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Ausschreibung der Leitung der Abteilung Interne Revision im BMB

GZ: BMB-17.715/0006-Präs.1/2017

Gemäß § 2 Abs. 1 Ziffer 3 Ausschreibungsgesetz 1989, BGBl.Nr. 85, wird die Funktion der Leitung der Abteilung Interne Revision im Bundesministerium für Bildung öffentlich ausgeschrieben.

Wertigkeit: A1/6 bzw. v1/4
Dienststelle: BM für Bildung
Dienstort: BM für Bildung – Zentralstelle, Wien
Vertragsart: Unbefristet
Beschäftigungsausmaß: Vollzeit
Beginn der Tätigkeit: ehestmöglich
Ende der Bewerbungsfrist: 22. August 2017
Monatsbezug/entgelt mindestens: A1/6: EUR 3.300,20 brutto bzw. v1/4: EUR 4.125,20 brutto

Aufgaben und Tätigkeiten

In den Aufgabenbereich dieser Abteilung fallen insbesondere:

  • Überprüfung der Einhaltung der Grundsätze der Wirkungsorientierung, der Transparenz, der Effizienz und der möglichst getreuen Darstellung der finanziellen Lage des Bundes bei der Verwaltungsführung des BMB, der Dienststellen des Ressorts und ausgegliederten Einrichtungen ohne Interne Revision
  • Revision der Organisation; Förderungsrevision; Mitwirkung bei der Operationalisierung von Ressortzielen
  • Korruptionsprävention (Leitfaden, Schulungen)

Erfordernisse

Voraussetzungen für die Bewerbung um diese Funktion sind:

Allgemeine Voraussetzungen:

Abgeschlossenes Studium der Wirtschaftswissenschaften (VWL oder BWL) oder der Rechtswissenschaften oder gleichwertiger Abschluss

Besondere Kenntnisse und Fähigkeiten:

1. Fundierte Kenntnisse des öffentlichen Rechts, insbesondere des Haushaltsrechts, des Vergabe- und Förderungswesens und der Rechtsgrundlagen von Innenrevisionstätigkeiten 25%
2. Kenntnisse der vom BMB zu vollziehenden Rechtsvorschriften; Erfahrung im Bereich der Bundesverwaltung; Kenntnisse betreffend Korruptionsprävention (auch Risikoanalysen); Grundlagen im Zusammenhang mit Aufsichtsräten 25%
3. Umfangreiche Kenntnisse im Bereich betriebswirtschaftlicher Methoden einschließlich Controlling und Kostenrechnung; praktische Erfahrung im Projekt- und Qualitätsmanagement sowie praxisrelevante Kenntnisse in der Erstellung von Kennzahlen und der Evaluierung im Rahmen der Wirkungsorientierung 20%
4. Fremdsprachenkenntnisse 5%
5. Kommunikationsfähigkeit, Verhandlungsgeschick, Durchsetzungsvermögen, Konfliktmanagement sowie Kontakt- und Entscheidungsfreudigkeit 15%
6. Organisationsfähigkeit, Eignung zur Mitarbeiter/innen- und Teamführung sowie hohes Maß an sozialer Kompetenz 10%

Gleichbehandlungsklausel

Der Bund ist bemüht, den Anteil von Frauen zu erhöhen und lädt daher nachdrücklich Frauen zur Bewerbung ein. Nach § 11b bzw. § 11c des Bundes-Gleichbehandlungsgesetzes werden unter den dort angeführten Voraussetzungen Bewerberinnen, die gleich geeignet sind wie der bestgeeignete Bewerber, bei der Aufnahme in den Bundesdienst bzw. bei der Betrauung mit der Funktion bevorzugt.

Bewerbungsunterlagen, Verfahren und Sonstiges

Als Bewerbungsunterlagen sind beizubringen:

Bewerbungsgesuch, Lebenslauf, konzeptive Leitvorstellung für die Aufgabenerfüllung der Abteilung sowie eine Darlegung der Gründe, die den Bewerber bzw. die Bewerberin für die Ausübung der ausgeschriebenen Funktion als geeignet erscheinen lassen.

Gemäß § 5 Abs. 2 Ausschreibungsgesetz 1989 enthält die Ausschreibung neben den allgemeinen Voraussetzungen, die jedenfalls erfüllt sein müssen, jene besonderen Kenntnisse und Fähigkeiten, die für die Erfüllung der mit der ausgeschriebenen Funktion verbundenen Anforderungen von den Bewerberinnen und Bewerbern erwartet werden. Der Prozentsatz gibt an, mit welcher Gewichtung die besonderen Kenntnisse und Fähigkeiten bei der Beurteilung der Eignung jeweils berücksichtigt werden.

Gemäß § 5 Abs. 2a des Ausschreibungsgesetzes 1989 sind ferner Erfahrungen aus qualifizierten Tätigkeiten oder Praktika in einem Tätigkeitsbereich außerhalb der Dienststelle erwünscht.

Gemäß § 5 Abs. 8 Ausschreibungsgesetz 1989 gilt als Tag der Bewerbung der Tag, an dem die Bewerbung (schriftlich, Telefax, E-Mail) bei der in der Ausschreibung genannten Stelle einlangt (Postlauf wird nicht berücksichtigt).

Der Monatsbezug beträgt mindestens EUR 3.300,20.

Er erhöht sich auf Basis der gesetzlichen Vorschriften durch anrechenbare Vordienstzeiten sowie sonstige allfällige mit den Besonderheiten des Arbeitsplatzes verbundene Entlohnungsbestandteile.

Kontaktinformation

Bewerbungsgesuche sind innerhalb eines Monates nach Verlautbarung dieser Ausschreibung im „Amtsblatt zur Wiener Zeitung“ unter Angabe der Gründe, welche die Bewerberin bzw. den Bewerber für die Ausübung dieser Funktion als geeignet erscheinen lassen, unmittelbar in der Abteilung Präs.1 des Bundesministeriums für Bildung, 1010 Wien, Minoritenplatz 5 oder per E‑Mail an personalabteilung@bmb.gv.at unter Angabe der Geschäftszahl (GZ BMB‑17.715/0006-Präs.1/2017) einzubringen.

Eine unabhängige Kommission erstellt ein Gutachten über die Eignung der Bewerberinnen und Bewerber, sofern die Voraussetzungen erfüllt sind.

Dieses Gutachten dient der Frau Bundesministerin als Entscheidungsgrundlage.

Allfällige Kosten im Zusammenhang mit der Bewerbung bzw. dem Auswahlverfahren werden nicht ersetzt.

Ansprechperson:

Abteilungsleiterin Mag.a Simone Hoffmann
Bundesministerium für Bildung
Leiterin der Abteilung Präs.1
1010 Wien, Minoritenplatz 5
T +43 1 531 20-3000
simone.hoffmann@bmb.gv.at

Wien, 20. Juli 2017

Für die Bundesministerin: Mag.a Simone Hoffmann

Erschienen in der Wiener Zeitung am 21. Juli 2017.

Inhaltlicher Stand: 06.04.2018