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Coronavirus (COVID-19): Fragen und Antworten zu Corona

Hygienemaßnahmen an Schulen

(30.05.2020)

Gründliches Händewaschen mit Flüssigseife und Wasser soll regelmäßig erfolgen – besonders auch dann, wenn Räume oder Tätigkeiten gewechselt werden (vor und nach dem Essen, vor und nach dem Praxisunterricht et cetera). Da Händewaschen essentiell ist, sollten Schüler/innen gegebenenfalls öfters daran erinnert werden.

Bei der Händedesinfektion ist insbesondere darauf zu achten, dass diese richtig erfolgt. Da die Wirksamkeit der Händedesinfektion von der korrekten Anwendung und der verwendeten Menge abhängt, sollten die Schulärzt/innen die Schüler/innen und Lehrer/innen vor Beginn des Unterrichts ausführlich darüber informieren.

Risikogruppen

(30.05.2020)

Die Grundlage für die Definition von Risikogruppen stellen medizinische Hauptindikationen dar (siehe auch Sozialministerium: FAQ: Risikogruppen)

Matura, abschließende Prüfungen an berufsbildenden mittleren Schulen und Kollegs

(10.04.2020)

Das Maturazeugnis wird wie bisher aussehen. Es werden die Beurteilungen der sieben zu absolvierenden Teilprüfungen der standardisierten Reife- beziehungsweise Reife- und Diplomprüfung aufscheinen. Die Beurteilung der mündlichen Prüfungen wird, sofern kein Antritt erfolgt, aufgrund der im Jahreszeugnis vermerkten Note erfolgen.

(23.04.2020)

Die Präsentation und Diskussion der abschließenden Arbeit entfällt im Haupttermin 2019/20 für Externist/inn/en.

Die schriftlichen Klausuren können wie bisher stattfinden, wobei maximal drei Klausurarbeiten im Haupttermin 2019/20 geschrieben werden können. Die gegebenenfalls vierte Klausur kann im Herbst 2020 geschrieben werden.

Die mündlichen Prüfungen können auf Wunsch nach Anmeldung wie bisher absolviert werden.

Da das Externist/inn/enwesen keinen Schulbesuch vorsieht, ist keine Einrechnung einer Jahresnote möglich.

(23.04.2020)

Bei der 4. abgewählten Klausur wird auf die Beurteilung des korrespondierenden Unterrichtsgegenstandes zurückgegriffen. Diese wird in das Jahreszeugnis übernommen. Es wird auf die Beurteilung des Gegenstandes zurückgegriffen, der zuletzt besucht wurde, das heißt: auf die Beurteilung der letzten Schulstufe oder auf die Beurteilung einer vorangegangenen Schulstufe, falls dieser Gegenstand nicht in der letzten Schulstufe unterrichtet wurde. Bei Schulen mit Semestergliederung wird die Beurteilung, die aufgrund der letzten beiden Semesterzeugnisse übermittelt wurde, in das Reife- beziehungsweise Reife- und Diplomprüfungszeugnis übertragen.

(04.05.2020)

Die Reifeprüfung an Abendgymnasien, die noch nach SchUG-BKV alt maturieren, gestaltet sich wie folgt:

  • Vorprüfungen können, sofern unter Einhaltung der Hygienebestimmungen möglich, noch im Schuljahr 2019/20 stattfinden oder werden in den Herbst verschoben.
  • Präsentationen und Diskussionen von Fachbereichsarbeiten können auf Wunsch stattfinden.
  • Die Klausurarbeiten werden auf max. drei Klausurarbeiten beschränkt. Es müssen jedenfalls in den Prüfungsgebieten Deutsch, Mathematik und Lebende Fremdsprache Klausurarbeiten abgelegt werden.
  • Die vierte Klausurarbeit entfällt, hier wird die Beurteilung aus den Modulen in das Reifeprüfungszeugnis übernommen.
  • Die mündlichen Prüfungen finden auf Wunsch statt. Falls diese nicht stattfinden, wird die Beurteilung aus den Modulen für die Übernahme in das Reifeprüfungszeugnis hinzugezogen.
  • Zusatzprüfungen bei negativer Beurteilung der Klausurarbeit finden statt.
  • Zulassungsprüfungen und Kolloquien können während des Ergänzungsunterrichts stattfinden.

