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Coronavirus (COVID-19): Fragen und Antworten zu Corona

Allgemein

(16.03.2020)

Um die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, ist es wichtig, die sozialen Kontakte zu reduzieren. Schülerinnen und Schüler zählen zu jener Gruppe, die besonders viele soziale Kontakte haben. Deshalb ist diese Maßnahme notwendig.

(16.03.2020)

Prinzipiell ist eine Ansteckung bei jedem von uns möglich, auch bei Kindern. Allerdings verläuft die Krankheit bei jungen und gesunden Menschen meist mild. Problematisch ist allerdings das Ansteckungsrisiko, das von Kindern ausgeht, weil dadurch vor allem ältere und kranke Menschen im Umfeld gefährdet werden.

(18.03.2020)

Gemäß § 18 Epidemiegesetz kann die vollständige oder teilweise Schließung von Schulen durch die Bezirksverwaltungsbehörde ausgesprochen werden.

Wenn die Schule geschlossen ist, kann das Gebäude auch von den Schüler/innen und dem Lehr- und Verwaltungspersonal nicht betreten werden. . In diesem Fall soll weiterhin virtueller Unterricht angeboten werden. Dies gilt auch für Personen, die sich in Quarantäne befinden. Da weder Schulschließung noch Quarantäne eine Dienstverhinderung darstellen, ist der Dienst (in virtueller Form) zu verrichten. 

Davon zu unterscheiden ist die derzeit vorgenommene Überbrückungsphase, die für die Primar- sowie Sekundarstufe I und die Sekundarstufe II unterschiedlich gestaltet ist.

Das bedeutet konkret, die Schule ist nicht geschlossen, sondern der Unterricht findet in abgeschwächter Form statt. Lehrpersonen und Schulleiter/innen kommen ihrer Dienstpflicht nach.  Schülerinnen und Schüler der Primar- und Sekundarstufe I, die keine Betreuungsmöglichkeit zu Hause haben, werden am Schulstandort betreut.

(16.03.2020)

Gemäß § 18 Epidemiegesetz kann die vollständige oder teilweise Schließung von Schulen ausgesprochen werden. Von einer solchen Verfügung der Bezirksverwaltungsbehörde ist die zuständige Schulbehörde zu verständigen; diese hat die Schließung unverzüglich durchzuführen.
Eine Schulschließung nach dem Epidemiegesetz ist eine gesundheitsbehördliche Maßnahme, welche von den Schulbehörden und den Schulen lediglich umzusetzen ist.
Eine rechtliche Grundlage für das Einbringen von Schultagen besteht zwar im Anwendungsbereich des Schulzeitgesetzes, nicht aber hinsichtlich des Epidemiegesetzes. Die Zeit während aufrechter Schulschließung ist für die Schülerinnen und Schüler somit schul- bzw. unterrichtsfrei. 

(16.03.2020)

Schulautonome Tage bleiben unverändert aufrecht.
 

(18.03.2020)

Der Unterricht an Schulen für kranke Kinder in Spitalsbehandlung (Heilstättenschulen; § 25 Abs. 4 SchOG) wird weiterhin in der bisherigen Form organisiert und durchgeführt. 

Beim Einsatz der Lehrpersonen ist auf die besonderen Risikogruppen Rücksicht zu nehmen. Seitens der betroffenen Krankenanstalten sind vorhandene Hygienevorschriften oder Zugangsbeschränkungen zu beachten (z.B. ältere Kolleg/innen oder jene mit Immunschwächen etc.). Es empfiehlt sich diesbezüglich eine gute Abstimmung zwischen der Schulleitung und der Krankenanstalt. Sollten derartige Angebote im Bereich der AHS/BMHS bestehen, ist analog vorzugehen.

(19.03.2020)

Nein, das ist nicht möglich. Die zuständige Gesundheitsbehörde muss darüber entscheiden, wie in solchen Fällen vorzugehen ist, da die Kinder ggf. unter Quarantäne gestellt werden müssen. Der Unterricht über elektronische Plattformen (Distance Learning) soll aber jedenfalls angeboten werden.
 

(19.03.2020)

Derzeit sind keine Schulöffnungen in den Ferien geplant. 

(19.03.2020)

Diese Frage muss mit dem jeweiligem Schulerhalter geklärt werden. 

(19.03.2020)

Der Leistungsstand kann mit Hilfe von Mitarbeit verbessert werden. Zur Mitarbeit zählt u.a. die Erledigung der von den Lehrpersonen erteilten Arbeitsaufträge mittels Distance-Learning. 

(19.03.2020)

Eine Verkürzung der Ferien ist derzeit nicht angedacht. 

(19.03.2020)

Die Internate werden nicht geschlossen, all jene Schüler/innen, die nicht nach Hause kommen, können daher weiterhin im Internat bleiben.

(19.03.2020)

Die Erweiterung der Bandbreiten der Internetzugänge von Haushalten fällt in die Zuständigkeit der jeweiligen Internetprovider und liegt außerhalb des Einflussbereichs des BMBWF. 

(19.03.2020)

An Bundesschulen stehen für die Unterstützung der Lehrenden IT-Manager/innen bzw. IT-Kustod/innen sowie zur technischen Unterstützung IT-Systembetreuer/innen zur Verfügung. Auch an Pflichtschulen unterstützen speziell geschulte Kolleg/innen in technischer Hinsicht bzw. wurden über die Bildungsdirektionen entsprechende Supportmöglichkeiten geschaffen. Lehrende mit technischen Fragen können sich daher entweder an die Betreuer/innen der eigenen Schule oder im Falle von Pflichtschulen auch an die Betreuer/innen in den Bildungsdirektionen wenden.

(19.03.2020)

Die Bezirksverwaltungsbehörde kann eine gänzliche oder teilweise Schließung der Schule veranlassen. Je nachdem sind unterschiedliche Szenarien möglich: 
Bei einer gänzlichen Schließung muss der Schulleiter/die Schulleiterin nicht mehr vor Ort sein, niemand darf mehr persönlich an der Schule sein. Eine Erreichbarkeit via E-Mail oder Telefon ist in diesem Fall sicher zu stellen.
Bei einer teilweisen Schließung muss die Schulleitung bzw. ein autonom eingerichteter Journaldienst vor Ort sein, abhängig davon, welche Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus bei bestimmten Personengruppen getroffen wurden (bspw. Schulleitung ist in Quarantäne). ). Der Unterricht erfolgt in diesem Fall virtuell, da weder Schulschließung noch Quarantäne eine Dienstverhinderung darstellen, ist der Dienst (in virtueller Form) zu verrichten. 

