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Schulpsycholog/innen und Schulsozialarbeiter/innen unterstützen die Notrufnummer Rat auf Draht

Seit 16. März 2020 ist aufgrund der Corona-Krise der Unterricht an Österreichs Schulen ausgesetzt. Somit entfällt auch das Einsatzgebiet der Schulpsychologinnen und Schulpsychologen sowie der Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, die an Österreichs Schulen im Einsatz sind. Diese Kolleginnen und Kollegen werden nun in den nächsten Wochen die Notrufnummer Rat auf Draht unterstützen und vor allem entlasten. 

Es ist davon auszugehen, dass Beratungsstellen in den nächsten Wochen stärker frequentiert sein werden, da es in den Familien in den nächsten Wochen durchaus auch zu belastenden Situationen kommen kann. Daher werden diesbezügliche kostenfreie und täglich verfügbare Unterstützungsangebote durch Fachexpertinnen und -experten nun ausgebaut und die Erweiterung des Chat-Angebots durch Schulpsycholog/inn/en soll Familien entlasten.

Rat auf Draht ist seit mittlerweile 33 Jahren unter der Nummer 147 rund um die Uhr sieben Tage die Woche erreichbar. Die Beratung erfolgt durch ein Expert/inn/enteam und ist anonym und kostenlos.

Täglich von 09:00 bis 18:00 Uhr beantworten die Kolleginnen und Kollegen nun Anfragen von Schülerinnen und Schülern sowie deren Bezugspersonen rund um das Thema Schule. Es werden auch spezielle Themen-Chats eingerichtet werden, etwa zu Fragen wie „Was hilft mir, um selbstbestimmt lernen zu können?“. Alle Infos dazu findet man auf der Website von Rat auf Draht.  Die entsprechenden Psycholog/inn/en und Sozialarbeiter/innen können dieser Arbeit problemlos von zuhause aus nachgehen. Sie müssen sich also nicht dem direkten Kontakt mit anderen Menschen aussetzen.

Zusätzlich zu diesem Angebot wird das BMBWF auch das telefonische Beratungsangebot der Schulpsychologie sowie die Beratungsstellen der psychologischen Studierendenberatung deutlich aufstocken. In den nächsten Wochen sind die Beratungsstellen auch abends und am Wochenende erreichbar, das Angebot wird in Kürze auch in anderen Sprachen verfügbar sein. Mehr Infos auf der Website zur Coronakrise der Schulpsychologie-Bildungsberatung des BMBWF.