(04.05.2020)

Für Abendgymnasien, die gemäß SchUG-BKV alt maturieren, müssen neue Termine für die Klausurprüfungen verordnet werden. Die weiteren Termine für Abschluss- und Beurteilungskonferenzen müssen ebenfalls entsprechend neu gesetzt werden.

Das Ende des Unterrichtsjahres wurde von der Bildungsdirektion bzw. Schulleitung festgelegt. Ergänzungsunterricht findet für höchsten drei Wochen im Zeitraum zwischen dem Ende des Unterrichtsjahres und dem Beginn der Klausurprüfung statt. Der Ergänzungsunterricht kann auch in Form von Fernunterricht durchgeführt werden.

(04.05.2020)

Die Zeugnisnote setzt sich jeweils zur Hälfte aus der Beurteilung der Klausurprüfung und den Leistungen der letzten Schulstufe zusammen, wobei der Beurteilung der Klausurprüfung bei Uneindeutigkeit ein höheres Gewicht zukommt (§ 10 Abs. 4).

Absolviert die Kandidatin/der Kandidat im Rahmen der Klausurprüfung eine Kompensationsprüfung, so legt die Prüfungskommission auf Antrag der Prüfer/innen die Note der Klausurprüfung aufgrund der Teilbeurteilungen Klausurarbeit und mündliche Kompensationsprüfung fest (SchUG § 38 Abs. 5).

Die Einrechnung der Jahresnote erfolgt nach der Festlegung der Klausurprüfungsnote, d.h.: nach der Kompensationsprüfung:

Beispiel 1: Jahresnote = 1, Note abschließende Prüfung = 4. Daher endgültige Note = 3
Beispiel 2: Jahresnote = 4, Note abschließende Prüfung = 1. Daher endgültige Note = 2
Beispiel 3: Jahresnote = 3, Note abschließende Prüfung = 5. Daher endgültige Note = 4

(04.05.2020)

Bei negativer Beurteilung der Klausurarbeit müssen die Zusatzprüfungen abgehalten werden, auch wenn die Note(n) in die Klausurarbeit eingerechnet werden können, da diese gemäß SchUG-BKV​​​​​​​ alt verpflichtend vorgesehen sind.

(10.04.2020)

Es müssen im Haupttermin 2019/20 eine bis drei schriftliche Klausurprüfungen gemäß Prüfungsordnung BMHS absolviert werden.
Kompensationsprüfungen finden statt.
Praktische und grafische Klausurarbeiten entfallen.
Mündliche Prüfungen können auf Wunsch der Kandidatin/des Kandidaten abgelegt werden.
Präsentationen und Diskussionen von Abschlussarbeiten werden nur bei drohender negativer Beurteilung durchgeführt.

(10.04.2020)

Das hängt davon ab, welche Schule besucht wird. 

Generell gilt: Es müssen ein bis drei Klausurprüfungen (inklusive allfälliger Kompensationsprüfungen) abgelegt werden.

An gewerblichen, technischen und kunstgewerblichen Fachschulen muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

Deutsch

An Meister-, Werkmeister- und Bauhandwerkerschulen sowie Werkmeisterschulen für Berufstätige muss keine Klausurprüfung abgelegt werden, da hier keine schriftlichen Klausurprüfungen vorgesehen sind.

