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Coronavirus (COVID-19): Fragen und Antworten zu Corona

Schulbetrieb

(27.08.2021)

Das BMBWF geht im Schuljahr 2021/22 von einem durchgehenden Präsenzunterricht aus – je nach „Risiko“ wird dafür ein kleineres oder größeres Bündel an Maßnahmen zum Einsatz kommen. Mit dem 4-Punkte-Plan „Sichere Schule“ kann im Zusammenspiel von Maßnahmen regional und standortbezogen flexibel auf unterschiedliche Situationen reagiert werden:

Die vier zentralen Maßnahmen für einen sicheren Schulstart im Herbst sind:

  • Frühwarnsystem für Schulen und elementarpädagogische Einrichtungen
  • Regelmäßige PCR- und Antigen-Tests an allen Schulen
  • Impfangebot an der Schule durch Impfbusse

Effiziente Raumluftreiniger im Schulbereich – dort wo Luftaustausch über Fenster nicht möglich ist

Alle Details zum 4-Punkte-Plan des BMBWF finden Sie unter: www.sichereschule.at bzw. Details zur Schul- und Unterrichtsorganisation unter: Sichere Schule im Herbst

Testungen an der Schule

(27.08.2021)

Die Verbindung von Antigen-Tests mit den aussagekräftigeren PCR-Tests stellt eine wesentliche Neuerung im Sicherheitskonzept für das Schuljahr 2021/22 dar.

Der Ablauf der Durchführung der Antigen-Tests ist den Schulen bereits bekannt. Nach wie vor stehen alle zentralen Handouts/Anleitungen unter Antigen-Selbsttests zur Verfügung.

Für den Ablauf und die Durchführung der PCR-Tests stehen alle relevanten Informationen ebenso auf der BMBWF-Website unter ALLES SPÜLT – PCR-Tests an Schulen zur Verfügung.

(27.08.2021)

Regelmäßige Tests geben Schülerinnen und Schülern sowie schulischem Lehr- und Verwaltungspersonal Klarheit über die Infektionslage am Schulstandort. Die Tests in der Schule werden von den Schülerinnen und Schülern zu Beginn eines Schultages in der Regel im Klassenverband durchgeführt und sind Voraussetzung für die Teilnahme am Unterricht beziehungsweise die Inanspruchnahme von Betreuung. Lehrpersonen unterstützen die Schüler/innen bei der Durchführung.

(27.08.2021)

In der Sicherheitsphase (die ersten drei Wochen nach Schulstart):

  • ALLE Schüler/innen werden mehrmals pro Woche mittels Antigen-Schnelltest („Nasenbohrer“-Test) und PCR-Test mit Mundspülung getestet, auch jene, die bereits genesen oder geimpft sind.
  • Für Lehrkräfte und Verwaltungspersonal gilt dieselbe Regel: Für jeden Tag der Anwesenheit in der Schule wird in der Sicherheitsphase ein gültiger Testnachweis vorgelegt. Dafür stehen auch den Bediensteten weiterhin die „Nasenbohrer“-Tests zur Verfügung.
  • Ungeimpftes Lehr- und Verwaltungspersonal hat darüber hinaus zumindest einmal pro Woche ein gültiges, negatives PCR-Test-Ergebnis einer befugten Stelle vorzulegen.

In der Risikostufe I (Kein beziehungsweise geringes Risiko; <100)

Die Schüler/innen sowie geimpftes Personal können sich freiwillig an der Schule testen lassen.

In der Risikostufe II (Mittleres Risiko; 100 – 200):

Alle nicht geimpften Schüler/innen werden verpflichtend dreimal wöchentlich getestet. Externe Zertifikate von befugten Stellen werden anerkannt.

In der Risikostufe III (Hohes beziehungsweise sehr hohes Risiko; >200):

Alle nicht geimpften Schüler/innen werden verpflichtend dreimal wöchentlich getestet. Externe Zertifikate von befugten Stellen werden anerkannt.

(27.08.2021)

Der COVID-19-Antigen-Selbsttest kann, wie auch andere Schnelltests, innerhalb von rund 15 Minuten Aufschluss darüber geben, ob die Testperson zum Zeitpunkt der Testung mit Corona infiziert ist, oder nicht.

Der Selbsttest kann durch seine Schnelligkeit und die einfache Durchführung im Schulbetrieb einen wesentlichen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten.

Mit einem Antigen-Schnelltest können vor allem Personen mit hoher Virenlast ausfindig gemacht werden – also genau jene Personen, von denen eine Ansteckungsgefahr für das direkte Umfeld ausgeht. Mit den Tests findet man also nicht alle Infizierten, aber den Großteil von ihnen, und zwar gerade jene, die in der Schule Spreader werden könnten.

(27.08.2021)

Ein PCR-Test ist ein sehr sensitives molekularbiologisches Verfahren, mit dem das Virus SARS-CoV-2 im Labor nachgewiesen wird. Die Proben werden bei einem PCR-Spültest gesammelt und durch physiologische Salzlösung stabilisiert, um sie zur Analyse an ein medizinisches Labor senden zu können. Dort werden die Proben verarbeitet, um einen möglichen Nachweis von SARS-CoV-2-Viren zu extrahieren.

(27.08.2021)

Entscheidend ist, dass es zu keiner starken Aerosolbildung bei der Testung kommt. Sollte ein Schüler bzw. eine Schülerin infiziert sein, werden Viren durch Gurgeln im Umfeld verbreitet. Bei einer Mundspülung – die auch eine Spülung möglichst weit hinten in der Mundhöhle miteinschließt – kann dies nicht geschehen, da der Mund geschlossen bleibt und die feuchte Atemluft nicht konzentriert im Umfeld verströmt wird.

Damit ist die Durchführung der PCR-Testung mit Mundspülung am Schulstandort sicherer als durch Gurgeln

(27.08.2021)

Die negativen Testergebnisse werden im Corona-Testpass dokumentiert und können mit diesem auch bei außerschulischen Veranstaltungen (zum Beispiel Sportverein) nachgewiesen werden. Alle Details zum Corona-Testpass in Schulen finden Sie unter Corona-Testpass als Testnachweis für alle Schülerinnen und Schüler.

