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Effiziente Raumluftreiniger im Schulbereich – dort wo Luftaustausch über Fenster nicht möglich ist

Das Bildungsministerium wird für den kommenden Herbst ein 10 Millionen Euro schweres Unterstützungspaket schnüren, um die Schulerhalter im Bedarfsfall bei der Anschaffung von Luftreinigungsgeräten zu unterstützen. Deren Einsatz macht aber nur in Fällen wirklich Sinn, wo ein Lüften über das Fenster nicht möglich ist, so Expert/innen.

Expert/innen geben dem regelmäßigen Lüften von Klassenzimmern übereinstimmend den Vorrang. Können die Fester allerdings nicht geöffnet oder nur gekippt werden, sind Luftreinigungsgeräte eine sinnvolle Investition, um die Infektionsübertragung durch Aerosole zu minimieren. Das Bildungsministerium finanziert die Anschaffung der Geräte durch die Schulerhalter mit 50 % der anfallenden Kosten.

Die Voraussetzungen, die ein Luftreinigungsgerät erfüllen muss:

  1. Zumindest 4,4 facher Raumluftaustausch pro Stunde (durch ein oder mehrere Geräte)
  2. Maximal 47 dB(A) bei obgenannten Luftaustausch
  3. Filter der Klasse H13 oder H14
  4. Auf den Einsatz von Geräten, die Ozon in der Raumluft erzeugen, sollte verzichtet werden.

Die Anschaffung von Luftreinigungsgeräten ersetzt nicht die übrigen Präventionsmaßnahmen zur Pandemiebekämpfung (Testen, Abstand wahren, Hygiene, Maske Tragen FFP2,…)

Dossier und Positionspapier zur Raumluftqualität

Dossier zur Raumluftqualität in Bildungseinrichtungen mit Fokus auf kurzfristig umsetzbare Maßnahmen zum Infektionsschutz unter COVID-19-Bedingungen“ des Österreichischen Instituts für Schul- und Sportstättenbau: 

Positionspapier der Deutschen Forschungsgemeinschaft (PDF, 271 KB)