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Coronavirus (COVID-19): Fragen und Antworten zu Corona

Schulbetrieb

(11.04.2022)

Die vier zentralen Maßnahmen für einen sicheren Schulbetrieb im Schuljahr 2021/22 sind:

  • Frühwarnsystem für Schulen und elementarpädagogische Einrichtungen
  • Regelmäßige PCR- und Antigen-Tests an allen Schulen
  • Impfangebot an der Schule durch Impfbusse

Effiziente Raumluftreiniger im Schulbereich – dort wo Luftaustausch über Fenster nicht möglich ist

Details zur Schul- und Unterrichtsorganisation finden Sie unter: Sichere Schule

(26.04.2022)

Derzeit gilt: 

  • Für alle Schülerinnen und Schüler entfällt die Maskenpflicht im gesamten Schulbereich.
  • Auch für das gesamte Personal und für externe Personen entfällt die Maskenpflicht im gesamten Schulbereich.
  • Die Regelung, dass bei erhöhtem Infektionsgeschehen am Standort temporär schulautonom eine Maskenpflicht für einzelne Klassen oder den Standort verfügt werden kann, bleibt bestehen.
  • Ein PCR-Test pro Woche für alle Schüler/innen wird fortgesetzt. 
  • Ungeimpftes Lehr- und Verwaltungspersonal bzw. Lehr- und Verwaltungspersonen, die keinen Absonderungsbescheid oder Genesungsnachweis haben und sich regelmäßig im Schulgebäude aufhalten, haben zumindest einmal pro Woche das Attest eines intern oder extern erbrachten PCR-Tests vorzulegen. Das gilt auch für das Internatspersonal.
  • Schulveranstaltungen sind unter bestimmten Voraussetzungen (wie zum Beispiel Präventionskonzept, Einhaltung der Vorgaben der besuchten Betreiber, Mitnahme von Antigentests zur kurzfristigen Testung am Veranstaltungsort) möglich.
  • Bei Vorliegen von bestätigten Verdachtsfällen werden nicht mehr automatisch ganze Klassen auf Distance Learning umgestellt. Es besteht jedoch nach wie vor die Möglichkeit, dass die Bildungsdirektion eine entsprechende Verordnung erlässt. Auch kann bei entsprechender Risikolage schulautonom für einen begrenzten Zeitraum eine Maskenpflicht für einzelne Klassen verfügt werden.
  • Externe Personen können an die Schule kommen (Unterrichtsprojekte, Vorführungen, ...).

Alle aktuellen Informationen finden Sie auch hier: Sichere Schule – der Schulbetrieb im Schuljahr 2021/22 (bmbwf.gv.at)

Testungen an der Schule

(11.04.2022)

Die Schüler/innen müssen zumindest einen PCR-Test pro Woche erbringen. Zusätzliche Antigentests können ab dem 19. April 2022 weiterhin nach Bedarf durchgeführt werden – das heißt insbesondere dann, wenn es Infektionsfälle in einer Klasse oder Häufungen an einer Schule gibt. Nehmen Schüler/innen nicht an der PCR-Testung an der Schule teil, jedoch am Unterricht, so müssen sie ein PCR-Testergebnis spätestens am darauffolgenden Tag vorlegen. Auf der BMBWF-Webseite stehen alle zentralen Handouts/Anleitungen zum Ablauf und zur Durchführung der Antigen-Tests unter Antigen-Selbsttests zur Verfügung.

Für den Ablauf und die Durchführung der PCR-Tests stehen alle relevanten Informationen ebenso auf der BMBWF-Website unter ALLES SPÜLT – PCR-Tests an Schulen zur Verfügung.

(27.08.2021)

Der COVID-19-Antigen-Selbsttest kann, wie auch andere Schnelltests, innerhalb von rund 15 Minuten Aufschluss darüber geben, ob die Testperson zum Zeitpunkt der Testung mit Corona infiziert ist, oder nicht.

Der Selbsttest kann durch seine Schnelligkeit und die einfache Durchführung im Schulbetrieb einen wesentlichen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten.

Mit einem Antigen-Schnelltest können vor allem Personen mit hoher Virenlast ausfindig gemacht werden – also genau jene Personen, von denen eine Ansteckungsgefahr für das direkte Umfeld ausgeht. Mit den Tests findet man also nicht alle Infizierten, aber den Großteil von ihnen, und zwar gerade jene, die in der Schule Spreader werden könnten.

(27.08.2021)

Ein PCR-Test ist ein sehr sensitives molekularbiologisches Verfahren, mit dem das Virus SARS-CoV-2 im Labor nachgewiesen wird. Die Proben werden bei einem PCR-Spültest gesammelt und durch physiologische Salzlösung stabilisiert, um sie zur Analyse an ein medizinisches Labor senden zu können. Dort werden die Proben verarbeitet, um einen möglichen Nachweis von SARS-CoV-2-Viren zu extrahieren.

(27.08.2021)

Entscheidend ist, dass es zu keiner starken Aerosolbildung bei der Testung kommt. Sollte ein Schüler bzw. eine Schülerin infiziert sein, werden Viren durch Gurgeln im Umfeld verbreitet. Bei einer Mundspülung – die auch eine Spülung möglichst weit hinten in der Mundhöhle miteinschließt – kann dies nicht geschehen, da der Mund geschlossen bleibt und die feuchte Atemluft nicht konzentriert im Umfeld verströmt wird.

Damit ist die Durchführung der PCR-Testung mit Mundspülung am Schulstandort sicherer als durch Gurgeln.

(27.08.2021)

Ja. In der Volks- und Sonderschule sowie in der Sekundarstufe I werden Schüler/innen beziehungsweise deren Lehrpersonen im Bedarfsfall von Schulärztinnen und Schulärzten bei der Durchführung der Selbsttests unterstützt.

(27.08.2021)

Bei Kindern und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf, bei denen trotz Ausschöpfung aller am Standort möglichen Maßnahmen (zum Beispiel Testung durch Erziehungsberechtigte an der Schule oder zu Hause, Einbindung von Assistenzpersonal) eine Testung oder die Vorlage eines Testzertifikates einer befugten externen Teststelle nicht möglich ist, entfällt nach Vorlage einer ärztlichen Bestätigung die Verpflichtung dafür. In diesem Falle sind an der Schule geeignete Maßnahmen zu treffen, die die Ansteckungswahrscheinlichkeit der übrigen an der Schule befindlichen Personen minimieren. 

(11.04.2022)

Ja. Es besteht für Schüler/innen die Möglichkeit, anstatt der Testungen am Schulstandort auch externe Nachweise einer befugten Stelle über eine geringe epidemiologische Gefahr zu erbringen. 

(11.04.2022)

Nehmen Schüler/innen nicht an der PCR-Testung an der Schule teil, jedoch am Unterricht, so müssen sie ein PCR-Testergebnis spätestens am darauffolgenden Tag vorlegen. Die Testungen können an befugten Stellen (Teststraße, Arzt/Ärztin, Apotheke et cetera) stattfinden. Es ist auf die Gültigkeitsdauer von 48 Stunden (Antigen) bzw. 72 Stunden (PCR) zu achten.

(27.08.2021)

Antigen-Test
Der Tupfer muss nicht mehr tief in die obere Nasenhöhle eingeführt werden, sondern nur mehr zwei Zentimeter tief in jedes Nasenloch. Diese einfache Anwendung ermöglicht es, dass auch ein Laie den Test durchführen kann. Damit hat der Antigen-Selbsttest gegenüber anderen Schnelltests einen zentralen Vorteil in der Durchführung.

PCR-Test
Für die Testdurchführung ist keine invasive Probenentnahme notwendig. Es wird eine Kochsalzlösung durch das Proberöhrchen in den Mundraum übernommen und für 30 Sekunden – zum Beispiel wie nach dem Zähneputzen –gespült.  Daher ist der Test auch für die Anwendung durch den Laien geeignet. Das Produkt ist nur für den einmaligen Gebrauch geeignet und enthält alle notwendigen Komponenten für die Durchführung.

