundsätzlich im Rahmen seiner Amtshaftung. Sollte sich ein Kind mit dem Wattestäbchen usw. verletzen, tritt die Schülerunfallversicherung ein. Lehrkräfte, Schulleitungen und Verwaltungspersonal können nicht persönlich haftbar gemacht werden.

(05.02.2021)

Verwendete Selbsttests stellen keinen infektiösen Abfall im Sinne des AWG 2002 sowie darauf beruhender Verordnungen dar. Das Material der Antigen-Selbsttests ist unmittelbar nach Verwendung in einem robusten, verschlossenen Müllbeutel über den Restmüll zu entsorgen.

(05.02.2021)

Die Tests müssen gemäß Beipackzettel gelagert werden. Jedenfalls empfohlen wird folgende Lagerung:

  • trocken und geschützt vor direktem Sonnenlicht
  • bei einer Temperatur zwischen 4 und 30 °C

Bis zum Gebrauch müssen Test-Kits im verschlossenen/versiegelten Originalbeutel verbleiben. Sie dürfen nur bis zum Ablauf des Verfallsdatums verwendet werden.

(05.02.2021)

Oft ist an Schulen, an denen Kinder mit schweren Behinderungen betreut werden, medizinisches Fachpersonal vorhanden, das hier unterstützen kann. Auch Schulärzte können beigezogen werden. Und natürlich können die Eltern den Test direkt an der Schule mit ihren Kindern durchführen.

(25.03.2021)

An Volksschulen findet an 5 Tagen Präsenzunterricht statt. Ein ortsungebundener Unterricht wie Distance-Learning ist nicht vorgesehen. Zwischen den Tests darf maximal ein Kalendertag liegen.

Rechtliche Fragen / Datenschutz

(05.02.2021)

Im Zuge der Antigen-Selbsttests werden KEINE personenbezogenen Daten gespeichert, sondern lediglich aggregierte Daten im Wege der Bildungsdirektionen erhoben (u.a. die Anzahl der durchgeführten Tests, Anteil der positiven Ergebnisse ohne Personenbezug etc.). Die Schule meldet diese Daten an die zuständige Bildungsdirektion, diese wiederum an das BMBWF. Die Daten werden jedenfalls für die Dauer der Pandemie gespeichert und zur wissenschaftlichen Nutzung herangezogen.

(05.02.2021)

Die Selbsttests an Schulen finden im Rahmen von schulbehördlich gesetzten Maßnahmen statt, die der COVID-Schulverordnung unterliegen. Maßnahmen zum Freitesten können nur von Gesundheitsbehörden gesetzt werden.

(05.02.2021)

Lehrpersonen dürfen im Rahmen ihrer dienstlichen Tätigkeiten Schülerinnen und Schülern gegenüber medizinische Tätigkeiten erbringen, wenn es sich um Tätigkeiten, die jeder Laie erbringen darf, oder um einen Notfall handelt (vgl. §66b SCHUG).

Nachdem die Antigen-Selbsttest als Selbsttest zugelassen und ohne medizinisches Personal durchführbar sind, sind sie von dieser Regelung abgedeckt.

(05.02.2021)

Wenn Schüler/innen oder Erziehungsberechtigte bei Unter-14-Jährigen der Testung an der Schule nicht zustimmen, ist eine Teilnahme am Präsenzunterricht nicht möglich. In diesem Fall kann auch das Betreuungsangebot nicht in Anspruch genommen werden.

Weigern sich Schüler/innen, die älter als 14 Jahre alt sind, den Selbsttest durchzuführen, dürfen Sie ebenfalls nicht am Präsenzunterricht teilnehmen.

Schulbetrieb 

Weitere Informationen zum Schulbetrieb nach den Osterferien

(12.03.2021)

Auch im Sommersemester findet nicht mehr als eine Schularbeit pro Fach statt. Damit soll der reduzierten Anwesenheit der Schülerinnen und Schüler im Präsenzunterricht Rechnung getragen werden. Die mehrstündigen Schularbeiten in der letzten Schulstufe werden zur Vorbereitung auf die schriftliche Reifeprüfung jedenfalls beibehalten.

Die zugehörige Novellierung der Verordnung bzw. des Erlasses sind in Ausarbeitung.

(12.03.2021)

Bei negativen Leistungsbeurteilungen in einzelnen Fächern wird es auch in diesem Schuljahr wieder die Möglichkeit zum Aufstieg geben, allerdings nur, wenn das betroffene Fach im Vorjahr positiv beurteilt wurde. Bei zwei oder mehr Nicht genügend liegt die Entscheidung über einen Aufstieg in die nächste Schulstufe bei der Klassenkonferenz. Sofern kein Aufsteigen möglich ist, weil derselbe Gegenstand schon im Vorjahr negativ abgeschlossen wurde, so kann eine Wiederholungsprüfung abgelegt werden.

Um einem möglichen Laufbahnverlust bei Schülerinnen und Schülern aufgrund der Mehrbelastungen durch die Pandemie entgegenzuwirken, wird die gesetzlich zulässige Höchstdauer des Schulbesuchs um ein Jahr verlängert. Damit stellt das Bildungsministerium sicher, dass auch jene Schülerinnen und Schüler, deren Schulpflicht mit einem negativen Jahreszeugnis endet, zu einem positiven Abschluss kommen können, indem ihnen die Möglichkeit einer freiwilligen Wiederholung der Schulstufe eingeräumt wird. Auch Schülerinnen und Schüler an mittleren und höheren Schulen, die das Schuljahr wiederholen müssen, haben keine Nachteile. Selbst wenn die Höchstdauer des Schulbesuchs damit bereits erreicht wäre, kann der Schulbesuch fortgesetzt werden.

Betrieb an elementarpädagogischen Einrichtungen 

(19.11.2020)

Ja. Grundsätzlich bleiben die elementaren Bildungseinrichtungen unter Einhaltung erhöhter Hygiene- und Präventionsmaßnahmen für all jene Kinder, die eine Betreuung brauchen, in Form eines weitestgehend normalen Betriebs mit erhöhten Schutzmaßnahmen geöffnet. Der Besuch der elementarpädagogischen Einrichtung ist nicht vom beruflichen Hintergrund der Eltern und Erziehungsberechtigten abhängig. Es bestehen keine Einschränkungen.

(19.11.2020)

Für Eltern und betreuende Personen gilt das verpflichtende Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im Eingangsbereich. Weiterhin wird das Betreuungspersonal pro Gruppe fix zugeteilt und Gruppen werden nicht durchmischt.

Hygienemaßnahmen

(09.03.2021)

Die wichtigsten Hygienemaßnahmen lauten auch im Schuljahr 2021/21:

  • Krank? Zuhause bleiben! Ist aufgrund einer Erkrankung, ein Folgen bzw. Abhalten des Unterrichts nicht möglich, ist der Schule fernzubleiben. Dies gilt in jedem Fall bei allen fieberhaften Erkrankungen.
  • Regelmäßig Hände waschen (nach Betreten der Schule, nach Husten/Schnäuzen, vor dem Essen et cetera) mindestens 20 Sekunden, die Wassertemperatur spielt dabei keine Rolle). Alternativ ist die Verwendung von Händedesinfektionsmitteln möglich. Dieses muss 30 Sekunden einwirken, um wirksam zu sein.
  • Abstand halten, wo möglich
  • Auf Atem- und Hustenhygiene achten (in Ellenbeuge oder Taschentuch niesen/husten, Singen nach besonderen Hygienebestimmungen)
  • Regelmäßiges Lüften der Schulräume, auch während des Unterrichts
  • Verwendung von MNS im Schulgebäude bzw. in Volks- und Sonderschulen außerhalb der Klassen- und Gruppenräume
  • Verwendung von MNS und FFP2-Masken
    • Volks- und Sonderschüler/innen: Tragen eines MNS außerhalb der Klassen- und Gruppenräume
    • Schüler/innen der Sekundarstufe I: Tragen eines MNS innerhalb des gesamten Schulgebäudes
    • Sekundarstufe II: Tragen einer FFP2-Maske innerhalb des Schulgebäudes
    • Lehrpersonen und Personen, die in der Schulverwaltung arbeiten: Tragen einer FFP2-Maske innerhalb des Schulgebäudes. 
  • Regelmäßige Antigen-Selbsttests in allen Schularten für Schüler/innen, Lehrkräfte und Verwaltungspersonal

Details zu den Hygienemaßnahmen im Schulbereich (PDF, 165 KB) 

(22.10.2020)

Krank? Zuhause bleiben! Dies gilt in jedem Fall bei allen fieberhaften Erkrankungen.