(19.03.2020)

Lehrpersonen haben während des Überbrückungsprozesses die Lernprozesse ihrer Schüler/innen über unterschiedliche digitale Medien bestmöglich zu begleiten. In diesem Zusammenhang sind – wie im Unterricht an der Schule auch – geeignete Aufzeichnungen über die erteilten Arbeitsaufträge und die erzielten Lernleistungen der Schüler/innen zu führen.

(23.03.2020)

Ja. Das Außenministerium empfiehlt allen im Ausland befindlichen Österreicher/innen nach Österreich zurückzukehren. Informationen dazu erhalten Sie auf der Website https://www.bmeia.gv.at/ und der Heimflug-Plattform https://heimflug.austrian.com/ .

(23.03.2020)

Wenn der Schulbesuch im Ausland länger als 5 Monate gedauert hat, ist eine Anrechnung als erfolgreicher Schulbesuch in Österreich möglich. Schüler/innen sind damit berechtigt, in die nächsthöhere Schulstufe aufzuzeigen.

Wie mit Schüler/innen umzugehen ist, die erst im Sommersemester 2020 ein Auslandssemester begonnen haben, und somit weniger als 5 Monate die Schule im Ausland besucht haben, wird gerade geklärt. Auch hier wird es zu Lösungen kommen, die der außergewöhnlichen Situation Rechnung tragen.

Volksschule, Neue Mittelschule, AHS-Unterstufe, Sonderschule

(16.03.2020)

Von Montag, 16. 3. 2020, bis zum Beginn der Osterferien wird der Unterricht an allen Schulen bis zur 8. Schulstufe (Volksschulen, Sonderschule, Neue Mittelschule und AHS Unterstufe) auf einen eingeschränkten Betrieb umgestellt.

(16.03.2020)
Aufgrund der am 15. 3. 2020  im Nationalrat beschlossenen Maßnahmen stehen ab Montag, den 16.3. auch die Volksschulen, die AHS-Unterstufe, die Neuen Mittelschulen sowie die Sonderschulen prinzipiell nur mehr für jene Schülerinnen und Schüler offen, deren Eltern außer Haus erwerbstätig sein müssen und deren Kinder nicht betreut sind.

Damit werden die vom Bildungsministerium vergangene Woche festgelegten Maßnahmen ausgeweitet und vorgezogen. 

Ein eingeschränkter Betrieb zur Betreuung jener Schülerinnen und Schüler, deren Eltern am Arbeitsplatz unabkömmlich sind oder aus anderen, persönlichen Gründen die Betreuung zu Hause nicht bewerkstelligen können, ist auf jeden Fall aufrecht zu erhalten. Dies ist ein wichtiger Beitrag des Bildungssystems zur Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit unserer Gesellschaft: Zu diesen Personengruppen zählen jedenfalls: 

  • Ärztinnen/Ärzte sowie weiteres medizinisches Personal
  • Pflegepersonal
  • Personal von Blaulichtorganisationen
  • Mitglieder von Einsatz- und Krisenstäben
  • Personen, die in der Versorgung tätig sind: Angestellte in Apotheken, Supermärkten und öffentlichen Verkehrsbetrieben
  • Alleinerzieher/innen

Eine Betreuung durch Großeltern oder andere Personen, die aufgrund einer Vorerkrankung gefährdet sind, sollte keinesfalls gefördert werden. 

(16.03.2020)
Die Dauer des Unterrichts- und Betreuungsangebots an der Schule richtet sich nach dem für die jeweilige Schülerin bzw. den jeweiligen Schüler vorgesehenen Stundenplan.

(16.03.2020)

Die Ganztagsbetreuung bleibt für jene Kinder, die in der Schule, und nicht zu Hause, betreut werden und in der GTS angemeldet sind, aufrecht.

(16.03.2020)

Die Betreuungseinheiten finden weiterhin im geplanten zeitlichen Rahmen statt. Die Detailplanung wird jedoch situationsadäquat angepasst, d.h. der Tagesablauf kann sich u.U. etwas ändern, weil u.U. einzelne Betreuerinnen oder Betreuer nicht zur Verfügung stehen können und dafür andere eingesetzt werden. Man kann jedoch davon ausgehen, dass die bislang geltenden Betreuungszeiten in jedem Fall eingehalten werden.

(16.03.2020)

Etwaige Rückerstattungen wären im Einzelfall zu prüfen und mit dem jeweiligen Schulerhalter abzuklären.

(16.03.2020)

Eine gewisse Regelmäßigkeit des Schulbesuchs ist letztlich auch aus administrativen Gründen anzustreben. Die Beendigung des Schulbesuchs ist jedoch selbstverständlich möglich. Dies soll nach vorheriger Information der Schule und eventuell der Nachmittagsbetreuung möglich sein. VS-Kinder müssen abgeholt werden.

(16.03.2020)

Die Betreuung soll nach Möglichkeit in Kleingruppen erfolgen, um den direkten sozialen Kontakt zu verringern.

(16.03.2020)

Schularbeiten sind gem. § 7 Abs. 9 LBVO nicht nachzuholen, wenn dies im betreffenden Semester nicht möglich ist, an Berufsschulen auch dann nicht, wenn im betreffenden Unterrichtsgegenstand bereits eine Schularbeit vom Schüler/von der Schülerin erbracht wurde und mit den anderen Leistungsfeststellungen eine sichere Leistungsbeurteilung für die Schulstufe möglich ist. 

(16.03.2020)

Wenn eine digitale Lösung am Standort oder in der häuslichen Betreuung nicht zur Verfügung steht, übernimmt die erforderlichen Kopierkosten der Schulerhalter.

(16.03.2020)

Die Schulleitung organisiert die kontinuierliche Bereitstellung von Übungsmaterialien (digital oder auf Papier). Pädagogische Zielsetzung dieser Materialien ist die Festigung, Vertiefung und Einübung bereits im Unterricht mit den Schüler/innen erarbeiteter Lerninhalte.

Sie informiert die Lehrpersonen dahingehend über zusätzliche, seitens des BMBWF und der Pädagogischen Hochschulen zur Verfügung gestellter Übungsmaterialien.

