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Denken lernen, Probleme lösen mit dem Digitalen Medienpaket digi.case

Problemorientiertes informatisches Denken und kreatives Problemlösen in der Primarstufe

Die seit 2017 an Volksschulen erfolgreich laufende Pilotierung zum „Denken Lernen, Probleme Lösen (DLPL)“ wird ab dem Schuljahr 2023/24 in einer österreichweiten Maßnahme ausgerollt.

„Denken Lernen, Probleme Lösen (DLPL) mit dem digi.case“ ermöglicht eine didaktische Nutzung digitaler Medien in der Primarstufe und fördert informatische Kompetenzen sowie Problemlösekompetenzen, wie sie im neuen Lehrplan für die Primarstufe ab dem Schuljahr 2023/24 vorgesehen sind, zum Beispiel im Sachunterricht.

Zur Entwicklung kreativer Schaffenskraft sind von den Lernenden vielschichtige Problemstellungen in der Schule und im Alltag zu verstehen und zu lösen. Die Lehrendenfortbildung ist dabei ein integrativer Bestandteil der Maßnahme.

digi.case - Holzkoffer mit Spielelementen und Arbeitsblättern
digi.case - Holzkoffer mit Spielelementen und Arbeitsblättern (Tablet ist nicht Bestandteil des Koffers!)

Ziele der Maßnahme für die Primarstufe

  • Problemorientiertes und informatisches Denken etablieren
  • Förderung von  MINT sowie Inspiration für  MINT-Berufe und insbesondere digitale Berufe schaffen
  • Reduzierung des Gender Gaps und des Digital Gaps, Begabtenförderung
  • keine beziehungsweise minimale Anschaffungen und Kosten für Schulen
  • Kostenlose Bereitstellung der einsetzbaren didaktischen Materialien
  • Lehrendenfortbildung gemeinsam mit den Pädagogischen Hochschulen

Pilotierung und Evaluierung im Schuljahr 2022/23

Die Entwicklung der Unterrichtsszenarien erfolgt im Medienpaket digi.case für die ersten vier Schulstufen (Primarstufe) durch Pädagoginnen und Pädagogen an den Pädagogischen Hoch­schulen. Diese werden in Form offener Bildungsressourcen (OER) kostenlos bereitgestellt.

Die Erprobung des entwickelten Medienpakets digi.case erfolgt an 100 Volkschulen in ganz Österreich, darunter alle PH-Praxisschulen, mit einer begleitenden wissenschaftlichen Studie in Bezug auf Effekte bei Kindern und die Fortbildungsbedarfe bei Lehrkräften.

Voraussetzung für die Teilnahme und Aushändigung des Medienpakets digi.case ist eine Initialschulung an einem Education Innovation Studio (EIS) an einer PH sowie die Beteiligung an der wissenschaftlichen Begleitung.

Jede teilnehmende Schule erhält ein digi.case und eine Beispielsammlung für die Verwendung an der Schule. Alle Arbeitsmaterialien werden im Sinne der Strategie Open Educational Resources unter CC-Lizenz über eEducation online kostenlos zur Verfügung gestellt.

Eine wissenschaftliche Evaluierung der Maßnahme erfolgt in Vorbereitung der österreich­weiten Ausrollung anhand folgender Aspekte: digitale Kompetenzen von Kindern, insbesondere informatische Kompetenzen und Fähigkeiten zu abstraktem Denken und zur Problemlösung.

Fortbildung für Lehrende

Die Fortbildung der Lehrenden wird in zwei Etappen sichergestellt. Ein Onlinekurs wird für die flächendeckende Basisfortbildung aller Lehrenden zur Verfügung gestellt. Darauf aufbauend werden Initialschulungen in den Bildungsregionen durch die Pädagogischen Hochschulen angeboten.

  1. MOOC für die Basis-Fortbildung aller Lehrenden der Primarstufe
    Um die Maßnahme breit in die Fläche zu bringen und allen Volksschulen zum Start des neuen Lehrplanes „Primarstufe“ ab dem Schuljahr 2023/24 eine Unterstützung zu bieten, wird auf Basis der Evaluierungsergebnisse der Begleitstudie ein MOOC (Massive Open Online Course) entwickelt und allen Lehrenden angeboten.
  2. Vertiefende Fortbildung als Präsenzangebot
    Nach Absolvierung des MOOC erhalten Lehrende jeder Volksschule die Möglichkeit einer vertiefenden Präsenzfortbildung (5 UE) in einem Education Innovation Studio, das an jeder Pädagogischen Hochschule verfügbar ist. Im Anschluss an diese Schulung erhält jede Volkschule ein kostenloses Medienpaket digi.case für den Einsatz im Unterricht. Zusätzliche Pakete sind bei Bedarf über die Schulbuchaktion beziehbar.

Es wird sicher sehr schön zu sehen sein, wenn die Kinder merken, dass das Digitale ja nur eine Fortsetzung des Analogen ist. Deshalb ist es uns auch so wichtig, dass wir wirklich an der Basis und bei den jungen Kindern starten. Es ist ein langsames Herantasten an die Digitalisierung.“
Martin Polaschek , Bildungsminister