Für das Betreten/Verlassen gilt:

  • Vermeidung von Aufstauungen beim Eintreffen bzw. Abholen der Kinder
  • Abstand halten zwischen Pädagog/inn/en und Eltern bzw. Erziehungsberechtigten
  • Es kann beim Austausch mit Eltern bzw. Erziehungsberechtigten ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.
  • Alle Kinder: Hände waschen nach Betreten der Einrichtung

Für den pädagogischen Alltag gilt:

  • Krank? Zuhause bleiben!
  • Altersadäquate Aufklärung der Kinder über Hygiene
  • Abstand halten wo möglich
  • Regelmäßiges Hände waschen
  • Vermeidung von Gruppenwechseln
  • Aufenthalt im Freien sooft als möglich
  • Vermeidung von externen Kontakten/Personen
  • Reinigung des Bildungsmaterials

Für die Räumlichkeiten gilt:

  • Hygiene sicherstellen
  • Desinfektion der Räumlichkeiten
  • Regelmäßiges Lüften

Details zu Hygienemaßnahmen in Bildungseinrichtungen (PDF, 346 KB)

(04.03.2021)

Aktuell ja. Es gibt zwar ausreichend Datenmaterial darüber, dass die Impfung vor einem schweren Verlauf einer COVID-19-Erkrankung schützt. Es gibt aber noch nicht ausreichende Informationen dazu, in welchem Ausmaß die Impfung vor einer Ansteckung schützt. Daher müssen alle bisherigen Hygienemaßnahmen weiterhin aufrecht erhalten bleiben.

(22.10.2020)

Naturgemäß kann man gerade bei respiratorischen Infekten aufgrund der klinischen Symptomatik nicht eindeutig auf den auslösenden Erreger rückschließen. Es ist daher nicht zielführend, dass v. a. bei Kindern im Kindergartenalter unspezifische Symptome „banaler“ Atemwegsinfektionen (saisontypische Erkältungszeichen wie z. B. Schnupfen, milder Husten, jeweils ohne Fieber (d. h. Körpertemperatur unter 38°C)) als klinische Alleinstellungsmerkmale einer SARS-CoV-2 Infektion zu interpretieren sind, die ein Fern­bleiben von der Bildungseinrichtung notwendig machen.

(05.02.2020)

Schüler/innen, die NICHT an den regelmäßigen Antigen-Selbsttests an der Schule teilnehmen, dürfen den Präsenzunterricht nicht besuchen und auch nicht zur Betreuung an die Schule kommen.

(09.03.2021)

Alle Personen, die sich im Schulgebäude aufhalten, haben Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Ein Mund-Nasen-Schutz muss den Mund und die Nase nicht nur abdecken, sondern auch eng  anliegen. Das Material hat eine mechanische Barriere zu bilden, um das Verspritzen von Tröpfchen beim Sprechen, Husten und Niesen zu vermeiden. Die Verwendung von Gesichtsvisieren (sogenannte „Face Shields“ beziehungsweise „Mini Face Shields“) ist nicht zulässig.

Lehrpersonen und Personen, die in der Schulverwaltung arbeiten, haben FFP2-Masken zu tragen. Maskenpausen sind vorzusehen (zum Beispiel zwischen Unterrichtseinheiten). Dabei ist auf gute Durchlüftung zu achten.

Darüber hinaus wird allen Lehrkräften sowie dem Verwaltungspersonal an den Schulen empfohlen, sich zumindest einmal pro Woche zusätzlich mit den anterio-nasalen Selbsttests zu testen, die an der Schule für alle Bediensteten bereitgestellt werden. Schwangere sind von der FFP2-Masken-Pflicht ausgenommen.

Für Schülerinnen und Schüler gilt:

In Mittelschulen und AHS-Unterstufen tragen Schülerinnen und Schüler im gesamten Schulgebäude MNS

In Volks- und Sonderschulen gilt die MNS-Pflicht für Schüler/innen nur außerhalb der Klassen- und Gruppenräume. Die Schulbehörde kann jedoch für bis zu zehn Tage anordnen, dass alle Personen während des gesamten Tages im gesamten Schulgebäude Mund-Nasen-Schutz zu tragen haben, sofern COVID-19-Verdachtsfälle aufgetreten sind.

Die Schulleitung oder von dieser ermächtigte Lehrpersonen können auch in Volks- und Sonderschulen das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes während der Unterrichtsstunden oder von Teilen von diesen anordnen, wenn der Unterricht in klassenübergreifenden Gruppen erfolgt. Darüber hinaus kann die Schulbehörde in Bezirken mit hohem Infektionsgeschehen vorübergehend das Tragen eines MNS anordnen.

Schülerinnen ab der 9. Schulstufe tragen FFP2-Masken. Regelmäßige Maskenpausen sind vorzusehen. Dabei ist für gute Durchlüftung zu sorgen.

(15.12.2020)

Ja. Es gelten dieselben Bedingungen wie für den Unterricht am Vormittag.

(22.10.2020)

Bei einem Verdachtsfall in der Schule setzt sich die Schulleitung mit den Eltern in Verbindung, um andere Ursachen im kurzen Weg ausschließen zu können und ersucht erforderlichenfalls, das Kind abzuholen. Eine Isolierung des Kindes in der Schule ist unter verschärfter Einhaltung der Hygienemaßnahmen nicht zwingend erforderlich. Besteht weiterhin der Verdacht, wendet sich die Schulleitung im nächsten Schritt an die Schulärztin/den Schularzt um abzuklären, ob es sich um einen begründeten Covid-19-Verdachtsfall handelt.  Bestätigt das die Schulärztin/bzw. der Schularzt, so nimmt die Schulleitung Kontakt mit der Gesundheitsbehörde auf. Ist keine Schulärztin/kein Schularzt am Schulstandort verfügbar, erfolgt die Kontaktaufnahme direkt mit der Gesundheitsbehörde. Die Entscheidungen und die gesetzten Schritte (mit Uhrzeit) und die Information der zuständigen Bildungsdirektion wird durch die Schulleitung dokumentiert.

(06.11.2020)

In welchen Fällen Schüler/innen nicht am Präsenzunterricht teilnehmen müssen beziehungsweise Kindergartenkinder (im Rahmen des verpflichtenden Kindergartenjahres) nicht die elementarpädagogische Einrichtung besuchen müssen, ist in den COVID-19-Hygiene-, Präventions- und Verfahrensleitlinien geregelt:

Es werden vier Schüler/innengruppen unterschieden:

Zugehörigkeit zur COVID-19-Risikogruppe
Die COVID-19-Risikogruppe-Verordnung listet die medizinischen Gründe (Indikationen) für die Zugehörigkeit einer Person zur COVID-19-Risikogruppe. Auf Grundlage dieser Indikationen darf eine Ärztin/ein Arzt ein ärztliches COVID-19-Risiko-Attest ausstellen.

Schüler/innen, die mit Angehörigen einer COVID-19-Risikogruppe im Haushalt leben
Schülerinnen und Schüler, die mit jemandem aus den genannten Gruppen in einem Haushalt leben, müssen nicht am Schulstandort präsent sein und werden vom Präsenzunterricht freigestellt.

