Rollenmodelle des Doktoratsstudiums in Österreich

Sowohl im Kontext des Europäischen Forschungsraumes (ERA) als auch im Kontext des Europäischen Hochschulraums (Bologna Prozess) gibt es klare Vorgaben, was den wünschenswerten Status von DoktorandInnen betrifft: Als „early stage researcher“ sollten sie als integraler Teil des Wissenschaftssystems verstanden und entsprechend hochqualitativ ausgebildet, bezahlt, sozial abgesichert und im universitären System verankert werden. Im Programm der Bundesregierung ist im Zusammenhang mit dem Ausbau des Wissenschaftssystems die Verbesserung der Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses ein wesentlicher Punkt für die Doktoratsausbildung. Ein „großflächiger Ausbau“ von Doktoratskollegs nach dem Muster des FWF-Programms ist explizit festgeschrieben. 

Erste Ansprechadresse für die Organisation des Doktoratsstudiums sind in Österreich die Universitäten. Bei ihnen liegt das Promotionsrecht ausschließlich und die DoktorandInnenausbildung weitgehend. Die Universitäten treiben seit Jahren einen intensiven Reorganisationsprozess dieses Bereiches voran, begleitet von einer intensiven hochschul- und forschungspolitischen Debatte. 

Der Diskussionsbeitrag beleuchtet die aktuelle Situation auf Basis der empirischen Erhebung 2008 und versucht Perspektiven des Ausbaus des österreichischen Wissenschaftssystems in Hinsicht auf die Verbesserung der „early stage researcher“ zu skizzieren.
(Siehe dazu: 20080616_IFF-Endbericht_Datengrundlage für FWF Diskussionsbeitrag), PDF (1.7 MB) 

In diesem Zusammenhang darf auf folgende WIFO Studie: „Organisatorische Rahmenbedingungen für die Entstehung und Nachhaltigkeit wissenschaftlicher Qualität an Österreichs Universitäten“ hingewiesen werden: http://www.wifo.ac.at/wwa/jsp/index.jsp?fid=23923&id=40013&typeid=8&display_mode=2

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Ein Diskussionsbeitrag, FWF PDF (317 KB)