(26.04.2022)

Ungeimpftes Lehr- und Verwaltungspersonal bzw. jene Lehr- und Verwaltungspersonen, die keinen Absonderungsbescheid oder Genesungsnachweis haben und sich regelmäßig im Schulgebäude aufhalten, haben zumindest einmal pro Woche das Attest eines intern oder extern erbrachten PCR-Tests vorzulegen. Das gilt auch für das Internatspersonal.

(26.04.2022)

Unterrichtsangebote außerschulischer Einrichtungen oder Personen sowie die Kooperation mit solchen Personen oder Einrichtungen sind möglich, eine Einschätzung der epidemiologischen Lage im Vorfeld ist sinnvoll. Für externe Personen im Unterricht entfällt die Maskenpflicht sowie der Testnachweis.

(27.08.2021)

Für Kinder im Alter unter 14 Jahren braucht es eine Einverständniserklärung der Eltern/Erziehungsberechtigten zur Durchführung der Testung. Sie finden diese zum Download – auch in mehreren Sprachen übersetzt – auf der Website des BMBWFAntigen-Tests beziehungsweise ALLES SPÜLT – PCR-Tests an Schulen 

(27.08.2021)

Eine Anleitung für den Einsatz der Selbsttests inkl. Anleitungsvideos und Hintergrundinformationen zu den beiden Test-Produkten finden Sie auf der Website des BMBWF unter Antigen-Tests beziehungsweise  ALLES SPÜLT – PCR-Tests an Schulen 

(27.08.2021)

Die einzelnen Schulstandorte können aus organisatorischen Gründen (Wem wird ein Testkit ausgehändigt, beziehungsweise wer darf mangels Zustimmung zum Test die Schule nicht betreten) eine Übersichtsliste mit Vorname/Nachname/Klasse der Schülerin/des Schülers führen und der Info, ob diese/dieser ihr/sein Einverständnis zur Selbsttestung/PCR-Testung gegeben hat oder nicht. Diese Liste verbleibt am Schulstandort und wird spätestens nach Ende des Schuljahres 2021/22 oder früher bei Ende der Testnotwendigkeit gelöscht.

Von der Bildungsdirektion/dem BMBWF werden KEINE personenbezogenen, sondern lediglich anonymisierte Daten für statistische Zwecke erhoben (unter anderem die Anzahl der durchgeführten Tests an der gesamten Schule, Anteil der positiven Ergebnisse (immer ohne Personenbezug). Die Schule meldet nur diese Daten an die zuständige Bildungsdirektion, diese wiederum an das BMBWF. Diese Daten werden jedenfalls für die Dauer der Pandemie gespeichert und zur wissenschaftlichen Nutzung herangezogen, lassen aber keinesfalls auf einzelne Schüler/innen rückschließen.

Positive PCR-Testergebnisse sind gemäß § 3 Abs. 1 Epidemiegesetz der Gesundheitsbehörde im Wege des Labors per EMS zu melden.

(11.04.2021)

Bei Rückkehr des Schülers/ der Schülerin in den Unterricht muss ein gültiger externer PCR-Nachweis erbracht werden.

(03.02.2022)

Genesene, die in den letzten 60 Tagen molekularbiologisch bestätigt eine Infektion mit SARS-CoV-2 überstanden haben, sind von den Testungen (Antigen-Selbsttests und PCR Tests) auszunehmen.

(11.04.2022)

Im Schulbereich gelten folgende Personen als genesen: Personen mit Genesungsnachweis oder Absonderungsbescheid, wenn diese in den letzten 180 Tagen nachweislich mit SARS-CoV-2 infiziert waren.

Derzeit testen auch geimpfte und genesene Schüler/innen.
Ausnahme: Schüler/innen, welche in den letzten 60 Tagen molekularbiologisch bestätigt eine Infektion mit Sars-Cov-2 durchgemacht haben, sind von den Testungen (Antigen und PCR) ausgenommen. Die 60 Tage gelten ab der ersten positiven PCR-Testung.

