FWF Chancengleichheit Monitoring 2015 veröffentlicht

Mit dem „Monitoring Chancengleichheit“ veröffentlichte der „FWF - Der Wissenschaftsfonds“ kürzlich  die aktuellen Zahlen fürs das Jahr 2015. Daraus geht hervor, dass von den insgesamt 2.617 entschiedenen Anträgen und Projekten 31,6 Prozent von Frauen eingebracht wurden. Ähnlich die Zahlen bei den insgesamt 655 bewilligten Projekten: Hier lag der Frauenanteil bei 31,9 Prozent. Aus diesen Zahlen ergibt sich, dass die Bewillingungsquote der von Frauen eingebrachten Anträge bei 25,1 Prozent lag und damit um knapp 0,4 Prozent über jener der Männer.

Unterschiedliche Ergebnisse hinsichtlich der Fachgebiete

Eine Analyse der Anträge nach Fachgebieten ergibt folgendes Bild bezüglich des Geschlechterverhältnisses. Von den 1.392 eingebrachten Anträgen aus dem naturwissenschaftlichen Bereich wurden mit 26,9 Prozent nur knapp ein Viertel der Anträge von Frauen eingebracht. Noch gravierender ist die Divergenz im Bereich technische Wissenschaften: Hier gingen von den 155 beim FWF eingebrachten  Anträgen nur 8,4 Prozent auf Frauen zurück. Deutlich ausgeglichener zeigt sich das Bild bei den Anträgen aus den Bereichen Humanmedizin, Gesundheitswesen (40,2 Prozent Anträge durch Frauen), Sozialwissenschaften (41,9 Prozent Anträge durch Frauen) und Geisteswissenschaften (42,1 Prozent Anträge durch Frauen). Lediglich im Bereich Agrarwissenschaft, Veterinärmedizin zeigt sich bei den Anträgen eine deutliche Dominanz der Männer, die 71 Prozent der Anträge in diesem Fachgebiet einbringen.

Übersicht FWF Monitoring Chancengleichheit 2015 (05.08.2016)