(16.03.2020)

Die Schulleitung teilt die Lehrpersonen zur unterrichtlichen Betreuung der zu Hause befindlichen Schüler/innen ein, Lernplattformen werden kontinuierlich bespielt. Falls vorhanden, werden Chatrooms genützt, Fragen der Schüler/innen per Mail oder auf der Plattform beantwortet, etc. Lehrpersonen geben auch Feedback zu den vorgelegten Arbeiten der Schüler/innen.

(16.03.2020)

Zur Unterstützung des Fernunterrichts verweisen wir auf unsere digitalen Angebote (in schulautonomer Anwendung). Vertiefende Informationen und Tutorials, ebenso wie laufende aktuelle Informationen finden Sie auf unserer Website.

Zusätzlich stellt das BMBWF für Eltern und Schüler/innen weiterführendes Übungsmaterial über die Seite Eduthek.at zur Verfügung. Das Angebot wird laufend aktualisiert.

(23.03.2020)

Nein, die Schulärztinnen und Schulärzte sind telefonisch oder per E-Mail erreichbar und stehen beratend zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es für Schulärzte und Schulärztinnen an Bundesschulen die Möglichkeit, Sonderurlaub zu beantragen, um in Gesundheits- und Betreuungseinrichtungen mitzuhelfen. Nähere Informationen finden Sie hier: Brief des Herrn Bundesministers an Schulärztinnen und Schulärzte (17. März 2020).

 

(16.03.2020)

Die Schulpsychologinnen und Schulpsychologen sind telefonisch oder mit E-Mail erreichbar.
Beratungen an der Schule oder in den Beratungsstellen sind derzeit aufgrund der Krisensituation leider nicht möglich.
Nähere Informationen finden Sie unter: www.schulpsychologie.at/corona.

(16.03.2020)

Aufgrund der im Nationalrat beschlossenen Maßnahmen stehen ab Montag, den 16.3. auch die Volksschulen, die AHS-Unterstufe, die Neuen Mittelschulen sowie die Sonderschulen nur mehr für jene Schülerinnen und Schüler offen, deren Eltern außer Haus erwerbstätig sein müssen und deren Kinder nicht betreut sind.

(16.03.2020)

Nein, da die Schulpflicht nicht ausgesetzt ist, ist keine Abmeldung erforderlich. Der Unterricht findet statt, jedoch in der Überbrückungsphase in abgeschwächter Form. Im Sinne der Aufsichtspflicht muss eine Übersicht über die an der Schule unterrichteten Kinder aus organisatorischen Gründen bestehen, insofern ist hier eine An- oder Abmeldung, je nach Handhabung am Schulstandort erforderlich.

(17.03.2020)

Die Ganztagsbetreuung bleibt für jene Kinderaufrecht, die in der Schule und nicht zu Hause unterrichtet und betreut werden und für den Betreuungsteil ganztägiger Schulformen angemeldet sind. Dementsprechend können auch Freizeitpädagog/innen in die Planung betreffend die Gestaltung im Freizeitteil am Schulstandort sowie die Aufsichtsführung entsprechend der Diensteinteilung durch die Schulleitung einbezogen werden. 
 

(17.03.2020)

Da die Dienstpflichten weiter wahrzunehmen sind, besteht vorerst weiterhin Anspruch auf das Entgelt.

(16.03.2020)

Da die Freizeitpädagog/innen ihre Dienstpflichten weiter wahrnehmen, liegen vorerst weiterhin die Voraussetzungen zur Gewährung von Zweckzuschüssen zum Personalaufwand an die Schulerhalter vor (unter Beachtung der sonstigen Maßgaben gemäß Bildungsinvestitionsgesetz),. Die Abwicklung erfolgt wie bisher durch die im jeweiligen Land zuständige Behörde (Amt der Landesregierung bzw. Bildungsdirektion). (Stand: 17. März 2020)

(23.03.2020)

Die Direktionen kontaktieren am Montag, dem 23.03.2020 die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten telefonisch oder per E-Mail, um über die Möglichkeit der Betreuung während der Osterwoche zu informieren.

Die Lehrerinnen und Lehrer, die nicht zur Risikogruppe gehören und diese Betreuung freiwillig übernehmen würden, melden sich bis Donnerstag, den 26.03.2020 bei der Direktion.

Die Direktion sammelt die Namen der freiwilligen Lehrerinnen und Lehrer und übermittelt diese bis 27.03.2020, 09.00 Uhr an die Bildungsdirektion.

Die Direktion sammelt die Bedarfsmeldungen der Eltern bzw. Erziehungsberechtigten und übermittelt diese bis 01.04.2020, 09.00 Uhr an die Bildungsdirektion.

Die Bildungsdirektion prüft, ob der Bedarf gedeckt werden kann und ob sich Personen aus der Risikogruppe gemeldet haben.

Die Bildungsdirektion erstellt eine Übersicht über die freiwilligen Lehrerinnen und Lehrer und die eingemeldeten Bedarfe. Die Bildungsdirektion entscheidet, welche Schulen öffnen und informiert die betroffenen Schulen.

Die Direktion erledigt die Einteilung der freiwilligen Lehrerinnen und Lehrer schulautonom am Standort.

(23.03.2020)

Das Angebot bezieht sich auf die Betreuung von 6- bis 14-jährigen Schüler/innen, die die Volksschule, die (Neue) Mittelschule, die Sonderschule oder die AHS-Unterstufe besuchen und in der Osterwoche, d.h.: von 06.04.2020 bis 10.04.2020, 12.00 Uhr (Karfreitag) Betreuung benötigen. Das Angebot richtet sich vorrangig an Schüler/innen von Eltern bzw. Erziehungsberechtigten, die in systemrelevanten Berufen arbeiten und dringend benötigt werden.

(23.03.2020)

Bei Bedarf melden sich Eltern bzw. Erziehungsberechtigte bis 01.04.2020, 09.00 Uhr formlos bei der Direktion.

(23.03.2020)

Alle Lehrer/innen eines Schulstandortes, die nicht zur Risikogruppe gehören, können sich melden. Es ist dabei unerheblich, welches Fach die Lehrer/innen unterrichten.

(23.03.2020)

Die Kinder sollen vorrangig betreut werden, wobei diese Betreuung in pädagogisch geeigneter Form stattfinden soll.

