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Coronavirus (COVID-19): Fragen und Antworten zu Corona

Etappenplan/Unterricht nach Öffnung der Schulen
Kindergarten/Vorschule
Ganztagsschule/Nachmittagsbetreuung
Hygienemaßnahmen an Schulen
Risikogruppen
Leistungsbeurteilung/Abschluss der Schulstufe/Schulübertritt
Matura, Abschließende Prüfungen an berufsbildenden mittleren Schulen und Kollegs
Berufsschulen
Erwachsenenbildung und Berufsreifeprüfung
Externistenprüfungen
Auslandsjahr bzw. –semester
Sommerschule
Sommerferien: Praktika/Öffnung der Bundesschulen
Schulveranstaltungen/Schulbezogene Veranstaltungen
Internate
Dienstrechtliche Informationen für Schulleitungen und Lehrkräfte

Etappenplan/Unterricht nach Öffnung der Schulen

(14.05.2020)

Die Öffnung der Schulen verläuft in 3 Etappen:

Etappe 1 seit 04.05.2020: Öffnung der Schulen für Maturaklassen, Abschlussklassen an BMS sowie Lehr- und Abschlussklassen in den Berufsschulen

Etappe 2 seit 18.05.2020: Alle Klassen der Primar- und Sekundarstufe I (Volksschulen, Neue Mittelschulen, AHS-Unterstufe), Sonderschulen; zusätzlich können alle Jahrgänge/Klassen mit verkürztem Unterrichtsjahr an den berufsbildenden mittleren und höheren Schulen sukzessive starten

Etappe 3 seit 03.06.2020: Alle weiteren Klassen der Sekundarstufe II (AHS Oberstufe, BHS, BMS, Berufsschulen, Polytechnische Schulen), Übergangsstufen

(14.05.2020)

Ein Distance Learning (= Home Schooling) ist nicht mehr angedacht - ausgenommen bei Risikogruppen und in jenen Fällen, in denen ein Gegenstand sonst unter Umständen ganz entfallen würde (z. B. weil ein Lehrer/eine Lehrerin der Risikogruppe angehört und nur im Distance Learning arbeiten kann).

(30.05.2020)

Der Pflichtgegenstand Bewegung und Sport bleibt, mit Ausnahme der Sportschwerpunktschulen, ausgesetzt. Schülerinnen und Schüler sind daher weiter nicht verpflichtet, an einem Bewegung- und Sportunterricht teilzunehmen. Der Stundenplan am Vormittag bleibt unberührt. Aufgrund der Lockerungen für den Bereich des Sports soll auch an den Schulen ein freiwilliges Bewegungs- und Sportangebot möglich sein.

Die Schulleitungen können beginnend mit 03. Juni 2020 einen Ergänzungsunterricht in Bewegung und Sport einrichten. Schülerinnen und Schüler können sich für diesen Ergänzungsunterricht anmelden. Für die Anmeldung ist von der Schulleitung eine Frist zu setzen (siehe auch Informationsschreiben vom 30. Mai 2020).

Freigegenstände und unverbindliche Übungen entfallen ebenfalls bis Schulschluss. Fachpraktischer Unterricht ist unter Einhaltung der Hygienevorschriften sowie allenfalls noch darüberhinausgehender branchenspezifischen Hygienebestimmungen durchführbar. In der Volksschule und Sekundarstufe I findet in diesem Schuljahr kein Nachmittagsunterricht mehr statt, in der Sekundarstufe II findet der Unterricht am Nachmittag allerdings statt.

(14.05.2020)

Fachpraktischer Unterricht wird unter Einhaltung der Hygienevorschriften abgehalten. Zusätzlich sind die von der Wirtschaftskammer veröffentlichten branchenspezifischen Hygienebestimmungen zu beachten. Diese finden sich auf der Website der Wirtschaftskammer Österreich unter https://www.wko.at/service/aussenwirtschaft/coronavirus-wirtschaftskammer-als-anlaufstelle.html.

(10.6.2020)

Es erfolgt eine Erweiterung des Einsatzfeldes auch um nicht-institutionelle, lokal-regionale Angebote (Gruppe von Kindern von 3-10 Teilnehmer/innen). Die Eignung der Praxisstelle ist vorab mit der Schulleitung abzuklären. Wenn im Juni der Praxisunterricht nicht in einer Praxiseinrichtung durchgeführt wird, ist ein entsprechender schulischer Unterricht – auch für einzelne Schüler/innen bzw. Studierende – zur lehrplanmäßigen Erfüllung abzuhalten. Über die grundsätzliche Zulassung von Schüler/innen und Studierenden zu Zwecken der Ausbildung in elementaren Bildungseinrichtungen und auch im nicht-institutionellen Rahmen, liegt die Entscheidungskompetenz bei den Trägern. Die zum Zeitpunkt der Praxis/des Pflichtpraktikums gültigen Hygienebestimmungen sind einzuhalten.

(14.05.2020)

Schulbuffets öffnen zum Zeitpunkt der Schulöffnung, wie im Etappenplan vorgesehen. Es gilt, die Hygienevorschriften sowie branchenspezifische Hygienebestimmungen einzuhalten.

(14.05.2020)

Schulbibliotheken können öffnen, wenn die Einhaltung der Hygienevorschriften gesichert werden kann.

(14.05.2020)

Kinder, die in der Schule betreut werden, erledigen ihre Hausaufgaben bzw. Aufgabenpakete in der Schule. Die zur Betreuung eingeteilten Lehrpersonen unterstützen die Schülerinnen und Schüler in bestmöglichem Ausmaß.

(14.05.2020)

Ja. Schülerinnen und Schüler, die keiner Risikogruppe angehören, sich aber aufgrund der aktuellen Situation psychisch nicht in der Lage sehen, dem Unterricht beizuwohnen, gelten als entschuldigt. Sie können den Lernstoff, der in der Schule unterrichtet wird, eigenständig nachholen (analog zur jener Vorgehensweise, wenn eine Schülerin/ein Schüler erkrankt und den versäumten Lernstoff nachholen muss).

(14.05.2020)

Die Information über das Fernbleiben des Kindes muss in schriftlicher Form erfolgen.

Kindergarten/Vorschule

(14.05.2020)

Vorab: Diese Entscheidung obliegt den Erhaltern der Kindergärten (Länder/Gemeinden) und nicht dem Bund. Aufbauend auf den bisherigen Regelungen und Vorgaben des Krisenstabes, wonach jene Kinder, die eine Betreuung brauchen, ihre Einrichtungen auch aufsuchen sollen, wird von Seiten des Bildungsministeriums darüber hinaus empfohlen, dass speziell folgende Kinder ab dem 18. Mai 2020 wieder die Kindergärten besuchen:

  • 5-jährige Kinder, die das letzte verpflichtende Kindergartenjahr vor Schuleintritt absolvieren
  • 3-4-jährige Kinder, die einen Sprachförderbedarf aufweisen

(12.05.2020)

Ja. Vorschulkinder müssen jetzt selbstverständlich auch mit Lernmaterialien versorgt werden und erhalten auch ein Jahreszeugnis, in dem die Teilnahme an den verbindlichen Übungen bestätigt wird. Insofern können Vorschulkinder jedenfalls in die 1. Schulstufe aufsteigen.

Ganztagsschule/Nachmittagsbetreuung

(14.05.2020)

Ja, eine ganztägige Betreuung wird weiterhin möglich und fallweise sogar an Tagen, an denen aufgrund des Schichtbetriebes kein Präsenzunterricht stattfindet, notwendig sein.

(14.05.2020)

Die verschränkte Form der Ganztagsschule wird nicht bis zum Ende des Unterrichtsjahres fortgeführt. Für Schüler/innen, die eine verschränkte Form der Ganztagsschule besuchen, gilt aktuell auch der Schichtbetrieb im Halbtagesunterricht (getrennt geführte Ganztagsangebote). An allen Nachmittagen der Woche wird für (gegebenenfalls klassenübergreifende) Nachmittagsbetreuung gesorgt.

(10.6.2020)

Ja, die Verrechnung erfolgt an Bundesschulen gemäß der „Verordnung des Bundesministers für Bildung, Wissenschaft und Forschung über die Beiträge für Schülerheime und ganztägige Schulformen“. Auf die wechselweise Inanspruchnahme wird darin Rücksicht genommen. An den Pflichtschulen liegt die Entscheidung beim Schulerhalter.

