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Externe Schulevaluation

Die Bildungsreform 2017 hat gleichzeitig mit der Erweiterung der Schulautonomie wichtige Reformen zur Stärkung datengestützter Schul- und Unterrichtsentwicklung angestoßen. Im Rahmen der Weiterentwicklung des Qualitätsmanagementsystems für Schulen (QMS) wird die Rolle von interner und externer Schulevaluation als zentraler Baustein der Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung an Österreichs Schulen ausgebaut. Während regelmäßige interne Schulevaluation in der Verantwortung der Schule selbst liegt, wird die externe Schulevaluation von externen Expert/innen durchgeführt.

Die externe Schulevaluation liegt in Österreich in der Zuständigkeit des BMBWF (§ 5 BD-EG, § 227b BDG). Schulevaluator/innen analysieren die Qualität der schulischen Prozesse und des Unterrichts unter Bezug auf den Qualitätsrahmen für Schulen.

Die evaluierten Schulen erhalten eine faktenbasierte Rückmeldung über ihre Stärken und Entwicklungspotentiale in Ergänzung zum bereits am Standort vorhandenen Wissen, zum Beispiel aus internen Evaluationen.

Die externe Schulevaluation liefert dadurch wichtige Impulse für eine zielgerichtete Qualitätsentwicklung im Interesse der Schüler/innen und des gesamten Kollegiums an Schulstandorten. Außerdem stellt die externe Schulevaluation im Rahmen des Bildungsmonitorings systematisch Informationen über die Gesamtentwicklung der Schul- und Unterrichtsqualität in Österreich bereit, indem Evidenzen schulübergreifend analysiert werden.

Pilotierung von externer Schulevaluation ab dem Schuljahr 2021/22

Externe Schulevaluation ist in Österreich als qualitätsgesichertes Verfahren angelegt, das unter Einsatz standardisierter Methoden (Daten- und Dokumentenanalyse, Interviews, Fragebogenerhebungen, Unterrichtsbeobachtungen) von spezifisch ausgebildeten Schulevaluator/innen mit langjähriger pädagogischer Praxiserfahrung durchgeführt wird.

In Orientierung an international bewährten Modellen wurde vom BMBWF mit Unterstützung des IQS sowie Beratung durch Expert/innen ein wissenschaftlich fundiertes Evaluationsverfahren entwickelt, das ab dem Schuljahr 2021/22 an rund 50 Pilotschulen bundesweit erprobt wird.

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