FWF - Der Wissenschaftsfonds

Qualität als Benchmark

Der FWF – Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung ist Österreichs zentrale Einrichtung zur Förderung der Grundlagenforschung. Er ist allen Wissenschaften in gleicher Weise verpflichtet und orientiert sich in seiner Tätigkeit ausschließlich an Maßstäben der internationalen Scientific Community.

Der Wissenschaftsfonds (FWF) ist Österreichs zentrale Einrichtung zur Förderung der Grundlagenforschung. Er dient der Weiterentwicklung der Wissenschaften auf hohem internationalem Niveau und leistet mit seiner Arbeit einen Beitrag zur kulturellen Entwicklung, zum Ausbau der wissensbasierten Gesellschaft und damit zur Steigerung von Wertschöpfung und Wohlstand in Österreich. Die Ziele des Wissenschaftsfonds sind die Stärkung der wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit Österreichs im internationalen Vergleich sowie seiner Attraktivität als Wissenschaftsstandort; die quantitative und qualitative Ausweitung des Forschungspotenzials nach dem Prinzip „Ausbildung durch Forschung“ und die verstärkte Kommunikation sowie der Ausbau von Wechselwirkungen zwischen Wissenschaft und allen anderen Bereichen des kulturellen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens. Das Bewusstsein für die Bedeutung von Wissenschaft für die Gesellschaft soll durch systematische Öffentlichkeitsarbeit geschärft werden.

Der FWF kommt seinem gesetzlichen Auftrag mittels eines breiten Spektrums von Förderungsprogrammen nach. Neben den Einzelprojekten als wichtigstes Instrument bietet der Wissenschaftsfonds Programme zur Schwerpunktbildung, für die Doktoratsausbildung, für die internationale Mobilität und für die Karriereentwicklung von Wissenschaftlerinnen an. Darüber hinaus werden wissenschaftliche Auszeichnungen und Preise verliehen und Instrumente zur Stimulierung der Wechselwirkung zwischen Wissenschaft und allen anderen Bereichen des kulturellen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens eingesetzt.

Im Wissenschaftsfonds durchläuft jeder Projektantrag vor einer allfälligen Bewilligung ein internationales Peer-Review-Verfahren, in dem ausschließlich im Ausland tätige Peers (wissenschaftliche Fachgutachter/innen) die wissenschaftliche Qualität jedes einzelnen Antrags schriftlich beurteilen. Diese Gutachten stellen die inhaltliche Basis für die Entscheidung im FWF-Kuratorium dar, ob ein Projektantrag den hohen Ansprüchen des FWF im Rahmen eines Qualitätswettbewerbes entspricht. Im Jahr 2016 bildeten
4.723 antragsspezifisch eingeholte, internationale Gutachten die Entscheidungsbasis des Wissenschaftsfonds.

Im Jahr 2016 konnte der FWF Förderungszusagen im Umfang von 188,1 Mio. € geben. Der mit Abstand größte Teil dieser Mittel (82,9%) fließt in Projekte an den heimischen Universitäten als wichtigste Trägerinstitutionen der international wettbewerbsfähigen Grundlagenforschung in Österreich. Der FWF finanzierte 2016 die Gehälter von 3.989 Wissenschaftler/innen, vor allem Doktorand/innen und Postdocs.

Will man Drittmittel beim FWF einwerben, muss man sich einem harten Qualitätswettbewerb stellen. Die Bewilligungsrate – über alle FWF-Programme gerechnet nach Fördersumme – lag 2016 bei 21,4%.

Betrachtet man die FWF-Förderungen im Jahr 2016 nach Schwerpunkten, so zeigen sich folgende Größenordnungen: 42,0% der Förderungen entfielen auf die Naturwissenschaften und Technik Fächer, 37,9% flossen in den Bereich der Life Sciences und 20,0% entfielen auf die Geistes-, und Sozialwissenschaften.

http://www.fwf.ac.at

FWF - Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung

Kontaktperson:
Mag. Eva Gottmann
Abteilung V/9b (Angelegenheiten des FWF)
Eva.Gottmann@bmbwf.gv.at