An der Fachschule für Mode muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Rechnungswesen
  • Deutsch

An der Tourismusfachschule muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Rechnungswesen
  • Deutsch
  • Englisch oder 2. Lebende Fremdsprache

An der Hotelfachschule muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Rechnungswesen
  • Deutsch

An der dreijährigen Fachschule für wirtschaftliche Berufe muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Rechnungswesen und wirtschaftliches Rechnen
  • Deutsch

An der Fachschule für Sozialberufe muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Betriebswirtschaft und Rechnungswesen
  • Deutsch

An der Handelsschule muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Deutsch
  • Übungsfirma

(10.04.2020)

Das Abschlussprüfungszeugnis wird wie bisher aussehen. Es werden die Beurteilungen aller in der jeweiligen Prüfungsordnung vorgesehenen Teilprüfungen der Abschlussprüfung aufscheinen. Die Beurteilung der praktischen und grafischen Klausurarbeiten wird aufgrund der im Jahreszeugnis vermerkten Note erfolgen. Die Beurteilung der mündlichen Prüfungen wird, sofern kein Antritt erfolgt, ebenfalls aufgrund der im Jahreszeugnis vermerkten Note erfolgen.

(10.04.2020)

Es müssen im Haupttermin 2019/20 eine oder zwei schriftliche Klausurprüfungen absolviert werden.
Kompensationsprüfungen finden statt.
Praktische und grafische Klausurarbeiten entfallen.
Mündliche Prüfungen können auf Wunsch der Kandidatin/des Kandidaten abgelegt werden.
Präsentationen und Diskussionen von Diplomarbeiten werden nur bei drohender negativer Beurteilung durchgeführt.

(10.04.2020)

Das hängt davon ab, welches Kolleg besucht wird.

Generell gilt: Es müssen ein oder zwei Klausurprüfungen (inklusive allfälliger Kompensationsprüfungen) abgelegt werden.

An technischen und gewerblichen (einschließlich kunstgewerblichen) Kollegs muss in folgendem Prüfungsgebiet eine Klausurprüfung abgelegt werden:

Fachtheorie

Am Kolleg für Mode muss in folgendem Prüfungsgebiet eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Angewandte Betriebswirtschaft und Rechnungswesen

Am Kolleg für Tourismus muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Lebende Fremdsprache
  • Angewandte Betriebswirtschaft und Rechnungswesen

Am Kolleg für Kunst und Gestaltung muss in folgendem Prüfungsgebiet eine Klausurprüfung abgelegt werden:

Angewandte Betriebswirtschaft und Rechnungswesen

Am Kolleg für wirtschaftliche Berufe muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Lebende Fremdsprache
  • Angewandte Betriebswirtschaft und Rechnungswesen

Am Kolleg für wirtschaftliche Berufe - Fachrichtung Kommunikations- und Mediendesign muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Lebende Fremdsprache
  • Rechnungswesen und Controlling

Am Kolleg an Handelsakademien muss in folgendem Prüfungsgebiet eine Klausurprüfung abgelegt werden:

Betriebswirtschaftliche Fachklausur

Am Kolleg für Elementarpädagogik sowie
am Kolleg für Elementarpädagogik einschließlich der Zusatzqualifikation für Hortpädagogik sowie
am Kolleg für Sozialpädagogik muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

Pädagogik oder Didaktik

(24.04.2020)

An den technischen gewerblichen und kunstgewerblichen Schulformen müssen im Haupttermin 2019/20 neben den derzeit zu bearbeitenden und am letzten Tag der Projektwoche abzugebenden Diplom- beziehungsweise Abschlussarbeiten - wenn diese statt der Projektwoche gewählt wurde - eine oder zwei schriftliche Klausurprüfungen absolviert werden.

An den Bildungsanstalten (Lehrgang) muss eine Klausurprüfung – ist auch in Form einer Diplomarbeit möglich – absolviert werden.

Klausurprüfungen mit rein praktischen und grafischen Inhalten (Prüfungsgebiet „Projekt“) entfallen.

Sofern ein Modul im letzten Halbjahr nicht erfolgreich abgeschlossen wurde, ist eine Modulprüfung abzulegen.

Bei negativen Klausurprüfungen sowie einem negativen Modul aus dem letzten Semester müssen zusätzlich mündliche Prüfungen im betreffenden Prüfungsgebiet abgelegt werden. Auf Wunsch der Kandidatin/des Kandidaten können weitere mündliche Prüfungen abgelegt werden.

