Med Uni Graz und TU Wien unterzeichnen Charta „Familie in der Hochschule“

Am 15. Juni 2015 unterzeichneten Vizerektorin Kristina Edlinger-Ploder (Medizinische Universität Graz) und  Vizerektorin Anna Steiger (TU Wien) die Charta “Familie in der Hochschule” an der Universität Hohenheim. Die beiden Universitäten sind die ersten in Österreich die sich den definierten Standards gegenüber verpflichten.

Durch den gleichzeitigen Beitritt zum Best-Practice Club werden länderübergreifende Kooperationen erleichtert. Vertreten wird die TU Wien durch Ewa Vesely, TU-Beauftragte für Kinderbetreuungs-  und Vereinbarkeitsfragen, die Med Uni Graz wird von Renate Kasper, Referentin in der Servicestelle für Vereinbarkeit, KinderCAMPUSbüro.

“UniKid-UniCare-Austria” und “Familie in der Hochschule”

Die seit 2008 bestehende Kooperation von acht deutschen Hochschulen rund um das Thema Vereinbarkeit im Projekt “Familie in der Hochschule” führte zur Gründung des gleichnamigen Netzwerks. Gemeinsam mit dem Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) wurde die Charta – vorerst für deutsche Hochschulen - entwickelt. Bei der ersten öffentlichen Präsentation 2014 unterschrieben 47 Hochschulen und dokumentierten so ihr Bewusstsein zur gesellschaftlichen Verantwortung. Bei der heurigen Jahrestagung unterschrieben weitere 22 Hochschulen. Alle Mitgliedshochschulen weisen langjährige Erfahrungen zur Initiierung und Umsetzung von familienorientierten Maßnahmen auf.

Ähnliche Ziele verfolgt das österreichische Netzwerk UniKid-UniCare-Austria. Bereits 2008 wurde man auf das Projekt der deutschen Kolleg/innen aufmerksam, erste Kontakte wurden geknüpft. Erfahrungsaustausch und Kooperationen folgten. 2014 entstand die Idee, dieses Instrument auch in Österreich und der Schweiz zu etablieren. Dank der Koordinationsarbeit durch die UniKid-AG „Charta Familie in der Hochschule“ (Bronwen Arbeiter | AAU; Theresa Fibich | Uni Wien; Martina Fröhlich | BOKU; Renate Kasper | MedUni Graz; Christiane Mörth | TU Graz; Ewa Vesely | TU Wien) unterschrieben  bereits 2015 während der zweiten Jahrestagung an der Universität Hohenheim die ersten österreichischen Universitäten die Charta und traten dem Best Practice Club bei. Die TU Wien und die Medizinische Universität Graz machten den Anfang.

Einige UniKid-Kolleginnen (Bronwen Arbeiter, Renate Kasper, Christiane Mörth und Ewa Vesely) nahmen die Einladung an der Tagung  „Vereinbarkeit gestalten – Lebensphasenorientierung und Demographiesensibilität im Hochschulmanagement" an und hielten den Vortrag zum Thema „Vereinbarkeit an österreichischen Universitäten: Status quo, Entwicklungen, Visionen“.

Weitere neun österreichische Universitäten haben ihre Beteiligung für 2016 angekündigt.

 Charta “Familie in der Hochschule”