Betrieb an elementarpädagogischen Einrichtungen

(16.09.2021)

Die Empfehlungen des BMBWF für elementarpädagogische Einrichtungen können im Leitfaden für ein COVID-19 Hygiene- und Präventionskonzept für den Regelbetrieb in der elementaren Bildungseinrichtung (PDF, 165 KB) nachgelesen werden.

Hygienemaßnahmen

(24.04.2022)

  • Für alle Personen entfällt die Maskenpflicht im gesamten Schulbereich.
  • Die Regelung, dass bei erhöhtem Infektionsgeschehen am Standort temporär schulautonom eine Maskenpflicht für einzelne Klassen oder den Standort verfügt werden kann, bleibt bestehen.
  • Die Schüler/innen müssen zumindest einen PCR-Test pro Woche erbringen. Zusätzliche Antigentests können weiterhin nach Bedarf durchgeführt werden – das heißt insbesondere dann, wenn es Infektionsfälle in einer Klasse oder Häufungen an einer Schule gibt.
  • Ungeimpftes Lehr- und Verwaltungspersonal bzw. jene Lehr- und Verwaltungspersonen, die keinen Absonderungsbescheid oder Genesungsnachweis haben und sich regelmäßig im Schulgebäude aufhalten, haben zumindest einmal pro Woche das Attest eines intern oder extern erbrachten PCR-Tests vorzulegen. Das gilt auch für das Internatspersonal.
  • Für Personen, die in den letzten 60 Tagen molekularbiologisch bestätigt eine Infektion mit SARS-CoV-2 durchgemacht haben, sind die Regelungen über die Teilnahme an Testungen nicht anzuwenden, damit es nicht zu falsch positiven Ergebnissen kommt.

(11.04.2022)

Die Schulleitung kann zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19 kurzfristig und unabhängig von der bundeslandspezifischen Risikolage vorübergehend folgende standortspezifische Maßnahmen ergreifen:

  1. Anordnung des Tragens eines MNS bzw. einer FFP2-Maske
  2. Änderungen der Testfrequenz und Testqualität
  3. Festlegung eines zeitversetzten Unterrichtsbeginns und gestaffelter Pausenzeiten

Diese Anordnung ist entsprechend zu begründen und zu dokumentieren sowie durch Anschlag in der Schule kundzumachen. Alle Personen am Schulstandort sind zeitnah darüber zu informieren. Die Maßnahmen 1. und 2. bedürfen der Zustimmung der Bildungsdirektion und sind auf höchstens eine Woche beschränkt. Bei Maßnahme 3. ist die Bildungsdirektion zu informieren. Für Schulen, die dem Aufsichtsbereich des BMBWF unterliegen, erfolgt dies in der Zentralstelle.

(16.12.2021)

Maßnahmen nach Epidemiegesetz obliegen ausschließlich der Gesundheitsbehörde. Absonderungs- oder Quarantäne-Entscheidungen werden von dieser Behörde auf rechtlicher Basis des Gesundheitsministeriums getroffen.

Risikogruppen

(24.02.2022)

Grundsätzlich gelten die Bestimmungen des regulären Schulbetriebs.
Für Schüler/innen, die bzw. deren Erziehungsberechtigte einer Risikogruppe angehören oder die sich im Zusammenhang mit COVID-19 stehenden Gründen nicht in der Lage sehen, am Präsenzunterricht teilzunehmen, kann auf Antrag die Erlaubnis zum Fernbleiben vom Unterricht erteilt werden. Voraussetzung dafür ist die Vorlage eines fachärztlichen Gutachtens. Die Schulleitung muss Atteste zurückweisen, die nicht die folgenden Informationen enthalten:

  • ausstellende/r Ärztin/Arzt,
  • Ort und Datum der Ausstellung,
  • die Person, auf welche sich das Attest bezieht,
  • die Begründung für die ärztliche Entscheidung.

Im Bedarfsfall kann die Schulleitung eine Landesschulärztin/einen Landesschularzt bzw. den Schularzt/die Schulärztin des Standortes zur Beratung beiziehen.

