Forschungs „Output“ im Bundesländervergleich

Publikationsdaten der Bundesländer im Vergleich für 2012-2016

Die meisten Arbeiten wurden im Bereich Medizin und Gesundheit gefolgt von den Naturwissenschaften veröffentlicht. Die Lebenswissenschaften sind besonders aktiv in Wien, Steiermark und Tirol. Die Materialwissenschaften sind besonders ausgeprägt in Steiermark, Tirol, Oberösterreich und Wien.

Die Publikationen wurden entsprechend der bei der Erstellung des „Nature-Index“ verwendeten Methode der anteilsmäßigen Zurechnung zu Institutionen erstellt. (Dh. eine Publikation wird anteilsmäßig auf alle angeführten Institutionen aufgeteilt, z.B. eine Publikation wurde von Autoren von 4 Institutionen geschrieben, so erhält jede Institution den Anteil 0,25 zugeordnet.) Jede Publikation wird nur einem Forschungsgebiet (Statistik Austria ÖFOS 2012) zugerechnet.

Hinweis: Aufgrund unterschiedlicher Publikationsweisen der einzelnen Fachbereiche ist die Auswertung nicht für Vergleiche zwischen Fachgebieten geeignet.

Patent- und Gebrauchsmusteranmeldungen der Bundesländer im Vergleich für 2012-15

Erwartungsgemäß dominieren die Technischen Wissenschaften gefolgt von den Materialwissenschaften. Die Patenttätigkeit in den Lebenswissenschaften ist verständlicher Weise eher gering, da die Anwendung meist in Medizin und Gesundheit liegt und daher diesem Bereich zugordnet wurde. Grundsätzlich korrelieren die Patente mit den Industriesparten, die in einem Bundesland ansässig sind. Dies liegt zum Teil auch daran, dass jede Patentanmeldung nur einmal gezählt wird, und wenn eine Firmenbeteiligung gegeben ist, dem Unternehmen zugordnet wird.

Die Patent- und Gebrauchsmusteranmeldungen wurden von der Web-Seite „espacenet“ erhoben. Bei Einträgen, die Erfinder oder Anmelder aus mehreren Bundesländer aufweisen, wurde die Anmeldung jenem Bundesland zugeordnet, das eine Firmenbeteiligung aufwies, oder eine Mehrzahl der Nennungen hatte, bzw. das der Erstgenannte auswies. Jede Patent- und Gebrauchsmusteranmeldung wird nur einem Forschungsgebiet (Statistik Austria ÖFOS 2012) zugerechnet.


Kontakt:
Stabsstelle Standortpolitik
standort(at)bmbwf.gv.at