Arbeitsgruppen Gender- und Diversitätsmanagement/Gender Budgeting

Arbeitsgruppe Gender- und Diversitätsmanagement

 

Zweck und Aufgaben der AG Gender- und Diversitätsmanagement

Die Arbeitsgruppe Gender- und Diversitätsmanagement (AG GuDM) ist ein beratendes und unterstützendes Gremium des Herrn Bundesministers und zur zusammenfassenden Behandlung von Geschäften, die den Wirkungsbereich mehrerer Sektionen berührt. Die AG GuDM hat die Aufgabe, koordinierte Initiativen zur Umsetzung von Gender- und Diversitätsmanagement zu setzen, Grundlagen zu schaffen und Vorschläge zur Umsetzung von Gender- und Diversitätsmanagement im BMWFW – Verwaltungsbereich Wissenschaft und Forschung zu erarbeiten. Die Arbeitsgruppe wird durch die Vorsitzende und deren Stellvertreterin nach außen vertreten.

Die AG GuDM im Verwaltungsbereich Wissenschaft und Forschung – bestehend aus den drei Sektionsleitungen (Hochschulen, Forschung, Service und Support), der Einbindung der Bereiche Personalmanagement, Gleichbehandlung und Budget sowie den GuDM-Beauftragten der Sektionen – setzt sich zum Ziel im BMWFW – WF in der Zentralstelle und an Hochschul- und Forschungseinrichtungen Diversitätsmanagement zu implementieren.

Ein modellhafter Implementierungsprozess verläuft in vier Phasen (siehe Modell der Austrian Society for Diversity).

 

Die erste Phase des Diversitätsreife-Modells ist die Entdeckung der Vielfalt – das Aufspüren der Fülle unterschiedlicher Dimensionen und unbeachteter Ressourcen von Mitarbeiter/innen – die über die Datenerhebung, den Wissensaufbau und das Schaffen und Schärfen des Bewusstseins im Hinblick auf Vielfalt vorgenommen wird. Um die Vielfalt aufzuzeigen zu können, sind Daten und Analysen notwendig. Sie erschließen Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Bediensteten einer Organisation in bestimmten Dimensionen. Daten und Analysen bilden die Grundlage zur Ableitung strategischer Ziele und Handlungsfelder. Die Verbreitung und Aktivierung von Diversitätsmanagement erfolgt durch bewusstseinfördernde und wissensaufbauende Maßnahmen.

Die zweite Phase zielt auf die Etablierung der Vielfalt als Wert ab. Dies erfolgt über die Planung der Integration von Aktivitäten und Maßnahmen, die Formulierung des Nutzens und die Festlegung einer Strategie und der Ziele für die jeweilige Organisation.

Die folgende Phase umfasst die Integration der Vielfalt in den täglichen Arbeitsprozess einer Organisation – durch das Sammeln von Erfahrungen und die Implementierung von Diversitätsmanagement.

Endstadium der Diversitätsreife ist die gelebte Vielfalt durch fortwährende Professionalisierung und Weiterentwicklung sowie Evaluierung.

Zusammensetzung der Arbeitsgruppe Gender- und Diversitätsmanagement

Vorsitz: SCHALLER-STEIDL Roberta Dr.phil.
Stellvertretung: WADSACK-KÖCHL Ingrid Mag.iur., MinR
Geschäftsführung: ILLICH Anita

Mitglieder:
PICHL Elmar Mag.iur., SektChef
WEITGRUBER Barbara Mag.phil., MA (Chicago), SektChefin
RAUSKALA Iris Dr.rer.soc.oec., SektChefin
SEITZ Peter Dr.phil., MinR
GEISLER Andrea Mag.iur., MinR
BEGUSCH-PFEFFERKORN Karolina Dr.phil., RL
BUCHBAUER Heribert Mag.phil., MinR
KOTZBECK-QUERCH Birgit Mag.iur., MinR
PFEISINGER Gerhard Dr.phil. Univ.Doz., MinR
OTTO Philipp MMag.phil., RL

E-Mail-Adresse: vorname.familienname(at)bmbwf.gv.at 

Steuerungsgruppe Gender Budgeting

Vorsitz: RAUSKALA Iris Dr.rer.soc.oec., SektChefin

Mitglieder:
WEITGRUBER Barbara Mag.phil., MA (Chicago), SektChefin
PICHL Elmar Mag.iur., VB, SektChef
WANKA Peter Dipl.-Kfm.,
SCHALLER-STEIDL Roberta Dr.phil., VB
KASPAROVSKY Hein, Dr.iur, MinR

Gender Budgeting (GB) ist ein Instrument für die geschlechterdifferenzierte Analyse öffentlicher Haushalte zur Erreichung der de facto Gleichstellung von Frauen und Männern. Die Haushaltsrechtsreform macht grundlegende Veränderungen notwendig; bei der Budgetierung sind fünf Wirkungsziele zu definieren, wovon eines ein Genderziel sein soll. Im BMBWF wird derzeit in Form von Pilotprojekten an der Implementierung von Gender Budgeting gearbeitet.