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Lernen und Lernerfolg

Wie erfolgreich schulisches Lernen ist, hängt ab von

  1. individuellen Lern- und Entwicklungsfaktoren, 
  2. einem unterstützenden sozialen und familiären Umfeld und 
  3. auf diese Voraussetzungen abgestimmte schulische Lernangebote. 

Tipps für mehr Motivation beim Lernen

Lernen aus eigenem Antrieb

Lernen als Mittel zu Zweck: Macht mir etwas Spaß, dann braucht es keine Überwindung es zu tun – die Freude daran weckt die Motivation. Ich möchte die Schularbeit gut schaffen – die gute Note steigert die Motivation. Versuche beides miteinander zu verbinden!

Begeisterung

Versuche dich für die Sache zu interessieren – ein kniffliges Mathematikquiz zu knacken klingt spannender als eine schwierige Mathematikaufgabe zu erledigen. Sei offen für Neues! Sei neugierig! Bleib dran!
Ziel: Viele kleine Ziele führen zu einem großen Ziel: Was hast du heute, die nächste Woche, das nächste Monat, dieses Schuljahr … zu erledigen? 

Planung

Beginne rechtzeitig! Nimm dir nicht zu viel auf einmal vor und unterteile deine Aufgaben in kleine Portionen ein.

Nicht unter- aber auch nicht überfordern

Alles, was sehr leicht ist, wird bald langweilig – das brauchst du nicht zu üben. Aufgaben, die zu schwierig sind, könnten dein Selbstbewusstsein schwächen – hol dir rechtzeitig Hilfe und Unterstützung.

Belohnung

Wenn du dich einer Herausforderung gestellt und sie geschafft hast, dann hast du eine Belohnung verdient. Aber Achtung – ehrlich sein!!! – und nicht jede Selbstverständlichkeit beziehungsweise Kleinigkeit! Genieße deinen Erfolg!

Einstellung / Selbstwert

Geh mit einer positiven Einstellung an die Arbeit heran: „Ich schaffe das!“

Lese-Rechtschreibschwäche

Im Sinne der Chancengerechtigkeit und der Unterstützung der Entwicklung persönlicher Begabungen und Talente ist es notwendig, dass Schülerinnen und Schüler mit Lese-Rechtschreibschwäche sowie mit Rechenschwäche angemessene Berufs- und Bildungschancen erhalten. Denn es sind durchschnittlich intelligente Kinder und Jugendliche, deren Leistungen lediglich im Lesen, Schreiben und/oder Rechnen hinter den Erwartungen bleiben. Spezifische Kompetenzen von Lehrkräften und Sensibilität im Bereich der Förderung, Leistungsfeststellung, Leistungsbeurteilung sind erforderlich.

Leistungsbeurteilung

Die Berücksichtigung der Lese-Rechtschreibschwäche (Rundschreiben 32/2001) beziehungsweise der Rechenschwäche (Rundschreiben 27/2017) erfolgt durch eine intensive Ausschöpfung der gesetzlich vorgesehenen Möglichkeiten der Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung. Die folgenden gesetzlichen Bestimmungen sind grundsätzlich anzuwenden:

  • Schulunterrichtsgesetz, BGBl. Nr. 472/1986, §§ 18, 20, 38
  • gültige Leistungsbeurteilungsverordnung, insbesondere § 3 LBVO: Alle darin angeführte Formen der   Leistungsfeststellung sind zu berücksichtigen und grundsätzlich als gleichwertig anzusehen.
  • § 14 LBVO: Beurteilungsstufen/Noten
  • § 16 (1) LBVO: Für die Beurteilung von Schularbeiten sind folgende fachliche Aspekte maßgebend: Inhalt, Ausdruck, Sprachrichtigkeit und Schreibrichtigkeit  

Leistungsbeurteilung Zentralmatura

Die Prüfungsordnung sieht vor, dass die Rahmenbedingungen bei der abschließenden Prüfung für Personen mit besonderen Bedürfnissen entsprechend anzupassen sind: 
Prüfungsordnung AHS/BMHS, § 3: 
(4) Im Falle einer Beeinträchtigung durch eine Körper-oder Sinnesbehinderung, die geeignet ist, das Prüfungsergebnis zu beeinflussen, sind durch die Vorsitzende oder den Vorsitzenden Vorkehrungen im organisatorischen Ablauf und in der Durchführung der abschließenden Prüfung festzulegen, die ohne Änderung des Anforderungsniveaus eine nach Möglichkeit barrierefreie Ablegung der Prüfung durch die betreffende Prüfungskandidatin oder den betreffenden Prüfungskandidaten ermöglichen. Die Schulleiterin oder der Schulleiter hat die erforderlichen Veranlassungen zu treffen. 
Wurde im Schulalltag eine derartige Beeinträchtigung festgestellt und entsprechend berücksichtigt, so gilt dies auch für die SR(D)P. Relevante Hilfestellungen, die im Schulalltag zum Einsatz kamen, sind auch bei der SR(D)P zu verwenden. Es ist kein zusätzliches Attest für die SR(D)P nötig. 

Links

Weiterführende Informationen zum Thema Lernen und Lernschwierigkeiten