Polytechnische Schule, AHS-Oberstufe, BMHS

(16.03.2020)

Ab Montag, 16.3.2020, wird der Unterricht für die Sekundarstufe II auf Grundlage des Epidemiegesetzes in allen Schulformen (der AHS-Oberstufe, der BMHS, Berufsschulen und Polytechnischen Schulen) ausgesetzt. Das bedeutet, dass die Schule zwar geöffnet bleibt, aber die Schüler/innen von zu Hause aus die Lehrplaninhalte wiederholen, vertiefen und grundsätzlich der Schule fernbleiben sollen.

(16.03.2020)

In folgenden Einrichtungen soll der Betrieb unbeschadet der zu treffenden Maßnahmen und der Aussetzung des Unterrichts fortgeführt werden:

  • Teilrechtsfähige Einrichtungen gem. § 128 c Schulorganisationsgesetz und gem. § 31 c Land- und forstwirtschaftliches Bundesschulgesetz
  • Versuchsanstalten gem. § 72 Abs. 4 Schulorganisationsgesetz und die Forschung und der Betrieb gem. §§ 13, 17, 18, 20 und 21 Bundesämtergesetz
  • Höhere land- und forstwirtschaftliche Lehranstalten sowie an der Bundes-Forstfachschule angeschlossenen land- und forstwirtschaftlichen Lehrbetriebe

(16.03.2020)

Wenn eine digitale Lösung am Standort oder in der häuslichen Betreuung nicht zur Verfügung steht, übernimmt die erforderlichen Kopierkosten der Schulerhalter.

(16.03.2020)

Wesentlich ist, dass Lehrpersonen Unterrichtsmaterialien und Arbeitsaufträge vorbereiten, die den Schülerinnen und Schülern nach Hause mitgegeben werden können. Die Schülerinnen und Schüler sollen motiviert werden, die unterrichtsfreie Zeit für eigenverantwortliches Lernen und Arbeiten sowie die Festigung ihrer Lernergebnisse zu nutzen.

(16.03.2020)

Die Schulleitung organisiert die kontinuierliche Bereitstellung von Arbeitsaufträgen inkl. erforderlicher Begleitmaterialien (digital oder auf Papier) und stellt sicher, dass genügend Arbeitsaufträge inkl. erforderlicher Begleitmaterialen ausgehändigt bzw. über die E-Learning- Plattformen zur Verfügung gestellt werden. Sie informiert die Lehrpersonen über zusätzlich seitens des BMBWF und der Pädagogischen Hochschulen zur Verfügung gestellter Materialien zur Festigung, Vertiefung und Einübung bereits im Unterricht mit den Schüler/inne/n erarbeiteten Lerninhalte.

(16.03.2020)

Die Lehrpersonen geben Arbeitsaufträge inkl. erforderlicher Begleitmaterialien bzw. nach Maßgabe der technischen Ausstattung der Schülerinnen und Schüler Instruktionen für E-Learning Aktivitäten für die kommenden Wochen aus und tragen dafür Sorge, dass Schülerinnen und Schüler die Arbeitsaufträge möglichst erfüllen. Sie stellen nach und nach Übungsmaterialien für die unterschiedlichen Schulstufen zur Verfügung und ergänzen im Bedarfsfall weitere Materialien. Lehrpersonen geben auch Feedback zu den vorgelegten Arbeiten der Schüler/innen und sind für Rückfragen der Schüler/innen erreichbar.

(16.03.2020)

Zur Unterstützung des Fernunterrichts verweisen wir auf unsere digitalen Angebote (in schulautonomer Anwendung). Vertiefende Informationen und Tutorials, ebenso wie laufende aktuelle Informationen finden Sie auf unserer Website.
Zusätzlich stellt das BMBWF für Eltern und Schüler/innen weiterführendes Übungsmaterial über die Seite Eduthek.at zu Verfügung. Das Angebot wird laufend aktualisiert. 

(16.03.2020)

Ja. Schüler/innen behandeln in der unterrichtsfreien Zeit eigenständig Arbeitsaufträge und nutzen die zur Verfügung stehenden Unterrichtsmaterialien. Bei Bedarf können Sie Lehrpersonen kontaktieren und allenfalls zusätzliche Lernmaterialen – sofern dies nicht elektronisch möglich ist – anfordern.

(16.03.2020)

Achtung neue Vorgangsweise: Die Bearbeitung des zur Verfügung gestellten Unterrichtsmaterials fließt in die Leistungsbeurteilung ein und ist wie eine Hausübung bzw. Mitarbeit zu zählen.

(19.03.2020)

Allgemein: Sollte sich die Situation bis Mai wieder bessern und es möglich sein, das Pflichtpraktikum anzutreten, so sollte Kontakt mit dem zukünftigen Arbeitgeber aufgenommen werden, um das Pflichtpraktikum (ggf.) in gekürzter Form zu absolvieren. Sollte der Arbeitgeber (bereits) vom Vertrag zurückgetreten sein, sollte versucht werden, einen neuen Praktikumsplatz zu finden. 

In all jenen Fällen, in denen keine Praktikumsplatz verfügbar und keine Kürzung der Praktikumsdauer möglich ist, kommt § 11 Abs. 10 des Schulunterrichtsgesetzes zur Anwendung und die Verpflichtung zur Absolvierung des Praktikums entfällt: „Macht ein Schüler glaubhaft, daß er ein vorgeschriebenes Pflichtpraktikum oder Praktikum nicht zurücklegen kann, weil keine derartige Praxismöglichkeit bestand, oder weist er nach, daß er an der Zurücklegung aus unvorhersehbaren oder unabwendbaren Gründen verhindert war, so entfällt für ihn die Verpflichtung zur Zurücklegung des Pflichtpraktikums bzw. Praktikums.“
 

(19.03.2020)

BASOP/BAfEP und Fachschule für pädagogische Assistenzberufe: Sollte die Absolvierung des Pflichtpraktikums in der unterrichtsfreien Zeit nicht möglich sein, sollte versucht werden, den Praktikumsantritt zu verschieben und die Praktikumsdauer zu verkürzen. 

In all jenen Fällen, in denen keine Praktikumsplatz verfügbar und keine Kürzung der Praktikumsdauer möglich ist, kommt § 11 Abs. 10 des Schulunterrichtsgesetzes zur Anwendung und die Verpflichtung zur Absolvierung des Praktikums entfällt: „Macht ein Schüler glaubhaft, daß er ein vorgeschriebenes Pflichtpraktikum oder Praktikum nicht zurücklegen kann, weil keine derartige Praxismöglichkeit bestand, oder weist er nach, daß er an der Zurücklegung aus unvorhersehbaren oder unabwendbaren Gründen verhindert war, so entfällt für ihn die Verpflichtung zur Zurücklegung des Pflichtpraktikums bzw. Praktikums.“
 

(19.03.2020)

Semesterprüfungen oder deren zwei Wiederholungen sind grundsätzlich innerhalb von zwei Semestern abzuhalten. Sollten die entsprechenden Prüfungstermine während der Überbrückungsphase anberaumt sein, müssen diese auf einen Zeitpunkt nach der Überbrückungsphase, analog zu allen anderen Prüfungen, verschoben werden. 

Semesterprüfungen und deren zwei Wiederholungen aus dem Wintersemester der Abschlussklasse sind bis zum Ende des Sommersemesters der Abschlussklasse und an den Wiederholungsprüfungstagen abzulegen. Sollten die entsprechenden Prüfungstermine während der Überbrückungsphase anberaumt sein, müssen diese auf einen Zeitpunkt nach der Überbrückungsphase, analog zu allen anderen Prüfungen, verschoben werden.

Parkplatzprüfungen“ (= 4. Antritt) sind zwischen der Beurteilungskonferenz und dem Beginn der Klausurprüfung oder an den Wiederholungsprüfungstagen abzuhalten. Sollte aufgrund der Überbrückungsphase die Beurteilungskonferenz oder die Wiederholungsprüfungstage zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden, so würden sich auch die Prüfungstermine für die „Parkplatzprüfungen“ verschieben. 

(19.03.2020)

Sollten entsprechende Prüfungstermine während der Überbrückungsphase anberaumt sein, müssen diese auf einen Zeitpunkt nach der Überbrückungsphase, analog zu allen anderen Prüfungen, verschoben werden.
 

(19.03.2020)

Während der Überbrückungsphase sind die vereinbarten ILB-Stunden über Kommunikationskanäle wie z.B. E-Mail, Telefon usw. abzuhalten oder müssen entfallen.


 

Berufsschule

(16.03.2020)

Ja. Für die Berufsschulen gelten dabei dieselben Regelungen wie für alle Schulen der Sekundarstufe II. Ab Montag, dem 16. März 2020, wird der Unterricht zwar am Lernort Berufsschulen ausgesetzt, das bedeutet aber nicht, dass es sich dabei um eine unterrichtsfreie Zeit handelt.
Der Unterricht soll ab diesem Zeitpunkt in Form eines eigenverantwortlichen Lern- und Arbeitsprozesses von zu Hause aus stattfinden und die Lehrpersonen werden mit ihren Schülerinnen und Schülern weiterhin über diverse digitale Kanäle in Kontakt bleiben. Berufsschülerinnen und -schüler sollen in dieser Zeit Arbeitsaufträge bearbeiten und bereits erworbene Lerninhalte vertiefen, wobei sie grundsätzlich der Schule fernbleiben sollen.

(23.03.2020)

Ja. Lehrlinge der betroffenen Lehrberufe müssen in der Zeit der Schulfreierklärung in ihrem Lehrbetrieb tätig werden. Davon zu unterscheiden sind alle Lehrberufe, für die nur die Anwesenheit in der Berufsschule ausgesetzt wurde (Überbrückungsphase). Diese Lehrlinge müssen nicht in den Betrieb, sondern zu Hause weiterlernen.

(23.03.2020)

Nein. Diese Zeit ist für Lehrlinge der betroffenen Lehrberufe schulfrei, das heißt der Unterricht wird auch nicht durch E-Learning Angebote oder andere Medien fortgesetzt.

(18.03.2020)

Ja. Für die betroffenen Lehrberufe erfolgt die Schulfreierklärung unabhängig von der jeweiligen Organisationsform.

(18.03.2020)

Während der „Überbrückungsphase“ bearbeiten die Schüler/innen zu Hause Arbeitsaufträge. Dabei dokumentieren sie ihre Lernergebnisse und Lehrpersonen begleiten diese Lernprozesse über unterschiedliche Medien. Diese Tätigkeit gilt als Unterricht, weshalb Betriebe die erforderliche Zeit zur Verfügung stellen müssen.
Erfolgt hingegen eine „Schulfreierklärung“, dann wird der Unterricht nicht durch die Bearbeitung von Arbeitsaufträgen fortgesetzt, sondern die Lehrlinge müssen stattdessen im Lehrbetrieb tätig werden.

(23.03.2020)

Nein. Für Berufsgruppen, die zur Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur beitragen und denen damit in der aktuellen Situation eine Schlüsselrolle für die Grundversorgung der österreichischen Bevölkerung zukommt, erfolgt in der Zeit von 16.03. bis 22.03. 2020 eine Schulfreierklärung. Davon betroffen sind die Lehrberufe Einzelhandel – Schwerpunkt Lebensmittelhandel sowie Schwerpunkt Feinkostfachverkauf, der Lehrberuf Drogist/Drogistin, der Lehrberuf Pharmazeutisch-kaufmännische Assistenz und der Lehrberuf Großkandelkaufmann/-frau.

Darüber hinaus erfolgt in der Zeit von 23.03. bis 03.04.2020 auch für folgende Lehrberufe eine Schulfreierklärung aus zwingenden und im öffentlichen Interesse stehenden Gründen 

  • Einzelhandel mit den Schwerpunkten
    Lebensmittel
    Feinkostfachverkauf
    Parfümerie
    Telekommunikation
  • Drogist/in
  • E-Commerce-Kaufmann/ E-Commerce-Kauffrau
  • Betriebslogistikkaufmann/-frau
  • Pharmazeutisch-kaufmännische Assistenz
  • Großhandelskaufmann/-frau
  • Medizinproduktekaufmann/-frau
  • Applikationsentwicklung – Coding
  • Fleischverarbeitung
  • Fleischverkauf
  • Bäcker/in
  • Backtechnologie
  • Lehrberuf Verfahrenstechnik für die Getreidewirtschaft mit den Schwerpunkten:
    Getreidemüller
    Futtermittelherstellung
  • Lebensmitteltechnologie
  • Pharmatechnologie
  • Bankkaufmann/-frau
  • und alle Doppellehren zu diesen Lehrberufen

Kindergarten/Praxiskindergarten/Praxishort

(18.03.2020)

Nein.