(27.08.2021)

Ja. In der Volks- und Sonderschule sowie in der Sekundarstufe I werden Schüler/innen beziehungsweise deren Lehrpersonen im Bedarfsfall von Schulärztinnen und Schulärzten bei der Durchführung der Selbsttests unterstützt.

(27.08.2021)

Bei Kindern und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf, bei denen trotz Ausschöpfung aller am Standort möglichen Maßnahmen (zum Beispiel Testung durch Erziehungsberechtigte an der Schule oder zu Hause, Einbindung von Assistenzpersonal) eine Testung oder die Vorlage eines Testzertifikates einer befugten externen Teststelle nicht möglich ist, entfällt nach Vorlage einer ärztlichen Bestätigung die Verpflichtung dafür. In diesem Falle sind an der Schule geeignete Maßnahmen zu treffen, die die Ansteckungswahrscheinlichkeit der übrigen an der Schule befindlichen Personen minimieren. 

(27.08.2021)

Ja. Es besteht für Schüler/innen die Möglichkeit, anstatt der Testungen am Schulstandort auch externe Nachweise einer befugten Stelle über eine geringe epidemiologische Gefahr zu erbringen. 

Wenn kein externer Nachweis (von Teststraße, Apotheke et cetera) über eine geringe epidemiologische Gefahr vorgelegt wird, müssen Schülerinnen und Schüler für die Teilnahme am Präsenzunterricht die von der Schule bereitgestellten Tests an der Schule durchführen.

(10.09.2021)

Auch wenn Schüler/innen anstatt der Testungen am Schulstandort externe Nachweise erbringen, muss mindestens einer davon pro Woche von einem PCR Test sein. Es können auch ausschließlich PCR-Testungen (z.B. Alles Gurgelt) nachgewiesen werden, jedoch nicht ausschließlich Antigentests. Die Testungen können an befugten Stellen (Teststraße, Arzt/Ärztin, Apotheke et cetera) stattfinden. Testnachweise müssen die gesamte Schulwoche abdecken – hier ist darauf zu achten, dass die Gültigkeitsdauer von 48 Stunden (Antigen) bzw. 72 Stunden (PCR), sowie die mögliche Auswertungszeit im Labor berücksichtigt werden.

(27.08.2021)

Antigen-Test
Der Tupfer muss nicht mehr tief in die obere Nasenhöhle eingeführt werden, sondern nur mehr zwei Zentimeter tief in jedes Nasenloch. Diese einfache Anwendung ermöglicht es, dass auch ein Laie den Test durchführen kann. Damit hat der Antigen-Selbsttest gegenüber anderen Schnelltests einen zentralen Vorteil in der Durchführung.

PCR-Test
Für die Testdurchführung ist keine invasive Probenentnahme notwendig. Es wird eine Kochsalzlösung durch das Proberöhrchen in den Mundraum übernommen und für 30 Sekunden – zum Beispiel  wie nach dem Zähneputzen –gespült.  Daher ist der Test auch für die Anwendung durch den Laien geeignet. Das Produkt ist nur für den einmaligen Gebrauch geeignet und enthält alle notwendigen Komponenten für die Durchführung.

(27.08.2021)

Von diesen Personen ist zumindest einmal pro Woche der Anwesenheit ein PCR-Test, der an befugten extern Einrichtungen (Apotheken, Teststraße et cetera) durchzuführen ist, vorzulegen. Darüber hinaus sind Antigen-Tests und Nachweise so oft durchzuführen und vorzulegen, dass für jeden Tag der Anwesenheit an der Schule eine geringe epidemiologische Gefahr nachgewiesen wird.

Für alle geimpften Personen mit vollem Immunschutz besteht keine Testpflicht.

(27.08.2021)

Für Kinder im Alter unter 14 Jahren braucht es eine Einverständniserklärung der Eltern/Erziehungsberechtigten zur Durchführung der Testung. Sie finden diese zum Download – auch in mehreren Sprachen übersetzt – auf der Website des BMBWFAntigen-Tests beziehungsweise  ALLES SPÜLT – PCR-Tests an Schulen 

(27.08.2021)

Eine Anleitung für den Einsatz der Selbsttests inkl. Anleitungsvideos und Hintergrundinformationen zu den beiden Test-Produkten finden Sie auf der Website des BMBWF unter Antigen-Tests beziehungsweise  ALLES SPÜLT – PCR-Tests an Schulen 

(27.08.2021)

Die einzelnen Schulstandorte können aus organisatorischen Gründen (Wem wird ein Testkit ausgehändigt, beziehungsweise wer darf mangels Zustimmung zum Test die Schule nicht betreten) eine Übersichtsliste mit Vorname/Nachname/Klasse der Schülerin/des Schülers führen und der Info, ob diese/dieser ihr/sein Einverständnis zur Selbsttestung/PCR-Testung gegeben hat oder nicht. Diese Liste verbleibt am Schulstandort und wird spätestens nach Ende des Schuljahres 2021/22 oder früher bei Ende der Testnotwendigkeit gelöscht.

Von der Bildungsdirektion/dem BMBWF werden KEINE personenbezogenen, sondern lediglich anonymisierte Daten für statistische Zwecke erhoben (unter anderem die Anzahl der durchgeführten Tests an der gesamten Schule, Anteil der positiven Ergebnisse (immer ohne Personenbezug). Die Schule meldet nur diese Daten an die zuständige Bildungsdirektion, diese wiederum an das BMBWF. Diese Daten werden jedenfalls für die Dauer der Pandemie gespeichert und zur wissenschaftlichen Nutzung herangezogen, lassen aber keinesfalls auf einzelne Schüler/innen rückschließen.

Positive PCR-Testergebnisse sind gemäß § 3 Abs. 1 Epidemiegesetz der Gesundheitsbehörde im Wege des Labors per EMS zu melden.

