Unterlagen zur Dual Career Tagung 2014 „Gemeinsam erfolgreich – Dual Career Services für Akademiker/innen“ stehen zur Verfügung

„Wenn in Berufungsverfahren erstgereihte Professorinnen absagen, weil sie keine sozialen Andockmöglichkeiten finden, sollten die Universitäten nicht mehr lange nachdenken, ob sie Dual Career Services zur Unterstützung von Berufungskandidatinnen und -kandidaten implementieren wollen oder nicht“, so Karin Gutiérrez-Lobos, Vizerektorin an der Medizinischen Universität Wien und Vorsitzende der Task Force Gender & Diversity der österreichischen Universitätenkonferenz (uniko). Österreich ist zwar ein attraktives Land, das viele Wissenschafterinnen und Wissenschafter anzieht, dennoch sind oft weder der Standort noch die verhandelten finanziellen oder personellen Ressourcen Grund genug, einen Wechsel des Arbeitsplatzes und Lebensmittelpunktes nach Österreich zu erwägen. „Weiche Standortfaktoren wie ein Beratungsservice sind zwar nicht zentral, aber dennoch nicht irrelevant“, so Alexander Van der Bellen, Beauftragter der Stadt Wien für Universitäten und Forschung.

Insbesondere deshalb ist es sehr wichtig, dass der Wissenschaftsstandort Österreich auch im Bereich der weichen Standortfaktoren wie etwa der Dual-Career Services international konkurrenzfähig bleibt, um weiterhin international exzellente Wissenschafter/innen anziehen zu können.

Im Rahmen der Konferenz „Gemeinsam erfolgreich – Dual Career Services für Akademiker/innen“, eine Veranstaltung des Dual Career Service W – NÖ – OÖ (Österreichische Universitätenkonferenz, uniko) und des Dual Career Service Support (Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds, WWTF) wurden daher Fragen zur zukünftigen (Weiter-)Entwicklung der Dual Career Services – etwa dass diese in der Praxis kein „Rundum-Wohlfühlservice“ bieten können – diskutiert.

Tagungsbericht zur Dual Career Tagung 2014 (PDF, 110 KB)