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2013


Das BMWF (seit 8.1.2018: BMBWF) holte 2013 nicht-lineare Bildungswege vor den Vorhang. Man wollte mit einer Diskussion mithilfe von „Role Models“ und Expertinnen und Experten Personen, die sich gerade in einem Entscheidungsfindungsprozess befinden, unterstützen und ermutigen auch verschlungene Wege in der Ausbildung zu gehen, die zu einem Studienabschluss im Tertiärbereich führen. Personen, die einen nicht-linearen Bildungsweg hinter sich haben, können in bildungswichtigen Entscheidungsphasen als Vorbilder fungieren, ihre Bildungs- und Berufswege, ihre Erfahrungen können andere dazu ermutigen ähnliche Wege zu gehen.

Im Fokus standen Werdegang, unterstützende Einflüsse (fördernde Personen, unterstützende Strukturen und Institutionen) unter Einbeziehung der sozialen und/oder regionalen Herkunft.

Der damalige Herr Bundesminister für Wissenschaft und Forschung – Dr. Karlheinz Töchterle – diskutierte mit den „Role Models“ Daniela Vergud, MA – Doktoratsstudierende an der Universität Salzburg –  und Ali Mahlodji, BSc – Geschäftsführer des Unternehmens whatchado –  über die Möglichkeit, durch  atypische Bildungs- und Karrierewege ein Studium bzw. eine akademische Berufsqualifikation zu erlangen.

Video: Wozu studieren? Verschiedene Wege zum Studium (11.12.13)

Der damalige BMWF-Generalsekretär Mag. Friedrich Faulhammer diskutierte mit Univ.-Prof. Dr. Johann Bacher, Leiter der Abteilung für Empirische Sozialforschung von der Universität Linz, sowie dem Filmemacher und freischaffenden Künstler Mag. Martin Musič zum Thema „Was durchlässige Bildungssysteme möglich machen“.

Empfehlungen des Strategiebeirates: nicht-lineare Bildungswege, Frauen in MINT Fächern stärken

Video: Was durchlässige Bildungssysteme möglich machen – BeSt Role Models – nichtlineare Bildungswege 2013 (11.12.13)

Für das Jahr 2014 wurde vom Strategiebeirat empfohlen, neben alternativen Bildungswegen Frauen, die in MINT-Fächern erfolgreich Karriere machen, vor den Vorhang zu holen.