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Energiestatistik, Erhebung für das Haushaltsjahr 2000

Geschäftszahl: 31.221/1-VII/B/1/2001

Sachbearbeiterin: Susanne Schandl
Tel.: 01/531 20-5901
Fax: 01/531 20-5860
e-mail: susanne.schandl@bmbwk.gv.at

Rundschreiben Nr. 11/2001

In der Anlage befindet sich das Erhebungsformular für die Statistik über den Energieverbrauch 2000.

Beim Ausfüllen der Erhebungsformulare wird um Beachtung folgender Punkte gebeten:

- Kubaturangaben sind für eine sinnvolle Beurteilung der Energieverbrauchsentwicklung unerläßlich. Bei Kubaturänderungen wird um eine stichwortartige Begründung gebeten.

Die Kubatur ist als Brutto-Rauminhalt zu verstehen (laut ÖNORMen B 1800 bzw. B 8135).
Soferne eine Kubaturerhöhung durch eine Umstellung der Meldung von Netto- auf Bruttorauminhalt erfolgt, wird gebeten, dies auf dem Erhebungsbogen zu vermerken.

- Die zur Zuordnung in die jeweiligen ÖNACE-Abteilungen notwendigen Erläuterungen befinden sich wie immer auf der letzten Seite des Erhebungsformulares.

Beim Ausfüllen der Erhebungsformulare ist außerdem auf folgendes zu achten:

- Berichtsperiode ist das Kalenderjahr.

- Weicht das Abrechnungsjahr der Energieversorgungsunternehmen (EVU) vom Kalenderjahr ab, so ist der Jahresverbrauch bei Stadtgas/Erdgas, Fernwärme und elektrischer Energie durch Ablesen der Zählerstände zu Jahresende/Jahresbeginn zu ermitteln. Falls erforderlich, sollten die VU um Hilfeleistung ersucht werden. Sollte diese Umrechnung nicht möglich sein, wird, wie teilweise bereits üblich, um kurze schriftliche Mitteilung ersucht. Bei Heizöl, Kohle, Koks, Benzin und Holz ergibt sich der Jahresverbrauch aus dem Lagerstand zu Jahresbeginn plus Zukäufe im Kalenderjahr minus Lagerstand zu Jahresende.

- Bei Erdgas ist die Verbrauchsmenge 1.000 m3 anzugeben; für eine allfällig notwendige Umrechnung siehe Erhebungsbogen des Österreichischen Statistischen Zentralamtes unter "Allgemeine Hinweise".

- Für sämtliche Umrechnungen von Liter in Tonnen bzw. von Festmeter wäre der auf dem Erhebungsbogen des Österreichischen Statistischen Zentralamtes unter "Allgemeine Hinweise" angeführte Umrechnungsmodus einzuhalten.

- Bei allfälligen Unklarheiten bei der Mengenbestimmung sollen die EVU bzw. auch die Energiesonderbeauftragten bei der BGV I bzw. II kontaktiert werden.

Sonstige Fragen sind mit dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft u. Kultur, Abteilung VII/B/1, Frau Schandl (01/53120-5901) zu klären.

- Die vorgesehene "Begründung für wesentliche Mehr- oder Minderverbrauchswerte" sollte schlagwortartig erfolgen.

- Um etwaige Rückfragen schnell zu ermöglichen, wären Name, Adresse und Fernsprechnummer und - sofern vorhanden - die e-Mail-Adresse des do. Sachbearbeiters anzuführen.

- Dienststellen, deren Meldung auch den Energieverbrauch anderer Dienststellen beinhaltet , mögen die betroffenen Dienststellen im vorgesehenen Feld des Erhebungsbogens anführen.

Zeitlicher Ablauf der Erhebung:

Die ausgefüllten weißen Erhebungsformulare (die gelbe Durchschrift verbleibt als Belegexemplar bei der meldenden Dienststelle) sind innerhalb von vier Wochen nach Erhalt direkt an den Energiesonderbeauftragten der jeweiligen BGV I- bzw. II-Dienststellen (in Wien Bundesbaudirektion für Wien, Niederösterreich und Burgenland) zuzusenden.

Leermeldungen sind direkt an das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur (Adresse siehe unten) zu richten.

Die von den Energiesonderbeauftragten überprüften Erhebungsbögen werden von diesen bis spätestens 20. Juli 2000 an die nachgeordneten Dienststellen rückgesandt. Diese überprüften und allenfalls korrigierten Einzelmeldungen sind bis spätestens 27. Juli 2001 an das

Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft u. Kultur,

Abteilung VII/B/1, 1014 Wien, z.H. Frau Susanne Schandl

zur Aufsummierung und Darstellung des gesamten ressortbezogenen Energieaufwandes zu übermitteln.

Beilagen

Wien, 2. März 2001

Für die Bundesministerin:

i.V. Mag. Wöckinger

Für die Richtigkeit

der Ausfertigung:

Inhaltlicher Stand: 06.04.2018