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Bildungsförderungsfonds für Nachhaltige Entwicklung

Der Bildungsförderungsfonds unterstützt Projekte an Schulen, die Bildung für nachhaltige Entwicklung und die UN-Nachhaltigkeitsziele adressieren.

Die Grundsatzerlässe zur Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung und zum Projektunterricht bilden eine wesentliche Grundlage für die Entwicklung von ökologischen Initiativen unter Berücksichtigung des jeweiligen sozialen und wirtschaftlichen Umfeldes an österreichischen Schulen. Der Bildungsförderungsfonds für Nachhaltige Entwicklung soll diesen Initiativen materielle Unterstützung bereitstellen.

Das Ziel des Fonds ist die Förderung der qualitativen und quantitativen Entwicklung von umweltorientiertem Projektunterricht sowohl durch die Bereitstellung finanzieller Mittel für Schulprojekte als auch durch die Veröffentlichung von Projektergebnissen.

Alle Schulen, die Mitglied des ÖKOLOG-Netzwerks und/oder Träger des Umweltzeichen sind, können eingeladen, Projekte einzureichen, die nach den unten stehenden Kriterien bewertet werden. Die eingereichten Projekte werden nach den unten stehenden Kriterien bewertet. Die Bewertung erfolgt durch eine Kommission im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Expert/-innen im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung mitwirken.

Die Einreichung der Projekte erfolgt online auf der Website des Bildungsfoerderungsfonds.

Bis auf weiteres sind keine Einreichungen möglich.

Kriterien zur Bewertung von Projekten

Allgemeine Kriterien

  1. Die Einreichung ist nur für ÖKOLOG- oder Umweltzeichen-Schulen möglich. 
  2. Das eingereichte Projekt stimmt mit den Zielen des Bildungsförderungsfonds überein. Es wird nur die Umsetzung von Projekten unterstützt (keine Basisförderung, keine Anlagegüter, keine Fortbildung für LehrerInnen und Eltern).
  3. Das Projekt ist zum Zeitpunkt der Einreichfrist noch nicht abgeschlossen.
  4. Das Projektkonzept ist vollständig, schlüssig und realistisch. Ziele und Projektschritte sind klar beschrieben. Alle erforderlichen behördlichen Bewilligungen liegen vor. Allfällige ProjektpartnerInnen müssen genannt werden.
  5. Es gibt eine nachvollziehbare und realistische Budgetierung der Einnahmen und Ausgaben. Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit der Ausgaben sind gegeben. Die Relation zwischen Projektziel und Kosten muss in einem sinnvollen und ausgewogenen Verhältnis stehen.
    Ein allfälliges Vorprojekt des Förderungswerbers muss abgeschlossen, das heißt ordnungsgemäß abgerechnet und dokumentiert sein, bevor neuerlich um einen Kostenzuschuss angesucht werden kann.
  6. Zielorientierung: Es sollen begründete ökologische Ziele angestrebt werden.
  7. Kostenzuschuss: Pro Projekt stehen bis zu 1.000,- Euro für Schulen, die einem bundesweiten Netzwerk zur Umweltbildung (ÖKOLOG- und Umweltzeichen-Schulen) angehören, zur Verfügung.
  8. Projekte, bei denen Eigenmittel einfließen (mind. 30 % des Projektbudgets), werden bevorzugt.
  9. Reflexion und Qualitätssicherung: Erfahrungsgewinn und vollbrachte Leistungen müssen dokumentiert und selbstkritisch reflektiert werden. Reflexion und Qualitätssicherung müssen als Bestandteil des Projekts erkennbar sein und in die Dokumentation einfließen.
  10. Öffentlichkeitsarbeit und Verbreitung der Erfahrungen: Ergebnisse und Erfahrungen sollen anderen am Projekt Interessierten und davon Betroffenen zugänglich gemacht werden.

Inhaltliche Kriterien

  1. Pädagogischer Sinn: Umweltbewusstsein sowie die Entwicklung dynamischer Fähigkeiten (wie z.B. Teamfähigkeit, Eigeninitiative, Eigenverantwortung, Planungskompetenz, die Fähigkeit Probleme zu definieren und neue Lösungsansätze zu verfolgen) sollen durch handlungsorientiertes Lernen im Projektunterricht gefördert und mit der Bildung von schulinternen Projektteams verbunden werden.
  2. Methodik: Die Grundsatzerlässe zur Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung und zum Projektunterricht werden als Grundlage für die Projektinhalte herangezogen.
  3. Partizipation: SchülerInnen werden in die Planung, in die Entscheidungen und in die Umsetzung des Projektes eingebunden.
  4. Öffnung der Schule: Die Zusammenarbeit mit anderen Klassen, Schulen, mit der Gemeinde, der Wirtschaft und mit sonstigen außerschulischen Partnern soll gesucht werden.
  5. Nachhaltigkeit: Die Projekte sollen eine Entwicklungsperspektive aufweisen. Maßnahmen, welche die Nachhaltigkeit bewirken und garantieren sollen, sind beschrieben.
  6. Die Projektinhalte müssen sich an den UN-Nachhaltigkeitszielen orientieren.

Links

Kontakt

FORUM Umweltbildung
Strozzigasse 10
1080 Wien
T +43 1 4024701
www.umweltbildung.at

Inhaltlicher Stand: 31.07.2018