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Österreichische Schulstatistik 2002/03 – Erhebung der allgemeinbildenden Pflichtschulen (APS) zum Stichtag 1.10.2002

Geschäftszahl: 13.002/3-VII/B/8/02

Sachbearbeiter: Josef Steiner
Tel.: +43-1/53120-2811
Fax: +43-1/53120-81 2811
josef.steiner@bmbwk.gv.at

Verteiler: N (lt. Adressliste)
Sachgebiet: Verwaltungsorganisation
Inhalt: Schulstatistik, Erhebung an APS, Formulare 2002/03, Stichtag: 1. Oktober 2002
Geltung: Schuljahr 2002/03
Rechtsgrundlage: § 73 Abs. 3 Bundesstatistikgesetz 2000
Angesprochene Personen: SchulleiterInnen der Pädagogischen Akademien

Rundschreiben Nr. 39b/2002

An die
Pädagogischen Akademien

Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur gibt hiermit nachstehende Richtlinien für die Durchführung der Erhebung zur amtlichen Schulstatistik 2002/03 bekannt und übermittelt in der Beilage Musterexemplare der Erhebungsdrucksorten:

1. Grundsatz:
Die Daten für die Österreichische Schulstatistik sind gemäß § 73 Abs. 3 des Bundesstatistikgesetzes 2000 in allen Schulen des do. Aufsichtsbereiches (einschließlich Schulen mit Organisationsstatut) zu erheben.

2. Formulare:
2.1 Formularaussendung:
Die Aussendung der Erhebungsdrucksorten erfolgt durch die Bundesanstalt „Statistik Österreich“ (Statistik AUSTRIA) direkt an jede einzelne Schulleitung.

Die Schulformensystematik für das laufende Schuljahr ist ebenfalls den Erhebungsunterlagen beigeschlossen, die früher übliche Verlautbarung als Sondernummer zum Verordnungsblatt entfällt aus wirtschaftlichen Überlegungen.

2.2 Rücksendung:
Die für die Schulbehörde I. Instanz bestimmten Erhebungsdrucksorten der do. unterstehenden Übungsschule(n) sind direkt an die Abteilung V/7 des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur bis spätestens 10. Oktober 2002 weiterzuleiten.

3. Erhebung zum Fremdsprachenunterricht:
Hiezu wird ergänzend angemerkt, dass in diesem Zusammenhang jeder Unterricht in nicht deutscher Sprache zu berücksichtigen ist; auch Muttersprachlicher Zusatzunterricht und Unterricht in den Sprachen der österreichischen Volksgruppen.

4. Ausblick auf die nächstjährige Erhebung:
Ab dem Jahr 2003 wird die laufende Schulstatistik durch das Bildungsdokumentationsgesetz (BGBl. Nr. 12/2002 vom 8.1.2002) auf eine neue gesetzliche Basis gestellt und die Art und der Inhalt der zukünftigen Datenmeldungen neu geregelt.

Die entscheidendste Neuerung stellt dabei sicherlich die Umstellung der Schülerdatenmeldung auf Einzeldatenbasis dar. Das bedeutet, dass nicht mehr die Schulklassen nach bestimmten Merkmalen zu kategoriesieren sind, sondern die einzelnen Schülerinnen und Schüler. Zur eindeutigen Identifikation der Schüler/innen dient die Sozialversicherungsnummer.

Da im nächsten Jahr die Schulerfolgsdaten und Bildungsabschlüsse des dzt. laufenden Schuljahres 2002/03 bereits als Individualdaten pro Schüler/in erhoben werden müssen, sollten ehestmöglich die Sozialversicherungsnummern der im heurigen Schuljahr eingeschriebenen Schüler/innen durch die Schulleiter/innen erfragt werden, um diese für die nächstjährige Meldung evident zu haben.

Falls in einzelnen Bildungseinrichtungen Schüler/innen eingeschrieben sind, die über keine Sozialversicherungsnummer verfügen, muss für diese spätestens vor der Datenmeldung im nächsten Jahr ein Ersatzkennzeichen vergeben werden. Vom betreffenden Personenkreis sind die Merkmale Vorname, Familienname, Geschlecht, Geburtsdatum und die Anschrift am Heimatort bereitzuhalten; die genauen Regelungen über die Ersatzkennzeichenvergabe werden noch rechtzeitig bekanntgegeben.

Die künftighin zu meldenden Merkmale pro Schüler/in bzw. zum Personal sind teilweise im Bildungsdokumentationsgesetz explizit angeführt bzw. werden in der Folge durch ministerielle Verordnung noch näher festgelegt, wobei die meisten der künftig pro Schüler/in anzugebenden Ausprägungen auch schon bisher im Rahmen der laufenden Schulstatistik (allerdings in aggregierter Form auf Klassenbasis) erfragt wurden.

Mit den Autoren der gängigsten Schülerverwaltungsprogramme werden bereits Gespräche geführt, um eine einfache elektronische Datenübermittlung zu ermöglichen und somit für die Schulen und die Verwaltung den anfallenden Verwaltungsaufwand so gering wie möglich zu halten. Durch die Verwendung von entsprechenden Schülerverwaltungsprogrammen sollte der jährliche Erhebungsaufwand bei den Schulen erheblich reduzierbar sein.

Nähere Informationen zur nächstjährigen Schulstatistik werden ehestmöglich bekannt gegeben, sobald die zu meldenden Merkmale und Ausprägungen, sowie die Meldetermine durch Verordnung endgültig festgelegt sind.

Die Daten zur Lehrerstatistik sollen künftig direkt aus den Besoldungs- bzw. Personalinformationssystemen gewonnen werden, wodurch jedenfalls im Bereich der öffentlichen Schulen die Schulleiter/innen von der diesbezüglichen Datenmeldung entlastet werden.

Beilagen

Wien, 20. September 2002

Für die Bundesministerin:
Mag. Plank

F.d.R.d.A.:

Inhaltlicher Stand: 6. April 2018