Unter Befolgung der beschriebenen Schutzmaßnahmen und gegebenenfalls durch individuelle Lösungen am Schulstandort ist der Besuch der Bildungseinrichtung grundsätzlich möglich. Es sind immer vorrangig Lösungen anzustreben, welchen einen fortgesetzten Besuch der Bildungseinrichtung ermöglichen.

Schüler/innen mit Grunderkrankungen
Bei individuellen Erkrankungen oder Vorerkrankungen von Schülerinnen und Schülern braucht es eine Absprache mit der jeweils zuständigen Ärztin/dem jeweils zuständigen Arzt, inwieweit das mögliche gesundheitliche Risiko eine längere Abwesenheit vom Präsenzunterricht und somit eine Isolation zwingend notwendig macht. Wird eine Befreiung vom Präsenzunterricht für medizinisch erforderlich gehalten, ist diese durch ein ärztliches Attest zu belegen und der Schule vorzulegen.

Prinzipiell ist der Besuch der Bildungseinrichtung möglichst zu gewährleisten. Bei Auftreten von positiven Fällen in der Bildungseinrichtung sind in Rücksprache mit der behandelnden Ärztin/dem behandelnden Arzt beziehungsweise schulmedizinischen Dienst unter der Berücksichtigung der Kontaktwahrscheinlichkeit individuelle Lösungen zu suchen.

Schüler/innen mit psychischen Belastungen
Schülerinnen und Schüler, die zwar nicht zur Risikogruppe gehören, aber für die der Schulbesuch insbesondere bei steigenden Infektionszahlen eine besondere psychische Belastung darstellt, können gegen Vorlage eines ärztlichen Attests vom Präsenzunterricht befreit werden.

(02.09.2020)

Eine Schulraumüberlassung an Externe kann bei allen Ampelfarben stattfinden. Auch bei der Ampelphase „Rot“ kann eine Schulraumüberlassung an Externe erfolgen, sofern sie mit den allgemeinen gesundheitspolitischen Vorgaben kompatibel ist.

Vor dem Hintergrund etwaiger COVID-19-Verdachtsfälle, sollten Mieter/innen von Schulräumen Anwesenheitslisten führen, da es so bei einem Verdachtsfall oder einer positiven Testung einfacher ist, alle betroffenen Personen zu informieren.

Welche Hygienemaßnahmen (Reinigung, Desinfektion etc.) seitens des Mieters eines Schulraumes getroffen werden müssen, wird im Einzelfall mit dem Vermieter/der Vermieterin des Schulraumes abzuklären sein.

Im Falle des Auftretens eines COVID-19-Falles unter den Personen, die einen Schulraum mieten, trifft den Vermieter/die Vermieterin (Schulleitung, Schulerhalte) keine Haftung.

Schulleitungen haben Listen über jene zu erfassen, denen Schulraum zur Nutzung überlassen wurde.

Ab Ampelfarbe Orange darf im Zuge der Schulraumüberlassung kein Kontakt zu Schüler/inne/n stattfinden.

(25.08.2020)

Schülerinnen und Schüler, die mit jemandem in einem Haushalt leben, die bzw. der einer Risikogruppe angehört, können gegen Nachweis eines entsprechenden ärztlichen Attests vom Präsenzunterricht freigestellt werden.

(06.10.2020)

Anders als für Schulveranstaltungen gem. § 13 SchUG (z.B. keine berufspraktischen Tage im Rahmen der PTS-Ausbildung ab Ampelphase Orange; bei Grün und Gelb Erstellung einer Risikoanalyse) sind keine speziellen Regelungen für die individuelle Berufsorientierung gem. § 13 b SchUG in der COVID-19-Schulverordnung 2020/21 vorgesehen, da es sich dabei um maximal 5 Tage pro Unterrichtsjahr handelt. Es wird in diesem Zusammenhang davon ausgegangen, dass bei der Erwägung zur Erteilung der Erlaubnis zum individuellen Fernbleiben des Unterrichts durch den Klassenvorstand umsichtig gehandelt wird und dabei auch eine Berücksichtigung der Ampelphase erfolgt, zumal – zeitlich gesehen – ausreichend Spielraum gegeben ist. Darüber hinaus sind die Hygienemaßnahmen sowie ggf. bestehende Betriebsordnungen einzuhalten.

(16.11.2020)

Pädagoginnen und Pädagogen werden prinzipiell durch die allgemein für Schulen vorgegebenen Hygiene- und Präventivmaßnahmen geschützt. Weiters stellt der Bund allen Landes- und Bundeslehrpersonen FFP2-Masken zur Verfügung, damit der Aufenthalt in der Schule und das Unterrichten in Klassen, in denen der MNS nicht zwingend vorgeschrieben ist, gefahrlos erfolgen kann.

Lehrer/innenkonferenzen finden ausschließlich online statt (keine Besprechungen in Konferenzzimmern).

(23.02.2021)

Ein Mund-Nasen-Schutz (MNS) muss den Mund und die Nase nicht nur abdecken, sondern auch eng anliegen. Der MNS ist entweder mittels Gummi- oder Stoffbänder zu fixieren. Das Material hat eine mechanische Barriere zu bilden, um das Verspritzen von Tröpfchen beim Sprechen, Husten und Niesen zu vermeiden. Die Verwendung von Gesichtsvisieren (sogenannte „Face Shields“ beziehungsweise „Mini Face Shields“) ist nicht mehr zulässig.

Ausnahme: Schülerinnen und Schüler, die aufgrund ihrer Behinderung oder Beeinträchtigung keinen MNS tragen können
Schülerinnen und Schüler, welchen aufgrund ihrer Behinderung oder Beeinträchtigung das Tragen einer den Mund- und Nasenbereich abdeckenden und eng anliegenden mechanischen Schutzvorrichtung nachgewiesenermaßen nicht zugemutet werden kann, sind vom verpflichtenden Tragen ausgenommen. Sie haben eine nicht eng anliegende, aber den Mund- und Nasenbereich vollständig abdeckende mechanische Schutzvorrichtung (Gesichtsschild) zu tragen. Eine vollständige Abdeckung liegt vor, wenn die nicht eng anliegende Schutzvorrichtung bis zu den Ohren und deutlich unter das Kinn reicht. Wenn aufgrund der Behinderung oder Beeinträchtigung das Tragen einer den Mund- und Nasenbereich abdeckenden mechanischen Schutzvorrichtung nicht möglich ist, so entfällt diese Verpflichtung.

(16.11.2020)

Gemäß § 12 COVID-19-Schulverordnung 2020/21 können Aussprachen und Beratungen mit Erziehungsberechtigten über minderjährige Schüler/innen (im Sinne des Schulunterrichtsgesetzes § 62 Abs. 1), mit volljährigen Schülerinnen und Schülern beziehungsweise Studierenden von Schulen im Geltungsbereich des SchUG-BKV auch im Wege elektronischer Kommunikation erfolgen. Bei Bedarf können diese Gespräche auch per Telefon geführt werden. Zu diesem Zwecke dürfen die Schulverwaltung, Schulleitungen und Lehrpersonen private Kontaktdaten von Schülerinnen und Schülern, Studierenden und Erziehungsberechtigten verarbeiten.

Risikogruppen

(22.10.2020)

Die COVID-19-Risikogruppe-Verordnung listet die medizinischen Gründe (Indikationen) für die Zugehörigkeit einer Person zur COVID-19-Risikogruppe. Auf Grundlage dieser Indikationen darf eine Ärztin/ein Arzt ein ärztliches COVID-19-Risiko-Attest ausstellen.

Schüler/innen, die mit Angehörigen einer COVID-19-Risikogruppe im Haushalt leben
Schülerinnen und Schüler, die mit jemandem aus den genannten Gruppen in einem Haushalt leben, müssen nicht am Schulstandort präsent sein und werden vom Präsenzunterricht freigestellt.

Unter Befolgung der beschriebenen Schutzmaßnahmen und gegebenenfalls durch individuelle Lösungen am Schulstandort ist der Besuch der Bildungseinrichtung grundsätzlich möglich. Es sind immer vorrangig Lösungen anzustreben, welchen einen fortgesetzten Besuch der Bildungseinrichtung ermöglichen.

Schüler/innen mit Grunderkrankungen
Bei individuellen Erkrankungen oder Vorerkrankungen von Schülerinnen und Schülern braucht es eine Absprache mit der jeweils zuständigen Ärztin/dem jeweils zuständigen Arzt, inwieweit das mögliche gesundheitliche Risiko eine längere Abwesenheit vom Präsenzunterricht und somit eine Isolation zwingend notwendig macht. Wird eine Befreiung vom Präsenzunterricht für medizinisch erforderlich gehalten, ist diese durch ein ärztliches Attest zu belegen und der Schule vorzulegen.

Prinzipiell ist der Besuch der Bildungseinrichtung möglichst zu gewährleisten. Bei Auftreten von positiven Fällen in der Bildungseinrichtung sind in Rücksprache mit der behandelnden Ärztin/dem behandelnden Arzt bzw. schulmedizinischen Dienst unter der Berücksichtigung der Kontaktwahrscheinlichkeit individuelle Lösungen zu suchen.

Schüler/innen mit psychischen Belastungen
Schülerinnen und Schüler, die zwar nicht zur Risikogruppe gehören, aber für die der Schulbesuch insbesondere bei steigenden Infektionszahlen eine besondere psychische Belastung darstellt, können gegen Vorlage eines ärztlichen Attests vom Präsenzunterricht befreit werden.

Lehrpersonen, die der COVID-19-Risikogruppe angehören, müssen dem Dienstgeber dazu ein aktuelles ärztliches Attest als Bestätigung vorlegen, um vom Präsenzunterricht befreit zu werden. Die COVID-19-Risikogruppe-Verordnung listet die medizinischen Gründe (Indikationen) für die Zugehörigkeit einer Person zur COVID-19-Risikogruppe. Auf Grundlage dieser Indikationen darf eine Ärztin/ein Arzt ein ärztliches COVID-19-Risiko-Attest ausstellen. Der Zeitraum der Freistellung vom Präsenzunterricht orientiert sich an der jeweils aktuell geltenden Verordnung des Gesundheitsministeriums.

Lehrpersonen, die in einem gemeinsamen Haushalt mit einer Person der COVID-19 Risikogruppe leben, müssen dem Dienstgeber dazu ein aktuelles ärztliches Attest als Bestätigung vorlegen, um vom Präsenzunterricht befreit zu werden. Zusätzlich kann die Bildungsdirektion den Nachweis über den gemeinsamen Haushalt anfordern. Der Zeitraum der Freistellung vom Präsenzunterricht orientiert sich an der jeweils aktuell geltenden Verordnung des Gesundheitsministeriums.

Lehrpersonen, für die die (steigenden) COVID-19-Infektionszahlen eine besondere psychische Belastung darstellen, müssen dem Dienstgeber ein ärztliches Attest für diese vorlegen, um vom Präsenzunterricht befreit zu werden.

Lehrende aus diesen drei Personengruppen sind nur vom Präsenzunterricht befreit. Im Home-Office können sie für andere Tätigkeiten herangezogen werden (z. B. zur Betreuung im Distance-Learning).

(17.12.2020)

Für Bundesschulpersonal gilt grundsätzlich, dass nicht jede schwangere Lehrkraft sofort freigestellt wird. Die Schulleitung prüft hier zuerst die Möglichkeiten, ob durch Hygienemaßnahmen der Einsatz im Präsenzunterricht ermöglicht werden kann, z. B. durch vergrößerten Abstand zwischen Lehrkraft und Schüler/innen. Ist dies nicht möglich, wird der Einsatz in der Administration oder im Distance-Learning geprüft. Wenn keine dieser Optionen umsetzbar sind, dann erfolgt durch die Freistellung durch die Bildungsdirektion.
Bei Landeslehrkräften obliegt die Regelung der Dienstfreistellung den Ländern.

(22.10.2020)

Schüler/innen, die der COVID-19-Risikogruppe angehören, müssen der Schulleitung dazu ein aktuelles ärztliches Attest als Bestätigung vorlegen, um vom Präsenzunterricht befreit zu werden. Der Zeitraum der Freistellung vom Präsenzunterricht orientiert sich an der jeweils aktuell geltenden Verordnung des Gesundheitsministeriums.

Schüler/innen, die in einem gemeinsamen Haushalt mit einer Person der COVID-19-Risikogruppe leben, müssen der Schule dazu ein aktuelles ärztliches Attest als Bestätigung vorlegen, um vom Präsenzunterricht befreit zu werden. Zusätzlich kann die Schulleitung den Nachweis über den gemeinsamen Haushalt anfordern. Der Zeitraum der Freistellung vom Präsenzunterricht orientiert sich an der jeweils aktuell geltenden Verordnung des Gesundheitsministeriums.

Schüler/innen, für die die (steigenden) COVID-19-Infektionszahlen eine besondere psychische Belastung darstellen, müssen der Schule ein ärztliches Attest für diese vorlegen, um vom Präsenzunterricht befreit zu werden.

(22.10.2020)

Schülerinnen und Schüler, die aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu Risikogruppen ohnehin vor großen Herausforderungen stehen, haben Anspruch auf ein Distance-Learning-Angebot durch ihre Schule. Wie dieses organisatorisch und zeitlich gestaltet ist, entscheidet die jeweilige Schule nach vorhandenen Ressourcen. 

(Als Risikogruppenschüler/innen sind definiert: Schüler/innen mit der Zugehörigkeit zur COVID-19-Risikogruppe sowie Schüler/innen, die mit Angehörigen einer COVID-19-Risikogruppe in gemeinsamen Haushalt leben, Schüler/innen mit Grunderkrankungen, sowie Schüler/innen mit psychischen Belastungen.)

(25.08.2020)

Schüler/innen, die einer Risikogruppe angehören, sind vom Präsenzunterricht am Schulstandort freigestellt.

(22.10.2020)

Lehrkräfte, die zu einer der folgenden drei Gruppen gehören, sind vom Präsenzunterricht befreit:

Zugehörigkeit zur COVID-19-Risikogruppe
Die COVID-19-Risikogruppe-Verordnung listet die medizinischen Gründe (Indikationen) für die Zugehörigkeit einer Person zur COVID-19-Risikogruppe. Auf Grundlage dieser Indikationen darf eine Ärztin/ein Arzt ein ärztliches COVID-19-Risiko-Attest ausstellen.

Lehrkräfte, die mit Angehörigen einer COVID-19-Risikogruppe im Haushalt leben
Lehrkräfte, die mit jemandem aus den genannten Gruppen in einem Haushalt leben, müssen nicht am Schulstandort präsent sein und werden vom Präsenzunterricht freigestellt.

Lehrkräfte mit psychischer Belastung
Für Lehrende, die zwar nicht zur Risikogruppe gehören, aber für die der Schulbesuch – insbesondere bei steigenden Infektionszahlen – eine unzumutbare psychische Belastung darstellt, gilt, dass sie gegen Vorlage eines ärztlichen Attests vom Präsenzunterricht befreit werden können. 

Lehrende aus diesen drei Personengruppen sind nur vom Präsenzunterricht befreit. Im Home-Office können sie für andere Tätigkeiten herangezogen werden (z. B. zur Betreuung im Distance-Learning).

(25.08.2020)

Die Regelung des BMBWF zu Risikogruppen gilt für Bundeslehrerinnen und Bundeslehrer. Für Landeslehrerinnen und Landeslehrer legt das jeweilige Bundesland die Risikogruppen fest.

Antigen-Schnelltests zur akuten Verdachtsabklärung an Schulen

(21.12.2020)

Ja, die Organisation der Durchführung ist in den Bundesländern unterschiedlich.

Gurgeltests zur akuten Verdachtsabklärung an Wiener Schulen

(3.11.2020)

Die Gurgeltests sind ein von der „Gurgelstudie“ unabhängiges Angebot, das gemeinsam vom BMBWF und den Wiener Gesundheitsbehörden im September 2020 initiiert wurde. Sie dienen der Abklärung akuter Verdachtsfälle an Schulen. Durchgeführt werden die Testungen von den Gesundheitsbehörden.

Die Schul-SARS-CoV-2-Studie, besser bekannt als „Gurgelstudie“, ist ein bundesweites Monitoring, das gemeinsam vom BMBWF mit vier österreichischen Universitäten vom Herbst 2020 bis zum Sommer 2021 stattfindet. Die Studie umfasst rund 14.800 Schüler/innen im Alter zwischen 6 und 15 Jahren der Primarstufe und Sekundarstufe sowie circa 1.200 Lehrkräfte, die in regelmäßigen Abständen getestet werden. Bei dieser wissenschaftlichen Studie geht es um eine längerfristige Beobachtung betreffend das Auftreten von COVID-19-Fällen an Schulen.

(3.11.2020)

Die Schulleitung informiert per E-Mail die Gesundheitsbehörde, wenn ein Verdachtsfall eines Pädagogen/einer Pädagogin an der Schule vorliegt beziehungsweise ein Kind COVID-19 positiv ist und die KP1 Schülerinnen/Schüler/Lehrpersonen an der Schule zu testen sind. Die Gesundheitsbehörde klärt den Fall telefonisch mit der Schulleitung ab. Wenn die Voraussetzungen gegeben sind, wird ein mobiles Testteam an die betroffene Schule geschickt.

(28.09.2020)

Wichtig für den Einsatz des mobilen Covid-19 Akutteams ist, dass die zu testenden Personen vor Ort an der Schule sind und dass bei Kindern unter 14 Jahren die Einwilligungserklärungen von den Erziehungsberechtigten unterzeichnet sind. Sobald eine Klasse nach Hause geschickt wurde, ist eine Testung durch das mobile Einsatzteam logistisch nicht mehr machbar.

(3.11.2020)

Die Gesundheitsbehörde

(28.09.2020)

Die Probenentnahme erfolgt durch einen „Gurgeltest“. Es wird 60 Sekunden mit einer Kochsalzlösung gegurgelt.
Der Gurgeltest erfolgt im Freien bzw. in einem ausreichend großen und belüfteten Raum.

(28.09.2020)

Die Wiener Gesundheitsbehörde hat diesbezüglich allen Schulleitungen standardisierte Handelsanleitungen übermittelt, nach denen weiter vorzugehen ist. 

(28.09.2020)

Das Testergebnis liegt spätestens am nächsten Tag am Abend vor und wird sowohl an die Wiener Gesundheitsbehörde als auch an die Schulleitung übermittelt.

(28.09.2020)

Negativ getestete Personen werden von der Schulleitung, positiv getestete Personen von der Gesundheitsbehörde informiert.

(28.09.2020)

Darüber entscheidet ausschließlich die Gesundheitsbehörde. Wenn behördliche Anordnungen zu treffen sind, setzt sich die Gesundheitsbehörde mit den betroffenen Personen bzw. mit der Schulleitung in Verbindung.

(28.09.2020)

Über die Gurgeltests an Schulen können K1-Personen (Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen, schulisches Personal), die sich an diesem Tag noch an der Schule befinden sowie Verdachtsfälle bei Lehrpersonen, die akut an der Schule Symptome entwickeln, getestet werden.  

Gurgelstudie

(25.08.2020)

Der Wissenschaft bietet sie eine wichtige Datengrundlage zur Erforschung der Infektionslage insbesondere in der Altersgruppe der 6-14-Jährigen. Je besser wir über das Infektionsgeschehen Bescheid wissen, desto zielgerichteter können Maßnahmen im Schulbereich gesetzt werden.

(25.08.2020)

Die Gurgelstudie wird im Auftrag des BMBWF auf Basis der im Rahmen der Vienna Covid-19 Diagnostic Initiative (VCDI) entwickelten Methode von den Universitäten Wien und Linz sowie den Medizinischen Universitäten Graz und Innsbruck durchgeführt.

(25.08.2020)

Die Gurgelstudie ist für den Zeitraum des gesamten Schuljahres 2020/21 geplant. Im Abstand von drei bis fünf Wochen wird eine gleichbleibende Stichprobe an Schüler/innen und Lehrer/innen der ausgewählten Schulstandorte via Gurgeln „getestet“.

(25.08.2020)

Es werden rund 14.000 Schülerinnen und Schüler im Alter von 6 bis 14 Jahren an der Studie teilnehmen. Diese werden voraussichtlich im Lauf des Schuljahres rund zehn Mal getestet.

(25.08.2020)

Die Gurgelstudie ist eine Stichprobenstudie. An Hand unterschiedlicher Parameter wurden österreichweit rund 250 Schulen – Volksschulen, Mittelschulen und AHS-Unterstufen ausgewählt, die ein repräsentatives Abbild der österreichischen Schullandschaft ergeben.

(25.08.2020)

Das Gurgeln funktioniert unter Anleitung einer Ärztin/eines Arztes. Da beim Gurgeln vermehrt Aerosole in der Luft entstehen, trägt das medizinische Personal eine Schutzausrüstung und die Testungen werden idealerweise im Freien durchgeführt. Ist dies auf Grund der Witterung bzw. den Gegebenheiten am Schulstandort nicht möglich, wird alternativ bei geöffnetem Fenster in großen und gut belüftbaren Räumen gegurgelt.

(25.09.2020)

Es handelt sich bei der Gurgelflüssigkeit um eine Zucker-/Salzlösung, einen so genannten Hanks-Balanced-Salt-Solution-Puffer (HBSS-Puffer). Für Allergiker/innen besteht kein Risiko, Verunreinigungen mit Allergenen können ausgeschlossen werden.
Für Diabetiker/innen oder Eltern beziehungsweise Erziehungsberechtige von Diabetiker/inne/n: In den 5ml Gurgellösung befinden sich 5mg Glukose

(25.08.2020)

Gegurgelt wird für die Dauer von rund einer Minute. Damit man das genau und motiviert einhält, gibt es z. B. den 1-minütigen „Gurgel-Song“ zur Unterstützung: www.bmbwf.gv.at/gurgelstudie

(25.08.2020)

Es passiert gar nichts.

(25.08.2020)

Der Gurgeltest ist zunächst als Monitoring-Verfahren für Schulen geplant und daher auf freiwilliger Basis.

(19.02.2021)

In den Volksschulen können aufgrund des Vollbetriebs weiterhin alle Proband/innen an der Studie teilnehmen. Sollte ein/e Schüler/in oder ein/e Lehrer/in am Testtag nicht anwesend sein, sollen diese nicht extra zur Teilnahme an der Gurgelstudie an den Standort geholt werden.

In der Sekundarstufe I wird die Gurgelstudie aufgrund des Schichtbetriebs ab jetzt mit einer reduzierten Zahl an Proband/innen stattfinden. Das heißt, dass nur jene Proband/innen, die am jeweiligen Tag aufgrund des Schichtbetriebs oder zur Betreuung vor Ort sind, getestet werden. Schüler/innen und Lehrer/innen sollen auch hier nicht extra zur Teilnahme an der Gurgelstudie an den Standort geholt werden.

(19.02.2021)

Regelmäßige Testungen im Rahmen der Antigen-Selbsttests sowie im Rahmen der Gurgelstudie sind zu begrüßen. Die gleichzeitigen PCR-basierten Gurgeltestungen liefern wesentliche Einblicke in das Infektionsgeschehen an den österreichischen Schulen, die über die Antigen-Nasenbohrertestungen alleine nicht erhalten werden. Ein Test im Rahmen Gurgelstudie ist jedoch nur bei einem kurz vorher erhaltenen negativen Antigen-Selbsttest möglich.

Siehe dazu: Was ist zu tun, wenn das Ergebnis des Selbsttests positiv ist? in den häufig gestellten Fragen zu den Antigen-Selbsttests.
Siehe dazu: Was passiert, wenn ein positiver Test vorliegt, also in einer Gurgelprobe ein Hinweis auf eine Infektion mit dem Coronavirus gefunden wurde?

Auf Grund der Bestimmungen im Epidemiegesetz werden die lokalen Gesundheitsbehörden informiert. Weiters werden Sie selbst und auch Ihre Schule von diesem Ergebnis informiert. Diese Meldungen erfolgen automatisch an die von Ihnen angegebenen Kontaktdaten (Mail und/oder SMS). Die weiteren Maßnahmen legt die lokale Gesundheitsbehörde fest.

Wenn Ihr Test negativ ist bekommen Sie selbstverständlich auch eine Verständigung.

Siehe dazu auch die Informationen in der Teilnahmeinformation und Einwilligungserklärung für die Proband/innen auf der Webseite des BMBWF: www.bmbwf.gv.at/gurgelstudie.

(16.03.2021)

Proband/innen, bei denen eine Covid-19-Erkrankung bereits einmal stattgefunden hat, können weiterhin an der Gurgelstudie teilnehmen.

Je nachdem wie lange die Infektion zurückliegt, kann es sein, dass in der Gurgelprobe noch Reste des SARS-CoV2-Virus nachgewiesen werden. In diesem Fall werden die Proband/innen selbst (bzw. die Erziehungsberechtigen) sowie die Schulen (per SMS und Email) über den positiven Nachweis informiert. Gleichzeitig wird diese Information auch verpflichtend an die Gesundheitsbehörden per Email übermittelt.

Diese entscheiden dann unter Berücksichtigung der bereits vorhandenen Informationen (frühere Meldung über die Covid-19 Erkrankung) die weitere Vorgangsweise. Im Rahmen der Analyse der Gurgelproben in den teilnehmenden Labors wird auch der ct-Wert ermittelt. Dieser erlaubt Rückschlüsse darüber, ob eine Infektion akut ist oder bereits weitgehend überstanden. Diese ct-Werte werden auch den Gesundheitsbehörden zur Verfügung gestellt.

Darüber hinaus werden alle positiven Proben in der Gurgelstudie durch das Labor von Dr. Andreas Bergthaler im CeMM sequenziert um festzustellen, ob sich darunter auch neue Virusvarianten wie jene aus Großbritannien oder Südafrika befinden.

Diese gesammelten Informationen erlauben anschließend wichtige wissenschaftliche Rückschlüsse auf das Infektionsgeschehen an den Schulen.

Weitere Informationen entnehmen Sie der Webseite des BMBWF unter www.bmbwf.gv.at/gurgelstudie.

Veranstaltungen

(16.10.2020)

Maturabälle und ähnliche Veranstaltungen sind keine Schulveranstaltungen im Sinne der Schulveranstaltungsverordnung. Sie unterliegen daher nicht den Regelungen der COVID-19-Schulverordnung 2020/21, sondern richten sich nach den auf Veranstaltungen und Gastronomie anzuwendenden Vorgaben. Von der Planung und Durchführung von Matura­bällen wird im Herbst/Winter 2020/21 abgeraten.

(15.12.2020)

In der Weiterführung des Härtefonds übernimmt dieser anteilig die anfallenden Stornokosten für abgesagte mehrtägige Schulveranstaltungen gem. § 13 SchUG, die mit mindestens einer Übernachtung verbunden sind und im Unterrichtsjahr 2020/21 stattfinden hätten sollen.

Begünstigte Schulveranstaltungen sind vom Schulforum oder Schulgemeinschaftsausschuss beschlossene oder vertraglich eingegangene Verpflichtungen (Buchungen).

Antragsberechtigt sind seit 14. Dezember Schulen nach dem Schulorganisationsgesetz oder Höhere land- und forstwirtschaftliche Lehranstalten und die Forstfachschule des Bundes.

Die Einreichfrist läuft  seit 14. Dezember 2020 bis spätestens 30. Juli 2021.

Geltungsdauer: Unterrichtsjahr 2020/21. Die stornierten Veranstaltungen müssen bis zum Ende des Unterrichtsjahres 2020/21 (Unterschiedlich je nach Bundesland) stattgefunden haben.

Die Abwicklung des Fonds erfolgt über die OeAD GmbH: https://oead.at/de/schule/schulstornofonds

Für Schulveranstaltungen im Rahmen der Wien Aktion und für Schulveranstaltungen, die in Bundesschullandheimen stattfinden, gilt jedenfalls bis Ende des Kalenderjahres ein kostenloses Storno (exklusive An-/und Abreisekosten, die gegebenenfalls beim COVID-19-Schulveranstaltungsausfall-Härtefond eingereicht werden können).

(07.01.2021)

Es dürfen derzeit keine Schulveranstaltungen gem. § 13 des Schulunterrichtsgesetzes (SchUG), BGBl. Nr. 472/1986 idgF, sowie schulbezogene Veranstaltungen gem. § 13a SchUG (z. B. mehrtägige Projekttage, Exkursionen, Sportwochen) stattfinden.

Digitale Schule/Unterstützung im Distance-Learning

(16.11.2020)

Das BMBWF hat im Frühjahr dieses Jahres Kontingente digitaler Endgeräte für Bundesschulen angekauft. D.h.  Eltern/Erziehungsberechtigtesollten sich mit Ihrer Anfrage bitte direkt an die Schule  wenden, ob diese ein Leihgerät zur Verfügung stellen kann. Kann sie dies nicht, gibt es prinzipiell die Möglichkeit, dass die  Schule den Bedarf der zuständigen Bildungsdirektion meldet.

Weiters bündelt die Initiative #weiterlernen österreichweit zahlreiche Angebote für Schüler/innen, darunter auch Geräte-Spenden, die – professionell aufbereitet – sozial benachteiligten Schüler/inne/n kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Diese Initiative ist individuell für Schülerinnen und Schüler ausgerichtet. Daher gilt die Bitte, dass Schüler/innen oder ihre Eltern hier selbst den Bedarf auf der Website weiterlernen.at angeben.

 

(18.09.2020)

Wiederholungs- und Nachtragsprüfungen können abhängig von der Ampelphase vorübergehend zeitlich variabler stattfinden. Bei den Ampelphasen „Orange“ und „Rot“ können diese auch erst bis spätestens zwei Wochen nach Beginn des folgenden, für die Schüler/innen vorgesehenen Lehrganges abgelegt werden, d.h. es kann eine Verbesserung des Infektionsgeschehens abgewartet werden. Unabhängig von der Ampelphase können Wiederholungs- und Nachtragsprüfungen aber auch digital abgenommen werden.

Findet die Prüfung nach Beginn des nächsten Lehrgangs statt, darf der Unterricht der nächsthöheren Schulstufe bis zur Prüfung besucht werden.

Wiederholungs- bzw. Nachtragsprüfungen aus dem letzten Schuljahr können entfallen, wenn die jeweilige Lehrkraft anhand von Mitarbeit und Leistungsfeststellung erkennt, dass das Bildungsziel für die höhere Schulstufe erreicht wurde. Diese Feststellung ist den Schüler/innen unverzüglich mitzuteilen.

(18.09.2020)

Nein. Ortsungebundener Unterricht bedeutet, dass der Unterricht nicht am Schulstandort, sondern in Form eines eigenverantwortlichen Lern- und Arbeitsprozesses der Lehrlinge von zu Hause aus stattfindet, der durch die Lehrkräfte unter Nutzung unterschiedlicher Medien begleitet wird. Das heißt, die Lehrlinge bearbeiten Arbeitsaufträge und festigen und vertiefen bereits erworbene Lernergebnisse und erarbeiten neue Inhalte, wobei sie grundsätzlich der Schule fernbleiben sollen.  Entsprechend den Bestimmungen des Kinder- und Jugendlichen-Beschäftigungsgesetzes dürfen Lehrlinge während der Berufsschulzeit nicht im Betrieb eingesetzt werden.

