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Berufsorientierungskompetenzen

Grundanliegen: Orientierungskompetenz als Lebenskompetenz

Bestmögliche Bildung und Ausbildung ist von grundlegender Bedeutung für die Zukunft von Kindern und Jugendlichen. Entscheidungen über den weiteren (Aus-) Bildungsweg sollen entlang der eigenen Begabungen und Interessen, unabhängig vom familiären, sozialen und regionalen Hintergrund und unabhängig vom Geschlecht getroffen werden.

Für den Erfolg in Bildung und Beruf sind neben einem profunden Fachwissen besonders übergeordnete Kompetenzen maßgebend. Wesentlich ist die Fähigkeit, Entscheidungen vorbereiten, treffen und umsetzen zu können sowie über eigene Stärken und Schwächen Bescheid zu wissen, sich Ziele zu setzen und zu verfolgen. Ebenso wichtig ist es, Wissen durch gezielte Informationssuche zu erweitern, Informationen zu bewerten und auf persönliche Relevanz zu prüfen. Diese Kompetenzen – auch als „Career Management Skills“ bezeichnet – sind besonders für Bildungs- und Berufswahlprozesse erforderlich. Es ist Aufgabe der Schule, die Kinder und Jugendlichen beim Aufbau dieser Kompetenzen bestmöglich zu unterstützen.

Berufsorientierung heißt Lebensorientierung und ist somit als Prozess zu verstehen, der früh beginnt und über die Schulzeit hinausgeht. Die derzeitige Situation in der Arbeitswelt, mit sich stark verändernden Qualifikationsanforderungen und Berufsprofilen, und die zu erwartende weitere Beschleunigung dieser Entwicklungen in der Zukunft erfordern ständige Weiterbildung und wiederholte Neuorientierungen. Dementsprechend ist die schulische Berufsorientierung als Teil eines lebensbegleitenden Systems von Information, Beratung und Orientierung (Lifelong Guidance) und somit als Beitrag zu einer wichtigen gemeinsamen europäischen bildungspolitischen Zielsetzung zu sehen.

Kompetenzen

Kompetenzenlandkarte Berufsorientierungskompetenzen (pdf, 321 KB)

Prototypische Beispiele

Prototypische Beispiele Berufsorientierungskompetenzen (pdf, 64 KB)

Grundsatzpapier „Ausbau der Berufsorientierung und Bildungsberatung“

Rundschreiben 17/2012: Maßnahmenkatalog im Bereich Information, Beratung und Orientierung für Bildung und Beruf (IBOBB) in der 7. und 8. Schulstufe
(GZ 36.400/0021-I/2012 vom 10. September 2012)

Lehrplanbezüge Berufsorientierung

Lehrplanbezüge Berufsorientierung

Unterstützungsstruktur

Ansprechpersonen an den Pädagogischen Hochschulen: Seit Dezember 2010 gibt es die Runde der für IBOBB zuständigen PH-VertreterInnen, die einmal jährlich zu einem Vernetzungstreffen zusammenkommt, zusätzlich finden anlassbezogene Arbeitstreffen statt. Seit 2012 werden die Vernetzungstreffen um Personen erweitert, die von den Landesschulräten als für den Themenbereich zuständig genannt wurden (sowohl AHS als auch NMS/HS).

Vielfältige Unterstützungsstrukturen gibt es außerhalb des direkten Einflussbereiches des BMUKK: Sozialpartner, Sozialministerium, private Anbieter bemühen sich – zum Teil sehr engagiert – um das Thema. Das Bildungsministerium steht in ständigem Austausch mit ihnen und unterstützt entsprechende Kooperationen auch im jeweiligen regionalen Bereich.

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Links

Kontakt

  • Mag.a Renée Langer
    Bereich Sektionsleiterstellvertretung: Pädagogische Angelegenheiten des allgemein bildenden Schulwesens; Koordination der Bildungsstandards, Berufsorientierung
  • renee.langer@bmbwf.gv.at
Inhaltlicher Stand: 06.04.2018