(09.09.2021)

Bei einem Verdachtsfall in der Schule setzt sich die Schulleitung mit den Eltern/Erziehungsberechtigten in Verbindung, um andere Ursachen im kurzen Weg ausschließen zu können, und ersucht erforderlichenfalls, das Kind abzuholen. Eine Isolierung des Kindes in der Schule ist unter verschärfter Einhaltung der Hygienemaßnahmen nicht zwingend erforderlich. Besteht weiterhin der Verdacht, wendet sich die Schulleitung im nächsten Schritt an die Schulärztin/den Schularzt um abzuklären, ob es sich um einen begründeten Covid-19-Verdachtsfall handelt.  Bestätigt das die Schulärztin/bzw. der Schularzt, so nimmt die Schulleitung Kontakt mit der Gesundheitsbehörde auf. Ist keine Schulärztin/kein Schularzt am Schulstandort verfügbar, erfolgt die Kontaktaufnahme direkt mit der Gesundheitsbehörde. Die Entscheidungen und die gesetzten Schritte (mit Uhrzeit) und die Information der zuständigen Bildungsdirektion wird durch die Schulleitung dokumentiert.

(09.09.2021)

Im Prozess für PCR-Testungen an Schulen ist vorgesehen, dass jeder Teilnehmerin/jedem Teilnehmer ein eigener Identifizierungscode zugeordnet wird. Das Labor verständigt die Schule bis spätestens 7 Uhr am Tag nach der Testung mit einer E-Mail über Anzahl und Ergebnisse der Tests. Positive Testergebnisse sind deutlich hervorgehoben.

Die Schulleitung kann anhand ihrer Liste den jeweiligen Identifizierungscode mit der Schülerin/dem Schüler verknüpfen, die/der diesem Code zugeordnet ist und verständigt den Klassenvorstand. Diese Zuordnung erfolgt gemäß dem 4-Augenprinzip.

Die Schulleitung/der Klassenvorstand informiert die Schülerin/den Schüler (ggf. die Erziehungsberechtigten) über das positive Testergebnis. Anschließend übermittelt die Schulleitung / der Klassenvorstand unverzüglich (spätestens jedoch bis 9.00 Uhr) den QR-Code der positiven Probe sowie die Daten der betroffenen Schülerin / des betroffenen Schülers über eine Datenplattform des Testanbieters an das Labor.

Das Labor wiederum übernimmt Meldung der Personendaten und des Befunds an die Gesundheitsbehörde. Die weiteren Schritte werden durch die Gesundheitsbehörde gesetzt.

Betrieb an elementarpädagogischen Einrichtungen

(16.09.2021)

Die Empfehlungen des BMBWF für elementarpädagogische Einrichtungen können im Leitfaden für ein COVID-19 Hygiene- und Präventionskonzept für den Regelbetrieb in der elementaren Bildungseinrichtung (PDF, 165 KB) nachgelesen werden.

Corona-Testpass

(27.08.2021)

Jede Schülerin/jeder Schüler erhält in der Schule einen Corona-Testpass in Form eines Leporellos, der die Wochen von Schulbeginn bis zu den Herbstferien mit jeweils drei Testungen pro Woche anführt. Für jeden durchgeführten Test (egal ob in der Schule oder extern) mit negativem Ergebnis bekommen die Schüler/innen von ihrer Schule jeweils einen Sticker und klebt diesen in der betreffenden Woche ein.

Zur Dokumentation der unterschiedlichen Möglichkeiten des Nachweises einer geringen epidemiologischen Gefahr stehen 4 verschiedenfarbige Sticker zur Verfügung:

BLAU = negatives Ergebnis über einen PCR-Test in der Schule (wird in den Pass eingeklebt, sobald die Schule das Ergebnis vom Labor erhalten hat.

GRÜN = negatives Ergebnis über einen Antigen-Test in der Schule (wird im Pass eingeklebt, sobald das Ergebnis vorliegt)

ROT = ein externes, gültiges Zertifikat über den Nachweis einer geringen, epidemiologischen Gefahr wird in der Schule vorgelegt.

GOLD = Schüler/innen ab einem Alter von 12 Jahren, die bereits die notwendige/n Impfung/en erhalten haben, erhalten einmalig einen Vermerk in Ihrem Pass beziehungsweise einen „Goldsticker“ und sind vom regelmäßigen Testen befreit. Geimpfte Schüler/innen können auch freiwillig an den Testungen teilnehmen und erhalten dafür einen Sticker.

(27.08.2021)

Die Schule ist gemäß Erlass des Gesundheitsministeriums eine „befugte Stelle“ für die Durchführung von Testungen. Somit gilt der Corona-Testpass als Nachweis im Sinne der 3-G-Regel.

(27.08.2021)

Der Nachweis über eine erfolgte Testung außerhalb der Schule wird an jedem Tag, an dem am Schulstandort getestet wird, vorgelegt. Dieser wird von der Lehrperson kontrolliert. Danach kann im Corona-Testpass ein roter Sticker am jeweiligen Testtag eingeklebt werden.

(27.08.2021)

Bei Verlust des Corona-Testpasses erhalten Schüler/innen durch die Schule einen neuen Testpass ausgehändigt. Sie können mit ihren QR-Code-Stickern weiterkleben oder – sollten auch diese verlorengegangen sein, händigt die Schule der Schülerin/dem Schüler einen neuen Bogen aus.

Risikomatrix

(27.08.2021)

Die Risikomatrix des BMBWF bietet einen kompakten Überblick über die Präventions-/Hygienemaßnahmen in der dreiwöchigen Sicherheitsphase zu Schulbeginn und in den drei vom BMBWF definierten Risikostufen für die Zeit nach der Sicherheitsphase.

Welche Risikostufe für Schulen in einem bestimmten Bezirk gilt, wird vom BMBWF auf Basis folgender Einschätzungen definiert:

  • Wöchentlich ermittelte risikoadjustierte 7-Tages-Inzidenzen der Corona-Kommission* für das jeweilige Bundesland
  • Auswertung der AGES zu möglichen Clusteraktivitäten in Bildungseinrichtungen
  • Ergebnisse aus dem Frühwarnsystem (Abwasseranalytik, Sentinel-Schulen)
  • Daten aus dem Schultestmonitoring des BMBWF

*Innerhalb der risikoadjustierten 7-Tages-Inzidenzen der Corona-Kommission lauten die entsprechenden Schwellenwerte für die Bildungseinrichtungen:

  • unter 100 = geringes Risiko (Risikostufe 1)
  • 100 - 200 = mittleres Risiko (Risikostufe 2)
  • über 200 als hohes Risiko (Risikostufe 3).