(10.6.2020)

Die erlassene Beitrags-Verordnung (BGBl. II Nr. 229/2020) sieht für den Monat Mai keine Beitragspflicht vor.

(10.6.2020)

Ja, die Betreuungstage dürfen von den Eltern flexibel in Anspruch genommen werden, d.h. sie werden inklusive Abholzeit neu gewählt, um auf geänderte Arbeitssituationen und Betreuungsbedarfe reagieren zu können.

(10.6.2020)

Eltern und Erziehungsberechtigte können bis Ende des Schuljahres 2019/20 die von der Schule angebotene Nachmittagsbetreuung flexibel in Anspruch nehmen, d.h. sowohl eine Neuanmeldung, als auch eine Abmeldung oder eine Neuwahl der Betreuungstage ist möglich.

(14.05.2020)

Ja, sofern sie zur Nachmittagsbetreuung auch angemeldet worden sind.

(10.6.2020)

Die GTS bleibt grundsätzlich unverändert. Am Nachmittag sind daher auch Lehrpersonen wie bisher einzusetzen.

(10.6.2020)

Die Gruppengrößen und Gruppenanzahl orientieren sich am Raumangebot und an den Hygienevorschriften, die einzuhalten sind.

(10.6.2020)

Die Organisation der Gruppeneinteilung vor Ort obliegt der Schulleitung.

(14.05.2020)

Die Nachmittagsbetreuung hat bis zumindest 16:00 Uhr zu erfolgen. Wenn kein Bedarf an einer Nachmittagsbetreuung bis 16:00 Uhr für Schüler/innen angemeldet wird, kann diese auch schon früher enden.

(30.05.2020)

Vorzugsweise ist die Betreuung der Schüler/innen an den Betreuungstagen in leerstehenden Klassenräumen der Schule – unter Einhaltung der Hygienevorschriften – durchzuführen. Bei Betreuung bspw. im Turnsaal ist darauf zu achten, dass für die Schüler/innen Sessel und Tische vorhanden sind. In beiden Fällen ist von den Betreuer/inne/n auf einen sinnvollen Wechsel zwischen Bearbeitung von Arbeitspaketen und Freizeiteinheiten zu achten.

(14.05.2020)

Ja. Für Schülerinnen und Schüler ab der 8. Schulstufe allgemeinbildender Schulen (NMS, AHS, PTS) sowie von berufsbildenden mittleren und höheren Schulen ist eine individuelle Berufsorientierung („Schnuppern“) nach den Bestimmungen des § 13b SchUG auch in der aktuellen Situation möglich. Dabei sind jedenfalls die für den jeweiligen Betrieb gültigen Hygienevorschriften einzuhalten.

Hygienemaßnahmen an Schulen

(30.05.2020)

Es gibt zwei Prinzipien, um die Ansteckungsgefahr von Schüler/inne/n zu reduzieren:

Prinzip Schutz & Hygiene:

  • Unverzügliches Händewaschen oder Handdesinfektion nach Betreten des Schulgebäudes
  • Abstand halten
  • Das Tragen eines Nasen-Mund-Schutzes ist ab 3. Juni in Schulen freiwillig.
  • Häufiges, gutes Lüften der Räume
  • Pausenregelungen, die ein Verdichten am Gang möglichst vermeiden

Prinzip Verdünnung: Um das Infektionsrisiko trotz Aktivierung des Schulsystems zu minimieren, muss die Anzahl von Schülerinnen und Schülern, die gleichzeitig an den Schulen sind, reduziert werden. Für die Etappen zwei und drei wird daher ein Schichtsystem umgesetzt. Dieses sieht vor, dass alle Klassen grundsätzlich in zwei gleich große Gruppen geteilt werden müssen, es sei denn, die maximale Gesamtschüler/innenanzahl von 15 bis 18 wird in einer Klasse nicht überschritten. Empfohlen wird seitens des BMBWF das „Blockmodell“, in dem die Gruppen wochenweise abwechselnd Montag bis Mittwoch bzw. Donnerstag und Freitag unterrichtet werden. Schulautonom sind aber auch andere Modelle möglich, die in Abstimmung zwischen Schulaufsicht und Schulleitung festgesetzt werden. Auf die Situation von Familien mit Geschwisterkindern ist Rücksicht zu nehmen.

Details zu den Maßnahmen finden Sie im Hygienehandbuch des BMBWF (PDF, 130 KB).

(14.05.2020)

Wenn die Möglichkeit besteht, wird empfohlen, die Pausen im Freien zu ver­bringen. Die Dichte im Gangraum und die Durchmischung mit Schüler/inne/n anderer Klassen sollen jedenfalls reduziert werden. 

(30.05.2020)

Gründliches Händewaschen mit Flüssigseife und Wasser soll regelmäßig erfolgen – besonders auch dann, wenn Räume oder Tätigkeiten gewechselt werden (vor und nach dem Essen, vor und nach dem Praxisunterricht etc.). Da Händewaschen essentiell ist, sollten Schüler/innen gegebenenfalls öfters daran erinnert werden.

Bei der Händedesinfektion ist insbesondere darauf zu achten, dass diese richtig erfolgt. Da die Wirksamkeit der Händedesinfektion von der korrekten Anwendung und der verwendeten Menge abhängt, sollten die Schulärzt/innen die Schüler/innen und Lehrer/innen vor Beginn des Unterrichts ausführlich darüber informieren.

Risikogruppen

(30.05.2020)

Die Grundlage für die Definition von Risikogruppen stellen medizinische Hauptindikationen dar (siehe auch (https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Coronavirus---Haeufig-gestellte-Fragen/FAQ--Risikogruppen.html)

(10.6.2020)

Die Schulleitung kann auf Antrag und nach Vorlage eines ärztlichen Attests oder einer behördlichen Anordnung über die Quarantäne Schüler/innen, die einer Risikogruppe angehören oder mit Angehörigen einer Risikogruppe im selben Haushalt leben, ortsungebundenen Unterricht sowie Leistungsfeststellungen mittels elektronischer Kommunikation anordnen. Diese Schüler/innen sind mittels Distance Learning zu unterrichten. Die Leistungen fließen in die Gesamtbeurteilung ein.

Leistungsbeurteilung/Abschluss der Schulstufe/Schulübertritt

(14.05.2020)

In allen Schulformen finden keine Schularbeiten mehr statt. (Ausgenommen sind die Abschlussklassen; hier finden Schularbeiten unter bestimmten Voraussetzungen statt.)

(14.05.2020)

Für die Entscheidung zum Aufsteigen in die nächsthöhere Schulstufe gilt im Schuljahr 2019/20:

  • Schülerinnen und Schüler in der Volksschule, (Neuen) Mittelschule, allgemeinbildenden höheren Schule, berufsbildenden mittleren und höheren Schule können mit einem Nicht genügend – unabhängig von der Schulstufe – und ohne Klassenkonferenzbeschluss in die nächsthöhere Schulstufe aufsteigen.
  • Bei mehreren Nicht genügend entscheidet die Klassen- bzw. Schulkonferenz.
  • Die Regelungen für Schülerinnen und Schüler in der Sonderschule bzw. mit sonderpädagogischem Förderbedarf bleiben bestehen.
  • Die Aufstiegsregelungen in NOST-Schulen bleiben grundsätzlich unverändert. Es wird jedoch bei aufstiegsrelevanten Nicht genügend eine Fristerstreckung bis spätestens 30.11.2020 bei gleichzeitiger Teilnahme am Unterricht in der nächsthöheren Schulstufe zugelassen.
  • Freiwilliges Wiederholen ist wie bisher möglich.
  • Die Aufnahmevoraussetzungen für die einzelnen Schularten bleiben aufrecht.

(10.6.2020)

Die Beurteilung erfolgt in gleicher Weise wie bei nicht verkürztem Unterrichtsjahr. Als Grundlage für die Leistungsbeurteilung sind alle im Schuljahr 2019/20 erbrachten Leistungen heranzuziehen, das sind

  • alle Leistungen im Präsenzunterricht bis zum Beginn des ortsungebundenen Unterrichts am 16. März 2020
  • Leistungen ausschließlich im Rahmen der Mitarbeit im ortsungebundenen Unterricht sowie
  • ggf. alle Leistungen im Präsenzunterricht ab Wiedereröffnung der Schulen.

