Internationale Verträge und Vereinbarungen

Internationale Verträge und Vereinbarungen zur Stimulierung der Forschungskooperation

Unter dem Titel der wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit (WTZ) werden bilaterale Verträge und Vereinbarungen geschlossen, um grenzüberschreitende Forschungsvorhaben zu ermöglichen und die Internationalität der österreichischen Forschung zu steigern. Diese Vereinbarungen werden mit relevanten Zielländern v.a. in Form von bilateralen Staatsverträgen oder Memoranda of Understanding mit den Forschungsministerien geschlossen und tragen nicht nur zur Förderung bilateraler Kooperationsaktivitäten sondern auch zur Weiterentwicklung der internationalen Beziehungen Österreichs im Bereich Forschung und Entwicklung bei.

Derzeit bestehen solche Vereinbarungen mit Argentinien, Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, China, Frankreich, Indien, Kroatien, Mazedonien, Montenegro, Polen, Rumänien, der Russischen Föderation, Serbien, der Slowakei, Slowenien, Südafrika, der Tschechischen Republik, der Ukraine und Ungarn; neue Vereinbarungen mit  Südkorea und Brasilien werden aktuell vorbereitet.

Im Rahmen dieser Vereinbarungen finden regelmäßige Ausschreibungen zur Durchführung bilateraler Forschungsprojekte statt. Pro Jahr werden bis zu EUR 1.000.000,- für bilaterale und  multilaterale Aktivitäten im Rahmen der wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit aufgewendet und damit jährlich rund 270 bilaterale Kooperationsprojekte unterstützt.

Stand ursprünglich ausschließlich die bilaterale Kooperation im Vordergrund, werden die Mittel in diesem Bereich heute auch mit anderen EU-Mitgliedsstaaten koordiniert zur Finanzierung multilateraler Forschungsprojekte eingesetzt, etwa im Kontext relevanter makroregionaler Strategien.

Über aktuelle Projektausschreibungen im Rahmen der wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit informiert die OeAD GmbH unter Wissenschaftlich-Technische Zusammenarbeit (WTZ)