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Coronavirus (COVID-19): Fragen und Antworten zu Corona

Schulbetrieb ab 17. November

Ab 17. November befinden sich alle Pflichtschulen exkl. Sonderschulen im Distance-Learning. Dürfen Schüler/innen zur Betreuung an die Schule geschickt werden?

(16.11.2020)

Ja. Sämtliche Pflichtschulen bleiben von 17. November bis 6. Dezember für Betreuung und pädagogische Unterstützung offen. Alle Schülerinnen und Schüler, unabhängig vom beruflichen Hintergrund ihrer Eltern bzw. Erziehungsberechtigten, können diese Betreuung und pädagogische Unterstützung in Anspruch nehmen. Dies kann auch nur stundenweise erfolgen.

Schülerinnen und Schüler mit speziellem Förderbedarf oder ao. Status wird der Schulbesuch aus pädagogischer Sicht empfohlen.

Wie sieht die Regelung für sonderpädagogische Einrichtungen aus?

(16.11.2020)

In Sonderschulen findet weiter Präsenzunterricht statt. Schülerinnen und Schülern, die sich aus mit der COVID-19-Pandemie in Zusammenhang stehenden Gründen nicht in der Lage sehen oder in der Lage sind, am Unterricht teilzunehmen, kann die Erlaubnis zum Fernbleiben vom Unterricht aus wichtigen Gründen erteilt werden.

Wird bis zum 7. Dezember neuer Unterrichtsstoff durchgenommen?

(16.11.2020)

Der Schwerpunkt der Arbeitspakete – in allen Fächern, Schulstufen und Schularten – liegt in den 14 Unterrichtstagen bis zum 4.12. auf der Vertiefung des bereits Erlernten. Sofern es pädagogisch vertretbar und machbar ist, können auch neue Inhalte vermittelt werden.

Was ändert sich ab 17. November für die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II, die sich bereits seit 3. November im Distance-Learning befinden?

(16.11.2020)

Schüler/innen der Sekundarstufe II (ausgenommen Polytechnische Schulen) behalten das Modell des bisherigen Schulbetriebs im Herbst: Distance-Learning mit der Möglichkeit zum Hereinholen von einzelnen Klassen oder Gruppen zum Präsenzunterricht (max. 25 Prozent der Schüler/innen am Schulstandort); Unterricht in Kleingruppen oder in entsprechend großen Räumlichkeiten (Turnsaal etc.).

Müssen jene Schüler/innen, die an der Schule betreut werden, einen MNS tragen?

(16.11.2020)

In Schulen ab der Sekundarstufe I sind alle Personen, die sich im Schulgebäude aufhalten, verpflichtet, einen Mund-Nasen-Schutz (MNS) zu tragen. In Volks- und Sonderschulen gilt die MNS-Pflicht nur außerhalb der Klassen- und Gruppenräume.

Ein Mund-Nasen-Schutz (MNS) muss den Mund und die Nase nicht nur abdecken, sondern auch eng anliegen. Das Material hat eine mechanische Barriere zu bilden, um das Verspritzen von Tröpfchen beim Sprechen, Husten und Niesen zu vermeiden. Die Verwendung von Gesichtsvisieren (sog. „Face Shields“ bzw. „Mini Face Shields“) ist nicht zulässig.

Wie lange können die Kinder zur Betreuung in der Schule bleiben?

(16.11.2020)

Die Kinder werden auch in der momentanen Phase (17.11-4.12.) gemäß den Zeiten des üblichen Stundenplans in den Schulen betreut.

Findet ganztägige Betreuung an GTS weiterhin statt?

(16.11.2020)

Der Betreuungsteil ganztägiger Schulformen ist durchzuführen, wenn Schülerinnen und Schüler zur ganztägigen Schulform angemeldet sind.

Kinder, die in einer GTS zur Nachmittagsbetreuung angemeldet sind, können auch diese weiterhin in Anspruch nehmen. Sollte eine Schülerin/ein Schüler nachmittags in einen Hort etc. gehen, bitte mit dem jeweiligen Betreiber abklären.

Finden an Pflichtschulen von 17. November bis 7. Dezember Schularbeiten/Tests statt?

(16.11.2020)

In der Primarstufe (4. Schulstufe) finden während des Lockdowns keine Schularbeiten statt, sie werden verschoben.

Für die Sekundarstufe I und die Polytechnische Schule gilt:

  • Schularbeiten und andere schriftliche Leistungsfeststellungen werden verschoben.
  • Ist eine Verschiebung innerhalb des Semesters organisatorisch nicht möglich, dann können diese abgesagt werden, wenn eine sichere Leistungsbeurteilung mit anderen Formen der Leistungsfeststellung erreicht werden kann.
  • Für den Fall, dass schriftliche Leistungsfeststellungen nicht stattfinden können, wird dringend empfohlen „Informationsfeststellungen“ (gemäß § 1 Abs. 2 LBVO), z. B. Kompetenzchecks, zu nutzen.

Finden an AHS-Oberstufen und BMHS von 17. November bis 7. Dezember Schularbeiten/Tests statt?

(16.11.2020)

  • Schularbeiten und andere schriftliche Leistungsfeststellungen werden verschoben.
  • Schularbeiten, die bis zum Ende des Semesters aus organisatorischen Gründen nicht mehr durchgeführt werden können, können abgesagt werden, wenn eine sichere Leistungs-beurteilung durch andere Formen der Leistungsfeststellung (z.B. Mitarbeit) möglich ist.
  • In Abschlussklassen soll eine Absage nach Möglichkeit vermieden werden. Nähere Regelungen dazu werden – unter Berücksichtigung des Infektionsgeschehens – in Kürze getroffen.
  • Weitere schriftliche Leistungsfeststellungen werden – nach Abstimmung mit der Schulleitung – nur dann durchgeführt, wenn durch andere Leistungsfeststellungen keine sichere Beurteilung möglich ist.
  • Für den Fall, dass schriftliche Leistungsfeststellungen nicht stattfinden können, wird dringend empfohlen „Informationsfeststellungen“ (gemäß § 1 Abs. 2 LBVO), z. B. Kompetenzchecks, zu nutzen.

Versäumte Schularbeiten sind dann nachzuholen, wenn mehr als die Hälfte der Schularbeiten im Semester (z. B. wegen Quarantäne) versäumt wurden. Dies gilt auch an AHS-Oberstufen und Bildungsanstalten für Elementarpädagogik und Sozialpädagogik. Schularbeiten sind nicht nachzuholen, sofern dies im betreffenden Semester nicht möglich ist und mit den anderen Leistungsfeststellungen eine sichere Leistungsbeurteilung für die Schulstufe möglich ist.

Finden an Berufsschulen bis 7. Dezember Schularbeiten statt?

(16.11.2020)

  • Ist die Durchführung einer lehrplanmäßig vorgesehenen Schularbeit im ortsungebundenen Unterricht nicht möglich, ist diese nach Aufhebung des ortsungebundenen Unterrichts nachzuholen.
  • Ist das Nachholen der Schularbeit nicht möglich, weil z. B. der ortsungebundene Unterricht bis zum Ende des Lehrgangs andauert, hat die Schulleitung die Durchführung der Leistungsfeststellung unter physischer Anwesenheit am Schulstandort anzuordnen, wenn ansonsten eine Beurteilung über das Schuljahr nicht möglich ist (vgl. § 7 C-SchVO 2020/21).

  • Ist auch ohne die noch ausstehende Schularbeit auf Basis der anderen vorliegenden Leistungsfeststellungen eine sichere Beurteilung möglich, ist damit von der Durchführung der Schularbeit Abstand zu nehmen.

Wie sieht die Regelung für Schuleinschreibungen aus?

(16.11.2020)

Die Schülereinschreibung vor Eintritt in die erste Klasse Volksschule besteht aus zwei Teilen: einem administrativen Teil, in dem Dokumente entgegengenommen werden, und der Schulreifefeststellung.

Der erste Teil kann im Jänner 2021 zeitlich gestaffelt stattfinden. Die Schulreifefeststellung soll bis spätestens Ende März 2021 abgeschlossen sein. Es gelten die besonderen Hygienebestimmungen.

Wie erfolgt unter den aktuellen Bedingungen die Aufnahme in eine andere Schulart?

(16.11.2020)

Die Aufnahme in eine andere Schulart erfolgt wie bisher: Eltern stellen einen Antrag auf Aufnahme in eine andere Schulart bei ihrer „Wunschschule“ bis spätestens Ende der zweiten Woche nach den Semesterferien. Die definitive Aufnahme erfolgt entlang der üblichen Reihungskriterien (z. B. Noten im Semesterzeugnis, Wohnortnähe, Geschwisterkinder, ggf. besondere Eignung).

In Schulen, in denen für die Aufnahme eine besondere Eignung erforderlich ist (z. B. Schulen mit Sport oder musischem Schwerpunkt, BAfEP/BASOP), finden die Eignungsprüfungen unter Einhaltung der geltenden Hygienebestimmungen im Jänner 2021 statt.

Wie erfolgen im laufenden Schuljahr Externist/inn/enprüfungen?

(16.11.2020)

Auch im laufenden Schuljahr finden Externist/inn/enprüfungen an den Schulen statt.

Dies gilt für Zulassungsprüfungen zur Externist/inn/enreifeprüfung, Pflichtschul-abschlussprüfungen und Prüfungen für Schülerinnen und Schüler im häuslichen Unterricht.

Die Durchführung dieser Prüfungen erfolgt zu den dafür vorgesehenen Zeitpunkten unter Einhaltung der Hygienebestimmungen. Gerade dort, wo sich Personen in Kursen auf diese Prüfungen vorbereiten (z. B. bei der Externist/inn/enreifeprüfung oder beim Pflichtschulabschluss), muss sichergestellt sein, dass diese Prüfungen auch zeitnah zum Abschluss des Kurses stattfinden können.

Die Einhaltung eines ausreichenden Sicherheitsabstands (Richtwert 2 m) muss gewährleistet sein.

Müssen Schülerinnen und Schüler, die tagsüber in der Schule zur Betreuung sind, den Lernstoff, der in ihrer Klasse tagsüber via Distance-Learning durchgenommen wurde, am Abend nachlernen?

(18.11.2020)

Nein. Jene Schülerinnen und Schüler, die zur Betreuung in der Schule sind, sollten grundsätzlich am Distance-Learning-Unterricht ihrer Klasse teilnehmen können. Sollte das – z. B. aus technischen/räumlichen/schulorganisatorischen Gründen – nicht möglich sein, so muss während der Betreuungszeit in der Schule gewährleistet sein, dass die Schülerinnen und Schüler den Lernstoff in der Schule erlernen können. Schülerinnen und Schüler, die eine Ganztagsschule besuchen, sollten während der ganztägigen Betreuungszeit in der Schule alle schulischen Aufgaben – auch die Hausaufgaben – erledigen können.

Betrieb an elementarpädagogischen Einrichtungen ab 17. November

Dürfen Kinder ab dem 17. November in den Kindergarten geschickt werden?

(19.11.2020)

Ja. Grundsätzlich bleiben die elementaren Bildungseinrichtungen unter Einhaltung erhöhter Hygiene- und Präventionsmaßnahmen für all jene Kinder, die eine Betreuung brauchen, in Form eines weitestgehend normalen Betriebs mit erhöhten Schutzmaßnahmen geöffnet. Der Besuch der elementarpädagogischen Einrichtung ist nicht vom beruflichen Hintergrund der Eltern und Erziehungsberechtigten abhängig. Es bestehen keine Einschränkungen.

Wie sehen die erhöhten Hygiene- und Präventionsmaßnahmen in elementarpädagogischen Einrichtungen aus?

(19.11.2020)

Für Eltern und betreuende Personen gilt das verpflichtende Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im Eingangsbereich. Weiterhin wird das Betreuungspersonal pro Gruppe fix zugeteilt und Gruppen werden nicht durchmischt.

Mein Kind kommt nächstes Jahr in die Schule und befindet sich gerade im verpflichtenden Kindergartenjahr. Darf ich es trotzdem zuhause lassen?

(19.11.2020)

Ja. Für jene Kinder, die der Besuchspflicht im letzten verpflichtenden Kindergartenjahr vor Schuleintritt unterliegen, gilt, dass diese bei Fernbleiben von der Einrichtung zwischen 17.11.2020 und 4.12.2020 als entschuldigt gelten.

Hygienemaßnahmen

Wie lauten die wichtigsten Hygienemaßnahmen im Schulbereich für das Schuljahr 2020/21?

(22.10.2020)

Die wichtigsten Hygienemaßnahmen lauten auch im Schuljahr 2021/21:

  • Krank? Zuhause bleiben! Ist aufgrund einer Erkrankung, ein Folgen bzw. Abhalten des Unterrichts nicht möglich, ist der Schule fernzubleiben. Dies gilt in jedem Fall bei allen fieberhaften Erkrankungen.
  • Regelmäßig Hände waschen (nach Betreten der Schule, nach Husten/Schnäuzen, vor dem Essen etc.) mind. 20 Sekunden , die Wassertemperatur spielt dabei keine Rolle). Alternativ ist die Verwendung von Händedesinfektionsmitteln möglich. Dieses muss 30 Sekunden einwirken, um wirksam zu sein.
  • Abstand halten, wo möglich
  • Auf Atem- und Hustenhygiene achten (in Ellenbeuge oder Taschentuch niesen/husten, Singen nach besonderen Hygienebestimmungen)
  • Regelmäßiges Lüften der Schulräume, auch während des Unterrichts
  • Verwendung von MNS außerhalb der Klassenräume

Details zu den Hygienemaßnahmen im Schulbereich (PDF, 346 KB) 

Wie lauten die wichtigsten Hygienemaßnahmen für elementarpädagogische Einrichtungen?

(22.10.2020)

Krank? Zuhause bleiben! Dies gilt in jedem Fall bei allen fieberhaften Erkrankungen.

Für das Betreten/Verlassen gilt:

  • Vermeidung von Aufstauungen beim Eintreffen bzw. Abholen der Kinder
  • Abstand halten zwischen Pädagog/inn/en und Eltern bzw. Erziehungsberechtigten
  • Es kann beim Austausch mit Eltern bzw. Erziehungsberechtigten ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.
  • Alle Kinder: Hände waschen nach Betreten der Einrichtung

Für den pädagogischen Alltag gilt:

  • Krank? Zuhause bleiben!
  • Altersadäquate Aufklärung der Kinder über Hygiene
  • Abstand halten wo möglich
  • Regelmäßiges Hände waschen
  • Vermeidung von Gruppenwechseln
  • Aufenthalt im Freien sooft als möglich
  • Vermeidung von externen Kontakten/Personen
  • Reinigung des Bildungsmaterials

Für die Räumlichkeiten gilt:

  • Hygiene sicherstellen
  • Desinfektion der Räumlichkeiten
  • Regelmäßiges Lüften

Details zu Hygienemaßnahmen in Bildungseinrichtungen (PDF, 346 KB)

Ab wann muss mein Kind definitiv dem Kindergarten fernbleiben?

(22.10.2020)

Naturgemäß kann man gerade bei respiratorischen Infekten aufgrund der klinischen Symptomatik nicht eindeutig auf den auslösenden Erreger rückschließen. Es ist daher nicht zielführend, dass v. a. bei Kindern im Kindergartenalter unspezifische Symptome „banaler“ Atemwegsinfektionen (saisontypische Erkältungszeichen wie z. B. Schnupfen, milder Husten, jeweils ohne Fieber (d. h. Körpertemperatur unter 38°C)) als klinische Alleinstellungsmerkmale einer SARS-CoV-2 Infektion zu interpretieren sind, die ein Fern­bleiben von der Bildungseinrichtung notwendig machen.

Ab wann muss mein Kind definitiv der Schule fernbleiben?

(22.10.2020)

Kinder bis zum Ende der 4. Schulstufe

Aus der derzeitigen Evidenz- und Datenlage lässt sich schließen, dass das Übertragungsrisiko von Kindern auf andere Personen, insbesondere Erwachsene, geringer ist. Die Ursachen für diese Beobachtungen werden derzeit evaluiert, beispielhaft seien das geringere Atem- und Hustenvolumen sowie die geringere Häufigkeit und kürzere Dauer von Husten (forcierte Generierung von infektiösen Tröpfchen) bei COVID-19-Erkrankungen im Kindesalter erwähnt. Nach derzeitiger Evidenzlage nehmen Kinder unter 10 Jahren, selbst wenn sie infiziert sind, keine wesentliche Rolle in der Ausbreitung von SARS-CoV-2 ein. Aufgrund der geringen Rolle als Überträger, dem zumeist asymptomatischen Verlauf und aufgrund der Tatsache, dass eine Infektion mit einem anderen Krankheitserreger um ein Vielfaches wahrschein­licher ist, müssen Kinder bis zum Ende der 4. Schulstufe mit leichten Symptomen (Kon­junktivitis, Otitis oder Atemwegssymptome wie akute Rhinitis, Husten oder Pharyngitis, jeweils ohne Fieber) nicht der Schule fernbleiben.

Kinder ab der 5. Schulstufe / Erwachsene

Kinder ab der 5. Schulstufe haben beim Vorliegen von Symptomen, welche mit einer SARS-CoV-2-Infektion vereinbar sind (jede Form einer akuten respiratorischen Infektion mit oder ohne Fieber mit mindestens einem der folgenden Symptome, für das es keine andere plausible Ursache gibt: Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit, plötzlicher Verlust des Geschmacks-/Geruchssinnes) von der Bildungseinrichtung fernzubleiben und sind entsprechend diagnostisch abzuklären. Das Vorgehen bei Kindern ab der 5. Schulstufe entspricht also dem der Erwachsenen. Es gibt hierzu keine Sonderregelungen.

Muss im Schulgebäude ein Mund-Nasen-Schutz (MNS) getragen werden?

(22.10.2020)

Seit 14.09.2020 gilt für alle Personen – auch für Schülerinnen und Schüler – im Schulgebäude außerhalb der Klassen- und Gruppenräume das verpflichtende Tragen einer den Mund- und Nasenbereich abdeckenden mechanischen Schutzvorrichtung (MNS). Dies gilt im gesamten Innenbereich. Pädagog/inn/en sollten zu ihrem eigenen Schutz auch im Konferenzzimmer einen MNS tragen. Dies vermeidet bei Auftreten eines bestätigten Falles unter Lehrpersonal die zwingende Einstufung als Kontaktperson Kategorie I durch die Gesundheitsbehörde. Lehrpersonen gelten, wenn MNS getragen wird, als Kontaktperson der Kategorie II.  Diese Maßnahme unterstützt die Eindämmung der Ausbreitung von COVID-19 und trägt zur allgemeinen Prävention bei.

