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Österreichische Schulstatistik 2000/01 - Erhebung der allgemein bildenden Pflichtschulen (APS) zum Stichtag 1.10.2000;

GZ. 13.002/6-VI/1/2000;

Sachbearbeiter: Josef Steiner;

Sachgebiet: Verwaltungsorganisation;
Rechtsgrundlage: § 73 Abs.3 BundesstatistikG 2000;
Geltung: Schuljahr 2000/01;

Rundschreiben Nr. 55/2000

An alle

Bezirksschulräte /

Inspektionsbezirke


Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur gibt hiermit nachstehende Richtlinien für die Durchführung der Erhebung zur amtlichen Schulstatistik 2000/01 bekannt und übermittelt in der Beilage ein Muster der Erhebungsdrucksorten:

1. Grundsatz:

Die Daten für die Österreichische Schulstatistik sind gemäß § 73 Abs. 3 des Bundesstatistikgesetzes 2000 in allen Schulen des do. Aufsichtsbereiches (einschließlich Schulen mit Organisationsstatut) zu erheben.
./.


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2. Formulare:

2.1 Mantelbogen und Statistischer Schulbogen APS:

Die Aussendung der Erhebungsdrucksorten für die Schulen erfolgte zu Schulbeginn durch die Bundesanstalt Statistik Österreich (ÖSTAT) direkt an jede einzelne Schulleitung.

Exposituren, dislozierte Klassen und Außenstellen von Schulleitungen werden nicht direkt mit Drucksorten der Österreichischen Schulstatistik beliefert, die Zusendung erfolgt in diesen Fällen ausschließlich über die Schulleitung der jeweiligen Stammschule. Die entsprechenden Meldungen sind jedoch mit den jeweils zugeteilten Drucksorten für alle dislozierten Standorte gesondert zu erstatten.

2.2 Schulformensystematik:

Die Schulformensystematik für das laufende Schuljahr ist ebenfalls den Erhebungsunterlagen beigeschlossen, die früher übliche Verlautbarung als Sondernummer zum Verordnungsblatt entfällt aus wirtschaftlichen Überlegungen.

Je zwei Musterexemplare des Mantelbogens APS und des Statistischen Schulbogens APS liegen auch diesem Schreiben bei, ebenso eine Schulformensystematik 2000/01 für den do. Dienstgebrauch.

2.3 Rücksendung:

Die auf Vollständigkeit und sachliche Richtigkeit überprüften Erhebungsunterlagen
aller allgemeinbildenden Pflichtschulen des do. Aufsichtsbereiches sind - wie in den Vorjahren - bis spätestens 24. Oktober 2000 an die



Bundesanstalt Statistik Österreich

Abt. 1, Referat Schul- und Vorschulstatistik

Hintere Zollamtsstraße 2b

1033 Wien



zu senden.

Teillieferungen können von der Bundesanstalt Statistik Österreich nicht bearbeitet werden, auch wenn z.B. nur eine Schule fehlen sollte.



3. Allgemeines:

Der Bezirksschulrat wird ersucht, alle Änderungen bei Schuladressen und Telefonnummern im do. Aufsichtsbereich während des Jahres jeweils umgehend dem Bundesministerium für

./.



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Bildung, Wissenschaft und Kultur, Abteilung VI/1 - Bildungsökonomie und Statistik, mitzuteilen. Zusätzlich werden auch im Zuge der diesjährigen Erhebung die Schulen ausdrücklich ersucht, die auf dem Adresskleber am Erhebungsbogen angeführten Daten (Schulbezeichnung, Adresse und Telefonnummer) zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren. Diese Korrekturen werden direkt von der Bundesanstalt Statistik Österreich an das BMBWK weitergemeldet.

4. Erhebung zum Fremdsprachenunterricht:

Hiezu wird ergänzend angemerkt, dass in diesem Zusammenhang jeder Unterricht in nicht deutscher Sprache zu berücksichtigen ist; auch Muttersprachlicher Zusatzunterricht und Unterricht in den Sprachen der österreichischen Volksgruppen. Um entsprechende Information der Schulleitungen und Berücksichtigung bei der sachlichen Überprüfung der Schulmeldungen wird gebeten.

5. Automationsunterstützte Datengewinnung / Nutzung von Verwaltungsdaten:

An dieser Stelle darf auf den diesjährigen Probelauf im Bereich des Stadtschulrats für Wien hingewiesen werden, wo zum Einen nach intensiven Datenkontrollen und Auswertungsabstimmungen in den letzten Monaten die Lehrerdaten der Wiener Pflichtschulen zentral aus dem Wiener Personalinformationssystem WIPIS durch den Stadtschulrat der Bundesanstalt Statistik Österreich anstelle der einzelnen Schulmeldungen zur Verfügung gestellt werden und zum Anderen auch die Schüler- und Klassendaten in den Ausprägungen des Erhebungsbogens zentral in elektronischer Form an ÖSTAT übermittelt werden.
Angesichts der dadurch möglichen spürbaren Reduktion des Verwaltungsaufwands an den Schulen (und auch bei ÖSTAT) bei gleichzeitiger rascherer Verfügbarkeit homogener statistischer Informationen werden auch die anderen Bundesländer eingeladen, zwecks Umstellung der Erhebung auch in ihrem Bereich ehestmöglich mit ÖSTAT in Kontakt zu treten. Dabei wäre jedenfalls auch eine allfällige Umstellung vorerst nur im Bereich der Lehrerstatistik eine denkbare Variante.

Beilagen

Wien, 26. September 2000

Für die Bundesministerin:

Mag. Plank




F.d.R.d.A.: