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Österreichische Schulstatistik 1998/99 –
Erhebung für den Bereich der Berufsschulen (BS)

Geschäftszahl: 13.002/30-36/98

Sachbearbeiter: Josef Steiner
Tel.: 531 20-3530

Verteiler: VII
Sachgebiet: Verwaltungsorganisation
Inhalt: Schulstatistik, Erhebung an Berufsschulen, Formulare 1998/99
Geltung: Schuljahr 1998/99
Rechtsgrundlage: § 5 Bundesstatistikgesetz 1965
Angesprochene Personen: Schulaufsicht für die Berufsschulen

Rundschreiben Nr. 45/1998

AbteilungPräs. 1 (36) - Bildungsökonomie und Statistik

An alle Landesschulräte
(Stadtschulrat für Wien)

Das Bundesministerium für Unterricht und kulturelle Angelegenheitengibt hiermit nachstehende Richtlinien für die Durchführung der Erhebung zur amtlichen Schulstatistik 1998/99 bekannt und übermittelt in der Beilage Musterexemplare der Erhebungsdrucksorten:

1. Grundsatz:

Die Daten für die Österreichische Schulstatistik sind gemäß § 5 des Bundesstatisikgesetzes 1965 in allen Schulen des do. Aufsichtsbereiches zu erheben.

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2. Formularaussendung:

Die Aussendung der Erhebungsdrucksorten erfolgt analog zu den Vorjahren durch das Österreichische Statistische Zentralamt direkt an jede einzelne Schulleitung.

Die Schulformensystematik für das laufende Schuljahr ist ebenfalls den Erhebungsunterlagen beigeschlossen, die früher übliche Verlautbarung als Sondernummer zum Verordnungsblatt entfällt aus wirtschaftlichen Überlegungen.

Exposituren, dislozierte Klassen und Außenstellen von Schulleitungen werden nicht direkt mit Drucksorten der Österreichischen Schulstatistik beliefert, die Zusendung erfolgt in diesen Fällen ausschließlich über die Schulleitung der jeweiligen Stammschule. Die entsprechenden Meldungen sind jedoch mit den jeweils zugeteilten Drucksorten für alle dislozierten Standorte gesondert zu erstatten.

3. Stichtage und Einsendetermine:

3.1 Stichtage für die Lehrertabelle auf der Rückseite des Mantelbogens:

für ausschließlich
ganzjährige Berufsschulen: 1. Oktober 1998

für alle anderen
Berufsschulen: 1. März 1999

3.2 Stichtage für den Statistischen Schulbogen :

für ganzjährige
Berufsschulen: 1. Oktober 1998

für lehrgangsmäßige
Berufsschulen: Beginn der 2. Lehrgangswoche

für saisonmäßige
Berufsschulen: Beginn der 2. Unterrichtswoche

3.3 Einsendetermine:

für Berufsschulen mit ausschließlich
ganzjähriger Organisationsform: 16. November 1998

für alle anderen Berufsschulen: 31. Mai 1999

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4. Rücksendung:

Die von den Schuldirektionen ausgefüllten und von den Landesschulräten gesammelten und überprüften Belege sind jeweils innerhalb von 14 Tagen nach dem Einsendetermin der Schulleitungen an das Österr. Statistische Zentralamt, Abteilung 1, Referat Schulstatistik, Hintere Zollamtsstraße 2b, 1033 Wien, Postfach 1000, weiterzuleiten.

5. Nachbestellungen:

Es ist darauf zu achten, dass von allen im do. Aufsichtsbereich befindlichen Schulen Erhebungsunterlagen einlangen. Sollten Schulen keine Erhebungsunterlagen erhalten haben (Neugründungen, "am Postweg verlorengegangen", etc.) wird um Formularanforderung beim Österr. Statistischen Zentralamt, Referat Schulstatistik, Tel. 01/71128/Kl.7229 oder 7261, ersucht.

Es wird ersucht, die Schulleitungen hievon in Kenntnis zu setzen.

6. Anmerkungen zur Erhebung:

Besonders hingewiesen wird auf die seit dem Schuljahr 1993/94 auf alle Klassen erweiterte Erhebung der Vorbildung, wobei die "normalen Aufsteiger" in die höheren Klassen in der Spalte 368 "gleicher Lehrberuf - niedrigere Schulstufe" anzuführen sind und Repetenten in der Spalte 369 "gleicher Lehrberuf - gleiche Schulstufe". Die übrigen Ausprägungen finden ab den 2. Klassen nur mehr für "Quereinsteiger" aus den anderen Schularten bzw. anderen Lehrberufen Verwendung.

7. Allgemeines:

Der Landesschulrat (Stadtschulrat) darf grundsätzlich gebeten werden, die Effizienz der Österreichischen Schulstatistik dahingehend zu unterstützen, dass die für die Österreichische Schulendatei zuständige Abteilung Bildungsökonomie und Statistik (36) des BMUK von Schulgründungen, Adress- und auch Telefonnummernänderungen etc. umgehend in Kenntnis gesetzt wird. Zusätzlich werden auch im Zuge der diesjährigen Erhebung die Schulen ausdrücklich ersucht, die auf dem Adresskleber am Erhebungsbogen angeführten Daten (Schulbezeichnung, Adresse und Telefonnummer) zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren.

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Hinsichtlich des allgemeinen Wunsches einer Umstellung des Erhebungsverfahrens von traditionellen Erhebungsbögen auf moderne automationsunterstützte Verfahren analog zu den weiterführenden Schulen wird angemerkt, dass derzeit gemeinsam mit einigen Landesschulräten bzw. Ämtern der Landesregierungen analysiert wird, ob die erforderlichen Lehrerdaten auch direkt aus den landeseigenen Personalverwaltungssystemen gewonnen werden können und so die Schulen von diesen Meldungen entlastet werden können. In weiterer Folge könnte dann auch – je nach Ausstattungsstand – die Klassen- und Schülerstatistik automationsunterstützt aus den lokalen Schulverwaltungsprogrammen gewonnen werden, wodurch sich zum einen eine entsprechende Reduktion des Verwaltungsaufwandes und zum anderen eine raschere Verfügbarkeit homogener statistischer Informationen bei allen beteiligten Verwaltungsebenen ergeben sollte.

Beilagen

Wien, 25. September 1998

Für die Bundesministerin:

Plank

F.d.R.d.A.:

Inhaltlicher Stand: 06.04.2018