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Österreichische Schulstatistik 1999/2000 – Erhebung der allgemeinbildenden Pflichtschulen
(APS) zum Stichtag 1.10.1999

Geschäftszahl: 13.002/102-Präs.1/99

Sachbearbeiter: Josef Steiner
Tel.: 531 20-3530
Fax: 531 20-4141

Verteiler: N
Sachgebiet: Verwaltungsorganisation
Inhalt: Schulstatistik, Erhebung der APS, Formulare 1999/2000, Stichtag: 1. Oktober1999
Geltung: Schuljahr 1999/2000
Rechtsgrundlage: § 5 Bundesstatistikgesetz 1965
Angesprochene Personen: Schulaufsicht für die allgemeinbildenden Pflichtschulen

Rundschreiben Nr. 57/1999

Abteilung Präs.1 - Bildungsökonomie und Statistik

An alle

Bezirksschulräte/

Inspektionsbezirke

Das Bundesministerium für Unterricht und kulturelle Angelegenheiten gibt hiermit nachstehende Richtlinien für die Durchführung der Erhebung zur amtlichen Schulstatistik 1999/2000 bekannt und übermittelt in der Beilage ein Muster der Erhebungsdrucksorten:

1. Grundsatz:

Die Daten für die Österreichische Schulstatistik sind gemäß § 5 des Bundesstatistikgesetzes 1965 in allen Schulen des do. Aufsichtsbereiches (einschließlich Schulen mit Organisationsstatut) zu erheben.

./.

2. Formulare:

2.1 Mantelbogen und Statistischer Schulbogen APS:

Die Aussendung der Erhebungsdrucksorten für die Schulen erfolgte zu Schulbeginn durch das Österreichische Statistische Zentralamt direkt an jede einzelne Schulleitung.

Exposituren, dislozierte Klassen und Außenstellen von Schulleitungen werden nicht direkt mit Drucksorten der Österreichischen Schulstatistik beliefert, die Zusendung erfolgt in diesen Fällen ausschließlich über die Schulleitung der jeweiligen Stammschule. Die entsprechenden Meldungen sind jedoch mit den jeweils zugeteilten Drucksorten für alle dislozierten Standorte gesondert zu erstatten.

2.2 Schulformensystematik:

Die Schulformensystematik für das laufende Schuljahr ist ebenfalls den Erhebungsunterlagen beigeschlossen, die früher übliche Verlautbarung als Sondernummer zum Verordnungsblatt entfällt aus wirtschaftlichen Überlegungen.

Je zwei Musterexemplare des Mantelbogens APS und des Statistischen Schulbogens APS liegen auch diesem Schreiben bei, ebenso eine Schulformensystematik 1999/2000 für den do. Dienstgebrauch.

2.3 Rücksendung:

Die auf Vollständigkeit und sachliche Richtigkeit überprüften Erhebungsunterlagen aller allgemeinbildenden Pflichtschulen des do. Aufsichtsbereiches sind - wie in den Vorjahren - bis spätestens 30. November 1999 an das

Österreichische Statistische Zentralamt

Abt. 1, Referat Schulstatistik

Hintere Zollamtsstraße 2b

1033 Wien

zu senden.

Teillieferungen können vom Österr. Statistischen Zentralamt nicht bearbeitet werden, auch wenn z.B. nur eine Schule fehlen sollte.

Ergänzung: Die am Erhebungsbogen aufgedruckte Weitergabefrist für die Schulen (30. Oktober 1999) wird auf Grund der verspäteten Aussendung der Erhebungsunterlagen auf den 15. November 1999 verlängert.

Um entsprechende Information der Schulen wird ersucht.

./.

3. Allgemeines:

Der Bezirksschulrat wird ersucht, alle Änderungen bei Schuladressen und Telefonnummern im do. Aufsichtsbereich während des Jahres jeweils umgehend dem Bundesministerium für Unterricht und kulturelle Angelegenheiten, Abteilung Präs.1 Bildungsökonomie und Statistik, mitzuteilen. Zusätzlich werden auch im Zuge der diesjährigen Erhebung die Schulen ausdrücklich ersucht, die auf dem Adresskleber am Erhebungsbogen angeführten Daten (Schulbezeichnung, Adresse und Telefonnummer) zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren. Diese Korrekturen werden direkt vom Österreichischen Statistischen Zentralamt an das BMUK weitergemeldet.

Hinsichtlich des allgemeinen Wunsches einer Umstellung des Erhebungsverfahrens von traditionellen Erhebungsbögen auf moderne automationsunterstützte Verfahren analog zu den weiterführenden Schulen wird angemerkt, dass derzeit gemeinsam mit einigen Landesschulräten bzw. Ämtern der Landesregierungen analysiert wird, ob die erforderlichen Lehrerdaten auch direkt aus den landeseigenen Personalverwaltungssystemen gewonnen werden können und so die Schulen künftig von diesen Meldungen entlastet werden können. In weiterer Folge könnte dann auch – je nach Ausstattungsstand – die Klassen- und Schülerstatistik automationsunterstützt aus den lokalen Schulverwaltungsprogrammen gewonnen werden, wodurch sich zum einen eine entsprechende Reduktion des Verwaltungsaufwandes und zum anderen eine raschere Verfügbarkeit homogener statistischer Informationen bei allen beteiligten Verwaltungsebenen ergeben sollte.



Beilagen

Wien, 5. November 1999

Für die Bundesministerin:

Mag. Plank

F.d.R.d.A.:

Inhaltlicher Stand: 06.04.2018