Auf Basis dieser Faktoren kann das BMBWF weitere Maßnahmen ableiten und im Wege der Bildungsdirektionen bezirksspezifische Verordnungen erlassen.

Die BMBWF-Risikomatrix finden Sie unter: Die Risikomatrix des BMBWF 

(09.09.2021)

Die Risikostufe für das Bundesland wird von der Corona-Kommission festgelegt und geht, wie etwaige weiterreichende Maßnahmen für einzelne Bezirke oder Schulen, aus einer Verordnung der Bildungsdirektion hervor, die wöchentlich am Freitag nach Abstimmung mit dem BMBWF kundgemacht wird. Dazu werden im Vorfeld durch das Ministerium an die Bildungsdirektionen standardisierte Daten übermittelt, die als Grundlagen für die Maßnahmen gelten.

(09.09.2021)

Aus dem Kontakt mit der Bildungsdirektion und letztlich aus der Verordnung, die durch die Bildungsdirektion spätestens jeden Freitag erlassen wird.

Hygienemaßnahmen

(06.09.2021)

Das BMBWF geht im Schuljahr 2021/22 von einem durchgehenden Präsenzunterricht aus – je nach „Risiko“ wird dafür ein kleineres oder größeres Bündel an Maßnahmen zum Einsatz kommen. Immer – unabhängig von der jeweiligen Risikoeinstufung – gilt:

Alle „schulfremden“ Personen (Externe) haben beim Betreten des Schulgebäudes ein Getestet-, Geimpft- beziehungsweise Genesen-Zertifikat vorzuweisen und einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Ungeimpftes beziehungsweise nicht genesenes Lehr- und Verwaltungspersonal sowie Freizeitpädagoginnen beziehungsweise -pädagogen und Personen, die gesundheitliche, physische oder psychische Unterstützungs- und/oder Betreuungsleistungen am Schulstandort erbringen, sowie Lehramtsstudierende und Lehrbeauftragte haben zu jeder Zeit nachzuweisen, dass ein gültiges negatives Testergebnis vorliegt, davon mind. einmal pro Woche das Ergebnis eines externen PCR-Tests.

(06.09.2021)

In der Sicherheitsphase I (ersten 3 Wochen nach Schulbeginn) gilt:

für Schüler/innen:

  • Testungen: In den ersten drei Schulwochen werden alle Schüler/innen an der Schule jeweils dreimal getestet, auch jene, die schon genesen oder geimpft sind. Externe Testzertifikate von befugten Teststellen werden anerkannt.
  • Mund-Nasen-Schutz: In der Sicherheitsphase tragen alle Schüler/innen außerhalb der Unterrichts- und Gruppenräume einen Mund-Nasen-Schutz.

für Lehr- und Verwaltungspersonal:

  • Testungen: Für geimpfte und genesene Lehrkräfte und Verwaltungspersonal gilt dieselbe Regelung wie für Schüler/innen: Für jeden Tag der Anwesenheit in der Schule wird in der Sicherheitsphase ein gültiger Testnachweis vorgelegt. Dafür stehen auch den Bediensteten weiterhin die „Nasenbohrer“-Tests zur Verfügung. 1 Mal in der Woche muss ein PCR-Test von externer Stelle vorgelegt werden.
  • Mund-Nasen-Schutz: In der Sicherheitsphase tragen auch alle geimpfte Personen (Lehr- und Verwaltungspersonal, Lehramtsstudierende, Personen des psychosozialen Unterstützungssystems und Lehrbeauftragte) außerhalb der Unterrichts- und Gruppenräume einen Mund-Nasen-Schutz.

(06.09.2021)

Kein oder geringes Risiko (Stufe 1)

Zusätzlich zu den Bestimmungen für alle Risikostufen gilt:

  • Testungen: Die Schüler/innen sowie geimpftes Personal können sich freiwillig an der Schule testen lassen.
  • Mund-Nasen-Schutz (MNS): Die Schüler/innen sowie das Personal können freiwillig MNS tragen.

Mittleres Risiko (Stufe 2)

Zusätzlich zu den Bestimmungen für alle Risikostufen gilt:

  • Testungen: Alle nicht geimpften beziehungsweise nicht genesenen Schüler/innen werden verpflichtend dreimal wöchentlich getestet. Externe Zertifikate von befugten Stellen werden anerkannt.
  • Mund-Nasen-Schutz (MNS): Schüler/innen sowie das Lehr- und Verwaltungspersonal haben außerhalb der Klassen- und Gruppenräume einen MNS zu tragen.

Hohes oder sehr hohes Risiko (Stufe 3)

Zusätzlich zu den Bestimmungen für alle Risikostufen gilt:

  • Testungen: Alle nicht geimpften beziehungsweise nicht genesenen Schüler/innen werden verpflichtend dreimal wöchentlich getestet. Externe Zertifikate von befugten Stellen werden anerkannt.
  • Mund-Nasen-Schutz (MNS): Schüler/innen ab der 9. Schulstufe (das heißt an Polytechnischen Schule, AHS-Oberstufen, berufsbildenden mittleren und höheren Schulen, Berufsschulen) sowie Lehr- und Verwaltungspersonal haben im gesamten Schulgebäude, auch während des Unterrichts, einen MNS zu tragen. Schüler/innen und Lehr- und Verwaltungspersonal an Volksschulen, Mittelschulen, Sonderschulen und der AHS-Unterstufe haben nur außerhalb der Klassen und Gruppenräume einen MNS zu tragen.