(23.4.2020)

In der NOST werden die Noten der letzten beiden Semesterzeugnisse herangezogen, um die Note eines Prüfungsgebietes im Reife- beziehungsweise Reife- und Diplomprüfungszeugnis beziehungsweise im Abschlussprüfungszeugnis zu ermitteln. Im Falle eines Antritts, wird diese Note um das Ergebnis der abschließenden Prüfung ergänzt.

Berufsschule

(10.04.)

Weitere Informationen zur Berufsschule und Kurzarbeit für Lehrlinge finden Sie auf der Website der Wirtschaftskammer:

WKO: Coronavirus: Informationen zur Berufsschule und Kurzarbeit für Lehrlinge

Erwachsenenbildung und Berufsreifeprüfung

(10.04.2020)

Nein, die Rahmenbedingungen der Berufsreifeprüfung ändern sich nicht. Die Teilprüfungen sind in der im BRP-Gesetz geregelten Form abzulegen. Im Prüfungsgebiet Deutsch und im Fachbereich ist eine mündliche Teilprüfung abzulegen. Englisch ist, nach Wahl der Prüfungskandidatin/des Prüfungskandidaten, schriftlich oder mündlich abzulegen.

(10.04.2020)

Ja, sofern eine Anmeldung bereits erfolgt ist. Sollte eine Terminverschiebung notwendig sein, muss die Schule kontaktiert werden, um einen neuen Prüfungstermin zu vereinbaren.

(10.04.2020)

Ja. Sollte jedoch eine Prüfung nicht abgelegt werden können, ist eine Abmeldung erforderlich.

(14.05.2020)

Weitere Informationen zur Erwachsenenbildung finden Sie auf der Website von erwachsenenbildung.at.

Auslandsjahr bzw. –semester

(23.03.2020)

Wenn der Schulbesuch im Ausland länger als 5 Monate gedauert hat, ist eine Anrechnung als erfolgreicher Schulbesuch in Österreich möglich. Schüler/innen sind damit berechtigt, in die nächsthöhere Schulstufe aufzuzeigen.

Gemäß § 25 Abs. 9 Schulunterrichtsgesetz gilt hinsichtlich des Aufsteigens in die nächste Schulstufe ein nachgewiesener mindestens fünfmonatiger und längstens einjähriger fremdsprachiger Schulbesuch im Ausland als erfolgreicher Schulbesuch in Österreich. Gemäß § 12 der Verordnung zur Bewältigung der COVID-19-Folgen im Schulwesen (C-SchVO) ist der zu Beginn des fremdsprachigen Schulbesuchs im Ausland geplante Zeitraum relevant, wenn der Besuch aufgrund der COVID-19-Pandemie vorzeitig beendet wurde.

Der vorzeitig beendete Schulbesuch im Ausland steht also einem Aufsteigen in die nächsthöhere Schulstufe nicht entgegen. Die Leistungsbeurteilung erfolgt aufgrund der erbrachten Leistungen.

Sommerschule

Alle Informationen zur Sommerschule finden Sie auf unserer Website.

Sommerferien: Praktika/Öffnung der Bundesschulen

(19.03.2020)

Es sollte Kontakt mit dem zukünftigen Arbeitgeber aufgenommen werden, um das Pflichtpraktikum (gegebenenfalls) in gekürzter Form zu absolvieren. Sollte der Arbeitgeber (bereits) vom Vertrag zurückgetreten sein, sollte versucht werden, einen neuen Praktikumsplatz zu finden. 