(10.6.2020)

Für die Beurteilung (Aufsteigen mit Nicht genügend) der Schüler/innen mit verkürztem Unterrichtsjahr gelten dieselben Regelungen wie für Schüler/innen mit regulärem Unterrichtsjahr.

(19.03.2020)

Semesterprüfungen oder deren zwei Wiederholungen sind grundsätzlich innerhalb von zwei Semestern abzuhalten. Sollten die entsprechenden Prüfungstermine während der Überbrückungsphase anberaumt sein, müssen diese auf einen Zeitpunkt nach der Überbrückungsphase, analog zu allen anderen Prüfungen, verschoben werden. 

Semesterprüfungen und deren zwei Wiederholungen aus dem Wintersemester der Abschlussklasse sind bis zum Ende des Sommersemesters der Abschlussklasse abzulegen. 

Parkplatzprüfungen“ (= 4. Antritt) sind zwischen der Beurteilungskonferenz und dem Beginn der Klausurprüfung abzuhalten. Sollten aufgrund der Überbrückungsphase die Beurteilungskonferenz oder die Wiederholungsprüfungstage zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden, so würden sich auch die Prüfungstermine für die „Parkplatzprüfungen“ verschieben. 

(19.03.2020)

Sollten entsprechende Prüfungstermine während der Überbrückungsphase anberaumt sein, müssen diese auf einen Zeitpunkt nach der Überbrückungsphase, analog zu allen anderen Prüfungen, verschoben werden.

(10.6.2020)

Nein.

(10.6.2020)

Nein. Vorgesehen ist lediglich, dass beide Semesternoten in die Beurteilung der Note der Klausur einzugehen haben (letzte Abschlussklasse).

(10.6.2020)

Die Konferenzen finden am Montag oder Dienstag der letzten Woche vor Ende des Unterrichtsjahres 2019/20 statt (Ostösterreich 29.6.2020/30.6.2020, Westösterreich 6.7.2020/7.7.2020).

(10.6.2020)

Allfällige Widersprüche können in die erste Ferienwoche fallen, weswegen eine Erreichbarkeit an der Schule in der ersten Ferienwoche sicherzustellen ist.

(10.6.2020)

Feststellungsprüfungen können wie bisher stattfinden, mündlich auch in elektronischer Form. Soweit sie nicht in elektronischer Form stattfinden, sind die Hygienevorschriften einzuhalten.

(10.6.2020)

Mündliche Leistungen der Schüler/innen können mittels elektronischer Kommunikation festgestellt und beurteilt werden. Die Schulleitung kann auf Antrag von Schüler/innen, die einer Risikogruppe angehören oder mit Angehörigen einer Risikogruppe im selben Haushalt leben, ortsungebundenen Unterricht sowie Leistungsfeststellungen mittels elektronischer Kommunikation anordnen. Darüber hinaus kann die Schulleitung auf Antrag für diese Schülergruppe von schriftlichen Leistungsfeststellungen absehen und Leistungsfeststellungen auf andere Art anordnen.

(10.6.2020)

Schüler/innen, die keiner Risikogruppe angehören bzw. nicht mit Angehörigen einer Risikogruppe im selben Haushalt leben, sich aber aufgrund der aktuellen Situation nicht in der Lage sehen am Unterricht teilzunehmen, gelten als entschuldigt. Sie müssen den Lernstoff, der in der Schule unterrichtet wird, eigenständig nachholen (analog zur jener Vorgehensweise, wenn eine Schülerin/ein Schüler erkrankt und den versäumten Lernstoff nachholen muss). Die Leistungen – auch wenn sie von zuhause aus erbracht werden – fließen in die Gesamtbeurteilung ein.

(10.6.2020)

Nein, eine Änderung der gesetzlichen Grundlage ist nicht vorgesehen. Am Ende der 2. Klasse Volksschule hat eine Beurteilung der Leistungen der Schüler/innen durch eine Ziffernnote zu erfolgen.

(10.6.2020)

Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit mit Zustimmung des Schulerhalters und der Schulbehörde die PTS in einem freiwilligen 10. oder 11. Schuljahr zu wiederholen.

(10.6.2020)

Die Vorprüfungen zum Haupttermin 2020/21 an HLW und HLT entfallen zur Gänze.

(10.6.2020)

Es ist seit Anfang Mai 2020 wieder möglich, Zulassungsprüfungen durchzuführen.

(10.6.2020)

Aufnahmeprüfungen finden im Schuljahr 2019/20 am Mittwoch und Donnerstag der letzten Woche des Unterrichtsjahres statt. In Schulen unter besonderer Berücksichtigung der sportlichen oder skisportlichen Ausbildung können die Aufnahmeprüfungen auch an anderen Tagen stattfinden. Die entsprechenden Hygienemaßnahmen müssen eingehalten werden.

(10.6.2020)

Die für das Schuljahr 2019/20 geltenden besonderen Regelungen zur Leistungsbeurteilung und zum Aufsteigen in die nächsthöhere Schulstufe werden im Erlass mit GZ 2020-0.309.256 (PDF, 593 KB) dargelegt.

(10.6.2020)

Die besonderen Regelungen für außerordentliche Schüler/innen im weiteren Unterrichtsjahr 2019/20 werden im Erlass mit GZ 2020-0.309.256 dargelegt.

(10.6.2020)

Pflichtschulabschlussprüfungen können seit Anfang Mai wieder abgehalten werden.

(10.6.2020)

Eignungsprüfungen sind unter Einhaltung der geltenden Hygienebestimmungen durchzuführen. Auch die Feststellung der körperlichen Eignung der Bewerberin/des Bewerbers findet statt.

(10.04.2020)

  • Die Klausurprüfungen mit standardisierten und nicht standardisierten Klausurarbeiten finden ab 25.05.2020 bis 04.06.2020 statt.
  • Die Kompensationsprüfungen finden ab 22.06.2020 bis 24.06.2020 statt.

Allfällige mündliche Prüfungen finden im Zeitraum von 29.05.2020 bis 29.06.2020 statt

Matura, abschließende Prüfungen an berufsbildenden mittleren Schulen und Kollegs

Das Maturazeugnis wird wie bisher aussehen. Es werden die Beurteilungen der sieben zu absolvierenden Teilprüfungen der standardisierten Reife- bzw. Reife- und Diplomprüfung aufscheinen. Die Beurteilung der mündlichen Prüfungen wird, sofern kein Antritt erfolgt, aufgrund der im Jahreszeugnis vermerkten Note erfolgen.

(10.04.2020)

Die Beurteilung der abschließenden Arbeit ist an Schulen, an denen bereits die Präsentationen und Diskussionen stattgefunden haben, schon erfolgt und wurde den Schüler/inne/n bereits kommuniziert.

An Schulen, an denen noch keine Präsentation und Diskussion stattgefunden hat, erfolgt die Beurteilung auf Grundlage eines begründeten Beurteilungsvorschlages durch die Prüfungskommission.

Die Beurteilung kann daher den Schüler/inne/n nach der Beurteilungskonferenz zur VWA/Diplomarbeit (spätestens am 20. Mai 2020) mitgeteilt werden.

(10.04.2020)

Maturant/inn/en, die der Risikogruppe angehören, erhalten die Möglichkeit, die Klausurarbeit in einem separaten Prüfungsraum zu schreiben.

Maturant/inn/en, die die Klausurarbeit oder die mündliche Prüfung nicht im Haupttermin ablegen können, können ohne Terminverlust im Herbst die Klausurarbeit oder die mündliche Prüfung absolvieren.

(10.04.2020)

An AHS wird es die Möglichkeit geben, dass die Themenbereiche schulautonom gekürzt werden, wenn diese bis Freitag, den 13.03.2020, nicht mehr unterrichtet werden konnten. Dies wird vor allem in Prüfungsgebieten schlagend werden, die nur zwei Jahre unterrichtet werden (z.B. Chemie oder Psychologie/Philosophie). Im Bereich der BHS werden erforderlichenfalls innerhalb der Themenbereiche die Aufgabenstellungen entsprechend angepasst.