(16.03.2020)

Der Betrieb in den Praxisgruppen an den BAfEP und BASOP ist analog zu den anderen Kindergartengruppen und Regelungen für die Kinder in Grundschule und Sek I aufrecht zu halten. 

(18.03.2020)

Ja, dies gilt auch für das Aufrechterhalten des Betriebs in einer Praxisgruppe (Kindergarten und Hort an BAfEP und BASOP) durch die Pädagog/innen. 

(18.03.2020)

Ja, auch Pädagog/innen können zur Kinderbetreuung zu Hause bleiben, wenn dies erforderlich ist. Die personelle Vertretung ist standortspezifisch zu klären. Allenfalls können auch Lehrer/innen für die Gegenstände „Praxis“, „Didaktik“ herangezogen werden. 

Zentralmatura

(16.03.2020)

Aufgrund der aktuellen Situation wird die standardisierte Reife- bzw. Reife- und Diplomprüfung um zwei Wochen verschoben und beginnt damit voraussichtlich am Dienstag, dem 19. Mai 2020. Als erste Klausurprüfung mit zentral erstellen Aufgabenstellungen wird Deutsch stattfinden. 

Die Termine für die Aufnahmeprüfungen an den Universitäten werden selbstverständlich in die Planung miteinbezogen.

Weitere Informationen folgen.

(19.03.2020)

Derzeit ist eine Verordnung zur Verschiebung der Zentralmatura in Vorbereitung. Diese wird auch auf den Umstand Rücksicht nehmen, dass praktische Diplomarbeiten aufgrund der geschlossenen Schulen nicht fristgerecht fertiggestellt werden können. Es wird jedenfalls eine Lösung gefunden werden, die sicherstellt, dass betroffene Schüler/innen keine Nachteile haben.

Schulveranstaltungen/Schulbezogene Veranstaltungen

(16.03.2020)

Aufgrund der Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz gemäß § 2 Z 1 des COVID-19-Maßnahmengesetzes sind Schulveranstaltungen nicht mehr möglich. 

(16.03.2020)

Sämtliche Schulveranstaltungen sowie schulbezogene Veranstaltungen sind ab sofort bis einschließlich 3. April 2020 untersagt.

(16.03.2020)

Sofern für den Zielort der jeweiligen Veranstaltung eine Reisewarnung besteht, gilt dies für zeitnahe Reisen als Grund für einen kostenlosen Rücktritt von der Reise. Liegt eine solche Reisewarnung hingegen nicht vor, richten sich die allfälligen Kosten einer Stornierung nach den der Reise zugrundeliegenden Vertragsbedingungen. Aktuelle Reisewarnung sind auf der Website des BMEIA ersichtlich. 

Zusatz für Lehrpersonen:
Durch die Absage einer Schulveranstaltung bzw. schulbezogenen Veranstaltung entstandene Mehrkosten einer Lehrperson werden vom Dienstgeber übernommen; die Geltendmachung erfolgt mittels Dienstreiseabrechnung.

(16.03.2020)

Nein, aufgrund der speziellen Situation werden Schulen, die eine Stornierung einer Veranstaltung in einem Bundesschullandheim vornehmen, keine Stornokosten verrechnet.

(16.03.2020)

Die Wien-Aktion des BMBWF wird von 16.3 2020 bis vorerst 10.4 2020 ausgesetzt. Schulen, die in diesem Zeitraum eine vom BMBWF organisierte Wien-Woche angetreten hätten, werden ersucht, dies den betreffenden Lehrpersonen, sowie den Erziehungsberechtigten der Schülerinnen und Schülern mitzuteilen. Ein Ersatztermin noch im Sommersemester 2020 ist leider nicht möglich.

(18.03.2020)

Aufgrund der Untersagung von sämtlichen Schulveranstaltungen durch das BMBWF benötigt es keinen gesonderten zusätzlichen Beschluss im jeweiligen schulpartnerschaftlichen Gremium.

(18.03.2020)

Für das verbleibende Unterrichtsjahr ist von der Planung und Durchführung von Veranstaltungen gem. §§ 13, 13a SchUG – unter Einbindung der schulpartnerschaftlichen Gremien – Abstand zu nehmen.

Schulleitung/Lehrpersonen

(18.03.2020)

Die Schulleitung. Sie entscheidet welche weiteren Personen (Lehrer/innen und Verwaltungspersonal) am Schulstandort anwesend sein sollten. 

Die Anwesenheitszeiten der Schulleitung bzw. des autonom definierten Journaldienstes richten sich nach dem Stundenplan der Schule. D.h. der jeweilige Stundenplan am Standort gibt die Dauer der Anwesenheit des Journaldienstes vor.

(18.03.2020)

Die Schulleitung. Sie entscheidet, welche weiteren Personen des Verwaltungspersonals zusätzlich zur Schulleitung am Schulstandort anwesend sein sollen. Lehrer/innen der Sekundarstufe II sollen und müssen nicht anwesend sein. Dies betrifft auch alle Lehrpersonen, die an AHS-Langformen tätig sind und ausschließlich in der Oberstufe unterrichten. An Schulen für Berufstätige, Kollegs und Vorbereitungslehrgänge gem. SchUG-BKV muss kein Journaldienst eingerichtet werden.

(16.03.2020)

Grundsätzlich sind Lehrpersonen gemäß ihrer Diensteinteilung einzusetzen. Auf folgende Personengruppen sollte besonders Rücksicht genommen werden: Personen ab 60 Jahren bzw. mit Vorerkrankung, sowie Lehrpersonen mit besonderen Pflege- und Betreuungspflichten. 
Sofern eine größere Zahl an Personen mit Betreuungspflichten am Schulstandort beschäftigt ist, muss – gegebenenfalls in Absprache mit der Bildungsdirektion – abgewogen werden, welche und wie viele Lehrpersonen zur Betreuung ihrer Kinder zu Hause bleiben können und welche zur Aufrechterhaltung des Schulbetriebs jedenfalls erforderlich sind. Hier gilt dieselbe Regelung wie beispielsweise für Krankenpflegepersonal, wo die Vorgesetzten auch abwägen müssen, ob die betreffende Person zur Kinderbetreuung zu Hause bleiben kann oder eine Anwesenheit erforderlich ist.