In all jenen Fällen, in denen kein Praktikumsplatz verfügbar und keine Kürzung der Praktikumsdauer möglich ist, kommt § 11 Abs.. 10 des Schulunterrichtsgesetzes zur Anwendung und die Verpflichtung zur Absolvierung des Praktikums entfällt: „Macht ein Schüler glaubhaft, daß er ein vorgeschriebenes Pflichtpraktikum oder Praktikum nicht zurücklegen kann, weil keine derartige Praxismöglichkeit bestand, oder weist er nach, daß er an der Zurücklegung aus unvorhersehbaren oder unabwendbaren Gründen verhindert war, so entfällt für ihn die Verpflichtung zur Zurücklegung des Pflichtpraktikums bzw. Praktikums.“

(10.6.2020)

Sofern es die Rahmenbedingungen an der Schule ermöglichen und die Einhaltung der Hygienevorschriften gewährleistet ist, kann eine Schulraumüberlassung schulautonom erfolgen.

Schulveranstaltungen/Schulbezogene Veranstaltungen

(02.05.2020)

Für die Übernahme von Stornokosten, die durch die Absage von Schulveranstaltungen angefallen sind oder von Vertragspartnern geltend gemacht werden beziehungsweise wurden, wurde von der österreichischen Bundesregierung der COVID-19-Schulveranstaltungsausfall-Härtefonds eingerichtet. Nähere Informationen

(16.03.2020)

Nein, aufgrund der speziellen Situation werden Schulen, die eine Stornierung einer Veranstaltung in einem Bundesschullandheim vornehmen, keine Stornokosten verrechnet.

(10.07.2020)

Die Durchführung von Schulveranstaltungen beziehungsweise schulbezogenen Veranstaltungen in Österreich sowie im Ausland ist im Schuljahr 2020/21 aus heutiger Sicht unter Einhaltung der jeweils geltenden Hygienestandards grundsätzlich möglich.

Wie in den vergangenen Monaten gilt allerdings auch für den Herbst: Alle Entscheidungen im Zusammenhang mit COVID-19 im Bildungsbereich werden auf Basis der jeweils aktuellen Infektionszahlen und in Ableitung der Vorgangsweise des Krisenstabes der Bundesregierung getroffen. Vor diesem Hintergrund ist bei der Durchführung von Schulveranstaltungen beziehungsweise schulbezogenen Veranstaltungen Vorsicht angebracht. Reisewarnungen und Informationen des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten zu einzelnen Ländern und die COVID-19-Entwicklung im jeweiligen Reiseland sind bei Schulreisen zu berücksichtigen. Aufgrund der aus heutiger Sicht coronabedingten unsicheren Entscheidungslage in der Veranstaltungsvorbereitung empfiehlt das BMBWF, mit den beteiligten Unternehmen vergünstigte Stornomöglichkeiten beziehungsweise Umbuchungen zu vereinbaren.

(10.07.2020)

Die Unterstützung durch den COVID-19-Schulveranstaltungsausfall-Härtefonds gilt für Schulveranstaltungen, die zwischen 11. März 2020 bis Schuljahresende 2019/20 stattgefunden hätten, eine Fortführung ist im Schuljahr 2020/21 nicht vorgesehen. 

Eine Ausnahme bilden Schulveranstaltungen, die ursprünglich zwischen 11. März 2020 und Ende des Schuljahres 2019/20 stattgefunden hätten und auf die Zeit bis 31. Dezember 2020 verschoben wurden. Sollten diese aufgrund von COVID-19 abgesagt werden müssen und keine gütliche Einigung mit dem Reiseveranstalter beziehungsweise den beteiligten Unternehmen möglich sein, können Stornierungskosten beim Schulstornofonds eingereicht werden (Einreichfrist ist der 30. September 2020). Konkrete Information zur Einreichung sowie zum Stornofonds sind auf der Webseite des Österreichischen Austauschdienstes zu finden.

Dienstrechtliche Informationen für Schulleitungen und Lehrkräfte

(14.05.2020)

Die Schulleitung hat dafür Sorge zu tragen, dass vorrangig – wenn möglich – eine Fachsupplierung durchgeführt wird. Ist dies nicht umsetzbar, dann hat die Schulleitung eine Beaufsichtigung beziehungsweise eine andere pädagogische Beschäftigung für die betroffene Klasse sicher zu stellen.