(23.04.2020)

Ja, Wiederholungen von Teilprüfungen der Prüfungsgebiete der Reife- bzw. Reife- und Diplomprüfung finden statt. D.h.: Angemeldete Kandidat/inn/en, die eine Wiederholung eines schriftlichen oder mündlichen Prüfungsgebietes im Haupttermin 2019/20 absolvieren möchten, können dies tun. Für diese Kandidat/inn/en sind entsprechende Prüfungstermine anzubieten und (ggf.) Aufgabenstellungen zu erstellen.

(27.05.2020)

Vorprüfungen zum Haupttermin 2019/20 an AHS finden, sofern unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen möglich, noch im Schuljahr 2019/20 oder im Herbst 2020 statt. Vorprüfungen an BMHS §§ 42 und 52 der Prüfungsordnung BMHS zum Haupttermin 2020/21 entfallen (BGBl II Nr. 208/2020).

(23.04.2020)

Die Präsentation und Diskussion der abschließenden Arbeit entfällt im Haupttermin 2019/20 für Externist/inn/en.

Die schriftlichen Klausuren können wie bisher stattfinden, wobei maximal drei Klausurarbeiten im Haupttermin 2019/20 geschrieben werden können. Die ggf. vierte Klausur kann im Herbst 2020 geschrieben werden.

Die mündlichen Prüfungen können auf Wunsch nach Anmeldung wie bisher absolviert werden.

Da das Externist/inn/enwesen keinen Schulbesuch vorsieht, ist keine Einrechnung einer Jahresnote möglich.

(23.04.2020)

Bei der 4. abgewählten Klausur wird auf die Beurteilung des korrespondierenden Unterrichtsgegenstandes zurückgegriffen. Diese wird in das Jahreszeugnis übernommen. Es wird auf die Beurteilung des Gegenstandes zurückgegriffen, der zuletzt besucht wurde, d.h.: auf die Beurteilung der letzten Schulstufe oder auf die Beurteilung einer vorangegangenen Schulstufe, falls dieser Gegenstand nicht in der letzten Schulstufe unterrichtet wurde. Bei Schulen mit Semestergliederung wird die Beurteilung, die aufgrund der letzten beiden Semesterzeugnisse übermittelt wurde, in das Reife- bzw. Reife- und Diplomprüfungszeugnis übertragen.

(04.05.2020)

Die Reifeprüfung an Abendgymnasien, die noch nach SchUG-BKV alt maturieren, gestaltet sich wie folgt:

  • Vorprüfungen können, sofern unter Einhaltung der Hygienebestimmungen möglich, noch im Schuljahr 2019/20 stattfinden oder werden in den Herbst verschoben.
  • Präsentationen und Diskussionen von Fachbereichsarbeiten können auf Wunsch stattfinden.
  • Die Klausurarbeiten werden auf max. drei Klausurarbeiten beschränkt. Es müssen jedenfalls in den Prüfungsgebieten Deutsch, Mathematik und Lebende Fremdsprache Klausurarbeiten abgelegt werden.
  • Die vierte Klausurarbeit entfällt, hier wird die Beurteilung aus den Modulen in das Reifeprüfungszeugnis übernommen.
  • Die mündlichen Prüfungen finden auf Wunsch statt. Falls diese nicht stattfinden, wird die Beurteilung aus den Modulen für die Übernahme in das Reifeprüfungszeugnis hinzugezogen.
  • Zusatzprüfungen bei negativer Beurteilung der Klausurarbeit finden statt.
  • Zulassungsprüfungen und Kolloquien können während des Ergänzungsunterrichts stattfinden.

(04.05.2020)

Für Abendgymnasien, die gem. SchUG-BKV alt maturieren, müssen neue Termine für die Klausurprüfungen verordnet werden. Die weiteren Termine für Abschluss- und Beurteilungskonferenzen müssen ebenfalls entsprechend neu gesetzt werden.

Das Ende des Unterrichtsjahres wurde von der Bildungsdirektion bzw. Schulleitung festgelegt. Ergänzungsunterricht findet für höchsten drei Wochen im Zeitraum zwischen dem Ende des Unterrichtsjahres und dem Beginn der Klausurprüfung statt. Der Ergänzungsunterricht kann auch in Form von Fernunterricht durchgeführt werden.

(04.05.2020)

Die Zeugnisnote setzt sich jeweils zur Hälfte aus der Beurteilung der Klausurprüfung und den Leistungen der letzten Schulstufe zusammen, wobei der Beurteilung der Klausurprüfung bei Uneindeutigkeit ein höheres Gewicht zukommt (§ 10 Abs 4).

Absolviert die Kandidatin/der Kandidat im Rahmen der Klausurprüfung eine Kompensationsprüfung, so legt die Prüfungskommission auf Antrag der Prüfer/innen die Note der Klausurprüfung aufgrund der Teilbeurteilungen Klausurarbeit und mündliche Kompensationsprüfung fest (SchUG § 38 Abs 5).

Die Einrechnung der Jahresnote erfolgt nach der Festlegung der Klausurprüfungsnote, d.h.: nach der Kompensationsprüfung:

Beispiel 1: Jahresnote = 1, Note abschließende Prüfung = 4. Daher endgültige Note = 3
Beispiel 2: Jahresnote = 4, Note abschließende Prüfung = 1. Daher endgültige Note = 2
Beispiel 3: Jahresnote = 3, Note abschließende Prüfung = 5. Daher endgültige Note = 4

(04.05.2020)

Nicht standardisierte Klausurarbeiten finden ab 25. Mai 2020 statt.

(04.05.2020)

Bei negativer Beurteilung der Klausurarbeit müssen die Zusatzprüfungen abgehalten werden, auch wenn die Note(n) in die Klausurarbeit eingerechnet werden können, da diese gem. SchUG-BKV alt verpflichtend vorgesehen sind.

(04.05.2020)

Nein, wie auch bisher hat die Beurteilung aufgrund eines begründeten Beurteilungsvorschlages für die VWA zu erfolgen, d.h. je nachdem, wie die beurteilungsrelevanten Kompetenzen erfüllt werden, ist auch die Vergabe eines Nicht genügend nach erfolgter Präsentation und Diskussion oder eine Verbesserung möglich.

(04.05.2020)

Feststellungsprüfungen müssen nur dann durchgeführt werden, wenn keine Beurteilungsgrundlage vorliegt. Die gesetzliche Grundlage dazu findet sich im Schulunterrichtsgesetz § 20 Abs.2: "Wenn sich bei längerem Fernbleiben des Schülers vom Unterricht und in ähnlichen Ausnahmefällen auf Grund der nach § 18 Abs. 1 gewonnenen Beurteilung eine sichere Beurteilung für die ganze Schulstufe nicht treffen lässt, hat der Lehrer eine Prüfung durchzuführen, von der der Schüler zwei Wochen vorher zu verständigen ist." Unter Leistungsfeststellungen sind alle Prüfungsformen zu verstehen, die der Feststellung einer Leistung einer Schülerin/eines Schülers dienen.

(04.05.2020)

§-5-Abs.-2-Prüfungen (auch: §-5-Prüfungen) werden auch "Wunschprüfungen" genannt, da sie auf Wunsch der Schülerin/des Schülers einmal im Semester durchgeführt werden können. Es handelt sich dabei um mündliche Prüfungen, die rechtzeitig bekannt gegeben werden müssen. Da es im Rahmen des Ergänzungsunterrichts ohnedies Leistungsfeststellungen geben wird, ist darauf zu achten, dass sich die Anzahl an §5-Prüfungen im Ergänzungsunterricht auf ein vernünftiges Maß beschränkt.

(10.04.2020)

Es müssen im Haupttermin 2019/20 eine bis drei schriftliche Klausurprüfungen gemäß Prüfungsordnung BMHS absolviert werden.
Kompensationsprüfungen finden statt.
Praktische und grafische Klausurarbeiten entfallen.
Mündliche Prüfungen können auf Wunsch der Kandidatin/des Kandidaten abgelegt werden.
Präsentationen und Diskussionen von Abschlussarbeiten werden nur bei drohender negativer Beurteilung durchgeführt.