Die Schulleitung kann auch für Teile einer Unterrichtsstunde für bestimmte Schülerinnen und Schüler, Gruppen oder Klassen, Unterrichtsräume und Unterrichtssituationen das Tragen einen MNS anordnen bzw. alle Lehrpersonen der Schule zu dieser Anordnung ermächtigen. Der MNS kann hierfür aber nur zeitlich begrenzt angeordnet werden.

Was passiert bei einem Corona-Verdachtsfall in der Schule?

(22.10.2020)

Bei einem Verdachtsfall in der Schule setzt sich die Schulleitung mit den Eltern in Verbindung, um andere Ursachen im kurzen Weg ausschließen zu können und ersucht erforderlichenfalls, das Kind abzuholen. Eine Isolierung des Kindes in der Schule ist unter verschärfter Einhaltung der Hygienemaßnahmen nicht zwingend erforderlich. Besteht weiterhin der Verdacht, wendet sich die Schulleitung im nächsten Schritt an die Schulärztin/den Schularzt um abzuklären, ob es sich um einen begründeten Covid-19-Verdachtsfall handelt.  Bestätigt das die Schulärztin/bzw. der Schularzt, so nimmt die Schulleitung Kontakt mit der Gesundheitsbehörde auf. Ist keine Schulärztin/kein Schularzt am Schulstandort verfügbar, erfolgt die Kontaktaufnahme direkt mit der Gesundheitsbehörde. Die Entscheidungen und die gesetzten Schritte (mit Uhrzeit) und die Information der zuständigen Bildungsdirektion wird durch die Schulleitung dokumentiert.

In meiner Schule gibt es einen aktuellen „Coronafall“. Wer wird z. B. als K1 Person eingestuft?

(22.10.2020)

Wer im Umfeld einer positiven Person als K1 eingestuft wird bzw. welche Person und wie lange diese Person im Umfeld einer positiven Person in Quarantäne muss, entscheidet immer die örtliche Gesundheitsbehörde.

Angesichts des geringen Risikos einer Übertragung durch Kinder unter 10 Jahren kann der Klassen- oder Gruppenverband bzw. die Betreuungspersonen in Bildungseinrichtungen bis zum Ende 4. Schulstufe als Kategorie II-Kontakt eingestuft werden. Werden zwei oder mehr Kinder in einem Abstand von weniger als 10 Tagen in derselben Klasse/Gruppe positiv getestet, oder ist eine Lehr-/Betreuungsperson positiv getestet, entscheidet die zuständige Gesundheitsbehörde über die Absonderung von Teilgruppen oder des gesamten Klassen- oder Gruppenverbandes im Sinne von Kontaktpersonen der Kategorie I. Entwickelt ein Kind im betroffenen Klassen- oder Gruppenverband bzw. eine Betreuungsperson innerhalb von 10 Tagen nach Letztkontakt zum bestätigten COVID-19-Fall entsprechende Symptome, sollte die betroffene Person abgesondert und eine PCR-Testung veranlasst werden.

Bei Kindern ab der 5. Schulstufe erfolgt eine Absonderung der Kontakte nach Vorgaben der zuständigen Gesundheitsbehörde.

Zusätzlich zu den in der Corona-Ampel für Schulen definierten Maßnahmen gilt seit Montag, 14. 09. 2020, für alle Personen im Schulgebäude außerhalb der Klassen- und Gruppenräume das verpflichtende Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Dies gilt im gesamten Innenbereich. Deshalb sollten Pädagog/inn/en zu ihrem eigenen Schutz auch im Konferenzzimmer einen MNS tragen. Dies vermeidet zusätzlich bei Auftreten eines bestätigten Falles unter dem Lehrpersonal, die zwingende Einstufung als Kontaktperson Kategorie I durch die Gesundheitsbehörde. Lehrpersonen gelten, wenn MNS getragen wird, als Kontaktperson der Kategorie II. Diese Maßnahme unterstützt die Eindämmung der Ausbreitung von COVID-19 und trägt zur allgemeinen Prävention bei .

Darf eine Schule einen negativen Coronatest von einer Schülerin/einem Schüler verlangen und wenn ja, unter welchen Voraussetzungen?

(18.09.2020)

Nein. Es besteht keine Rechtsgrundlage dafür, dass für eine Schülerin bzw. einen Schüler ein negativer Test von der Schule verlangt wird.

Kann ich mein Kind zu Hause lassen, wenn ich Angst habe, dass es sich in der Schule ansteckt?

(06.11.2020)

In welchen Fällen Schüler/innen nicht am Präsenzunterricht teilnehmen müssen beziehungsweise Kindergartenkinder (im Rahmen des verpflichtenden Kindergartenjahres) nicht die elementarpädagogische Einrichtung besuchen müssen, ist in den COVID-19-Hygiene-, Präventions- und Verfahrensleitlinien geregelt:

Es werden vier Schüler/innengruppen unterschieden:

Zugehörigkeit zur COVID-19-Risikogruppe
Die COVID-19-Risikogruppe-Verordnung listet die medizinischen Gründe (Indikationen) für die Zugehörigkeit einer Person zur COVID-19-Risikogruppe. Auf Grundlage dieser Indikationen darf eine Ärztin/ein Arzt ein ärztliches COVID-19-Risiko-Attest ausstellen.

Schüler/innen, die mit Angehörigen einer COVID-19-Risikogruppe im Haushalt leben
Schülerinnen und Schüler, die mit jemandem aus den genannten Gruppen in einem Haushalt leben, müssen nicht am Schulstandort präsent sein und werden vom Präsenzunterricht freigestellt.

Unter Befolgung der beschriebenen Schutzmaßnahmen und gegebenenfalls durch individuelle Lösungen am Schulstandort ist der Besuch der Bildungseinrichtung grundsätzlich möglich. Es sind immer vorrangig Lösungen anzustreben, welchen einen fortgesetzten Besuch der Bildungseinrichtung ermöglichen.

Schüler/innen mit Grunderkrankungen
Bei individuellen Erkrankungen oder Vorerkrankungen von Schülerinnen und Schülern braucht es eine Absprache mit der jeweils zuständigen Ärztin/dem jeweils zuständigen Arzt, inwieweit das mögliche gesundheitliche Risiko eine längere Abwesenheit vom Präsenzunterricht und somit eine Isolation zwingend notwendig macht. Wird eine Befreiung vom Präsenzunterricht für medizinisch erforderlich gehalten, ist diese durch ein ärztliches Attest zu belegen und der Schule vorzulegen.

Prinzipiell ist der Besuch der Bildungseinrichtung möglichst zu gewährleisten. Bei Auftreten von positiven Fällen in der Bildungseinrichtung sind in Rücksprache mit der behandelnden Ärztin/dem behandelnden Arzt beziehungsweise schulmedizinischen Dienst unter der Berücksichtigung der Kontaktwahrscheinlichkeit individuelle Lösungen zu suchen.

Schüler/innen mit psychischen Belastungen
Schülerinnen und Schüler, die zwar nicht zur Risikogruppe gehören, aber für die der Schulbesuch insbesondere bei steigenden Infektionszahlen eine besondere psychische Belastung darstellt, können gegen Vorlage eines ärztlichen Attests vom Präsenzunterricht befreit werden.

Was ist bei der Schulraumüberlassung an Externe zu beachten?

(02.09.2020)

Eine Schulraumüberlassung an Externe kann bei allen Ampelfarben stattfinden. Auch bei der Ampelphase „Rot“ kann eine Schulraumüberlassung an Externe erfolgen, sofern sie mit den allgemeinen gesundheitspolitischen Vorgaben kompatibel ist.

Vor dem Hintergrund etwaiger COVID-19-Verdachtsfälle, sollten Mieter/innen von Schulräumen Anwesenheitslisten führen, da es so bei einem Verdachtsfall oder einer positiven Testung einfacher ist, alle betroffenen Personen zu informieren.

Welche Hygienemaßnahmen (Reinigung, Desinfektion etc.) seitens des Mieters eines Schulraumes getroffen werden müssen, wird im Einzelfall mit dem Vermieter/der Vermieterin des Schulraumes abzuklären sein.

Im Falle des Auftretens eines COVID-19-Falles unter den Personen, die einen Schulraum mieten, trifft den Vermieter/die Vermieterin (Schulleitung, Schulerhalte) keine Haftung.

Schulleitungen haben Listen über jene zu erfassen, denen Schulraum zur Nutzung überlassen wurde.

Ab Ampelfarbe Orange darf im Zuge der Schulraumüberlassung kein Kontakt zu Schüler/inne/n stattfinden.

Kann ich mein Kind zuhause lassen, wenn ich einer Risikogruppe angehöre?

(25.08.2020)

Schülerinnen und Schüler, die mit jemandem in einem Haushalt leben, die bzw. der einer Risikogruppe angehört, können gegen Nachweis eines entsprechenden ärztlichen Attests vom Präsenzunterricht freigestellt werden.

Wie komme ich als Lehrerin/Lehrer zu der angekündigten Gratis-Grippe-Impfung?

(18.09.2020)

Der Bund übernimmt für das gesamte Lehrpersonal (Bundes- und Landeslehrer/innen) die Kosten für den Impfstoff.
Die Länder ermöglichen die Organisation des Impfangebotes. Daher bitte an die jeweilige Bildungsdirektion wenden.