(27.08.2021)

Die Schulleitung kann zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19 kurzfristig und unabhängig von der bundeslandspezifischen Risikolage folgende standortspezifische Maßnahmen ergreifen:

  1. Anordnung des Tragens eines MNS
  2. Änderungen der Testfrequenz und Testqualität
  3. Festlegung eines zeitversetzten Unterrichtsbeginns und gestaffelter Pausenzeiten

Diese Anordnung ist entsprechend zu begründen und zu dokumentieren sowie durch Anschlag in der Schule kundzumachen und alle Personen am Schulstandort sind zeitnah darüber zu informieren. Die Maßnahmen 1 und 2 bedürfen der Zustimmung der Bildungsdirektion und sind auf höchstens eine Woche beschränkt, können bei Bedarf jedoch um jeweils eine weitere Woche verlängert werden.

(27.08.2021)

Bei der Unterbringung im Internat sind die vom BMBWF definierten Hygienebestimmungen einzuhalten. Die/Der COVID-19-Hygiene- und Präventionsbeauftragte des Internats überprüft, ob von den Personen, die sich im Internat aufhalten (Schüler/innen, Internatspersonal) eine geringe epidemiologische Gefahr ausgeht, das heißt ob sie getestet oder geimpft sind.

Sicherheitsphase:

  • Alle Personen tragen im Internatsgebäude außerhalb der Gruppen- und Schlafräume MNS.
  • Alle Personen (Schüler/innen sowie Internatspersonal) haben einen verpflichtenden Testnachweis mitzuführen. Nicht geimpftes Internatspersonal muss mindestens einen PCR-Test in der Woche nachweisen. Der Nachweis muss während des regelmäßigen Aufhaltens in der Schule bereitgehalten werden.

Sicherheitsstufe 1

  • Es gelten die Regelungen der Sicherheitsphase.
  • Für Schüler/innen welche am Internat nächtigen gilt die 3-G-Regelung.

Sicherheitsstufe 2

  • Das Lehrpersonal trägt im Internatsgebäude außerhalb der Gemeinschafts- und Schlafräume MNS.
  • Nicht geimpftes Internatspersonal und nicht geimpfte Schüler/innen müssen am Tag der Anreise ein Testzertifikat erbringen.

Sicherheitsstufe 3

  • Internatspersonal trägt im Internatsgebäude einen MNS.
  • Nicht geimpfte Schülerinnen und Schüler der 5. bis 8. Schulstufe, haben außerhalb der Gemeinschafts- und Schlafräume einen MNS zu tragen.
  • Nicht geimpfte Schülerinnen und Schüler ab der 9. Schulstufe, haben außerhalb der Schlafräume einen MNS zu tragen.
  • Nicht geimpfte Schüler/innen müssen am Tag der Anreise ein Testzertifikat erbringen.

(06.09.2021)

In der Sicherheitsphase in den ersten drei Wochen gilt für alle Personen am Schulstandort (unabhängig vom Immunstatus): Maskentragen außerhalb der Klassen- und Gruppenräume, sowie regelmäßiges Testen.
Im Anschluss an die Sicherheitsphase gilt auch an der Schule die 3G Regel: Ein Genesungsnachweis ist einem Impfnachweis gleichzuhalten, bei Schüler/innen, wie auch beim Lehr- und Verwaltungspersonal. Geimpfte/genesene Schüler/innen bekommen auf das Cover ihres Covid-Ninja-Passes den goldenen Sticker.

(09.09.2021)

An Tages- und Abendberufsschulen finden ausschließlich Antigen-Testungen statt.

An Österreichs Schulen gilt eine einheitliche Vorgangsweise bei SARS-CoV-2-Kontaktpersonen zur Gewährleistung des Präsenzunterrichts:

  • die Anordnung einer Quarantäne soll grundsätzlich auf wenige Personen beschränkt werden.
  • Geimpfte oder genesene Personen werden entsprechend dem regulären Kontaktpersonenmanagement behandelt und können somit als KP II eingestuft werden.
  • Im Klassenverband soll die Anordnung der Quarantäne (=Kontaktperson der Kategorie K1) auf die Sitznachbarn und andere enge Kontaktpersonen beschränkt werden. Für diese können bei einem negativen PCR-Test ab Tag 5 die vorgegebenen Maßnahmen aufgehoben werden.

Wichtig: Die Maßnahmen nach Epidemiegesetz obliegen ausschließlich der zuständigen Gesundheitsbehörde.

Alle Details finden Sie unter: Präventions- und Hygieneregelungen im Schuljahr 2021/22

Tragen von Mund-Nasen-Schutz

(06.09.2021)

In der Sicherheitsphase (ersten drei Schulwochen) tragen alle Personen (auch Lehrpersonen) im Schulgebäude außerhalb der Klassen- und Gruppenräume MNS.

Ab Risikostufe 1 (kein bis geringes Risiko) kann der MNS freiwillig getragen werden.

Ab Risikostufe 2 (mittleres Risiko) tragen Schüler/innen, Lehr- und Verwaltungspersonal im Schulgebäude außerhalb der Klassen- und Gruppenräume MNS

Ab Risikostufe 3 haben Lehr- und Verwaltungspersonal ab der 9. Schulstufe (das heißt an Polytechnischen Schule, AHS-Oberstufen, berufsbildenden mittleren und höheren Schulen, Berufsschulen) im gesamten Schulgebäude, auch während des Unterrichts, einen MNS zu tragen.

Lehr- und Verwaltungspersonal an Volksschulen, Mittelschulen, Sonderschulen und der AHS-Unterstufe haben nur außerhalb der Klassen und Gruppenräume einen MNS zu tragen.

Soweit gemäß der COVID-19-Schulverordnung 2021/22, BGBl. II Nr. 374/2021, eine Maskenpflicht für Lehrpersonen besteht, ist ergänzend unter Bedachtnahme auf § 19 Abs. 3 Z 8 der 2. COVID-19-Öffnungsverordnung, BGBl. II Nr. 278/2021, zuletzt geändert durch BGBl. II Nr. 367/2021, vorzugehen: für Personen, denen das Tragen einer Maske aus gesundheitlichen Gründen nicht zugemutet werden kann, gilt die Tragepflicht nicht; in diesem Fall darf [anstelle der Maske] eine sonstige nicht eng anliegende, aber den Mund- und Nasenbereich vollständig abdeckende mechanische Schutzvorrichtung getragen werden; eine vollständige Abdeckung liegt vor, wenn die nicht eng anliegende Schutzvorrichtung bis zu den Ohren und deutlich unter das Kinn reicht. Sofern den Personen auch dies aus gesundheitlichen Gründen nicht zugemutet werden kann, gilt die Pflicht zum Tragen einer den Mund- und Nasenbereich abdeckenden mechanischen Schutzvorrichtung nicht. Ein unbedenkliches ärztliches Attest ist jeweils Voraussetzung für die Anwendung der Ausnahmeregelung.

