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Österreichs Jugendliche sind in Chemie top!

Vier Medaillen für Österreich bei der 50. Internationalen Chemie-Olympiade. Bundeskoordinator Schellander: „Überdurchschnittlich gutes Abschneiden seit Jahrzehnten zeigt hohe Qualität schulischer Arbeit“

Fotocredit: Georg Schellander, v. l. n. r.: Stefan Schmid (T), Gregor Drelichowska (W), Maskottchen „Edi“, Magdalena Lederbauer (W), Florian Kluibenschedl (T)

Gleich zwei Silbermedaillen und zwei Bronzemedaillen regnete es für Österreich bei der 50. Internationalen Chemie-Olympiade (IChO), die vom 19. bis 29. Juli 2018 in Bratislava und Prag ausgetragen wurde: Stefan Schmid und Florian Kluibenschedl (beide aus Tirol) errangen eine Silbermedaille, Magdalena Lederbauer und Gregor Drelichowska (beide Wien) holten Bronze. „Ein unvergessliches Erlebnis!“ fasst Magdalena Lederbauer ihre Eindrücke vom internationalen Großereignis zusammen und fügt hinzu: „Ich freue mich schon auf die IChO nächstes Jahr in Paris.“

Rund 300 Schülerinnen und Schüler aus 80 Nationen nahmen an der IChO teil. Die Konkurrenz war groß, der Wettbewerb hart - so wie jedes Jahr. Jeweils fünf Stunden theoretischer und praktischer Test mit Schwierigkeitsgrad auf Universitätsniveau galt es zu absolvieren. „Wie im Sport werden Siege mit Talent und harter Arbeit, aber auch mit Durchhaltevermögen errungen“, erklärt der Bundeskoordinator der Österreichischen Chemie-Olympiade, Mag. Georg Schellander.

2.100 Schülerinnen und Schüler vorbereitet

Die vier Jugendlichen aus Österreich mussten sich zuvor in einem mehrstufigen Auswahlprozess qualifizieren. Rund 2.100 Schülerinnen und Schüler hatten im vergangenen Schuljahr an ihren Schulen Vorbereitungskurse besucht und sich verschiedenen Wettbewerben gestellt. Diese „Österreichische Chemieo-Olympiade“, die vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung veranstaltet und finanziert wird, wurde heuer zum 44. Mal durchgeführt.

Internationale Chemie-Olympiaden seit 1968
„Die Chemie-Olympiade stellt die einzige weitreichende Form der Begabungsförderung für chemische Jungtalente dar. Viele gute Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftler sind daraus hervorgegangen“, meint Schellander.

1968 hatte in der damaligen Tschechoslowakei die erste Chemie-Olympiade stattgefunden. Zum 50. Jubiläum luden nun Tschechien und die Slowakei in ihre beiden Hauptstädte ein. Seit 1975 nimmt Österreich an der Internationalen Chemie-Olympiade teil, und das durchaus mit Erfolg!

Weitere Informationen sind unter folgenden Links zu finden:
Österreichische Chemie-Olympiade: www.oecho.at
Internationale Chemie-Olympiade 2018: www.50icho.eu