Wie komme ich als Schülerin/Schüler zu einer kostenlosen Grippeimpfung?

(18.09.2020)

Unter Federführung des Gesundheitsministeriums ist die Grippeimpfung für Kinder und Jugendliche dieses Jahr gratis.
Die Durchführung der Impfaktion verantworten die einzelnen Landessanitätsdirektionen in den Bundesländern. Hier finden Sie eine Übersicht über deren Beratungs- und Impfstellen:
https://www.gesundheit.gv.at/service/beratungsstellen/impfen

Welche Regelungen sind betreffend Durchführung der Individuelle Berufsorientierung gem. § 13 b SchUG für PTS-Schüler/innen einzuhalten?

(06.10.2020)

Anders als für Schulveranstaltungen gem. § 13 SchUG (z.B. keine berufspraktischen Tage im Rahmen der PTS-Ausbildung ab Ampelphase Orange; bei Grün und Gelb Erstellung einer Risikoanalyse) sind keine speziellen Regelungen für die individuelle Berufsorientierung gem. § 13 b SchUG in der COVID-19-Schulverordnung 2020/21 vorgesehen, da es sich dabei um maximal 5 Tage pro Unterrichtsjahr handelt. Es wird in diesem Zusammenhang davon ausgegangen, dass bei der Erwägung zur Erteilung der Erlaubnis zum individuellen Fernbleiben des Unterrichts durch den Klassenvorstand umsichtig gehandelt wird und dabei auch eine Berücksichtigung der Ampelphase erfolgt, zumal – zeitlich gesehen – ausreichend Spielraum gegeben ist. Darüber hinaus sind die Hygienemaßnahmen sowie ggf. bestehende Betriebsordnungen einzuhalten.

Wie werden Pädagoginnen und Pädagogen an den Pflichtschulen speziell geschützt?

(16.11.2020)

Pädagoginnen und Pädagogen werden prinzipiell durch die allgemein für Schulen vorgegebenen Hygiene- und Präventivmaßnahmen geschützt. Weiters stellt der Bund allen Landes- und Bundeslehrpersonen eine FFP2-Maske bei Bedarf zur Verfügung, damit der Aufenthalt in der Schule und das Unterrichten in Klassen, in denen der MNS nicht zwingend vorgeschrieben ist, gefahrlos erfolgen kann. Bei Bedarf können Lehrkräfte über die Bildungsdirektion FFP2-Masken kostenfrei abrufen. Entsprechende Kontingente werden von den Bildungsdirektionen bestellt.

Lehrer/innenkonferenzen finden ausschließlich online statt (keine Besprechungen in Konferenzzimmern).

Gilt ein Visier/Gesichtsschild als ausreichender Mund-Nasen-Schutz an der Schule?

(06.11.2020)

Ein Mund-Nasen-Schutz (MNS) muss den Mund und die Nase nicht nur abdecken, sondern auch eng anliegen. Der MNS ist entweder mittels Gummi- oder Stoffbänder zu fixieren. Das Material hat eine mechanische Barriere zu bilden, um das Verspritzen von Tröpfchen beim Sprechen, Husten und Niesen zu vermeiden. Die Verwendung von Gesichtsvisieren (sogenannte „Face Shields“ beziehungsweise „Mini Face Shields“) ist nicht mehr zulässig.

Wie können Informationsgespräche zwischen Lehrpersonen und Erziehungsberechtigten (zum Beispiel Sprechtage/KEL-Gespräche/Frühwarngespräche) in allen Fragen der Erziehung und des Unterrichtes von Schüler/innen durchgeführt werden, wenn das Betreten einer Schule durch externe Personen reduziert/unterbunden ist?

(16.11.2020)

Gemäß § 12 COVID-19-Schulverordnung 2020/21 können Aussprachen und Beratungen mit Erziehungsberechtigten über minderjährige Schüler/innen (im Sinne des Schulunterrichtsgesetzes § 62 Abs. 1), mit volljährigen Schülerinnen und Schülern beziehungsweise Studierenden von Schulen im Geltungsbereich des SchUG-BKV auch im Wege elektronischer Kommunikation erfolgen. Bei Bedarf können diese Gespräche auch per Telefon geführt werden. Zu diesem Zwecke dürfen die Schulverwaltung, Schulleitungen und Lehrpersonen private Kontaktdaten von Schülerinnen und Schülern, Studierenden und Erziehungsberechtigten verarbeiten.

Wie werden schwangere Lehrpersonen an den Schulstandorten geschützt?

(17.11.2020)

Zur Sicherstellung eines maximalen Infektionsschutzes für schwangere Lehrpersonen sind selbstverständlich besonders dieser Personengruppe gegenüber die Hygienevorschriften genau einzuhalten und es gilt darüber hinaus, auch im Personalmanagement an der Schule, auf die besondere Situation von Schwangeren Rücksicht zu nehmen. Dabei sind zunächst die Vorschriften des Mutterschutzgesetzes zu beachten und umzusetzen. Demgemäß sind nach § 8 Schwangere zu keinen Überstunden einzuteilen, was bedeutet, dass bei dauernden Mehrdienstleistungen die LFV allenfalls abzuändern ist und keine Vertretungen oder Supplierdienste in Frage kommen. Darüber hinaus wäre zu hinterfragen, ob Tätigkeiten, die mit einem intensiven Kontakt mit einer größeren Zahl von Kolleg/inn/en oder anderen Personen (z. B. Mitarbeit in schulinternen Arbeitsgruppen oder im Qualitätsmanagement, Gangaufsicht etc.) nicht anderen Lehrpersonen übertragen werden können.

Weitere Informationen – auch zum Tragen von MNS/FFP2-Masken für Schwangere – finden Sie auf der Website des Arbeitsinspektorats: https://www.arbeitsinspektion.gv.at/Gesundheit_im_Betrieb/Gesundheit_im_Betrieb_1/Schwangere_Arbeitnehmerinnen.html

Risikogruppen

Wer zählt zur Risikogruppe? Wie lautet die Definition?

(22.10.2020)

Die COVID-19-Risikogruppe-Verordnung listet die medizinischen Gründe (Indikationen) für die Zugehörigkeit einer Person zur COVID-19-Risikogruppe. Auf Grundlage dieser Indikationen darf eine Ärztin/ein Arzt ein ärztliches COVID-19-Risiko-Attest ausstellen.

Schüler/innen, die mit Angehörigen einer COVID-19-Risikogruppe im Haushalt leben
Schülerinnen und Schüler, die mit jemandem aus den genannten Gruppen in einem Haushalt leben, müssen nicht am Schulstandort präsent sein und werden vom Präsenzunterricht freigestellt.

Unter Befolgung der beschriebenen Schutzmaßnahmen und gegebenenfalls durch individuelle Lösungen am Schulstandort ist der Besuch der Bildungseinrichtung grundsätzlich möglich. Es sind immer vorrangig Lösungen anzustreben, welchen einen fortgesetzten Besuch der Bildungseinrichtung ermöglichen.

Schüler/innen mit Grunderkrankungen
Bei individuellen Erkrankungen oder Vorerkrankungen von Schülerinnen und Schülern braucht es eine Absprache mit der jeweils zuständigen Ärztin/dem jeweils zuständigen Arzt, inwieweit das mögliche gesundheitliche Risiko eine längere Abwesenheit vom Präsenzunterricht und somit eine Isolation zwingend notwendig macht. Wird eine Befreiung vom Präsenzunterricht für medizinisch erforderlich gehalten, ist diese durch ein ärztliches Attest zu belegen und der Schule vorzulegen.

Prinzipiell ist der Besuch der Bildungseinrichtung möglichst zu gewährleisten. Bei Auftreten von positiven Fällen in der Bildungseinrichtung sind in Rücksprache mit der behandelnden Ärztin/dem behandelnden Arzt bzw. schulmedizinischen Dienst unter der Berücksichtigung der Kontaktwahrscheinlichkeit individuelle Lösungen zu suchen.

Schüler/innen mit psychischen Belastungen
Schülerinnen und Schüler, die zwar nicht zur Risikogruppe gehören, aber für die der Schulbesuch insbesondere bei steigenden Infektionszahlen eine besondere psychische Belastung darstellt, können gegen Vorlage eines ärztlichen Attests vom Präsenzunterricht befreit werden.

Welches Attest müssen Lehrer/innen dem Dienstgeber vorlegen, um vom Präsenzunterricht befreit werden zu können?

(22.10.2020)

Lehrpersonen, die der COVID-19-Risikogruppe angehören, müssen dem Dienstgeber dazu ein aktuelles ärztliches Attest als Bestätigung vorlegen, um vom Präsenzunterricht befreit zu werden. Die COVID-19-Risikogruppe-Verordnung listet die medizinischen Gründe (Indikationen) für die Zugehörigkeit einer Person zur COVID-19-Risikogruppe. Auf Grundlage dieser Indikationen darf eine Ärztin/ein Arzt ein ärztliches COVID-19-Risiko-Attest ausstellen. Der Zeitraum der Freistellung vom Präsenzunterricht orientiert sich an der jeweils aktuell geltenden Verordnung des Gesundheitsministeriums.

Lehrpersonen, die in einem gemeinsamen Haushalt mit einer Person der COVID-19 Risikogruppe leben, müssen dem Dienstgeber dazu ein aktuelles ärztliches Attest als Bestätigung vorlegen, um vom Präsenzunterricht befreit zu werden. Zusätzlich kann die Bildungsdirektion den Nachweis über den gemeinsamen Haushalt anfordern. Der Zeitraum der Freistellung vom Präsenzunterricht orientiert sich an der jeweils aktuell geltenden Verordnung des Gesundheitsministeriums.