(28.9.2020)

Durch die Corona-Krise hat die Digitalisierung in der Bildung einen Schub erhalten. Der am 17.06.2020 vorgestellte 8-Punkte-Plan für den digitalen Unterricht stellt den nächsten Entwicklungsschritt für eine flächendeckende Umsetzung des digital unterstützten Lehrens und Lernens und für eine breitflächige Implementierung innovativer Lehr- und Lernformate dar. Ausgehend von vorliegenden wissenschaftlichen Befunden, insbesondere zum Lernen in der Corona-Phase, und zahlreichen praktischen Erfahrungen, wurden vorbereitend auf das kommende Schuljahr 2020/21 acht prioritäre Handlungsfelder abgeleitet und ein umfassendes Digital-Paket für die Bildung geschnürt.
Mit der Realisierung des 8-Punkte-Plans wird Digitalisierung nachhaltig im Bildungswesen verankert und ein maßgeblicher Fortschritt für ein zukunftsorientiertes Bildungssystem erzielt. Ein gutes Zusammenwirken von Schulen, Pädagogischen Hochschulen, Bildungsdirektionen und Ministerium bei der Umsetzung der acht prioritären Maßnahmen unterstützt die Zielerreichung maßgeblich. Details finden Sie hier: www.bmbwf.gv.at/digitaleschule

(28.09.2020)

Zur technischen Unterstützung des digitalisierten Lernprozesses von Schülerinnen und Schülern und zur Begleitung durch Pädagoginnen und Pädagogen hat das BMBWF eine einheitliche Plattform, das Portal Digitale Schule, mit Single-Sign-On-Funktionalität für alle wesentlichen Anwendungen für Pädagogik und Verwaltung aufgebaut. Details finden Sie hier: https://www.bmbwf.gv.at/Themen/schule/zrp/dibi/pods.html

Matura, abschließende Prüfungen an berufsbildenden mittleren Schulen und Kollegs – Haupttermin 2021

(13.01.2021)

Ja, im Haupttermin 2021 wird es auf Grundlage der Verordnung des Bundesministers für Bildung, Wissenschaft und Forschung über die Vorbereitung und Durchführung abschließender Prüfungen für das Schuljahr 2020/21 (BGBl II Nr. 11/2021) wieder zu Änderungen bei den abschließenden Prüfungen kommen. Diese betreffen alle drei Säulen der abschließenden Prüfungen, d.h. die abschließende Arbeit, die Klausurarbeiten und die mündlichen Prüfungen. Zuletzt wurde bekannt gegeben, dass die mündlichen Prüfungen auf freiwilliger Basis stattfinden. An höheren Schulen können Kandidatinnen und Kandidaten mit vier schriftlichen Prüfungen auf eine dieser Prüfungen verzichten. Die rechtlichen Grundlagen dafür werden derzeit erarbeitet.

Für die Schulen gibt es eine organisatorische Vereinfachung: Die Prüfungskommission der abschließenden Prüfungen wird zukünftig anders organisiert; die Schulleitung übernimmt zusätzlich die Funktion des Vorsitzenden in der Prüfungskommission. Es wird nur mehr in bestimmten Fällen ein extern zu bestellender Vorsitzender (bspw. eine andere Schulleitung) von der zuständigen Schulbehörde bei der Prüfung eingesetzt. Diese Änderung wird auch dauerhaft über den Haupttermin 2021 hinaus angewandt werden (geändert mit BGBl I Nr. 19/2021, § 35 Abs. 2 und 3 Schulunterrichtsgesetz, § 34 Abs. 2 und 3 Schulunterrichtsgesetz für Berufstätige, Kollegs und Vorbereitungslehrgänge).

(13.01.2021)      

Die Präsentation und Diskussion der vorwissenschaftlichen Arbeiten, Diplomarbeiten oder Abschlussarbeiten findet freiwillig statt. D.h.: Kandidat/inn/en können, nachdem sie die Beurteilung der schriftlichen Arbeit erhalten haben, beantragen, zur Präsentation und Diskussion anzutreten.

Die Präsentation und Diskussion wird unter Einhaltung der Hygienebestimmungen am Schulstandort abgehalten. Nach Vereinbarung zwischen den Kandidat/inn/en und der Schule kann diese auch mit Hilfe von elektronischer Kommunikation im virtuellen Raum stattfinden, sofern die Kandidat/inn/en über die erforderliche technische Ausstattung verfügen.

(12.03.2021)

Die Schülerinnen und Schüler an höheren Schulen haben bereits entweder drei oder vier schriftliche Klausurprüfungen gewählt. Drei Klausurprüfungen – an AHS z. B. Deutsch, Mathematik, eine Sprache – finden verpflichtend statt, die vierte Klausur ist optional.

Verzichtet ein/e Kandidat/in auf die vierte Klausurprüfung, dann wird die Note aus dem Jahreszeugnis bzw. die aus den Semesternoten ermittelte Note in das Abschlusszeugnis übernommen. Jene Klausuren, die laut Prüfungsordnung vorgesehen sind, müssen aber jedenfalls abgelegt werden.

(An berufsbildenden mittleren Schulen absolvieren die Kandidatinnen und Kandidaten ein bis drei schriftliche Prüfungen.)

Um den Kandidatinnen und Kandidaten mehr Zeit für die Bearbeitung der schriftlichen Aufgaben einzuräumen, wurde die maximal zulässige Prüfungsdauer um 60 Minuten verlängert.

Die schriftlichen Klausurarbeiten finden statt. Die Arbeitszeit wird um 60 Minuten verlängert.

Die Berücksichtigung der Jahresnote bzw. einer ermittelten Note bei der Festlegung der schriftlichen Gesamtnote wird beibehalten. Eine Einbeziehung der Jahres-/Semesternoten ist vorgesehen, wenn 30 Prozent der Maximalpunktezahl erreicht wird. In den standardisierten Prüfungsgebieten Deutsch sowie Slowenisch, Kroatisch, Ungarisch als Unterrichtssprache muss die Dimension Inhalt in einer Teilaufgabe positiv erfüllt sein.  Mit diesem Schwellenwert wird sichergestellt, dass Klausuren nicht einfach ohne Bearbeitung abgegeben werden, wie dies im Vorjahr teilweise der Fall war.

(12.03.2021)

Wie im Vorjahr werden auch in diesem Schuljahr alle mündlichen Teilprüfungen auf freiwilliger Teilnahme basieren. Dabei sind alle Varianten möglich: Schülerinnen und Schüler können frei auswählen, ob sie zur mündlichen Matura antreten. Es ist auch möglich, in nur einem der Fächer, in zwei oder in auch in allen gewählten Fächern anzutreten.

Alle Schülerinnen und Schüler, die die mündliche Matura absolvieren, erhalten im Zeugnis einen Vermerk.

Zudem wurden die Themenbereiche der mündlichen Teilprüfungen an den AHS eingeschränkt, wenn diese im Unterricht nicht ausreichend behandelt wurden. Die Reduktion darf maximal ein Drittel der ursprünglich vorgesehenen Themenbereiche betragen. (An BMHS ist diese Anpassung nicht erforderlich, da die Themenbereiche nicht über Verordnung des BMBWF geregelt sind. Die Schulleitung kann hier selbst die Anzahl der Themenbereiche festlegen.)

(12.03.2021)

Diese Regelungen treten erst nach Novellierung der COVID-Prüfungsordnung in Kraft.

(12.03.2021)

Künftig werden nur noch die besten 2 von 3 Beispielen gewertet. Zudem werden alle Punkte aus Teil 1 und 2 nun gleich gewertet. Das bedeutet: Um eine positive Note zu erhalten sind 17 von 36 möglichen Punkten erforderlich. In welchem Teil diese Punkte erreicht wurden, ist dabei ohne Bedeutung für die Maturantinnen und Maturanten.