(16.03.2020)

Grundsätzlich sind Lehrpersonen gemäß ihrer Diensteinteilung einzusetzen. Auf folgende Personengruppen sollte besonders Rücksicht genommen werden:
Personen ab 60 Jahren bzw. mit Vorerkrankung, sowie Lehrpersonen mit besonderen Pflege- und Betreuungspflichten. Sofern eine größere Zahl an Personen mit Betreuungspflichten am Schulstandort beschäftigt ist, muss – gegebenenfalls in Absprache mit der Bildungsdirektion – abgewogen werden, welche und wie viele Lehrpersonen zur Betreuung ihrer Kinder zu Hause bleiben können und welche zur Aufrechterhaltung des Schulbetriebs jedenfalls erforderlich sind. Hier gilt dieselbe Regelung wie beispielsweise für Krankenpflegepersonal, wo die Vorgesetzten auch abwägen müssen, ob die betreffende Person zur Kinderbetreuung zu Hause bleiben kann oder eine Anwesenheit erforderlich ist.

(18.03.2020)

Die Schulleitung teilt die Lehrpersonen zur laut Lehrplan vorgesehenen Unterrichtserteilung der am Standort befindlichen Schüler/innen ein. Dabei bleibt die bisherige Klassenstruktur aufrecht; Schülerinnen und Schüler können jedoch je nach Erfordernissen vor Ort, insbesondere jedoch zur Erzielung einer geringeren Personenansammlung, anderen Klassen oder Gruppen vorrübergehend zugeordnet werden.

Gegebenenfalls kann auch ein klassenübergreifender Unterricht vorgesehen werden. Bei der Diensteinteilung (Lehrfächerverteilung) ist auf die vertraglichen Beschäftigungsausmaße sowie auf die Altersstruktur der Lehrpersonen im Hinblick auf besondere Risikogruppen Rücksicht zu nehmen.

Die Schulleitung legt fest, wer im Rahmen des Journaldienstes (Lehrer/innen in der VS und Sekundarstufe I sowie Verwaltungspersonal) jedenfalls vor Ort sein muss. Die Anwesenheitszeiten des Journaldiensts richten sich nach dem Stundenplan der Schule.

(16.03.2020)

Laut § 6 Abs. 3 Schulpflichtgesetz läuft die Schuleinschreibung bis 4 Monate vor Beginn der Hauptferien. Die durch Schulschließungen bzw. Überbrückungsphase versäumte(n) Woche(n) müssen in einer entsprechenden Fristverlängerung nach Beendigung der Schulschließung münden.

(16.03.2020)

Gemäß § 2 Abs. 1 LVBO sind einer Leistungsfeststellung nur die im Lehrplan festgelegten Bildungs- und Lehraufgaben und jene Lehrstoffe zugrunde zu legen, die bis zum Zeitpunkt der Leistungsfeststellung in der betreffenden Klasse behandelt worden sind.

(16.03.2020)

Zunächst wäre zu prüfen, ob geeignete Betreuungsmöglichkeiten organisiert werden können. Ist dies nicht der Fall, so kann der Dienstgeber zur Betreuung von schulpflichtigen Kindern Sonderurlaub gewähren.

(16.03.2020)

Es besteht die Möglichkeit des Pflegeurlaubs. Zusätzlich kann durch den Dienstgeber auf Antrag Sonderurlaub gewährt werden.

(24.03.2020)

 Die Schließung aufgrund § 18 Epidemiegesetz der Schule bedeutet, dass die gesamte Liegenschaft von keinem Bediensteten betreten werden darf. Damit ist auch für Schulleiter/innen und Lehrpersonen ein Arbeiten am Standort nicht mehr möglich. In diesem Fall soll weiterhin virtueller Unterricht angeboten werden. Dies gilt auch für Personen, die sich in Quarantäne befinden. Da weder Schulschließung noch Quarantäne eine Dienstverhinderung darstellen, ist der Dienst (in virtueller Form) zu verrichten.
Es ist die Aufgabe des Schuleiters/der Schulleiterin dafür zu sorgen, dass der Schulstandort weiterhin telefonisch erreichbar bleibt (zum Beispiel  durch die Umleitung der Telefone auf das Mobiltelefon des Schulleiters/der Schulleiterin). Zusätzlich müssen sowohl der Schulleiter/die Schulleiterin als auch das gesamte Lehrpersonal weiterhin via E-Mail erreichbar bleiben und den Unterricht in virtueller Form durchführen.
Auch wenn das Betreten des Schulgebäudes nicht mehr gestattet ist, findet der Unterricht (in eingeschränkter Form) weiterhin statt. Lehrpersonen müssen daher sicherstellen, dass eine etwaige erforderliche pädagogische Begleitung der Schüler/innen (zum Beispiel via Lernplattform) bei der Absolvierung der Übungsaufgaben sichergestellt ist. 

(24.03.2020)

Die Schließung der Schule bedeutet, dass die gesamte Liegenschaft von keinem Bediensteten betreten werden darf. Damit ist auch für Lehrpersonen ein Arbeiten aus dem Lehrer/innenzimmer nicht möglich.

Achtung neue Vorgangsweise: Sollte die Schule geschlossen sein, ist dies KEINE Dienstverhinderung aus sonstigen Gründen und kein Krankenstand. Bedienstete der Schule müssen nicht an ihrem Hauptwohnsitz bleiben. Bei etwaigen Reisebewegungen sind jedoch die Reisewarnungen zu beachten. Lehrpersonen müssen darüber hinaus sicherstellen, dass der Unterricht in virtueller Form erfolgt und eine etwaige erforderliche pädagogische Begleitung der Schüler/innen (zum Beispiel via Lernplattformen) bei der Absolvierung der Übungsaufgaben sichergestellt ist.

(16.03.2020)

Für die Sekundarstufe 2 sowie den eingeschränkten lokalen Schulbetrieb der Primarstufe und Sekundarstufe I gilt:
Da die Diensteinteilungen sowie der Unterricht und die Klassenstrukturen bis auf Weiteres aufrecht bleiben und lehramtliche Pflichten weiter wahrzunehmen sind, besteht vorerst weiterhin Anspruch auf die von den Lehrpersonen bezogenen dauernde Mehrdienstleistungen, Zulagen und Vergütungen. 