Lehrpersonen, für die die (steigenden) COVID-19-Infektionszahlen eine besondere psychische Belastung darstellen, müssen dem Dienstgeber ein ärztliches Attest für diese vorlegen, um vom Präsenzunterricht befreit zu werden.

Lehrende aus diesen drei Personengruppen sind nur vom Präsenzunterricht befreit. Im Home-Office können sie für andere Tätigkeiten herangezogen werden (z. B. zur Betreuung im Distance-Learning).

Welches Attest müssen Schüler/innen der Schulleitung vorlegen, um vom Präsenzunterricht befreit werden zu können?

(22.10.2020)

Schüler/innen, die der COVID-19-Risikogruppe angehören, müssen der Schulleitung dazu ein aktuelles ärztliches Attest als Bestätigung vorlegen, um vom Präsenzunterricht befreit zu werden. Der Zeitraum der Freistellung vom Präsenzunterricht orientiert sich an der jeweils aktuell geltenden Verordnung des Gesundheitsministeriums.

Schüler/innen, die in einem gemeinsamen Haushalt mit einer Person der COVID-19-Risikogruppe leben, müssen der Schule dazu ein aktuelles ärztliches Attest als Bestätigung vorlegen, um vom Präsenzunterricht befreit zu werden. Zusätzlich kann die Schulleitung den Nachweis über den gemeinsamen Haushalt anfordern. Der Zeitraum der Freistellung vom Präsenzunterricht orientiert sich an der jeweils aktuell geltenden Verordnung des Gesundheitsministeriums.

Schüler/innen, für die die (steigenden) COVID-19-Infektionszahlen eine besondere psychische Belastung darstellen, müssen der Schule ein ärztliches Attest für diese vorlegen, um vom Präsenzunterricht befreit zu werden.

Haben Schülerinnen und Schüler, die einer Risikogruppe angehören, Anspruch auf ein Distance-Learning-Angebot?

(22.10.2020)

Schülerinnen und Schüler, die aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu Risikogruppen ohnehin vor großen Herausforderungen stehen, haben Anspruch auf ein Distance-Learning-Angebot durch ihre Schule. Wie dieses organisatorisch und zeitlich gestaltet ist, entscheidet die jeweilige Schule nach vorhandenen Ressourcen.
(Als Risikogruppenschüler/innen sind definiert: Schüler/innen mit der Zugehörigkeit zur COVID-19-Risikogruppe sowie Schüler/innen, die mit Angehörigen einer COVID-19-Risikogruppe in gemeinsamen Haushalt leben, Schüler/innen mit Grunderkrankungen, sowie Schüler/innen mit psychischen Belastungen.)

Welche Regelungen gelten für Schüler/innen, die einer Risikogruppe angehören?

(25.08.2020)

Schüler/innen, die einer Risikogruppe angehören, sind vom Präsenzunterricht am Schulstandort freigestellt.

Welche Regelungen gelten für Lehrkräfte, die einer Risikogruppe angehören?

(22.10.2020)

Lehrkräfte, die zu einer der folgenden drei Gruppen gehören, sind vom Präsenzunterricht befreit:

Zugehörigkeit zur COVID-19-Risikogruppe
Die COVID-19-Risikogruppe-Verordnung listet die medizinischen Gründe (Indikationen) für die Zugehörigkeit einer Person zur COVID-19-Risikogruppe. Auf Grundlage dieser Indikationen darf eine Ärztin/ein Arzt ein ärztliches COVID-19-Risiko-Attest ausstellen.

Lehrkräfte, die mit Angehörigen einer COVID-19-Risikogruppe im Haushalt leben
Lehrkräfte, die mit jemandem aus den genannten Gruppen in einem Haushalt leben, müssen nicht am Schulstandort präsent sein und werden vom Präsenzunterricht freigestellt.

Lehrkräfte mit psychischer Belastung
Für Lehrende, die zwar nicht zur Risikogruppe gehören, aber für die der Schulbesuch – insbesondere bei steigenden Infektionszahlen – eine unzumutbare psychische Belastung darstellt, gilt, dass sie gegen Vorlage eines ärztlichen Attests vom Präsenzunterricht befreit werden können. 

Lehrende aus diesen drei Personengruppen sind nur vom Präsenzunterricht befreit. Im Home-Office können sie für andere Tätigkeiten herangezogen werden (z. B. zur Betreuung im Distance-Learning).

Welche Regelungen gibt es für schwangere Lehrkräfte bzw. an der Schule tätige Personen?

(08.09.2020)

Schwangere gehören nicht zur Covid-19 Risikogruppe.

Welche Lehrkräfte bzw. an der Schule tätigen Personen sind von den Regelungen des BMBWF umfasst?

(25.08.2020)

Die Regelung des BMBWF zu Risikogruppen gilt für Bundeslehrerinnen und Bundeslehrer. Für Landeslehrerinnen und Landeslehrer legt das jeweilige Bundesland die Risikogruppen fest.

Antigen-Schnelltests zur akuten Verdachtsabklärung an Schulen

Werden an Schulen Antigen-Schnelltests zur Verdachtsfallabklärung eingesetzt?

(05.11.2020)

Seit 3. November 2020 gibt es in 4 Testregionen einen Pilotversuch zur Abklärung von Verdachtsfällen mit Antigen Schnelltests.

In Innsbruck Stadt und Innsbruck Land nehmen alle Pflicht- und Bundesschulen am Pilotversuch teil.

In Wiener Neustadt und Mödling nehmen alle Bundesschulen am Pilotversuch teil.

Ab 11. November 2020 startet Klagenfurt Stadt mit Pflicht- und Bundesschulen, ab 16. November 2020 Salzburg Stadt.

Alle FAQ zu den Antigen-Schnelltests an Schulen.

Gurgeltests zur akuten Verdachtsabklärung an Schulen

Was ist der Unterschied zwischen der „Gurgelstudie“ und den Gurgeltests?

(3.11.2020)

Die Gurgeltests sind ein von der „Gurgelstudie“ unabhängiges Angebot, das gemeinsam vom BMBWF und den Wiener Gesundheitsbehörden im September 2020 initiiert wurde. Sie dienen der Abklärung akuter Verdachtsfälle an Schulen. Durchgeführt werden die Testungen von den Gesundheitsbehörden.

Die Schul-SARS-CoV-2-Studie, besser bekannt als „Gurgelstudie“, ist ein bundesweites Monitoring, das gemeinsam vom BMBWF mit vier österreichischen Universitäten vom Herbst 2020 bis zum Sommer 2021 stattfindet. Die Studie umfasst rund 14.800 Schüler/innen im Alter zwischen 6 und 15 Jahren der Primarstufe und Sekundarstufe sowie circa 1.200 Lehrkräfte, die in regelmäßigen Abständen getestet werden. Bei dieser wissenschaftlichen Studie geht es um eine längerfristige Beobachtung betreffend das Auftreten von COVID-19-Fällen an Schulen.

Wie wird das Testteam angefordert?

(3.11.2020)

Die Schulleitung informiert per E-Mail die Gesundheitsbehörde, wenn ein Verdachtsfall eines Pädagogen/einer Pädagogin an der Schule vorliegt beziehungsweise ein Kind COVID-19 positiv ist und die KP1 Schülerinnen/Schüler/Lehrpersonen an der Schule zu testen sind. Die Gesundheitsbehörde klärt den Fall telefonisch mit der Schulleitung ab. Wenn die Voraussetzungen gegeben sind, wird ein mobiles Testteam an die betroffene Schule geschickt.

Voraussetzungen für die Testung durch das mobile Testteam?

(28.09.2020)

Wichtig für den Einsatz des mobilen Covid-19 Akutteams ist, dass die zu testenden Personen vor Ort an der Schule sind und dass bei Kindern unter 14 Jahren die Einwilligungserklärungen von den Erziehungsberechtigten unterzeichnet sind. Sobald eine Klasse nach Hause geschickt wurde, ist eine Testung durch das mobile Einsatzteam logistisch nicht mehr machbar.

Wer führt die Gurgeltestung durch?

(3.11.2020)

Die Gesundheitsbehörde

Wie läuft die Testung ab?

(28.09.2020)

Die Probenentnahme erfolgt durch einen „Gurgeltest“. Es wird 60 Sekunden mit einer Kochsalzlösung gegurgelt.
Der Gurgeltest erfolgt im Freien bzw. in einem ausreichend großen und belüfteten Raum.

Was geschieht mit der Verdachtsperson bzw. den zu testenden Personen, bis das Testergebnis vorliegt?

(28.09.2020)

Die Wiener Gesundheitsbehörde hat diesbezüglich allen Schulleitungen standardisierte Handelsanleitungen übermittelt, nach denen weiter vorzugehen ist. 

Wie lange dauert es, bis das Testergebnis vorliegt?

(28.09.2020)

Das Testergebnis liegt spätestens am nächsten Tag am Abend vor und wird sowohl an die Wiener Gesundheitsbehörde als auch an die Schulleitung übermittelt.

Wer informiert über das Testergebnis?

(28.09.2020)

Negativ getestete Personen werden von der Schulleitung, positiv getestete Personen von der Gesundheitsbehörde informiert.