(10.04.2020)

Die Termine werden von der zuständigen Schulbehörde ggf. neu verordnet.

(10.04.2020)

Das hängt davon ab, welche Schule besucht wird. 

Generell gilt: Es müssen ein bis drei Klausurprüfungen (inkl. allfälliger Kompensationsprüfungen) abgelegt werden.

An gewerblichen, technischen und kunstgewerblichen Fachschulen muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Deutsch

An Meister-, Werkmeister- und Bauhandwerkerschulen sowie Werkmeisterschulen für Berufstätige muss keine Klausurprüfung abgelegt werden, da hier keine schriftlichen Klausurprüfungen vorgesehen sind.

An der Fachschule für Mode muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Rechnungswesen
  • Deutsch

An der Tourismusfachschule muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Rechnungswesen
  • Deutsch
  • Englisch oder 2. Lebende Fremdsprache

An der Hotelfachschule muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Rechnungswesen
  • Deutsch

An der dreijährigen Fachschule für wirtschaftliche Berufe muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Rechnungswesen und wirtschaftliches Rechnen
  • Deutsch

An der Fachschule für Sozialberufe muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Betriebswirtschaft und Rechnungswesen
  • Deutsch

An der Handelsschule muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Deutsch
  • Übungsfirma

(10.04.2020)

Das Abschlussprüfungszeugnis wird wie bisher aussehen. Es werden die Beurteilungen aller in der jeweiligen Prüfungsordnung vorgesehenen Teilprüfungen der Abschlussprüfung aufscheinen. Die Beurteilung der praktischen und grafischen Klausurarbeiten wird aufgrund der im Jahreszeugnis vermerkten Note erfolgen. Die Beurteilung der mündlichen Prüfungen wird, sofern kein Antritt erfolgt, ebenfalls aufgrund der im Jahreszeugnis vermerkten Note erfolgen.

(10.04.2020)

Die Beurteilung der Abschlussarbeit wurde an Schulen, an denen die Präsentationen und Diskussionen schon stattgefunden haben, bereits beschlossen und den Schüler/inne/n kommuniziert.

An Schulen, an denen noch keine Präsentation und Diskussion stattgefunden hat, erfolgt die Beurteilung auf Grundlage eines begründeten Beurteilungsvorschlages durch die Prüfungskommission.

Die Beurteilung kann daher den Schüler/inne/n nach der Beurteilungskonferenz zur Abschlussarbeit mitgeteilt werden.

(10.04.2020)

Kandidatinnen und Kandidaten, die der Risikogruppe angehören, erhalten die Möglichkeit, die schriftliche(n) Klausurarbeit(en) in einem separaten Prüfungsraum zu schreiben. 

Kandidatinnen und Kandidaten, die die schriftliche(n) Klausurarbeit(en) oder die allfällige mündliche Prüfung nicht im Haupttermin ablegen können, können diese ohne Terminverlust im Herbst absolvieren.

(10.04.2020)

Im Bereich der BMS werden erforderlichenfalls innerhalb der Themenbereiche die Aufgabenstellungen entsprechend angepasst.

(24.04.2020)

Sofern der bereits verordnete schriftliche Prüfungstermin nach dem Termin der standardisierten Reife- bzw. Reife- und Diplomprüfung liegt, kann dieser Termin eingehalten werden. Andernfalls sind die Termine von der zuständigen Schulbehörde (Bildungsdirektion) auf einen Termin nach der standardisierten Reife- bzw. Reife- und Diplomprüfung neu zu verordnen.

(10.04.2020)

Es müssen im Haupttermin 2019/20 eine oder zwei schriftliche Klausurprüfungen absolviert werden.
Kompensationsprüfungen finden statt.
Praktische und grafische Klausurarbeiten entfallen.
Mündliche Prüfungen können auf Wunsch der Kandidatin/des Kandidaten abgelegt werden.
Präsentationen und Diskussionen von Diplomarbeiten werden nur bei drohender negativer Beurteilung durchgeführt.

(10.04.2020)

Die Termine werden von der zuständigen Schulbehörde neu verordnet.

(10.04.2020)

Das hängt davon ab, welches Kolleg besucht wird.

Generell gilt: Es müssen ein oder zwei Klausurprüfungen (inkl. allfälliger Kompensationsprüfungen) abgelegt werden.

An technischen und gewerblichen (einschließlich kunstgewerblichen) Kollegs muss in folgendem Prüfungsgebiet eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Fachtheorie

Am Kolleg für Mode muss in folgendem Prüfungsgebiet eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Angewandte Betriebswirtschaft und Rechnungswesen

Am Kolleg für Tourismus muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Lebende Fremdsprache
  • Angewandte Betriebswirtschaft und Rechnungswesen

Am Kolleg für Kunst und Gestaltung muss in folgendem Prüfungsgebiet eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Angewandte Betriebswirtschaft und Rechnungswesen

Am Kolleg für wirtschaftliche Berufe muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Lebende Fremdsprache
  • Angewandte Betriebswirtschaft und Rechnungswesen

Am Kolleg für wirtschaftliche Berufe - Fachrichtung Kommunikations- und Mediendesign muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Lebende Fremdsprache
  • Rechnungswesen und Controlling

Am Kolleg an Handelsakademien muss in folgendem Prüfungsgebiet eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Betriebswirtschaftliche Fachklausur

Am Kolleg für Elementarpädagogik sowie
am Kolleg für Elementarpädagogik einschließlich der Zusatzqualifikation für Hortpädagogik sowie
am Kolleg für Sozialpädagogik muss in folgenden Prüfungsgebieten eine Klausurprüfung abgelegt werden:

  • Pädagogik oder Didaktik

(24.04.2020)

An den technischen gewerblichen und kunstgewerblichen Schulformen müssen im Haupttermin 2019/20 neben den derzeit zu bearbeitenden und am letzten Tag der Projektwoche abzugebenden Diplom- bzw. Abschlussarbeiten - wenn diese statt der Projektwoche gewählt wurde - eine oder zwei schriftliche Klausurprüfungen absolviert werden.

An den Bildungsanstalten (Lehrgang) muss eine Klausurprüfung – ist auch in Form einer Diplomarbeit möglich – absolviert werden.

Klausurprüfungen mit rein praktischen und grafischen Inhalten (Prüfungsgebiet „Projekt“) entfallen.

Sofern ein Modul im letzten Halbjahr nicht erfolgreich abgeschlossen wurde, ist eine Modulprüfung abzulegen.

Bei negativen Klausurprüfungen sowie einem negativen Modul aus dem letzten Semester müssen zusätzlich mündliche Prüfungen im betreffenden Prüfungsgebiet abgelegt werden. Auf Wunsch der Kandidatin/des Kandidaten können weitere mündliche Prüfungen abgelegt werden.

(23.4.2020)

In der NOST werden die Noten der letzten beiden Semesterzeugnisse herangezogen, um die Note eines Prüfungsgebietes im Reife- bzw. Reife- und Diplomprüfungszeugnis bzw. im Abschlussprüfungszeugnis zu ermitteln. Im Falle eines Antritts, wird diese Note um das Ergebnis der abschließenden Prüfung ergänzt.

Berufsschulen

(10.04.2020)

Die Lehrabschlussprüfung besteht aus zwei Teilen. Aus einem theoretischen und einem praktischen Prüfungsteil. Diese Prüfungsteile können weiter in Gegenstände untergliedert sein.

Wenn jemand die letzte Klasse der Berufsschule erfolgreich abgeschlossen hat, entfällt der theoretische Teil der Lehrabschlussprüfung (§ 23 Abs. 8 Berufsausbildungsgesetz). Aufgrund dieser Entfallsbestimmung ist es besonders wichtig, dass die Berufsschüler/innen der letzten Berufsschulklassen ihr Berufsschuljahr beenden können. Um dies zu erreichen, wird über Distance Learning unterrichtet, solange die Berufsschulen aufgrund der COVID-19 Ausnahmeregelungen nicht besucht werden können.

Für jeden Lehrberuf gibt es eine Ausbildungsordnung und eine Prüfungsordnung. In der Prüfungsordnung werden die Prüfungsteile und Inhalte (Gegenstände) festgehalten.