(27.08.2021)

In den ersten drei Schulwochen tragen alle Personen an der Schule (Schüler/innen, Lehrkräfte, Verwaltungspersonal et cetera) einen MNS außerhalb der Unterrichts- und Gruppenräume. Dies gilt auch für geimpfte Personen.

In der Risikostufe 1 kann freiwillig ein MNS getragen werden.

In der Risikostufe 2 tragen alle Schüle/innen außerhalb der Klassen- und Gruppenräume MNS.

In der Risikostufe 3 tragen Schüler/innen der Volksschulen, Sonderschulen sowie der 5. bis 8. Schulstufe der allgemeinbildenden höheren Schulen außerhalb der Unterrichts- Klassen- und Gruppenräume einen MNS.

Schüler/innen ab der 9. Schulstufe tragen im gesamten Schulgebäude MNS.

Sollte das Tragen eines MNS aufgrund einer Behinderung oder Beeinträchtigung nicht möglich sein, so kann die Verpflichtung entfallen.

Darüber hinaus kann die Schulleitung mit Zustimmung der zuständigen Schulbehörde zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19 in der Schule das Tragen eines MNS für maximal eine Woche anordnen. Diese Anordnung ist durch Anschlag in der Schule kundzumachen. (§ 7 C-SchVO)

(27.08.2021)

Sicherheitsphase

Alle Personen tragen während der Sicherheitsphase im Internatsgebäude außerhalb der Gruppen- und Schlafräume MNS.

Sicherheitsstufe 1

In der Sicherheitsstufe 1 kann freiwillig MNS getragen werden.

Sicherheitsstufe 2

Das Lehrpersonal trägt im Internatsgebäude außerhalb der Gemeinschafts- und Schlafräume MNS.

Sicherheitsstufe 3

Das Internatspersonal trägt im gesamten Internatsgebäude einen MNS.

Nicht geimpfte Schülerinnen und Schüler der 5. bis 8. Schulstufe, haben außerhalb der Gemeinschafts- und Schlafräume einen MNS zu tragen.

Nicht geimpfte Schülerinnen und Schüler ab der 9. Schulstufe, haben außerhalb der Schlafräume einen MNS zu tragen.

(27.08.2021)

Nein.

(27.08.2021)

Ja.

(27.08.2021)

Es gelten dieselben Bedingungen wie für den Unterricht am Vormittag.

(27.08.2021)

Eine Lehrkraft, die Testung und Maske verweigert, begeht eine Dienstpflichtverletzung – genau wie im letzten Schuljahr. In der Volksschule beziehungsweise bei den unter 12-Jährigen hat sich in der Risikolage nichts geändert, deshalb müssen diese Maßnahmen zur Gewährleistung eines sicheren Schulbetriebs fortgesetzt werden.

Geimpfte Schüler/innen

(06.09.2021)

Der Nachweis über eine erfolgte COVID-19-Impfung wird am ersten Tag, an dem am Schulstandort getestet wird, vorgelegt. Dieser wird von der Lehrperson kontrolliert, danach kann im Corona-Testpass das Datum der ersten und/oder zweiten Impfung unter dem Punkt „Ich bin bereits geimpft“ eingetragen werden.
Ebenso kann hier ein „genesen Attest“ mit Datum eingetragen werden.

(27.08.2021)

Eine Vollimmunisierung wird erst mit zweiter Impfung erreicht, deshalb gilt die Impfung erst nach Verabreichung der zweiten Impfdosis als Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr. Der Nachweis wird ab dem Tag der 2. Impfung ausgestellt. Ab diesem Zeitpunkt müssen Schüler/innen auch an keiner Testung an der Schule mehr teilnehmen.

Bei Impfstoffen, wo nur eine Impfung (beispielsweise Johnson&Johnson) vorgesehen ist, oder bei einer einmaligen Impfung in Verbindung mit einem Genesen-Zertifikat ist ebenso eine Vollimmunisierung erreicht.

(27.08.2021)

Ja, es besteht immer die Möglichkeit, sich freiwillig testen zu lassen.

(06.09.2021)

Für Schüler/innen mit vorhandener, vollständiger Immunisierung gibt es am Deckblatt des Ninja Passes einen Eintrag für das Impfdatum. Zusätzlich steht ein großer Sticker zur Verfügung, der dies anzeigt.

Nimmt ein geimpfter Schüler/ eine geimpfte Schülerin freiwillig an einer Testung teil, erhält er/sie auch einen Sticker über die Testteilnahme.

Impfangebote / Impfbusse für Kinder und Jugendliche

(27.08.2021)

Alle Informationen zu den Impfbussen finden Sie hier: Sichere Schule im Herbst

Risikogruppen

(27.08.2021)

Schüler/innen, die beziehungsweise deren Erziehungsberechtigte einer Risikogruppe angehören oder die sich im Zusammenhang mit COVID-19 stehenden Gründen nicht in der Lage sehen, am Präsenzunterricht teilzunehmen, kann auf Antrag die Erlaubnis zum Fernbleiben vom Unterricht aus wichtigen Gründen für maximal eine Woche erteilt werden. Weitere Anträge sind möglich – in diesem Fall ist jedoch ein einschlägiges fachärztliches Attest vorzulegen. Hier liegt ein gerechtfertigtes Fernbleiben aus gesundheitlichen Gründen vor.

(05.09.2021)

Für Bundeslehrpersonen, die

  • bereits 2020/21 ein COVID-19-Risikoattest vorgelegt haben und
  • laut aktuellem Attest der behandelnden Ärztin/des behandelnden Arztes auch unter Berücksichtigung des Impf- und Immunitätsstatus Angehörige der Risikogruppe sein werden,

gilt:

In Absprache mit der Schulleitung soll der temporäre Einsatz in jenen Aufgabenbereichen festgelegt werden, die ein geringes Infektionsrisiko aufweisen oder seitens Schulleitung Kontakt mit der Bildungsdirektion bezüglich geeigneter Maßnahmen oder Einsatzmöglichkeiten aufgenommen werden. 