Wer entscheidet über die weiteren Maßnahmen, sobald das Testergebnis vorliegt?

(28.09.2020)

Darüber entscheidet ausschließlich die Gesundheitsbehörde. Wenn behördliche Anordnungen zu treffen sind, setzt sich die Gesundheitsbehörde mit den betroffenen Personen bzw. mit der Schulleitung in Verbindung.

Welche Personen können über dieses Testverfahren getestet werden?

(28.09.2020)

Über die Gurgeltests an Schulen können K1-Personen (Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen, schulisches Personal), die sich an diesem Tag noch an der Schule befinden sowie Verdachtsfälle bei Lehrpersonen, die akut an der Schule Symptome entwickeln, getestet werden.  

Gurgelstudie

Warum wird die Gurgelstudie an Schulen durchgeführt und was ist ihr Ziel?

(25.08.2020)

Der Wissenschaft bietet sie eine wichtige Datengrundlage zur Erforschung der Infektionslage insbesondere in der Altersgruppe der 6-14-Jährigen. Je besser wir über das Infektionsgeschehen Bescheid wissen, desto zielgerichteter können Maßnahmen im Schulbereich gesetzt werden.

Von wem wird die Studie durchgeführt?

(25.08.2020)

Die Gurgelstudie wird im Auftrag des BMBWF auf Basis der im Rahmen der Vienna Covid-19 Diagnostic Initiative (VCDI) entwickelten Methode von den Universitäten Wien und Linz sowie den Medizinischen Universitäten Graz und Innsbruck durchgeführt.

Wie lange dauert die Studie und wie läuft sie ab?

(25.08.2020)

Die Gurgelstudie ist für den Zeitraum des gesamten Schuljahres 2020/21 geplant. Im Abstand von drei bis fünf Wochen wird eine gleichbleibende Stichprobe an Schüler/innen und Lehrer/innen der ausgewählten Schulstandorte via Gurgeln „getestet“.

Welche Schülerinnen und Schüler nehmen an der Gurgelstudie teil?

(25.08.2020)

Es werden rund 14.000 Schülerinnen und Schüler im Alter von 6 bis 14 Jahren an der Studie teilnehmen. Diese werden voraussichtlich im Lauf des Schuljahres rund zehn Mal getestet.

Welche Schulen nehmen an der Gurgelstudie teil?

(25.08.2020)

Die Gurgelstudie ist eine Stichprobenstudie. An Hand unterschiedlicher Parameter wurden österreichweit rund 250 Schulen – Volksschulen, Mittelschulen und AHS-Unterstufen ausgewählt, die ein repräsentatives Abbild der österreichischen Schullandschaft ergeben.

Wie funktioniert das Gurgeln?

(25.08.2020)

Das Gurgeln funktioniert unter Anleitung einer Ärztin/eines Arztes. Da beim Gurgeln vermehrt Aerosole in der Luft entstehen, trägt das medizinische Personal eine Schutzausrüstung und die Testungen werden idealerweise im Freien durchgeführt. Ist dies auf Grund der Witterung bzw. den Gegebenheiten am Schulstandort nicht möglich, wird alternativ bei geöffnetem Fenster in großen und gut belüftbaren Räumen gegurgelt.

Mit welcher Flüssigkeit wird gegurgelt?

(25.09.2020)

Es handelt sich bei der Gurgelflüssigkeit um eine Zucker-/Salzlösung, einen so genannten Hanks-Balanced-Salt-Solution-Puffer (HBSS-Puffer). Für Allergiker/innen besteht kein Risiko, Verunreinigungen mit Allergenen können ausgeschlossen werden.
Für Diabetiker/innen oder Eltern beziehungsweise Erziehungsberechtige von Diabetiker/inne/n: In den 5ml Gurgellösung befinden sich 5mg Glukose

Wie lange muss gegurgelt werden?

(25.08.2020)

Gegurgelt wird für die Dauer von rund einer Minute. Damit man das genau und motiviert einhält, gibt es z. B. den 1-minütigen „Gurgel-Song“ zur Unterstützung: www.bmbwf.gv.at/gurgelstudie

Was passiert, wenn ein Kind die Flüssigkeit verschluckt?

(25.08.2020)

Es passiert gar nichts.

Was passiert, wenn man die Teilnahme an der Gurgelstudie ablehnt?

(25.08.2020)

Der Gurgeltest ist zunächst als Monitoring-Verfahren für Schulen geplant und daher auf freiwilliger Basis.

Veranstaltungen

Darf der Maturaball stattfinden?

(16.10.2020)

Maturabälle und ähnliche Veranstaltungen sind keine Schulveranstaltungen im Sinne der Schulveranstaltungsverordnung. Sie unterliegen daher nicht den Regelungen der COVID-19-Schulverordnung 2020/21, sondern richten sich nach den auf Veranstaltungen und Gastronomie anzuwendenden Vorgaben. Von der Planung und Durchführung von Matura­bällen wird im Herbst/Winter 2020/21 abgeraten.

An unserer Schule ist eine Schulveranstaltung/Schulreise im Schuljahr 2020/21 geplant. Gibt es bei etwaiger Stornierung Unterstützung durch den Schulveranstaltungsausfall-Härtefonds?

(16.10.2020)

Der COVID-19-Schulveranstaltungsausfall-Härtefonds wird auf mehrtägige Schulveranstaltungen, deren Durchführung im Unterrichtsjahr 2020/21 geplant war oder ist, ausgeweitet.

Damit können 80 Prozent der Kosten für bis inklusive 11. März 2020 gebuchte bzw. 70 Prozent für nach dem 11. März 2020 bis Ende des Unterrichtsjahres 2019/20 gebuchte mehrtägige Schulveranstaltungen ersetzt werden, sofern aus einer Untersagung der Schulveranstaltung vertragliche Verpflichtungen erwachsen sind. Die Untersagung einer Schulveranstaltung erfolgt ab der Ampelfarbe „Orange“ (§ 24 COVID-19 -Schulverordnung 2020/21) oder aufgrund einer negativen Risikoanalyse der Schule (z. B. Schulleitung in Absprache mit den involvierten Lehrpersonen, Schülerinnen und Schülern sowie Erziehungsberechtigten).

Die Abwicklung des Fonds erfolgt über die OeAD GmbH: https://oead.at/de/schule/schulstornofonds

Für Schulveranstaltungen im Rahmen der Wien Aktion und für Schulveranstaltungen, die in Bundesschullandheimen stattfinden, gilt jedenfalls bis Ende des Kalenderjahres ein kostenloses Storno (exklusive An-/und Abreisekosten, die gegebenenfalls beim COVID-19-Schulveranstaltungsausfall-Härtefond eingereicht werden können).

Digitale Schule/Unterstützung im Distance-Learning

Mein Kind hat kein mobiles Endgerät. Wie komme ich an einen Laptop?

(16.11.2020)

Das BMBWF hat im Frühjahr dieses Jahres Kontingente digitaler Endgeräte für Bundesschulen angekauft. D.h.  Eltern/Erziehungsberechtigtesollten sich mit Ihrer Anfrage bittedirekt an die Schule  wenden, ob diese ein Leihgerät zur Verfügung stellen kann. Kann sie dies nicht,  gibt es prinzipiell die Möglichkeit, dass die  Schule den Bedarf der zuständigen Bildungsdirektion meldet.

Weiters bündelt die Initiative #weiterlernen österreichweit zahlreiche Angebote für Schüler/innen, darunter auch Geräte-Spenden, die – professionell aufbereitet – sozial benachteiligten Schüler/inne/n kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Diese Initiative ist individuell für Schülerinnen und Schüler ausgerichtet. Daher gilt die Bitte, dass Schüler/innen oder ihre Eltern hier selbst den Bedarf auf der Website weiterlernen.at angeben.

 

Was mache ich, wenn der Lehrgang im Distance-Learning startet und ich eine Wiederholungsprüfung ablegen muss. Kann ich sie trotzdem ablegen und wie funktioniert das?

(18.09.2020)

Wiederholungs- und Nachtragsprüfungen können abhängig von der Ampelphase vorübergehend zeitlich variabler stattfinden. Bei den Ampelphasen „Orange“ und „Rot“ können diese auch erst bis spätestens zwei Wochen nach Beginn des folgenden, für die Schüler/innen vorgesehenen Lehrganges abgelegt werden, d.h. es kann eine Verbesserung des Infektionsgeschehens abgewartet werden. Unabhängig von der Ampelphase können Wiederholungs- und Nachtragsprüfungen aber auch digital abgenommen werden.

Findet die Prüfung nach Beginn des nächsten Lehrgangs statt, darf der Unterricht der nächsthöheren Schulstufe bis zur Prüfung besucht werden.

Wiederholungs- bzw. Nachtragsprüfungen aus dem letzten Schuljahr können entfallen, wenn die jeweilige Lehrkraft anhand von Mitarbeit und Leistungsfeststellung erkennt, dass das Bildungsziel für die höhere Schulstufe erreicht wurde. Diese Feststellung ist den Schüler/innen unverzüglich mitzuteilen.

Für meine Berufsschule/meine Klasse wurde ortsungebundener Unterricht angeordnet. Kann mich mein Ausbildungsbetrieb dazu verpflichten, während dieser Zeit im Betrieb zu arbeiten?