Beispiele für Prüfungsordnungen:

1. Prüfungsordnung für den Lehrberuf Einzelhandel (BGBl. II Nr. 113/2015 idgF)

Lehrabschlussprüfung - Gliederung

§ 5. (1) Die Lehrabschlussprüfung gliedert sich in eine theoretische und in eine praktische Prüfung.

(2) Die theoretische Prüfung umfasst den Gegenstand Geschäftsfall.

D.h für Lehrlinge des Lehrberufs Einzelhandel entfällt bei positivem Berufsschulabschluss der Prüfungsgegenstand Geschäftsfall.

Die praktische Prüfung (§ 8) umfasst die Gegenstände Präsentation und Fachgespräch. D.h. auch bei erfolgreichem Berufsschulabschluss muss dieser Teil der Lehrabschlussprüfung abgelegt werden.

Genaue Regelungen zur Prüfungsdurchführung siehe Seite 22 der Ausbildungsordnung für den Lehrberuf Einzelhandel BGBl. II Nr. 113/2015 idgF)

https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblAuth/BGBLA_2015_II_113/BGBLA_2015_II_113.pdfsig

2. Prüfungsordnung für den Lehrberuf Bürokaufmann/frau (BGBl. II Nr. 245/2004 idgF)[1]

Die Lehrabschlussprüfung gliedert sich in eine praktische und in eine theoretische Prüfung.

Die theoretische Prüfung umfasst die Gegenstände:

  1. Kaufmännisches Rechnen, Rechnungswesen und Buchführung
  2. Wirtschaftskunde, Betriebsorganisation und Verwaltung

Die praktische Prüfung umfasst die Gegenstände:

  1.  Büro, Kommunikation und Organisation (schriftlich und mündlich)
  2.  Geschäftsfall (schriftlich und mündlich)
  3.  Fachgespräch (mündlich).

D.h. für Lehrlinge des Lehrberufs Bürokaufmann/-frau entfallen bei positivem Berufsschulabschluss die Gegenstände Kaufmännisches Rechnen, Rechnungswesen und Buchführung sowie Wirtschaftskunde, Betriebsorganisation und Verwaltung. Lehrlinge müssen jedoch jedenfalls (auch bei positivem Abschluss der Berufsschule) die praktische Prüfung mit den Gegenständen Büro, Kommunikation und Organisation, Geschäftsfall, Fachgespräch ablegen. In den Prüfungsgegenständen Büro, Kommunikation und Organisation sowie Geschäftsfall ist dabei jeweils eine schriftliche und eine mündliche Prüfung abzulegen, im Gegenstand Fachgespräch eine mündliche Prüfung.

3.  Prüfungsordnung für den Lehrberuf Metalltechnik (BGBl. II Nr. 148/2011 idgF)

Die Lehrabschlussprüfung gliedert sich in eine praktische und in eine theoretische Prüfung.

Die theoretische Prüfung umfasst die Gegenstände:

  1. Technologie
  2. Angewandte Mathematik
  3. Fachzeichnen

Die praktische Prüfung umfasst die Gegenstände:

  1.  Prüfarbeit
  2.  Fachgespräch

D.h. für Lehrlinge des Lehrberufs Metalltechnik entfallen bei positivem Berufsschulabschluss die Gegenstände Technologie, Angewandte Mathematik sowie Fachzeichnen. Lehrlinge müssen jedoch jedenfalls (auch bei positivem Abschluss der Berufsschule) die praktische Prüfung mit den Gegenständen Prüfarbeit und Fachgespräch ablegen.

[1] Diese Prüfungsordnung gilt auch für die Berufe: Bankkaufmann/Bankkauffrau; Einkäufer/Einkäuferin; Großhandelskaufmann/Großhandelskauffrau; Hotel- und Gastgewerbeassistent/Hotel- und Gastgewerbeassistentin; Immobilienkaufmann/Immobilienkauffrau; Industriekaufmann/Industriekauffrau, Rechtskanzleiassistent/Rechtskanzleiassistentin, Betriebslogistikkaufmann/-frau, Speditionslogistik, Mobilitätsservice, Personaldienstleistung,  Reisebüroassistent/Reisebüroassistentin, Speditionskaufmann/Speditionskauffrau, Versicherungskaufmann/Versicherungskauffrau, Verwaltungsassistent/Verwaltungsassistentin, Buch- und Medienwirtschaft – Buch- und Musikalienhandel, Buch- und Medienwirtschaft – Buch- und Pressegroßhandel, Buch- und Medienwirtschaft – Verlag, Archiv-, Bibliotheks- und Informationsassistent/Archiv-, Bibliotheks- und Informationsassistentin, Betriebsdienstleistung, Sportadministration, Finanzdienstleistungskaufmann/Finanzdienstleistungskauffrau, Steuerassistenz, Finanz- und Rechnungswesenassistenz, Hotelkaufmann/-frau, E-Commerce-Kaufmann/E-Commerce-Kauffrau.

(10.04.2020)

Ortsungebundener Unterricht bedeutet, dass der Unterricht nicht am Schulstandort, sondern in Form eines eigenverantwortlichen Lern- und Arbeitsprozesses der Lehrlinge von zu Hause aus stattfindet, der durch die Lehrkräfte unter Nutzung unterschiedlicher Medien begleitet wird. Das heißt, die Lehrlinge bearbeiten Arbeitsaufträge, festigen und vertiefen bereits erworbene Lernergebnisse und erarbeiten neue Inhalte, wobei sie grundsätzlich der Schule fernbleiben sollen.  Entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen dürfen Lehrlinge während der Berufsschulzeit nicht im Betrieb eingesetzt werden.

(10.04.2020)

Ja. Der Abschluss der derzeit laufenden Lehrgänge sowie von ganzjährig geführten Berufsschulen ist jedenfalls möglich. Die Beurteilung basiert auf den Leistungsfeststellungen, die bereits vor Beginn des Überbrückungszeitraums durchgeführt wurden, sowie der Mitarbeit im Rahmen der Distance Learning Angebote.

(10.04.2020)

Die noch für das Schuljahr 2019/20 geplanten Lehrgänge starten zu den regulär vorgesehenen Terminen, wobei zumindest die erste Phase des Unterrichtes (für alle Schulstufen) durch Distance Learning gestaltet wird. Daran soll nach Möglichkeit eine Präsenzphase am Berufsschulstandort anschließen. Eine genaue Information zur Organisation erfolgt zeitgerecht durch die jeweiligen Berufsschulen.

(10.04.2020)

Nein. Bei allen Maßnahmen wird darauf geachtet, dass Schüler/innen der Abschlussklassen die Berufsschule zeitnah zur Ablegung der Lehrabschlussprüfung abschließen können. Die Festlegung der Termine für die Lehrabschlussprüfung erfolgt durch die dafür zuständigen Lehrlingsstellen unter Bedachtnahme auf die geltenden Bestimmungen zur Bekämpfung von Covid-19.

(10.04.2020)

Nein. Jener Teil der schulfrei erklärten Zeit, der 10% der lehrplanmäßig vorgesehenen Unterrichtszeit übersteigt, wird zwischen 06.04 und 24.07.2020 nachgeholt. Der genaue Termin wird unter Berücksichtigung der bundesland- und standortspezifischen Gegebenheiten festgelegt. Die Einbringung der Schulzeit kann auch durch distance learning (ortsungebundenen Unterricht) erfolgen. Dadurch wird sichergestellt, dass jedenfalls ein Abschluss der Schulstufe möglich ist. Der Ausbildungsbetrieb muss die dafür notwendige Zeit zur Verfügung stellen.

(10.04.2020)

Im Bereich der technisch-gewerblichen Schulen legen die Lehrpläne fest, dass durch schulautonomen Beschluss der Lehrstoff zwischen den Unterrichtsjahren/Semestern verschoben werden kann. Sollte der Lehrplan (ausgenommen Abschlussklassen) in einzelnen Gegenständen nicht erfüllt werden können, wird die Nutzung dieser schulautonomen Möglichkeit nahegelegt. Auch hier gilt aber grundsätzlich, dass der Lehr- und Lernstoff auf das unbedingt erforderliche Maß reduziert werden muss.

(10.04.)

