Das Geologische Gewissen der Republik Österreich:

Die Geologische Bundesanstalt wurde 1849 als Geologische Reichsanstalt gegründet und stellt damit den ältesten geologische Dienst am europäischen Kontinent dar. Sie ist eine Forschungseinrichtung des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung und dient dem Bund als zentrale Informations- und Beratungsstelle im gesamten Bereich der Geowissenschaften. Ihr weites Aufgabenspektrum reicht von der geowissenschaftlichen Landesaufnahme (mit der Darstellung des geologischen Aufbaues des Bundesgebietes in geologischen Karten), über Untersuchungen von Vorkommen mineralischer Roh- und Grundstoffe bis zur Durchforschung des Bundesgebietes nach nutzbaren Lagerstätten. Weitere wesentliche Schwerpunkte ihrer Tätigkeit sind die Erfassung und Bewertung von geogen bedingten Naturgefahren und hydrogeologische Untersuchungen und Erforschungen von Trink- und Nutzwasservorkommen. Die Geologische Bundesanstalt betreibt die größte erdwissenschaftliche Bibliothek Österreichs und verfügt über umfangreiche wissenschaftliche Sammlungen und Archive. 

Die rund 115 Mitarbeiter/innen der Geologischen Bundesanstalt (Bund und Teilrechtsfähigkeit) sind ausgewiesene Expert/innen  in den Fachrichtungen Kristallin- und Sedimentgeologie, Paläontologie, Geochemie, Geophysik und Geochronologie ebenso wie in den Bereichen der Hydrogeologie und der Ingenieurgeologie. Die Bandbreite der Forschungsaktivitäten der Geologischen Bundesanstalt reicht somit von Grundlagefragen wie der Entstehung und dem Aufbau der Landschaften in Österreich, etwa der Alpen oder der Böhmischen Masse, bis zu anwendungsorientierten Forschungs- und Entwicklungsaufgaben in den Bereichen der Stadtgeologie, der Geothermie, der Geomedizin und der Umweltgeochemie.  

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Homepage der Geologischen Bundesanstalt: www.geologie.ac.at