Tag der offenen Tür 2017

Fotocredit: Martin Lusser

Tag der offenen Tür im Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft am Minoritenplatz

Am Nationalfeiertag wurden auch heuer wieder die Türen zu den barocken Räumlichkeiten des Palais Starhemberg am Minoritenplatz geöffnet, um Einblicke in aktuelle wissenschaftliche Themen zu geben. Die rund 2.500 Besucherinnen und Besucher erwartete ein spannendes Programm zum Thema „Digitalisierung“.

Ein Highlight war die Präsentation der „Retter Wetter“-App der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) und des NÖ Landesfeuerwehrverbands, der sogar mit einem Feuerwehrwagen vor dem Ministerium vertreten war. Die aktuellen Prognosen und Warnungen dieser App sind eine Unterstützung in der Planung und Durchführung der Einsätze, Foto-Uploads legen die Auswirkungen von extremen Wetterereignissen dar.

Das Vienna Open Lab präsentierte digitale Geräte im Labor und ihre unterschiedliche Nutzungsmöglichkeiten - die Besucherinnen und Besucher waren eingeladen, selbst kleine Experimente durchzuführen.  

Ein besondere Attraktion war „Print a drink“, das weltweit erste 3D-Druckverfahren für Getränke und andere flüssige Lebensmittel. Dabei werden feine Öltropfen mit einem Roboterarm präzise in einen „Cocktail“ injiziert. Das Ergebnis sind faszinierende, trinkbare Lebensmittelkreationen, in denen verschiedene dreidimensionale Formen wie von Zauberhand schweben. Der Druckprozess ist ein perfektes Beispiel für eine Mensch-Maschine-Interaktion.

Die Gäste im Palais Starhemberg konnten auch „Hobbit“ kennenlernen, den zukünftigen Heimassistenten für Seniorinnen und Senioren. Dieser Roboter soll die Lebensqualität älterer Menschen erhöhen und die persönliche Unabhängigkeit sicherstellen.

Weitere Aussteller mit interessanten Projekten waren die FH St. Pölten, das Practical Robotics Institute Austria, das Austrian Centre for Digital Humanities der ÖAW und Memory of Mankind.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BMWFW sowie der ÖH beantworteten auch in diesem Jahr Fragen rund ums Studium und informierten über die Online-Plattform STUDIVERSUM.