(27.08.2021)

Schüler/innen, die beziehungsweise deren Erziehungsberechtigte einer Risikogruppe angehören, oder die sich im Zusammenhang mit COVID-19 stehenden Gründen nicht in der Lage sehen, am Präsenzunterricht teilzunehmen, kann zunächst auf Antrag die Erlaubnis zum Fernbleiben vom Unterricht aus wichtigen Gründen für maximal eine Woche erteilt werden. Weitere Anträge sind möglich – in diesem Fall ist jedoch ein einschlägiges fachärztliches Attest vorzulegen. Hier liegt ein gerechtfertigtes Fernbleiben aus gesundheitlichen Gründen vor.

Veranstaltungen und außerschulische Kooperationen

(27.08.2021)

Bis inklusive Risikostufe 2 vor Ort sind ein- und mehrtägige Schulveranstaltungen sowie schulbezogene Veranstaltungen (auch mit Übernachtung) nach Vorlage einer Risikoanalyse sowie unter Berücksichtigung der Hygiene- und Präventionsbestimmungen des besuchten Ortes möglich. Sollte die Einhaltung der Hygienebestimmungen vor Ort nicht für die gesamte Dauer möglich sein, sind diese abzusagen.

Antigenschnelltests können zur laufenden Testung von der Schule mitgenommen werden.

Bei Risikostufe 3 finden keine Schulveranstaltungen sowie schulbezogene Veranstaltungen statt. Bereits anberaumte Schulveranstaltungen oder schulbezogene Veranstaltungen sind abzusagen.

(09.09.2021)

Bei Schulveranstaltungen in der Sicherheitsphase ist, egal ob im In- oder Ausland, ebenfalls der Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr zu erbringen. Dies umfasst allerdings aus logistischen Gründen nur Antigentests, keine PCR-Tests. Der Erlass führt in diesem Sinne an: „Antigenschnelltests können zur laufenden Testung von der Schule mitgenommen werden“.  Weiters sind die Hygiene- und Präventionsbestimmungen des besuchten Orts zu berücksichtigen. Sollte die Einhaltung der Hygienebestimmungen vor Ort nicht für die gesamte Dauer der Schulveranstaltung möglich sein, sind diese abzusagen.

Matura, abschließende Prüfungen an berufsbildenden mittleren Schulen und Kollegs – Nebentermin 2021

(07.09.2021)

Ja, in den Nebenterminen 2021 wird es auf Grundlage der Verordnung des Bundesministers für Bildung, Wissenschaft und Forschung über die Vorbereitung und Durchführung abschließender Prüfungen für das Schuljahr 2020/21 (zuletzt geändert durch BGBl II Nr. 386/2021) wieder zu Änderungen bei den abschließenden Prüfungen kommen. Diese betreffen alle drei Säulen der abschließenden Prüfungen, d.h. die abschließende Arbeit, die Klausurarbeiten und die mündlichen Prüfungen.

Für die Schulen gibt es ab Haupttermin 2021 eine dauerhafte eine organisatorische Vereinfachung: Die Prüfungskommission der abschließenden Prüfungen wird zukünftig anders organisiert; die Schulleitung übernimmt zusätzlich die Funktion des Vorsitzenden in der Prüfungskommission. Es wird nur mehr in bestimmten Fällen ein extern zu bestellender Vorsitzender (bspw. eine andere Schulleitung) von der zuständigen Schulbehörde bei der Prüfung eingesetzt (geändert mit BGBl I Nr. 19/2021 und BGBl I Nr. 170/2021, § 35 Abs. 2 und 3 Schulunterrichtsgesetz, § 34 Abs. 2 und 3 Schulunterrichtsgesetz für Berufstätige, Kollegs und Vorbereitungslehrgänge).

(07.09.2021)

Die Präsentation und Diskussion der vorwissenschaftlichen Arbeiten, Diplomarbeiten oder Abschlussarbeiten findet freiwillig statt. D.h.: Kandidat/inn/en können, nachdem sie die Beurteilung der schriftlichen Arbeit erhalten haben, beantragen, zur Präsentation und Diskussion anzutreten.

Die Präsentation und Diskussion wird unter Einhaltung der Hygienebestimmungen am Schulstandort abgehalten. Nach Vereinbarung zwischen den Kandidat/inn/en und der Schule kann diese auch mit Hilfe von elektronischer Kommunikation im virtuellen Raum stattfinden, sofern die Kandidat/inn/en über die erforderliche technische Ausstattung verfügen.

(07.09.2021)

Die Schülerinnen und Schüler an höheren Schulen haben bereits entweder drei oder vier Klausurprüfungen gewählt. Drei Klausurprüfungen – an AHS z. B. Deutsch, Mathematik, eine Sprache – finden verpflichtend statt, die vierte Klausur ist optional.

Verzichtet ein/e Kandidat/in auf die vierte Klausurprüfung, dann wird die Note aus dem Jahreszeugnis bzw. die aus den Semesternoten ermittelte Note in das Abschlusszeugnis übernommen. Jene Klausuren, die laut Prüfungsordnung vorgesehen sind, müssen aber jedenfalls abgelegt werden.

(An berufsbildenden mittleren Schulen absolvieren die Kandidatinnen und Kandidaten ein bis drei schriftliche Prüfungen.)

Um den Kandidatinnen und Kandidaten mehr Zeit für die Bearbeitung der schriftlichen Aufgaben einzuräumen, wurde die maximal zulässige Prüfungsdauer um 60 Minuten verlängert.

Die Klausurprüfungen finden statt. Die Arbeitszeit wird um 60 Minuten verlängert.