Weitere Informationen zur Berufsschule und Kurzarbeit für Lehrlinge finden Sie auf der Website der Wirtschaftskammer:

WKO: Coronavirus: Informationen zur Berufsschule und Kurzarbeit für Lehrlinge

Erwachsenenbildung und Berufsreifeprüfung

(10.04.2020)

Nein, die Rahmenbedingungen der Berufsreifeprüfung ändern sich nicht. Die Teilprüfungen sind in der im BRP-Gesetz geregelten Form abzulegen. Im Prüfungsgebiet Deutsch und im Fachbereich ist eine mündliche Teilprüfung abzulegen. Englisch ist, nach Wahl der Prüfungskandidatin/des Prüfungskandidaten, schriftlich oder mündlich abzulegen.

(10.04.2020)

Ja, sofern eine Anmeldung bereits erfolgt ist. Sollte eine Terminverschiebung notwendig sein, muss die Schule kontaktiert werden, um einen neuen Prüfungstermin zu vereinbaren.

(10.04.2020)

Ja. Sollte jedoch eine Prüfung nicht abgelegt werden können, ist eine Abmeldung erforderlich.

(14.05.2020)

Weitere Informationen zur Erwachsenenbildung finden Sie auf der Website von erwachsenenbildung.at.

Externistenprüfungen

(14.05.2020)

Externistenprüfungen können nach der Öffnung der Schulen entsprechend des Etappenplans und unter Einhaltung der Hygienebestimmungen durchgeführt werden. Sie finden nach den bundeslandspezifischen Rahmenbedingen statt. Eine weiterführende Information kann bei der Hotline der Bildungsdirektionen angefragt werden.

(10.05.2020)

Ja, Externistenprüfungen finden für Schülerinnen und Schüler, die im häuslichen Unterricht unterrichtet worden sind, wie bisher statt. Diese Prüfungen können auch in elektronischer Form durchgeführt werden.

Auslandsjahr bzw. –semester

(23.03.2020)

Wenn der Schulbesuch im Ausland länger als 5 Monate gedauert hat, ist eine Anrechnung als erfolgreicher Schulbesuch in Österreich möglich. Schüler/innen sind damit berechtigt, in die nächsthöhere Schulstufe aufzuzeigen.

Gemäß § 25 Abs. 9 Schulunterrichtsgesetz gilt hinsichtlich des Aufsteigens in die nächste Schulstufe ein nachgewiesener mindestens fünfmonatiger und längstens einjähriger fremdsprachiger Schulbesuch im Ausland als erfolgreicher Schulbesuch in Österreich. Gemäß § 12 der Verordnung zur Bewältigung der COVID-19 Folgen im Schulwesen (C-SchVO) ist der zu Beginn des fremdsprachigen Schulbesuchs im Ausland geplante Zeitraum relevant, wenn der Besuch aufgrund der COVID-Pandemie vorzeitig beendet wurde.

Der vorzeitig beendete Schulbesuch im Ausland steht also einem Aufsteigen in die nächsthöhere Schulstufe nicht entgegen. Die Leistungsbeurteilung erfolgt aufgrund der erbrachten Leistungen.

Sommerschule

Alle Informationen zur Sommerschule finden Sie auf unserer Website.

Sommerferien: Praktika/Öffnung der Bundesschulen

(19.03.2020)

Es sollte Kontakt mit dem zukünftigen Arbeitgeber aufgenommen werden, um das Pflichtpraktikum (ggf.) in gekürzter Form zu absolvieren. Sollte der Arbeitgeber (bereits) vom Vertrag zurückgetreten sein, sollte versucht werden, einen neuen Praktikumsplatz zu finden. 

In all jenen Fällen, in denen keine Praktikumsplatz verfügbar und keine Kürzung der Praktikumsdauer möglich ist, kommt § 11 Abs. 10 des Schulunterrichtsgesetzes zur Anwendung und die Verpflichtung zur Absolvierung des Praktikums entfällt: „Macht ein Schüler glaubhaft, daß er ein vorgeschriebenes Pflichtpraktikum oder Praktikum nicht zurücklegen kann, weil keine derartige Praxismöglichkeit bestand, oder weist er nach, daß er an der Zurücklegung aus unvorhersehbaren oder unabwendbaren Gründen verhindert war, so entfällt für ihn die Verpflichtung zur Zurücklegung des Pflichtpraktikums bzw. Praktikums.“

(10.6.2020)

Sofern es die Rahmenbedingungen an der Schule ermöglichen und die Einhaltung der Hygienevorschriften gewährleistet ist, kann eine Schulraumüberlassung schulautonom erfolgen.

Schulveranstaltungen/Schulbezogene Veranstaltungen

(02.05.2020)

Für die Übernahme von Stornokosten, die durch die Absage von Schulveranstaltungen angefallen sind oder von Vertragspartnern geltend gemacht werden bzw. wurden, wurde von der österreichischen Bundesregierung der sog. COVID-19-Schulveranstaltungsausfall-Härtefonds eingerichtet. Nähere Informationen dazu finden Sie unter: https://oead.at/de/der-oead/schulstornofonds/.

(16.03.2020)

Nein, aufgrund der speziellen Situation werden Schulen, die eine Stornierung einer Veranstaltung in einem Bundesschullandheim vornehmen, keine Stornokosten verrechnet.

Internate

(30.05.2020)

Für Schülerinnen und Schüler, die aufgrund der Einschränkung des Unterrichts in Schulgebäuden wegen der Corona/COVID-19-Pandemie im Schuljahr 2019/20 Leistungen, für welche Beiträge nach dieser Verordnung zu zahlen sind, überwiegend nicht in Anspruch genommen haben, sind für die Beitragsmonate April 2020 und Mai 2020 keine Beiträge zu entrichten. Der Berechnung der Beiträge für den Monat Juni 2020 sind jene Tage zugrunde zu legen, an welchen eine Schülerin oder ein Schüler bis 29. Mai 2020 zur Inanspruchnahme von Leistungen für den Monat Juni angemeldet ist. Der Beitragsberechnung kann eine monatliche Durchschnittsbetrachtung zugrunde gelegt werden (BGBl NR. II 229/2020).

(12.5.2020)

Ja, Erzieher/innen können zur Vertretung einer oder eines vorübergehend an der Erfüllung der Dienstpflichten gehinderten Erzieherin oder Erziehers herangezogen werden. Sobald feststeht, dass die Vertretungsdauer zwei Wochen übersteigt, ist die Diensteinteilung abzuändern.

Dienstrechtliche Informationen für Schulleitungen und Lehrkräfte

(14.05.2020)

Die Schulleitung hat dafür Sorge zu tragen, dass vorrangig – wenn möglich – eine Fachsupplierung durchgeführt wird. Ist dies nicht umsetzbar, dann hat die Schulleitung eine Beaufsichtigung bzw. eine andere pädagogische Beschäftigung für die betroffene Klasse sicher zu stellen.

(12.05.2020)

Nein, einen Anspruch für Personen, die mit jemandem zusammenleben, der zur Risikogruppe gehört, enthält das Gesetz bzw. die Verordnung des Gesundheitsministeriums nicht.

(14.05.2020)

Pflichtgegenstände, die bislang am Nachmittag unterrichtet wurden, sollen nach Möglichkeit auf den Vormittag oder Mittag verlegt werden. Die durch den Entfall von „Bewegung und Sport“, Freigegenständen und unverbindlichen Übungen entstehenden Freistunden können dafür, wenn möglich, genutzt werden. Pädagoginnen und Pädagogen, die nicht unterrichten, übernehmen Aufsichtsfunktionen zur Einhaltung der Hygienebestimmungen sowie Betreuungsaufgaben.

(14.05.2020)

Ja, das ist korrekt. Für diese Lehrpersonen ist die Einhaltung der Hygienevorschriften besonders wichtig (Händewaschen beim Betreten des Schulgebäudes und beim Verlassen, Desinfektion, Abstand halten etc.).

(14.05.2020)

Ja, wenn es einen Betreuungsbedarf gibt, ist die entsprechende Abdeckung weiterhin zu gewährleisten. Allerdings ist auf die Einhaltung der Hygienevorschriften sowie auf die geänderten Rahmenbedingungen zu achten.