(18.09.2020)

Nein. Ortsungebundener Unterricht bedeutet, dass der Unterricht nicht am Schulstandort, sondern in Form eines eigenverantwortlichen Lern- und Arbeitsprozesses der Lehrlinge von zu Hause aus stattfindet, der durch die Lehrkräfte unter Nutzung unterschiedlicher Medien begleitet wird. Das heißt, die Lehrlinge bearbeiten Arbeitsaufträge und festigen und vertiefen bereits erworbene Lernergebnisse und erarbeiten neue Inhalte, wobei sie grundsätzlich der Schule fernbleiben sollen.  Entsprechend den Bestimmungen des Kinder- und Jugendlichen-Beschäftigungsgesetzes dürfen Lehrlinge während der Berufsschulzeit nicht im Betrieb eingesetzt werden.

Was ist der 8-Punkte-Plan des BMBWF?

(28.9.2020)

Durch die Corona-Krise hat die Digitalisierung in der Bildung einen Schub erhalten. Der am 17.06.2020 vorgestellte 8-Punkte-Plan für den digitalen Unterricht stellt den nächsten Entwicklungsschritt für eine flächendeckende Umsetzung des digital unterstützten Lehrens und Lernens und für eine breitflächige Implementierung innovativer Lehr- und Lernformate dar. Ausgehend von vorliegenden wissenschaftlichen Befunden, insbesondere zum Lernen in der Corona-Phase, und zahlreichen praktischen Erfahrungen, wurden vorbereitend auf das kommende Schuljahr 2020/21 acht prioritäre Handlungsfelder abgeleitet und ein umfassendes Digital-Paket für die Bildung geschnürt.
Mit der Realisierung des 8-Punkte-Plans wird Digitalisierung nachhaltig im Bildungswesen verankert und ein maßgeblicher Fortschritt für ein zukunftsorientiertes Bildungssystem erzielt. Ein gutes Zusammenwirken von Schulen, Pädagogischen Hochschulen, Bildungsdirektionen und Ministerium bei der Umsetzung der acht prioritären Maßnahmen unterstützt die Zielerreichung maßgeblich. Details finden Sie hier: www.bmbwf.gv.at/digitaleschule

Was ist das „Portal Digitale Schule“?

(28.09.2020)

Zur technischen Unterstützung des digitalisierten Lernprozesses von Schülerinnen und Schülern und zur Begleitung durch Pädagoginnen und Pädagogen hat das BMBWF eine einheitliche Plattform, das Portal Digitale Schule, mit Single-Sign-On-Funktionalität für alle wesentlichen Anwendungen für Pädagogik und Verwaltung aufgebaut. Details finden Sie hier: https://www.bmbwf.gv.at/Themen/schule/zrp/dibi/pods.html

Matura, abschließende Prüfungen an berufsbildenden mittleren Schulen und Kollegs

Wie sieht die Matura im Winter 2020 aus?

(03.11.2020)

Die Matura wird im Winter2020 unter denselben geänderten Bedingungen wie im Haupttermin 2019/20 stattfinden. Diese COVID-19-Regelungen gelten für alle Kandidat/inn/en, die erstmals zu abschließenden Prüfungen im 2. Nebentermin zum Haupttermin 2020 antreten (bspw. jene Kandidat/inn/en, die im Haupttermin oder im ersten Nebentermin gerechtfertigt verhindert waren) sowie für alle Kandidat/inn/en, die die abschließenden Prüfungen im 2. Nebentermin zum Haupttermin 2020 fortsetzen und bereits Prüfungsgebiete nach der COVID-Prüfungsordnung abgelegt haben.

Wie wird sich die Matura für Externist/inn/en im Winter 2020 gestalten?

(03.11.2020)

Die Präsentation und Diskussion der abschließenden Arbeit entfällt im Wintertermin 2020 für Externist/inn/en.

Es können wieder 4 Klausurprüfungen im Winter 2020 von den Kandidat/inn/en gewählt und absolviert werden.

Die mündlichen Prüfungen können auf Wunsch nach Anmeldung wie bisher absolviert werden.

Da das Externist/inn/enwesen keinen Schulbesuch vorsieht, ist keine Einrechnung einer Jahresnote möglich.

Welche Note(n) werden in der NOST in das Reife- bzw.  Reife- und Diplomprüfungszeugnis bzw. in das Abschlussprüfungszeugnis einer BMS übertragen?

(03.11.2020)

In der NOST werden die Noten der letzten beiden Semesterzeugnisse herangezogen, um die Note eines Prüfungsgebietes im Reife- bzw. Reife- und Diplomprüfungszeugnis bzw. im Abschlussprüfungszeugnis zu ermitteln, wobei dem Wintersemester größeres Gewicht zukommt.

Wann muss die VWA im 2. Nebentermin (Wintertermin) abgegeben werden?

(03.11.2020)

Die VWA muss an AHS für den 2. Nebentermin gemäß Prüfungsordnung AHS § 10 in den ersten fünf Unterrichtstagen im Dezember abgegeben werden. Eine Nachfrist für die Abgabe wie im Frühjahr 2020 ist nicht vorgesehen.

Welche Teilprüfungen der (teil-)standardisierten Reife- bzw. Reife- und Diplomprüfung muss ich nun ablegen?

(03.11.2020)

Es müssen im Wintertermin2020 drei schriftliche Klausurprüfungen absolviert werden. Mündliche Prüfungen können auf Wunsch der Kandidatin/des Kandidaten abgelegt werden, allerdings nur in jenen Prüfungsgebieten, zu denen sie sich bereits angemeldet haben. Präsentationen und Diskussionen von abschließenden Arbeiten werden nur bei drohender negativer Beurteilung durchgeführt.

Welche schriftlichen Klausurprüfungen muss ich jedenfalls ablegen?

(03.11.2020)

Das hängt davon ab, welche Schule besucht wird. Generell gilt: Es müssen drei Klausurprüfungen abgelegt werden. Für die ggf. 4. Klausurprüfung wird die letzte Jahresnote des korrespondierenden Unterrichtsgegenstandes für die Beurteilung dieser Klausurprüfung herangezogen.

An AHS muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Unterrichtssprache (Deutsch inkl. Volksgruppensprachen)
  • Mathematik
  • Lebende Fremdsprache ODER Latein/Griechisch

An höheren technischen Lehranstalten (HTL) muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Angewandte Mathematik
  • Fachtheorie
  • 3. Prüfungsgebiet nach Wahl der Kandidatin/des Kandidaten

An Handelsakademien (HAK) muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Unterrichtssprache
  • Betriebswirtschaftliche Fachklausur
  • 3. Prüfungsgebiet nach Wahl der Kandidatin/des Kandidaten

An höheren land- und forstwirtschaftlichen Schulen (HLFS) muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Unterrichtssprache
  • Betriebswirtschaftliche Fachklausur
  • 3. Prüfungsgebiet nach Wahl der Kandidatin/des Kandidaten

An höheren Lehranstalten für wirtschaftliche Berufe, Tourismus, Mode, künstlerische Gestaltung, Sozialberufe muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Unterrichtssprache
  • 2. Prüfungsgebiet nach   Wahl der Kandidatin/des Kandidaten
  • 3. Prüfungsgebiet nach   Wahl der Kandidatin/des Kandidaten

An Bildungsanstalten für Elementar- oder Sozialpädagogik (BAfEP/BASOP) muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Unterrichtssprache
  • Fachtheorie
  • 3. Prüfungsgebiet nach Wahl der Kandidatin/des Kandidaten

Wie wird das Maturazeugnis aussehen?

(03.11.2020)

Das Maturazeugnis wird wie bisher aussehen. Es werden die Beurteilungen der sieben zu absolvierenden Teilprüfungen der standardisierten Reife- beziehungsweise Reife- und Diplomprüfung aufscheinen. Die Beurteilung der mündlichen Prüfungen wird, sofern kein Antritt erfolgt, aufgrund der im Jahreszeugnis (im letzten Schuljahr, in dem das Fach unterrichtet wurde) vermerkten Note erfolgen.

Welche Beurteilung wird bei der 4. abgewählten Klausur eingetragen?

(03.11.2020)

Bei der 4. abgewählten Klausur wird auf die Beurteilung des korrespondierenden Unterrichtsgegenstandes zurückgegriffen. Diese wird in das Reife- beziehungsweise Reife- und Diplomprüfungszeugnis übernommen. Es wird auf die Beurteilung des Gegenstandes zurückgegriffen, der zuletzt besucht wurde, das heißt: auf die Beurteilung der letzten Schulstufe oder auf die Beurteilung einer vorangegangenen Schulstufe, falls dieser Gegenstand nicht in der letzten Schulstufe unterrichtet wurde. Bei Schulen mit Semestergliederung wird die Beurteilung, die aufgrund der letzten beiden Semesterzeugnisse ermittelt wurde, in das Reife- beziehungsweise Reife- und Diplomprüfungszeugnis übertragen.

Wie gestaltet sich die Reifeprüfung an Abendgymnasien, die noch nach SchUG-BKV alt maturieren?

(03.11.2020)

Die Reifeprüfung an Abendgymnasien, die noch nach SchUG-BKV alt maturieren, gestaltet sich wie folgt:

  • Vorprüfungen können stattfinden.
  • Präsentationen und Diskussionen von Fachbereichsarbeiten können auf Wunsch stattfinden.
  • Die Klausurarbeiten werden auf max. drei Klausurarbeiten beschränkt. Es müssen jedenfalls in den Prüfungsgebieten Deutsch, Mathematik und Lebende Fremdsprache Klausurarbeiten abgelegt werden.
  • Die vierte Klausurarbeit entfällt, hier wird die Beurteilung aus den Modulen in das Reifeprüfungszeugnis übernommen.
  • Die mündlichen Prüfungen finden auf Wunsch statt. Falls diese nicht stattfinden, wird die Beurteilung aus den Modulen für die Übernahme in das Reifeprüfungszeugnis hinzugezogen.
  • Zusatzprüfungen bei negativer Beurteilung der Klausurarbeit finden statt.
  • Zulassungsprüfungen und Kolloquien finden statt.

Wie ist die Zeugnisnote der schriftlichen Prüfungsgebiete zu berechnen?

(03.11.2020)

Die Zeugnisnote setzt sich jeweils zur Hälfte aus der Beurteilung der Klausurprüfung und den Leistungen der letzten Schulstufe zusammen, wobei der Beurteilung der Klausurprüfung bei Uneindeutigkeit ein höheres Gewicht zukommt.

Absolviert die Kandidatin/der Kandidat im Rahmen der Klausurprüfung eine Kompensationsprüfung, so legt die Prüfungskommission auf Antrag der Prüfer/innen die Note der Klausurprüfung aufgrund der Teilbeurteilungen Klausurarbeit und mündliche Kompensationsprüfung fest (SchUG § 38 Abs. 5).

Die Einrechnung der Jahresnote erfolgt nach der Festlegung der Klausurprüfungsnote, d.h.: nach der Kompensationsprüfung:

Beispiel 1: Jahresnote = 1, Note abschließende Prüfung = 4. Daher endgültige Note = 3
Beispiel 2: Jahresnote = 4, Note abschließende Prüfung = 1. Daher endgültige Note = 2
Beispiel 3: Jahresnote = 3, Note abschließende Prüfung = 5. Daher endgültige Note = 4

Wie ist mit Zusatzprüfungen an Abendgymnasien, die gemäß SchUG-BKV alt, die Matura ablegen, umzugehen?

(03.11.2020)

Bei negativer Beurteilung der Klausurarbeit müssen die Zusatzprüfungen abgehalten werden, auch wenn die Note(n) in die Klausurarbeit eingerechnet werden kann bzw. können, da diese gemäß SchUG-BKV alt verpflichtend vorgesehen sind.

Welche Teilprüfungen der Abschlussprüfung müssen an berufsbildenden mittleren Schulen (BMS) abgelegt werden?

(03.11.2020)

Es müssen im Wintertermin 2020 eine bis drei schriftliche Klausurprüfungen gemäß Prüfungsordnung BMHS absolviert werden. Kompensationsprüfungen finden statt. Praktische und grafische Klausurarbeiten entfallen. Mündliche Prüfungen können auf Wunsch der Kandidatin/des Kandidaten abgelegt werden. Präsentationen und Diskussionen von Abschlussarbeiten werden nur bei drohender negativer Beurteilung durchgeführt.

Welche schriftlichen Klausurprüfungen muss ich an einer BMS jedenfalls ablegen? 

(03.11.2020)

Das hängt davon ab, welcher Schultyp besucht wird. 

Generell gilt: Es müssen ein bis drei Klausurprüfungen (inklusive allfälliger Kompensationsprüfungen) abgelegt werden.

An gewerblichen, technischen und kunstgewerblichen Fachschulen muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

Deutsch

An Meister-, Werkmeister- und Bauhandwerkerschulen sowie Werkmeisterschulen für Berufstätige muss keine Klausurprüfung abgelegt werden, da hier keine schriftlichen Klausurprüfungen vorgesehen sind.

An der Fachschule für Mode muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Rechnungswesen
  • Deutsch

An der Tourismusfachschule muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Rechnungswesen
  • Deutsch
  • Englisch oder 2. Lebende Fremdsprache

An der Hotelfachschule muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Rechnungswesen
  • Deutsch

An der dreijährigen Fachschule für wirtschaftliche Berufe muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Rechnungswesen und wirtschaftliches Rechnen
  • Deutsch

An der Fachschule für Sozialberufe muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Betriebswirtschaft und Rechnungswesen
  • Deutsch

An der Handelsschule muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Deutsch
  • Übungsfirma

Wie wird das Abschlussprüfungszeugnis an einer BMS aussehen?

(03.11.2020)

Das Abschlussprüfungszeugnis wird wie bisher aussehen. Es werden die Beurteilungen aller in der jeweiligen Prüfungsordnung vorgesehenen Teilprüfungen der Abschlussprüfung aufscheinen. Die Beurteilung der praktischen und grafischen Klausurarbeiten wird aufgrund der im Jahreszeugnis vermerkten Note erfolgen. Die Beurteilung der mündlichen Prüfungen wird, sofern kein Antritt erfolgt, ebenfalls aufgrund der im Jahreszeugnis vermerkten Note erfolgen.

Welche Teilprüfungen der Diplomprüfung muss ich an einem Kolleg nun ablegen?

(03.11.2020)

Es müssen im Herbsttermin 2020 eine oder zwei schriftliche Klausurprüfungen absolviert werden.  Kompensationsprüfungen finden statt. Praktische und grafische Klausurarbeiten entfallen. Mündliche Prüfungen können auf Wunsch der Kandidatin/des Kandidaten abgelegt werden. Präsentationen und Diskussionen von Diplomarbeiten werden nur bei drohender negativer Beurteilung durchgeführt.

Welche schriftlichen Klausurprüfungen muss ich an einem Kolleg jedenfalls ablegen?

(03.11.2020)

Das hängt davon ab, welches Kolleg besucht wird.

Generell gilt: Es müssen ein oder zwei Klausurprüfungen (inklusive allfälliger Kompensationsprüfungen) abgelegt werden.

An technischen und gewerblichen (einschließlich kunstgewerblichen) Kollegs muss in folgendem Prüfungsgebiet eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Fachtheorie

Am Kolleg für Mode muss in folgendem Prüfungsgebiet eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Angewandte Betriebswirtschaft und Rechnungswesen

Am Kolleg für Tourismus muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Lebende Fremdsprache
  • Angewandte Betriebswirtschaft und Rechnungswesen

Am Kolleg für Kunst und Gestaltung muss in folgendem Prüfungsgebiet eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Angewandte Betriebswirtschaft und Rechnungswesen

Am Kolleg für wirtschaftliche Berufe muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Lebende Fremdsprache
  • Angewandte Betriebswirtschaft und Rechnungswesen

Am Kolleg für wirtschaftliche Berufe - Fachrichtung Kommunikations- und Mediendesign muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Lebende Fremdsprache
  • Rechnungswesen und Controlling

Am Kolleg an Handelsakademien muss in folgendem Prüfungsgebiet eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Betriebswirtschaftliche Fachklausur

Am Kolleg für Elementarpädagogik sowie
am Kolleg für Elementarpädagogik einschließlich der Zusatzqualifikation für Hortpädagogik sowie
am Kolleg für Sozialpädagogik muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Pädagogik oder Didaktik

Welche Teilprüfungen der abschließenden Prüfung muss ich an einem Kolleg ablegen?

(03.11.2020)

An den technischen gewerblichen und kunstgewerblichen Schulformen müssen im Herbsttermin 2020 neben den derzeit zu bearbeitenden und am letzten Tag der Projektwoche abzugebenden Diplom- beziehungsweise Abschlussarbeiten - wenn diese statt der Projektwoche gewählt wurde - eine oder zwei schriftliche Klausurprüfungen absolviert werden.

An den Bildungsanstalten (Lehrgang) muss eine Klausurprüfung (ggf. auch in Form einer Diplomarbeit möglich) absolviert werden.

Klausurprüfungen mit rein praktischen und grafischen Inhalten (Prüfungsgebiet „Projekt“) entfallen.

Sofern ein Modul im letzten Halbjahr nicht erfolgreich abgeschlossen wurde, ist eine Modulprüfung abzulegen.

Bei negativen Klausurprüfungen sowie einem negativen Modul aus dem letzten Semester müssen zusätzlich mündliche Prüfungen im betreffenden Prüfungsgebiet abgelegt werden. Auf Wunsch der Kandidatin/des Kandidaten können weitere mündliche Prüfungen abgelegt werden.

Erwachsenenbildung und Berufsreifeprüfung

Ändern sich die Rahmenbedingungen für die BRP im Winter? Entfallen die mündlichen Prüfungen auch in der Berufsreifeprüfung?

(03.11.2020)

Nein, die Rahmenbedingungen der Berufsreifeprüfung ändern sich nicht. Die Teilprüfungen sind in der im BRP-Gesetz geregelten Form abzulegen. Im Prüfungsgebiet Deutsch und im Fachbereich sind schriftliche und mündliche Teilprüfungen abzulegen. Englisch ist, nach Wahl der Prüfungskandidatin/des Prüfungskandidaten, schriftlich oder mündlich abzulegen. Mathematik ist schriftlich abzulegen, wobei eine mündliche Kompensationsprüfung möglich ist.

Können im Wintertermin 2020 mündliche Prüfungen der Berufsreifeprüfung an der Schule abgelegt werden?

(03.11.2020)

Ja, eine Anmeldung ist erforderlich.

Wo finde ich weitere zentrale Informationen zu Erwachsenenbildung/COVID-19?

(03.11.2020)

Weitere Informationen zur Erwachsenenbildung finden Sie auf der Website von erwachsenenbildung.at.