(05.09.2021)

Für Bundeslehrpersonen, die

  • bereits 2020/21 ein COVID-19-Risikoattest vorgelegt haben und
  • laut aktuellem Attest der behandelnden Ärztin/des behandelnden Arztes auch unter Berücksichtigung des Impf- und Immunitätsstatus Angehörige der Risikogruppe sein werden,

gilt:

In Absprache mit der Schulleitung soll der temporäre Einsatz in jenen Aufgabenbereichen festgelegt werden, die ein geringes Infektionsrisiko aufweisen oder seitens Schulleitung Kontakt mit der Bildungsdirektion bezüglich geeigneter Maßnahmen oder Einsatzmöglichkeiten aufgenommen werden. 

Veranstaltungen und außerschulische Kooperationen

(26.04.2022)

Schulveranstaltungen sind unter bestimmten Voraussetzungen (wie zum Beispiel Präventionskonzept, Einhaltung der Vorgaben der besuchten Betreiber, Mitnahme von Antigentests zur kurzfristigen Testung am Veranstaltungsort) möglich.

Auch andere Veranstaltungen an der Schule, z.B. Schulfeste, Maturafeiern, sind möglich.

Informationen dazu finden Sie in den aktuellen Erlässen auf der Webseite des BMBWF unter Sichere Schule – der Schulbetrieb im Schuljahr 2021/22

(11.04.2022)

Bei ein- oder mehrtägigen Schulveranstaltungen und schulbezogenen Veranstaltungen sind die Bestimmungen des Zielorts zu beachten. Voraussetzung für die Umsetzung ist eine Risikoabwägung sowie die Erarbeitung von Sicherheitskonzepten und deren Anwendung im Bedarfsfall. Außerdem ist sicherzustellen, dass eine Gruppe, die eine mehrtägige Schulveranstaltung absolviert, ausreichend Antigentests mitführt, damit die Schüler/innen im Verdachtsfall bzw. bei bestätigten Fällen unverzüglich testen können.

Regelungen zur Leistungsfeststellung im Schuljahr 2021/22

(22.11.2021)

Leistungen von Schülerinnen und Schülern, welche außerhalb des Präsenzunterrichts oder außerhalb einer virtuellen Teilnahme erbracht werden, wie z. B. das Bearbeiten von Lern- und Übungsaufgaben, können in die Leistungsbeurteilung analog zu Hausübungen einbezogen werden. Auch Hausübungen, die von diesen Schülern erbracht werden, fließen selbstverständlich weiterhin in die Leistungsbeurteilung ein.

Wenn Schülerinnen und Schüler am Unterricht virtuell teilnehmen, so ist dies als Teilnahme am Unterricht zu werten. Leistungsfeststellungen, insbesondere mündlicher Natur sowie Mitarbeit, sind daher möglich und in die Leistungsbeurteilung mit einzubeziehen.

(11.04.2022)

Versäumte Schularbeiten sind dann nachzuholen, wenn mehr als die Hälfte der Schularbeiten im Semester (z. B. wegen Quarantäne) versäumt wurden. Dies gilt auch an AHS-Oberstufen und Bildungsanstalten für Elementarpädagogik und Sozialpädagogik. An Berufsschulen sind Schularbeiten nachzuholen, wenn der Schüler/die Schülerin im jeweiligen Unterrichtsgegenstand noch keine Schularbeit erbracht hat. Schularbeiten sind nicht nachzuholen, sofern dies im betreffenden Semester nicht möglich ist und mit den anderen Leistungsfeststellungen eine sichere Leistungsbeurteilung für die Schulstufe möglich ist.

Matura, abschließende Prüfungen an berufsbildenden mittleren Schulen und Kollegs 

(18.01.2022)

Ja, zur Vorbereitung auf die abschließenden Prüfungen kann die Schulleitung für jede Abschlussklasse zusätzlich maximal 25 Unterrichtseinheiten von der vorletzten Woche des Unterrichtsjahres bis zum Beginn der mündlichen Prüfungen anbieten. Unabhängig davon können zusätzliche Vorbereitungsstunden vor den mündlichen Prüfungen stattfinden.

