Forschungsprogramme: Ziele und Schwerpunkte

Exzellenzinitiative Wissenschaft: Sie ist Teil einer umfassenden Exzellenzstrategie Österreichs, die ein geeignetes Instrument darstellt, um die Attraktivität des Wissenschafts- und Forschungsstandorts Österreich noch zu steigern und das österreichische Wissenschaftssystem international sichtbarer zu gestalten. Ohne wissenschaftliche Exzellenz keine High-Tech-Industrie. Die Exzellenzinitiative Wissenschaft stellt einen bedeutenden Baustein im Gesamtsystem dar, das aus mehreren Modulen besteht: Institute of Science and Technology Austria (IST Austria), K2 in COMET sowie die START/Wittgenstein-Preise.  

Stärkung der Humanressourcen: Die Qualität von Forschung wird vor allem durch die forschenden Menschen bestimmt. Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie von Frauen in Wissenschaft und Forschung ist daher eine zentrale Aufgabe. Stipendien- und Graduiertenprogramme fördern wissenschaftliche Karrieren und stärken die  Mobilität und Interdisziplinarität. Damit leistet Österreich einen entscheidenden Beitrag im Wettbewerb um die besten Köpfe dieser Welt.  

Internationalisierung: Internationale Kooperation und Vernetzung sind wesentlich für die Qualifizierung wie den Erfolg österreichischer Forscher/innen. Zudem wird in der Europäischen Union eine Konvergenz im Forschungs- und Hochschulbereich angestrebt (Lissabon Prozess, Bologna Prozess), um die internationale Konkurrenzfähigkeit zu erhöhen. Die Sektion vertritt Österreichs Interessen in allen relevanten internationalen Programm- und Entscheidungsgremien und stellt Ressourcen für österreichische Beteiligungen an den jeweiligen Forschungs- und Bildungsprogrammen und den Bildungs- und Technologietransfer bereit.  

Optimierung der Forschungsinfrastruktur: Forschung benötigt wissenschaftliche und technische Infrastruktur und deren längerfristige Absicherung. Die Sektion Forschung im BMBWF entwickelt Konzepte und Maßnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für österreichische Forscherinnen und Forscher, Forschungseinrichtungen, für den Zugang zu internationalen Forschungszentren (wie z.B. dem Kernforschungszentrum CERN in Genf) und Netzwerken sowie die Beteiligung an Großprojekten u.a. im Rahmen der Umsetzung der European Strategy Forum on Research Infrastructures (ESFRI). 

Entwicklung und Durchführung sektoraler Programme: Zur Lösung gesellschaftsrelevanter Fragestellungen und zur Verknüpfung wissenschafts- und bildungspolitischer Ziele entwickelt die Sektion Forschungsprogramme. Diese strategischen Schwerpunktprogramme bauen auf den Stärken und der Innovationskraft sowie Zukunftspotenzialen der österreichischen Forschung auf. Sie zielen auf Vernetzung und Fokussierung der Forschung und die Förderung innovativer Forschungsfelder und Methoden. Spezifische forschungspolitische Instrumente zur Förderung von Frauen, zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und zur Verbesserung des Dialogs zwischen Wissenschaft und Gesellschaft werden dauerhaft implementiert und weiterentwickelt. 

Querschnittaufgaben: Übergreifende Aufgaben der Sektion in allen Arbeitsfeldern sind strategische Grundsatzarbeit und Beratung, Dokumentation, Gender Mainstreaming, Ethik in den Wissenschaften und Wissenschaftskommunikation.