Mehrwert der Hochschulmobilität

Mobilität und Internationalisierung als Grundpfeiler globaler Weltoffenheit

  • Mobilität trägt zum besseren Verständnis der gegenwärtigen komplexen globalen Zusammenhänge bei.
  • Mobilität stärkt Solidarität und fördert ein respektvolles Miteinander.
  • Mobilität wirkt sich positiv auf die Qualität der akademischen Bildung aus.

Mehrwert für Studierende, Lehrende und nichtwissenschaftliches Personal

  • Entwicklung von wissenschafts- und persönlichkeitsbezogenen Kompetenzen
  • Anreicherung der eigenen Lehrpraxis als Beitrag zu qualitätsvoller Lehre
  • Anerkennung/Anrechnung für das Studium  bzw. berufliche Karriere
  • Mobile Lehrende als Motivatorinnen und Motivatoren sowie als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren
  • Erwerb von Außenperspektiven und damit erweitertem Verständnis im Sinne der Etablierung einer „Mobilitätskultur“

Mehrwert für die Hochschulen

  • Grenzüberschreitende, nachhaltige Hochschul- und Forschungskooperation
  • Reputation der Institution
  • Stärkung der Position der österreichischen Hochschulen im europäischen und globalen Wettbewerb um die besten Köpfe
  • Stärkung der Innovation von Lehre und Forschung durch Doktorratsstudierende und Early Stage Researcher aus Drittstaaten
  • Vernetzung mit der weltweiten Wissensproduktion

Die Hochschulmobilitätsstrategie des BMBWF betont vor allem in den Empfehlungen für die Phase NACH einer physischen Mobilität (Aktionslinien 14 und 15) den Mehrwert der Nutzung von Mobilitätserfahrungen. Hier geht es primär um

- die Anrechnung und Anerkennung von im Ausland erbrachten Studienleistungen,
- die karrierebezogene Anrechnung und Anerkennung von tätigkeitsbezogenen Lehr-, Vortrags- und Forschungstätigkeiten,
- die Re-Integration von zurückkehrenden Studierenden samt der Reflexion und Nutzung ihrer Mobilitätserfahrungen sowie
- die Weitergabe der Mobilitätserfahrungen zugunsten der Hochschulinstitution und der Hochschulangehörigen, auch im Sinne von „Internationalisierung zu Hause“.

Ziel ist, jene 33% an Studierenden anzusprechen, die laut Studierendensozialerhebung 2015 einen studienbezogenen Auslandsaufenthalt bereits fix planen oder zumindest andenken.