Die Berücksichtigung der Jahresnote bzw. einer ermittelten Note bei der Festlegung der schriftlichen, grafischen oder praktischen Gesamtnote wird beibehalten. Eine Einbeziehung der Jahres-/Semesternoten ist vorgesehen, wenn 30 Prozent der Maximalpunktezahl erreicht wird. In den standardisierten Prüfungsgebieten Deutsch sowie Slowenisch, Kroatisch, Ungarisch als Unterrichtssprache muss die Dimension Inhalt in einer Teilaufgabe positiv erfüllt sein.  Mit diesem Schwellenwert wird sichergestellt, dass Klausuren nicht einfach ohne Bearbeitung abgegeben werden, wie dies im Vorjahr teilweise der Fall war.

(07.09.2021)

Nein, da vorgezogene Teilprüfungen zum Haupttermin 2022 zugerechnet werden, kommen keine COVID-Prüfungsbestimmungen zur Anwendung.

Die Berücksichtigung der Jahresnote bzw. der ermittelten Jahresnote bei der Gesamtbeurteilung der schriftlichen Klausurarbeit wurde dauerhaft gesetzlich verankert und kommt daher bei allen Kandidat/inn/en zur Anwendung (geändert mit BGBl. I Nr. 19/2021 und BGBl. I Nr. 170/2021).

(07.09.2021)

An AHS muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Deutsch
  • Mathematik
  • Lebende Fremdsprache ODER Latein/Griechisch

Am Zweisprachigen BG Oberwart muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Deutsch
  • Mathematik
  • Kroatisch oder Ungarisch

Am BG/BRG für Slowenen muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Deutsch
  • Mathematik
  • Slowenisch

An höheren technischen Lehranstalten (HTL) muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Angewandte Mathematik
  • Fachtheorie
  • 3. Prüfungsgebiet nach Wahl der Kandidatin/des Kandidaten

An Handelsakademien (HAK) muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Deutsch – an der ZBHAK Deutsch oder Slowenisch
  • Betriebswirtschaftliche Fachklausur
  • 3. Prüfungsgebiet nach Wahl der Kandidatin/des Kandidaten

An höheren land- und forstwirtschaftlichen Schulen (HLFS) muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Deutsch
  • Betriebswirtschaftliche Fachklausur
  • 3. Prüfungsgebiet nach Wahl der Kandidatin/des Kandidaten

An höheren Lehranstalten für wirtschaftliche Berufe, Tourismus, Mode, künstlerische Gestaltung, Produktmanagement und Präsentation muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Deutsch – an der HLW St. Peter Deutsch oder Slowenisch
  • 2. Prüfungsgebiet nach Wahl der Kandidatin/des Kandidaten
  • 3. Prüfungsgebiet nach Wahl der Kandidatin/des Kandidaten

Am Aufbaulehrgang für wirtschaftliche Berufe muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Deutsch
  • 2. Prüfungsgebiet nach Wahl der Kandidatin/des Kandidaten
  • 3. Prüfungsgebiet nach Wahl der Kandidatin/des Kandidaten

Für Schüler/innen, die den alternativen Pflichtgegenstandsbereich Gastronomie und Hotellerie besucht haben: Eines der frei zu währenden Prüfungsgebiete muss eine fachpraktische Prüfung sein.

An Bildungsanstalten für Elementar- oder Sozialpädagogik (BAfEP/BASOP) muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Deutsch
  • Fachtheorie
  • 3. Prüfungsgebiet nach Wahl der Kandidatin/des Kandidaten

(07.09.2021)

An der Fachschule für wirtschaftliche Berufe, der Fachschule für Mode und der Hotelfachschule muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Deutsch
  • 2. Prüfungsgebiet nach Wahl der Kandidatin/des Kandidaten
  • 3. Prüfungsgebiet nach Wahl der Kandidatin/des Kandidaten

(07.09.2021)

Die Auswahl der Prüfungsgebiete muss für den Herbsttermin 2021 bis zum 15. September 2021 und für den Wintertermin 2022 bis zum 1. Dezember 2021 erfolgen.

(07.09.2021)

Ja, hier ist auch die Berücksichtigung der Jahres- bzw. der Semesternoten vorgesehen. Für die Berücksichtigung muss aber kein Schwellenwert von 30% bei einer praktischen Klausurarbeit erreicht werden.

(07.09.2021)

Bei praktischen Klausurarbeiten im Herbsttermin 2021 oder im Wintertermin 2022, die dem Haupttermin 2021 zugerechnet werden, erfolgt die Verlängerung der Prüfungsdauer um 60 Minuten. Bei Vorprüfungen, die dem Haupttermin 2022 zugerechnet werden, bleibt die Prüfungsdauer unverändert und wird nicht um 60 Minuten verlängert.

(07.09.2021)

Nein, hier ist keine Änderung im Rahmen der COVID-Regelungen im Vergleich zu den geltenden Bestimmungen lt. Zeugnisformularverordnung vorgesehen.

(07.09.2021)

Nein, hier erfolgt kein Zeugnisvermerk.

(07.09.2021)

In diesem Fall kann die Kandidatin/der Kandidat bekannt geben, ob sie oder er weiterhin zur Prüfung antreten möchte, in diesem Fall kann zum Prüfungsgebiet zum nächstmöglichen Termin angetreten werden. Dieser kann nach organisatorischer Möglichkeit noch im Herbsttermin 2021 stattfinden, oder im Wintertermin 2022. Wenn der Antrag auf Ablegung einer mündlichen Prüfung nicht gestellt wird, erfolgt die Übernahme der (ermittelten) Jahresnote in das Abschlusszeugnis.

Erwachsenenbildung und Berufsreifeprüfung

(27.08.2021)

Nein, die Rahmenbedingungen der Berufsreifeprüfung ändern sich nicht. Die Teilprüfungen sind in der im BRP-Gesetz geregelten Form abzulegen. Im Prüfungsgebiet Deutsch und im Fachbereich sind schriftliche und mündliche Teilprüfungen abzulegen. Englisch ist, nach Wahl der Prüfungskandidatin/des Prüfungskandidaten, schriftlich oder mündlich abzulegen. Mathematik ist schriftlich abzulegen, wobei eine mündliche Kompensationsprüfung möglich ist.

(27.08.2021)

Weitere Informationen zur Erwachsenenbildung finden Sie auf der Website von erwachsenenbildung.at