Wer mindestens ein Befriedigend im Zeugnis aufweist, muss zumindest 11 Punkte (rund 30 Prozent) erreichen, um zu bestehen, da bei Erreichen dieses Schwellenwerts die Jahresnote einberechnet wird.

(13.01.2021)

Die Änderungen gelten ab 9. Jänner 2021 für abschließende Prüfungen zum Haupttermin 2021.

(13.01.2021)

Die Änderungen gelten für:

  • berufsbildende mittlere Schulen mit abschließenden Prüfungen inkl. Sonderformen
  • berufsbildende höhere Schulen mit Reife- und Diplomprüfungen inkl. Sonderformen
  • allgemeinbildende höhere Schulen mit Reifeprüfungen inkl. Sonderformen

 

(13.01.2021)

Ja, da die Änderungen bereits mit 9. Jänner 2021 in Kraft getreten sind, sind diese bereits auf vorgezogene Teilprüfungen im Winter 2021, die dem Haupttermin 2021 zugerechnet werden, anwendbar.

(12.03.2021)

Die schriftlichen Klausurarbeiten starten am 20. Mai 2021.

Die Prüfungstermine im Überblick: Nicht standardisierte Klausurprüfungen finden ab 19. Mai 2021 statt. Die standardisierten Klausurprüfungen beginnen mit der Klausur in Deutsch am 20. Mai 2021.

Klausurprüfungstermine Haupttermin (Mai) 2021

Deutsch (AHS/BHS/BRP) 20. Mai 2021

Kroatisch, Slowenisch, Ungarisch (AHS/BHS) 25. Mai 2021

als Unterrichtssprache 

Englisch (AHS/BHS/BRP) 26. Mai 2021

Französisch (AHS/BHS) 28. Mai 2021

Italienisch (AHS/BHS) 31. Mai 2021

Spanisch (AHS/BHS) 25. Mai 2021

Latein (AHS) 27. Mai 2021

Griechisch (AHS) 27. Mai 2021

(Angewandte) Mathematik (AHS/BHS/BRP) 21. Mai 2021

(13.01.2021)

Die mündlichen Kompensationsprüfungen für standardisierte Prüfungsgebiete finden am 16. und 17. Juni 2021 statt. Die Termine für die nicht standardisierten Kompensationsprüfungen werden am Schulstandort bekannt gegeben.

(12.03.2021)

Mündliche Prüfungen finden von 7. Juni bis 7. Juli 2021 statt.

(12.03.2021)

Fachpraktische und grafische Klausurprüfungen finden ebenso wie die Vorprüfungen an Höheren Lehranstalten für Tourismus und Höheren Lehranstalten für Soziales und Wirtschaft statt.

(24.02.2021)

Die Abgabefrist für die Diplomarbeiten an BHS muss nicht gesondert verschoben werden, da diese automatisch mit der Verschiebung der Klausurprüfungen um zwei Wochen verschoben wurde.

(24.02.2021)

Gemäß Prüfungsordnung BHS § 10 Abs. 1 muss die Abgabe der Diplomarbeiten bis spätestens vier Wochen vor Beginn der Klausurprüfungen erfolgen. Die konkreten Abgabetermine werden am Schulstandort festgelegt.

(05.04.2021)

Die mit der Reifeprüfung bzw. Reife- und Diplomprüfung in Zusammenhang stehenden Berechtigungen bleiben ungeachtet der für den heurigen Antrittstermin geltenden Bestimmungen erhalten, d.h. insbesondere der allgemeine Hochschulzugang sowie die mit der Reife- und Diplomprüfung bzw. Abschlussprüfung an BMHS erworbenen Berufsberechtigungen nach Maßgabe der in den jeweiligen Gesetzen und Verordnungen formulierten Anforderungen. Diese Berechtigungen sind auch am Zeugnis vermerkt. Dieses Zeugnis unterscheidet sich nicht von jenen in anderen Jahren. Unabhängig von der Ausgestaltung der abschließenden Prüfung haben die Schüler/innen an den Schulen eine ausgezeichnete und umfassende Ausbildung erhalten und konnten so Kompetenzen und Fertigkeiten, insbesondere auch transversale Kompetenzen aufbauen. Und das ist das beste Startkapital, das man jungen Menschen in unserer schnelllebigen Zeit für das spätere Leben mitgeben kann. Speziell der Zugang zum Arbeitsmarkt und spätere Karriereverläufe hängen von vielen Faktoren ab. Wesentlich ist jedoch ein Höchstmaß an beruflicher Mobilität und Flexibilität sowie Bereitschaft zur permanenten Fort- und Weiterbildung.

(05.04.2021)

An AHS muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Deutsch
  • Mathematik
  • Lebende Fremdsprache ODER Latein/Griechisch

Am Zweisprachigen BG Oberwart muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Deutsch
  • Mathematik
  • Kroatisch oder Ungarisch

Am BG/BRG für Slowenen muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Deutsch
  • Mathematik
  • Slowenisch

An höheren technischen Lehranstalten (HTL) muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Angewandte Mathematik
  • Fachtheorie
  • 3. Prüfungsgebiet nach Wahl der Kandidatin/des Kandidaten

An Handelsakademien (HAK) muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Deutsch – an der ZBHAK Deutsch oder Slowenisch
  • Betriebswirtschaftliche Fachklausur
  • 3. Prüfungsgebiet nach Wahl der Kandidatin/des Kandidaten

An höheren land- und forstwirtschaftlichen Schulen (HLFS) muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Deutsch
  • Betriebswirtschaftliche Fachklausur
  • 3. Prüfungsgebiet nach Wahl der Kandidatin/des Kandidaten

An höheren Lehranstalten für wirtschaftliche Berufe, Tourismus, Mode, künstlerische Gestaltung, Produktmanagement und Präsentation muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Deutsch – an der HLW St. Peter Deutsch oder Slowenisch
  • 2. Prüfungsgebiet nach Wahl der Kandidatin/des Kandidaten
  • 3. Prüfungsgebiet nach Wahl der Kandidatin/des Kandidaten

Am Aufbaulehrgang für wirtschaftliche Berufe muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Deutsch
  • 2. Prüfungsgebiet nach Wahl der Kandidatin/des Kandidaten
  • 3. Prüfungsgebiet nach Wahl der Kandidatin/des Kandidaten

Für Schüler/innen, die den alternativen Pflichtgegenstandsbereich Gastronomie und Hotellerie besucht haben: Eines der frei zu währenden Prüfungsgebiete muss eine fachpraktische Prüfung sein.

An Bildungsanstalten für Elementar- oder Sozialpädagogik (BAfEP/BASOP) muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Deutsch
  • Fachtheorie
  • 3. Prüfungsgebiet nach Wahl der Kandidatin/des Kandidaten

(05.04.2021)

An der Fachschule für wirtschaftliche Berufe, der Fachschule für Mode und der Hotelfachschule muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Deutsch
  • 2. Prüfungsgebiet nach Wahl der Kandidatin/des Kandidaten
  • 3. Prüfungsgebiet nach Wahl der Kandidatin/des Kandidaten

Erwachsenenbildung und Berufsreifeprüfung

(05.04.2021)

Nein, die Rahmenbedingungen der Berufsreifeprüfung ändern sich nicht. Die Teilprüfungen sind in der im BRP-Gesetz geregelten Form abzulegen. Im Prüfungsgebiet Deutsch und im Fachbereich sind schriftliche und mündliche Teilprüfungen abzulegen. Englisch ist, nach Wahl der Prüfungskandidatin/des Prüfungskandidaten, schriftlich oder mündlich abzulegen. Mathematik ist schriftlich abzulegen, wobei eine mündliche Kompensationsprüfung möglich ist.

(05.04.2021)

Ja, eine Anmeldung ist erforderlich.

(05.04.2021)

Weitere Informationen zur Erwachsenenbildung finden Sie auf der Website von erwachsenenbildung.at.