(12.05.2020)

Nein, einen Anspruch für Personen, die mit jemandem zusammenleben, der zur Risikogruppe gehört, enthält das Gesetz beziehungsweise die Verordnung des Gesundheitsministeriums nicht.

(14.05.2020)

Ja, das ist korrekt. Für diese Lehrpersonen ist die Einhaltung der Hygienevorschriften besonders wichtig (Händewaschen beim Betreten des Schulgebäudes und beim Verlassen, Desinfektion, Abstand halten et cetera).

(16.03.2020)

Zunächst wäre zu prüfen, ob geeignete Betreuungsmöglichkeiten organisiert werden können. Ist dies nicht der Fall, so kann der Dienstgeber zur Betreuung von schulpflichtigen Kindern Sonderurlaub gewähren.

(16.03.2020)

Es besteht die Möglichkeit des Pflegeurlaubs. Zusätzlich kann durch den Dienstgeber auf Antrag Sonderurlaub gewährt werden.

(24.03.2020)

Die Schließung aufgrund § 18 Epidemiegesetz der Schule bedeutet, dass die gesamte Liegenschaft von keinem Bediensteten betreten werden darf. Damit ist auch für Schulleiter/innen und Lehrpersonen ein Arbeiten am Standort nicht mehr möglich. In diesem Fall soll weiterhin virtueller Unterricht angeboten werden. Dies gilt auch für Personen, die sich in Quarantäne befinden. Da weder Schulschließung noch Quarantäne eine Dienstverhinderung darstellen, ist der Dienst (in virtueller Form) zu verrichten.
Es ist die Aufgabe des Schuleiters/der Schulleiterin dafür zu sorgen, dass der Schulstandort weiterhin telefonisch erreichbar bleibt (zum Beispiel  durch die Umleitung der Telefone auf das Mobiltelefon des Schulleiters/der Schulleiterin). Zusätzlich müssen sowohl der Schulleiter/die Schulleiterin als auch das gesamte Lehrpersonal weiterhin via E-Mail erreichbar bleiben und den Unterricht in virtueller Form durchführen.
Auch wenn das Betreten des Schulgebäudes nicht mehr gestattet ist, findet der Unterricht (in eingeschränkter Form) weiterhin statt. Lehrpersonen müssen daher sicherstellen, dass eine etwaige erforderliche pädagogische Begleitung der Schüler/innen (zum Beispiel via Lernplattform) bei der Absolvierung der Übungsaufgaben sichergestellt ist. 

(24.03.2020)

Die Schließung der Schule bedeutet, dass die gesamte Liegenschaft von keinem Bediensteten betreten werden darf. Damit ist auch für Lehrpersonen ein Arbeiten aus dem Lehrer/innenzimmer nicht möglich.

Sollte die Schule geschlossen sein, ist dies KEINE Dienstverhinderung aus sonstigen Gründen und kein Krankenstand. Bedienstete der Schule müssen nicht an ihrem Hauptwohnsitz bleiben. Bei etwaigen Reisebewegungen sind jedoch die Reisewarnungen zu beachten. Lehrpersonen müssen darüber hinaus sicherstellen, dass der Unterricht in virtueller Form erfolgt und eine etwaige erforderliche pädagogische Begleitung der Schüler/innen (zum Beispiel via Lernplattformen) bei der Absolvierung der Übungsaufgaben sichergestellt ist.

(16.03.2020)

Die Dienstbehörde/Personalstelle ist zu informieren. Möglich ist aufgrund der Entscheidung der Gesundheitsbehörde eine Freistellung nach § 32 Epidemiegesetz oder allenfalls Gewährung eines Sonderurlaubes.

(24.03.2020)

Es erfolgt eine Entgeltfortzahlung.

Eine Isolation in Quarantäne ist eine reine Vorsichtsmaßnahme und zählt daher arbeitsrechtlich NICHT als sonstiger Dienstverhinderungsgrund. Erst wenn tatsächlich feststeht, dass eine Erkrankung (mit Krankschreibung) gegeben ist, liegt auch ein Krankenstand vor. 

