Kulturlandschaftsforschung (KLF)

Zersiedelung, Abwanderung aus benachteiligten Regionen, steigendes Verkehrsaufkommen, konkurrierende Nutzungsinteressen auf engem Raum verbunden mit Umweltproblemen wie Boden- und Grundwasserbelastungen, dem raschen Aussterben von Pflanzen- und Tierarten weisen sehr deutlich auf Probleme der Landnutzung hin; sie bildeten den Anlass für das Forschungsprogramm 'Nachhaltige Entwicklung von Landschaften und Regionen' (Kulturlandschaftsforschung), das vom Bundesministerium für Wissenschaft und Verkehr initiiert wurde.

In der Kulturlandschaftsforschung (kurz KLF) wurden Wege aufgezeigt, wie das viel gepriesene Konzept der Nachhaltigkeit (regional) umgesetzt werden kann. Wissenschaftliche Grundlagen für (neue) Handlungsmöglichkeiten wurden erarbeitet, die sowohl dem Prinzip eines sorgsamen Umgangs mit der Natur als auch den Bedürfnissen der Menschen folgen.

Dem Programm KLF standen in seiner achtjährigen Laufzeit rund 17,5 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung. In 70 Modulen arbeiteten rund 500 Personen aus 170 Institutionen und über 40 verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen. 

Kontaktperson:
Dr. Karolina Begusch-Pfefferkorn
Karolina.Begusch-Pfefferkorn@bmbwf.gv.at