(20.04.2022)

Schulleitungen können Ergänzungsunterricht mit verpflichtender oder freiwilliger Teilnahme festlegen, der bereits vom Beginn der vorletzten Woche des Unterrichtsjahres bis zum Beginn der mündlichen Prüfung zusätzlich zum lehrplan- und prüfungsordnungsgemäßen Unterricht angeordnet werden kann (§ 8 COVID-Prüfungsordnung für den Haupttermin 2022, BGBl. Nr. 08/2022, § 82m Abs. 2 SchUG).

Darüber hinaus kann parallel dazu der Unterricht in Form von Projektunterricht zur gezielten individuellen Vorbereitung von Kandidat/innen auf die abschließenden Prüfungen gemäß Grundsatzerlass zum Projektunterricht, bestenfalls nach Abschluss der letzten Leistungsfeststellungen, organisiert werden (BMB-10.077/0001-I/5/2017, Rundschreiben Nr. 32/2017).

(20.04.2022)

Prüfungskandidatinnen und Prüfungskandidaten dürfen den Prüfungsort nur betreten, wenn sie negativ getestet wurden (Antigen-Test nicht älter als 24 Stunden, PCR-Test nicht älter als 72 Stunden) oder wenn sie eine Infektion mit SARS-CoV-2 in den letzten 60 Tagen überstanden haben. Die 60-tägige Testbefreiung für Schüler/innen gilt ab dem Datum des ersten positiven PCR-Testergebnisses.

(18.01.2022)

Ja, es gibt in allen drei Säulen Anpassungen aufgrund der COVID-Pandemiesituation:

  • Der Abgabezeitraum für die vorwissenschaftlichen Arbeiten an AHS wird erweitert.
  • Die Dauer der Klausurarbeit wird um 60 Minuten verlängert.
  • Bei mündlichen Prüfungen werden die Themenbereiche an AHS eingeschränkt.

(18.01.2022)

Bei Krankheit oder covidbedingter Abwesenheit (bspw. Quarantäne) von einer Klausurarbeit können Schüler/innen einen Ersatztermin in Anspruch nehmen oder treten zum nächstmöglichen Termin erneut zur Klausurarbeit an. In diesem Fall kommt es zu keinem Terminverlust. Die Termine für standardisierte Prüfungsgebiete werden verordnet, die Termine für nicht standardisierte Prüfungsgebiete werden am Schulstandort festgelegt.

(14.04.2022)

Bei Krankheit oder covidbedingter Abwesenheit (bspw. Quarantäne) von einer mündlichen Prüfung können Schüler/innen einen Ersatztermin nach organisatorischer Möglichkeit am Schulstandort gem. § 36 Abs. 5 SchUG in Anspruch nehmen oder treten zum nächstmöglichen Termin erneut zur mündlichen Teilprüfung an. In diesem Fall kommt es zu keinem Terminverlust.

(18.01.2022)

Die Ersatz-Prüfungstermine für standardisierte Klausurarbeiten finden an folgenden Tagen statt:

Prüfungstermine stand. Klausurprüfung Haupttermin 2022

Latein, Griechisch Mo 16. Mai 2022

(angewandte) Mathematik Di 17. Mai 2022

Deutsch Mi 18. Mai 2022

Englisch Do 19. Mai 2022

Französisch Fr 20. Mai 2022

Spanisch, Slowenisch, Kroatisch, Ungarisch Di 24. Mai 2022

Italienisch Mi 25. Mai 2022

(18. 01. 2022)

Der Abgabezeitraum für die vorwissenschaftliche Arbeit an AHS wird verlängert, die VWA muss daher in digitaler und schriftlicher Form bis zu folgendem Datum erfolgen:

  • in den Bundesländern Niederösterreich und Wien bis zum 25. Februar,
  • in den Bundesländern Burgenland, Kärnten, Salzburg, Tirol, Vorarlberg bis zum 4. März und
  • in den Bundesländern Oberösterreich und Steiermark bis zum 11. März.

