Internationalisierung zu Hause

Untersuchungen zeigen, dass nur ein Teil der Studierenden einen Auslandsaufenthalt in Erwägung zieht bzw. ziehen kann.

„Internationalisierung zu Hause“ ist die Chance Studierenden, denen physische Mobilität nicht möglich ist, auch an der eigenen Hochschule durch gezielte Maßnahmen ein Lernen im internationalen Umfeld und somit den Erwerb von z.B. interkulturellen und sprachlichen Kompetenzen zu ermöglichen.

An den Hochschulen bestehen bereits verschiedene Maßnahmen wie entsprechend gestaltete Curricula, fremdsprachige Lehrveranstaltungen, internationaler Campus, Joint Degree Programme, Summer Schools, internationale Lehrende und internationale Klassen, etc..

Damit „Internationalisierung zu Hause“ ein fixer Bestandteil der hochschuleigenen Internationalisierungsstrategien wird, sind weitere Maßnahmen erforderlich.

Im Idealfall kann eine gelungene „Internationalisierung zu Hause“ dahingehend motivieren, etwaige im Wege stehende Mobilitätshindernisse zu überwinden und letztlich doch einen Auslandsaufenthalt zu absolvieren, denn:

„Internationalisierung zu Hause“ kann niemals die Erfahrung von selbst erlebter und gefühlter physischer Mobilität mit allen Facetten der Selbständigkeit und Eigenverantwortlichkeit ersetzen!

Was für die Internationalisierung der Hochschule an sich gilt, trifft auch für „Internationalisierung zu Hause“ zu. Sie erfordert ein klares Bekenntnis auf allen Ebenen der jeweiligen Hochschule: in der Hochschulleitung, in der allgemeinen Verwaltung, der Lehre und der Forschung.

Die Jahrestagung Erasmus+ Hochschule 2016 widmete sich dem Thema „Internationalisierung zu Hause“ und bot einen umfassenden Einstieg in das Thema. Vertiefende Informationen finden Sie hier.