(16.03.2020)

Der Erlass des BMBWF „Informationen zu MIKA-D (Messinstrument zur Kompetenzanalyse – Deutsch): nächste Schritte – Testzeitraum – Verwendung der MIKA-D Materialien“  (BMBWF-27.903/0006-I/3/2019) sieht vor, dass der Testzeitraum für das Sommersemester am 15. April beginnt und mit dem Zeitpunkt der Datenerfassung für den vorläufigen Stellenplan im Bereich der APS bzw. die provisorische Schulorganisation im Bereich der Bundesschulen endet, wobei empfohlen wird, die Testung zum spätestmöglichen Zeitpunkt durchzuführen. 
Für die MIKA-D-Testung im Rahmen der Schüler/inneneinschreibung für das Schuljahr 2020/21 wird als voraussichtlicher Beginn der 1. März genannt, als voraussichtliches Ende der Zeitpunkt der Datenerfassung für den vorläufigen Stellenplan im Bereich der APS. 
Sollte eine fristgerechte Testung nicht möglich sein, ist eine Durchführung dieser Testungen unter Bedachtnahme auf die organisatorischen Erfordernisse auch zu einem späteren Zeitpunkt möglich. 

(16.03.2020)

Die Dienstbehörde/Personalstelle ist zu informieren. Möglich ist aufgrund der Entscheidung der Gesundheitsbehörde eine Freistellung nach § 32 Epidemiegesetz oder allenfalls Gewährung eines Sonderurlaubes.

(16.03.2020)

Laut Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) sind Einmal-Mundschutzmasken kein wirksamer Schutz gegen Viren oder Bakterien, die in der Luft übertragen werden. Sie können aber dazu beitragen, das Risiko der Weiterverbreitung des Virus durch „Spritzer“ von Niesen oder Husten zu verringern.

Solange die Gesundheitsbehörden solche Mundschutzmasken jedoch nicht verordnen, können diese auch nicht gegen den Willen des Arbeitgebers durchgesetzt werden.

(16.03.2020)

Ja. Der Bedienstete hat dem Arbeitgeber die Frage auch wahrheitsgemäß zu beantworten (Treuepflicht des Arbeitnehmers). Der Arbeitgeber muss allenfalls zum Schutz der übrigen Arbeitnehmer/innen geeignete Abhilfemaßnahmen treffen. 

Kehrt ein Arbeitnehmer/eine Arbeitnehmerin aus einem von Risikogebiet zurück und zeigt binnen 14 Tagen Symptome wie Fieber, Atembeschwerden, Husten, empfiehlt die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES)

  • zu Hause zu bleiben
  • eine sofortige telefonische Gesundheitsberatung unter der Telefonnummer 1450 zur weiteren Vorgangsweise zu kontaktieren und
  • die zuständige Gesundheitsbehörde zu kontaktieren. 

Liegt eine Krankheit vor, hat eine Krankschreibung zu erfolgen oder es wird eine etwaige Maßnahme von der Gesundheitsbehörde eingeleitet.

(16.03.2020)

Die Gesundheitsbehörde ist einzubinden. Die Entscheidung liegt dort.

 (24.03.2020)

Es erfolgt eine Entgeltfortzahlung.

Achtung neue Vorgangsweise: Eine Isolation in Quarantäne ist eine reine Vorsichtsmaßnahme und zählt daher arbeitsrechtlich NICHT als sonstiger Dienstverhinderungsgrund. Erst wenn tatsächlich feststeht, dass eine Erkrankung (mit Krankschreibung) gegeben ist, liegt auch ein Krankenstand vor. 

(16.03.2020)

Ja. 

(16.03.2020)

Ja. Der Arbeitnehmer/die Arbeitnehmerin muss seine Infektion dem Arbeitgeber jedenfalls sofort mitteilen. Ebenso muss er bekannt geben, ob er unter Quarantäne gestellt wurde (Absonderung gemäß § 7 und § 17 Epidemiegesetz).

(16.03.2020)

Ja. Es liegt ein normaler Krankenstand mit den entsprechenden Folgen vor, wie vor allem Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber. 

Kein Anspruch auf Fortzahlung des Entgelts durch den Arbeitgeber besteht dann, wenn sich der Arbeitnehmer/die Arbeitnehmerin bewusst in ein Gebiet, für welches eine Reisewarnung durch die zuständige Behörde ausgesprochen worden ist, begeben hat. Auch der Arbeitnehmer/die Arbeitnehmerin hat Reisewarnungen des Außenministeriums zu beachten. 

(16.03.2020)

Infizierte Lehrpersonen stellen wegen der Gefahr der Ansteckung von Schüler/innen eine besondere Gefahr für die Schüler/innen und den Schulbetrieb dar. Auch im Sinne der Fürsorgepflicht sind die Schulleitungen angehalten, auf die Gefahren einer derartigen Reise und etwaige Reisewarnung hinzuweisen. Eine Untersagung ist jedoch nicht möglich.

(19.03.2020)

Die Unterrichtsverpflichtung der Berufsschullehrerinnen und -lehrer ist aufgrund der unterschiedlichen Lehrgangseinteilungen nicht immer gleichmäßig auf das Schuljahr verteilt. Für die Bemessung der Lehrverpflichtung und damit des Gehalts wird für den Überbrückungszeitraum jenes Unterrichtsausmaß (Teilzeit oder Vollzeit) herangezogen, das die Lehrpersonen lt. Lehrfächerverteilung in dieser Zeit normalerweise gehabt hätten.

(23.03.2020)

Ja, ein Journaldienst muss an der Schule eingerichtet sein, die Schulleitung muss somit vor Ort sein.

Erwachsenenbildung

(19.03.2020)

Die Überbrückungsphase, in der Formen des Distance-Learnings angewendet werden, gilt auch für öffentliche Schulen für Berufstätige, Kollegs und Vorbereitungslehrgänge. 

Nicht automatisch umfasst sind private Anbieter, die Kurse und Lehrgänge im Bereich der Erwachsenenbildung anbieten (z.B. Volkshochschulen, WIFI, BFI, usw.). Hier entscheiden die Anbieter, wie sie vorgehen und ob sie alternative Angebote zum Präsenzunterricht bereitstellen. Grundsätzlich gilt, dass die gesundheitsbehördlichen Vorgaben einzuhalten sind. Seit Montag 13.3.2020 dürfen daher gruppenbezogene Maßnahmen nicht mehr als Präsenzveranstaltungen durchgeführt werden, sondern sind nach Möglichkeit auf alternative Angebote wie Online-Formate umzustellen.