(16.03.2020)

Zunächst wäre zu prüfen, ob geeignete Betreuungsmöglichkeiten organisiert werden können. Ist dies nicht der Fall, so kann der Dienstgeber zur Betreuung von schulpflichtigen Kindern Sonderurlaub gewähren.

(16.03.2020)

Es besteht die Möglichkeit des Pflegeurlaubs. Zusätzlich kann durch den Dienstgeber auf Antrag Sonderurlaub gewährt werden.

(24.03.2020)

 Die Schließung aufgrund § 18 Epidemiegesetz der Schule bedeutet, dass die gesamte Liegenschaft von keinem Bediensteten betreten werden darf. Damit ist auch für Schulleiter/innen und Lehrpersonen ein Arbeiten am Standort nicht mehr möglich. In diesem Fall soll weiterhin virtueller Unterricht angeboten werden. Dies gilt auch für Personen, die sich in Quarantäne befinden. Da weder Schulschließung noch Quarantäne eine Dienstverhinderung darstellen, ist der Dienst (in virtueller Form) zu verrichten.
Es ist die Aufgabe des Schuleiters/der Schulleiterin dafür zu sorgen, dass der Schulstandort weiterhin telefonisch erreichbar bleibt (zum Beispiel  durch die Umleitung der Telefone auf das Mobiltelefon des Schulleiters/der Schulleiterin). Zusätzlich müssen sowohl der Schulleiter/die Schulleiterin als auch das gesamte Lehrpersonal weiterhin via E-Mail erreichbar bleiben und den Unterricht in virtueller Form durchführen.
Auch wenn das Betreten des Schulgebäudes nicht mehr gestattet ist, findet der Unterricht (in eingeschränkter Form) weiterhin statt. Lehrpersonen müssen daher sicherstellen, dass eine etwaige erforderliche pädagogische Begleitung der Schüler/innen (zum Beispiel via Lernplattform) bei der Absolvierung der Übungsaufgaben sichergestellt ist. 

(24.03.2020)

Die Schließung der Schule bedeutet, dass die gesamte Liegenschaft von keinem Bediensteten betreten werden darf. Damit ist auch für Lehrpersonen ein Arbeiten aus dem Lehrer/innenzimmer nicht möglich.

Sollte die Schule geschlossen sein, ist dies KEINE Dienstverhinderung aus sonstigen Gründen und kein Krankenstand. Bedienstete der Schule müssen nicht an ihrem Hauptwohnsitz bleiben. Bei etwaigen Reisebewegungen sind jedoch die Reisewarnungen zu beachten. Lehrpersonen müssen darüber hinaus sicherstellen, dass der Unterricht in virtueller Form erfolgt und eine etwaige erforderliche pädagogische Begleitung der Schüler/innen (zum Beispiel via Lernplattformen) bei der Absolvierung der Übungsaufgaben sichergestellt ist.

(16.03.2020)

Die Dienstbehörde/Personalstelle ist zu informieren. Möglich ist aufgrund der Entscheidung der Gesundheitsbehörde eine Freistellung nach § 32 Epidemiegesetz oder allenfalls Gewährung eines Sonderurlaubes.

(24.03.2020)

Es erfolgt eine Entgeltfortzahlung.

Eine Isolation in Quarantäne ist eine reine Vorsichtsmaßnahme und zählt daher arbeitsrechtlich NICHT als sonstiger Dienstverhinderungsgrund. Erst wenn tatsächlich feststeht, dass eine Erkrankung (mit Krankschreibung) gegeben ist, liegt auch ein Krankenstand vor. 

(16.03.2020)

Ja. 

(16.03.2020)

Ja. Der Arbeitnehmer/die Arbeitnehmerin muss seine Infektion dem Arbeitgeber jedenfalls sofort mitteilen. Ebenso muss er bekannt geben, ob er unter Quarantäne gestellt wurde (Absonderung gemäß § 7 und § 17 Epidemiegesetz).

(16.03.2020)

Ja. Es liegt ein normaler Krankenstand mit den entsprechenden Folgen vor, wie vor allem Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber. 

Kein Anspruch auf Fortzahlung des Entgelts durch den Arbeitgeber besteht dann, wenn sich der Arbeitnehmer/die Arbeitnehmerin bewusst in ein Gebiet, für welches eine Reisewarnung durch die zuständige Behörde ausgesprochen worden ist, begeben hat. Auch der Arbeitnehmer/die Arbeitnehmerin hat Reisewarnungen des Außenministeriums zu beachten. 

(12.05.2020)

Legt eine Lehrperson der Schulleitung ein COVID-19-Risiko-Attest vor, ist sie von den Aufgaben freigestellt, die an der Schule zu erbringen sind (insbes. vom Präsenzunterricht, von der Betreuung und Beaufsichtigung von Schülerinnen und Schülern, von der Aufsichtsführung bei Prüfungen). Zu Aufgaben im Homeoffice (z.B Distance Learning) können diese Personen weiterhin herangezogen werden.

Wenn es sich um eine Lehrperson in der Funktion Schulleitung, Abteilungsvorstehung, Fachvorstehung oder Administration handelt, ist diese Lehrperson vom Präsenzunterricht, von der Betreuung und Beaufsichtigung von Schülerinnen und Schülern, von der Aufsichtsführung bei Prüfungen und von der Mitgliedschaft in Prüfungskommissionen freigestellt; die mit der leitenden Funktion oder der Administration verbundenen Aufgaben sind im Home Office wahrzunehmen.

(12.05.2020)

Für den gesamten Bundesdienst gilt, dass Aufgaben nach Möglichkeit weiterhin im Homeoffice wahrgenommen werden sollen. Für die Lehrkräfte ist das in diesem Ausmaß nicht möglich. Bei Lehrpersonen über 60 wird allerdings – auch im Hinblick auf das im Vergleich zu jüngeren Personen höhere Erkrankungsrisiko – die Möglichkeit eingeräumt, Aufgaben wie z. B. im Zusammenhang mit dem Distance Learning von zu Hause aus wahrzunehmen. Lehrer/innen sind in engem Kontakt mit Schüler/innen und befinden sich für die Dauer des gesamten Unterrichts mit denselben Personen im gleichen Raum.  Abstandhalten ist zudem besonders mit jüngeren Schüler/innen schwierig. Die Maßnahme wird deshalb auch im Sinne der Fürsorgepflicht und des Gesundheitsschutzes gesetzt.

(12.05.2020)

Bundeslehrer/innen 60+ können eine Freistellung von den Aufgaben erwirken, die direkt an der Schule zu erbringen sind (insbes. vom Präsenzunterricht, von der Betreuung und Beaufsichtigung von Schülerinnen und Schülern, von der Aufsichtsführung bei Prüfungen). Sie können weiterhin im Home Office oder Distance Learning eingeteilt werden. Wenn es sich um Bundeslehrer/innen 60+ in der Funktion Schulleitung, Abteilungsvorstehung, Fachvorstehung oder Administration handelt, besteht die Möglichkeit der Freistellung nur bezüglich des Präsenzunterrichtes.

(27.05.2020)

Ja, Lehrer/innen sind sowohl schul- und dienstrechtlich abgesichert, wenn an der Schule an schulautonomen Tagen im Mai und im Juni 2020 Betreuung angeboten wird. 

(27.05.2020)

Ja, Unfälle in dieser Zeit sind im Rahmen der staatlichen Unfallversicherung gedeckt (siehe dazu insbes. § 175 Abs. 4 ASVG), da es sich bei derartigen Unfällen zweifelsfrei um Unfälle, die einem Schüler bzw. einer Schülerin in Ausübung seiner/ihrer Tätigkeit als Schüler/in passiert sind, handelt.

(27.05.2020)

Ja, diese bleiben mobil. Die Hygiene- und Reisevorschriften (z.B.: für die öffentlichen Verkehrsmittel) sind einzuhalten.

(27.05.2020)

Für (dienstzugeteilte) Landeslehrpersonen der Altersgruppe 60+ gilt die Regelung des Bundeslandes, zu dem das Dienstverhältnis besteht. D.h.: Ob die Möglichkeit, sich vom Präsenzunterricht zurückzuziehen, besteht oder nicht, ist mit dem Land zu klären.