(18. 01. 2022)

  • Die schriftlichen Klausurarbeiten finden statt. Die Arbeitszeit wird um 60 Minuten verlängert.
  • Die Berücksichtigung der Jahresnote bzw. einer ermittelten Note bei der Festlegung der schriftlichen Gesamtnote wird beibehalten.
  • Für Kandidat/inn/en, die zur Berufsreifeprüfung oder zur Externistenreifeprüfung antreten, erfolgt eine Berücksichtigung der Jahresnote bzw. der ermittelten Note, wenn Zeugnisse über die erfolgreiche Absolvierung der letzten Schulstufe vorliegen.

(18. 01. 2022)

  • Die mündlichen Prüfungen finden grundsätzlich statt. Änderungen sind in folgenden Bereichen vorgesehen:
    • Die Themenbereiche der mündlichen Teilprüfungen werden an AHS eingeschränkt, wenn diese im Unterricht nicht ausreichend behandelt wurden. Die Reduktion darf maximal ein Drittel der ursprünglich vorgesehenen Themenbereiche betragen. Die Bekanntgabe gekürzter Themenbereiche erfolgt vier Wochen vor Ende des Unterrichtsjahres. (In der BHS wird die Anzahl der Themenbereiche autonom am Standort festgelegt.)
    • Die Berücksichtigung der Jahresnote bzw. einer ermittelten Note bei der Festlegung der mündlichen Gesamtnote wird beibehalten.
    • Für Kandidat/inn/en, die zur Berufsreifeprüfung oder zur Externistenreifeprüfung antreten, erfolgt eine Berücksichtigung der Jahresnote bzw. der ermittelten Note, wenn Zeugnisse über die erfolgreiche Absolvierung der letzten Schulstufe vorliegen.

(18.01.2022)

Die Änderungen gelten ab 12. Jänner 2022 für abschließende Prüfungen zum Haupttermin 2022, davon ausgenommen sind jene Schulen, deren Haupttermin vor dem Ende der ersten neun Wochen nach Beginn des zweiten Semesters liegt. Für diese Schulen gelten die Bestimmungen des Haupttermins 2021 (BGBl. II Nr. 11/2021 in der Fassung BGBl. II Nr. 386/2021).

(18.01.2022)

Die Änderungen gelten für:

  • berufsbildende mittlere Schulen mit abschließenden Prüfungen inkl. Sonderformen
  • berufsbildende höhere Schulen mit Reife- und Diplomprüfungen inkl. Sonderformen
  • allgemeinbildende höhere Schulen mit Reifeprüfungen inkl. Sonderformen

(18.01.2022)

Die standardisierten Klausurarbeiten beginnen mit der Klausur in Deutsch am 3. Mai 2022.

Ersatzprüfungstermine für stand. Klausurprüfungen Haupttermin 2022

Deutsch Do 05. Mai 2022

(angewandte) Mathematik Di 03. Mai 2022

Spanisch, Kroatisch, Ungarisch, Slowenisch Mi 11. Mai 2022

Englisch Fr 6. Mai 2022

Latein, Griechisch Mo 2. Mai 2022

Französisch Di 10. Mai 2022

Italienisch Do 12. Mai 2022

(18.01.2022)

Die mündlichen Kompensationsprüfungen für standardisierte Prüfungsgebiete finden am 01. und 02. Juni 2022 statt. Die Termine für die nicht standardisierten Kompensationsprüfungen werden am Schulstandort bekannt gegeben.

(08.04.2022)

Mündliche Prüfungen finden an Schulen mit standardisierten Prüfungsgebieten ab 27. Mai 2022 statt.

Erwachsenenbildung und Berufsreifeprüfung

(27.08.2021)

Nein, die Rahmenbedingungen der Berufsreifeprüfung ändern sich nicht. Die Teilprüfungen sind in der im BRP-Gesetz geregelten Form abzulegen. Im Prüfungsgebiet Deutsch und im Fachbereich sind schriftliche und mündliche Teilprüfungen abzulegen. Englisch ist, nach Wahl der Prüfungskandidatin/des Prüfungskandidaten, schriftlich oder mündlich abzulegen. Mathematik ist schriftlich abzulegen, wobei eine mündliche Kompensationsprüfung möglich ist.

(27.08.2021)

Weitere Informationen zur Erwachsenenbildung finden Sie auf der Website von erwachsenenbildung.at