(16.03.2020)

Ja. 

(16.03.2020)

Ja. Der Arbeitnehmer/die Arbeitnehmerin muss seine Infektion dem Arbeitgeber jedenfalls sofort mitteilen. Ebenso muss er bekannt geben, ob er unter Quarantäne gestellt wurde (Absonderung gemäß § 7 und § 17 Epidemiegesetz).

(16.03.2020)

Ja. Es liegt ein normaler Krankenstand mit den entsprechenden Folgen vor, wie vor allem Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber. 

Kein Anspruch auf Fortzahlung des Entgelts durch den Arbeitgeber besteht dann, wenn sich der Arbeitnehmer/die Arbeitnehmerin bewusst in ein Gebiet, für welches eine Reisewarnung durch die zuständige Behörde ausgesprochen worden ist, begeben hat. Auch der Arbeitnehmer/die Arbeitnehmerin hat Reisewarnungen des Außenministeriums zu beachten. 

(12.05.2020)

Legt eine Lehrperson der Schulleitung ein COVID-19-Risiko-Attest vor, ist sie von den Aufgaben freigestellt, die an der Schule zu erbringen sind (insbes. vom Präsenzunterricht, von der Betreuung und Beaufsichtigung von Schülerinnen und Schülern, von der Aufsichtsführung bei Prüfungen). Zu Aufgaben im Homeoffice (zum Beispiel Distance Learning) können diese Personen weiterhin herangezogen werden.

Wenn es sich um eine Lehrperson in der Funktion Schulleitung, Abteilungsvorstehung, Fachvorstehung oder Administration handelt, ist diese Lehrperson vom Präsenzunterricht, von der Betreuung und Beaufsichtigung von Schülerinnen und Schülern, von der Aufsichtsführung bei Prüfungen und von der Mitgliedschaft in Prüfungskommissionen freigestellt; die mit der leitenden Funktion oder der Administration verbundenen Aufgaben sind im Home Office wahrzunehmen.

(12.05.2020)

Für den gesamten Bundesdienst gilt, dass Aufgaben nach Möglichkeit weiterhin im Homeoffice wahrgenommen werden sollen. Für die Lehrkräfte ist das in diesem Ausmaß nicht möglich. Bei Lehrpersonen über 60 wird allerdings – auch im Hinblick auf das im Vergleich zu jüngeren Personen höhere Erkrankungsrisiko – die Möglichkeit eingeräumt, Aufgaben wie zum Beispiel im Zusammenhang mit dem Distance Learning von zu Hause aus wahrzunehmen. Lehrer/innen sind in engem Kontakt mit Schüler/innen und befinden sich für die Dauer des gesamten Unterrichts mit denselben Personen im gleichen Raum. Abstandhalten ist zudem besonders mit jüngeren Schüler/innen schwierig. Die Maßnahme wird deshalb auch im Sinne der Fürsorgepflicht und des Gesundheitsschutzes gesetzt.

(12.05.2020)

Bundeslehrer/innen 60+ können eine Freistellung von den Aufgaben erwirken, die direkt an der Schule zu erbringen sind (insbesondere vom Präsenzunterricht, von der Betreuung und Beaufsichtigung von Schülerinnen und Schülern, von der Aufsichtsführung bei Prüfungen). Sie können weiterhin im Home Office oder Distance Learning eingeteilt werden. Wenn es sich um Bundeslehrer/innen 60+ in der Funktion Schulleitung, Abteilungsvorstehung, Fachvorstehung oder Administration handelt, besteht die Möglichkeit der Freistellung nur bezüglich des Präsenzunterrichtes.

(27.05.2020)

Für (dienstzugeteilte) Landeslehrpersonen der Altersgruppe 60+ gilt die Regelung des Bundeslandes, zu dem das Dienstverhältnis besteht. Das heißt: Ob die Möglichkeit, sich vom Präsenzunterricht zurückzuziehen, besteht oder nicht, ist mit dem Land zu klären.