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Inventarbestandsrechnung (IBR) 2000 - Vorlage 16. Februar 2001;

Geschäftszahl: 13.500/1-Bu/00;

Sachbearbeiter: ADir. Schneider;

Sachgebiet: Budget- und Rechnungswesen;
Inhalt: Terminisierung von Vorlagen;
Geltung: Budgetjahr 2000;
Rechtsgrundlage: RIM

Rundschreiben Nr. 65/2000

An alle

anweisungsermächtigten Organe

des Bundesministeriums für

Bildung, Wissenschaft und Kultur

an die

Österreichische Rektorenkonferenz

an die

Bundeskonferenz des wissenschaft-

lichen und künstlerischen Personals

und

an die

Professorenkonferenz der Universitäts-

und Hochschulprofessoren


Gemäß RIM § 17 haben alle Inventarverwaltungen jährlich die mengen- und wertmäßigen Abschlusssummen nach Gegenstandsgattungen in der in Durchschrift anzulegenden Inventarbestandsrechnung (IBR) nachzuweisen. Bestehen im Bereich einer Dienststelle mehrere Inventarverwaltungen (z.B. Bibliotheken), sind die einzelnen Meldungen zu einer Inventarbestandsrechnung der gesamten Dienststelle zusammenzufassen. Die Erstschrift ist bis zum

16. Februar 2001

der Buchhaltung des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur zu übermitteln.

Da § 52 Abs.4 BHG abgeändert wurde, ist der Auslaufzeitraum für die BEV vorverlegt worden und daher ist der vorstehende Termin unbedingt einzuhalten.



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Bei der Erstellung der Inventarbestandsrechnung ist zu beachten:

1 Der Gegenstand ist mit dem halben Anschaffungswert - auf Schilling gerundet - in die Spalte "Buchwert" des Inventarkontoblattes einzustellen (siehe RS.Nr. 357/1988 vom 17.1.1989).
2 In die Spalte "Zugang aus Haushaltsmitteln" ist der volle Anschaffungswert (ohne Rundung) einzutragen.
3 Die Gegenstandsgattungen der RIM (dreistellige Zahl) sind in folgender Reihe anzuführen:

100 - 199

500 - 529

540 - 999 220 - 229

1. Summe 6. Summe

200, 208 230 - 239

2. Summe 7. Summe


200 (bei betrieblichen Zweck)

201 - 207

209, 213

214 400 - 499

3. Summe 8. Summe






















210 – 212 530 – 539

4. Summe 9. Summe


300 - 399

5. Summe 408 10. Summe


Gesamtsumme d. IBR


Die Gesamtsumme der IBR ist mit der Summe der Unterteilung 3 aus den Kontensummenübersichten der Monate Jänner bis Dezember 2000 abzustimmen. Ein etwaiger Unterschied ist auf einem gesonderten Beiblatt zur IBR aufzuklären. Diese Abstimmung ist im Hinblick auf die Richtigkeit der Gesamt-IBR besonders sorgfältig durchzuführen.

4 In das Inventar sind nur Gegenstände im Einzelanschaffungswert von derzeit über

S 5.000,-- aufzunehmen. Wurden Gegenstände unter diesem Gesamtwert in das Inventar aufgenommen, so hat die betragsmäßige Bewertung zu unterbleiben. Die Veränderung des Bestandes tritt dann nur in der mengenmäßigen Bewertung auf.

5 Sammlungen sind grundsätzlich mit ihrer Stückzahl oder nach Sammlungseinheiten nachzuweisen.

6 In der 10. Summe ist die aktivierbare Software (über S 5.000,--) nach den Richtlinien der Inventar- und Materialverwaltung (RIM) unter Kennzahl 408 mit eigener Untergliederung in Ausweis zu halten.

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Die Bewertung der Vorräte kann überschlägig nach dem jeweils geltenden Marktpreis vorgenommen werden. Der wertmäßige Nachweis von Vorräten innerhalb einer Materialgruppe hat auf ganze Schillingbeträge auf- bzw. abgerundet und nur dann zu erfolgen, wenn der Wert der betreffenden Materialgruppe S 5.000,-- übersteigt.

Diese Materialbestandsrechnung ist bis zum 28. Februar 2001 der Buchhaltung zu übermitteln. Leermeldung ist erforderlich.

Die "Richtlinien für die Inventar- und Materialverwaltung RIM" wurden in der geltenden Fassung im I. Teil, 4. Band der Verfahrensvorschriften für die Verrechnung des Bundes - VV verlautbart, und sind, wie auch alle benötigten Formblätter bei der Österreichischen Staatsdruckerei erhältlich.
Bei diesen Formblättern handelt es sich um folgende Staatsdruckerei Lager Nummern:

1258)

437) Inventar-

438) bestandsrechnung

1262) Materialbestands-

1247) rechnung

Von großer Wichtigkeit ist auch die Darstellung der Zu- und Abgänge ohne haushaltsmäßiger Verrechnung. Diese Vermögensveränderungen (Sachgüteraustausche, Schenkungen, Abschreibungen) bedingen verschiedene Buchungen. Beim Sachgüteraustausch ist überdies die Übergabe/Übernahmebestätigung anzuschließen. Ebenso sind bei Schenkungen die Namen der Übergeber/Übernehmer anzugeben.

Bei allen Darstellungen sind die Buchwerte festzuhalten.

Wien, 28. November 2000

Für die Bundesministerin:

GARTNER

F.d.R.d.A.: