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Internationale Forschungskooperationen

Das BMBWF bietet den österreichischen Hochschul- und Forschungseinrichtungen zahlreiche Instrumente und Maßnahmen auf nationaler, bilateraler, regionaler und EU-Ebene an, um die internationale Forschungskooperation auszubauen und damit ihrer Positionierung im globalen Forschungsraum zu stärken.

Zur Förderung der Forschungszusammenarbeit mit für Österreich wichtigen Partnerländern werden internationale Verträge und Vereinbarungen geschlossen. Diese sind einerseits die Basis für bilaterale Kooperationsprogramme mit global führenden FTI-Nationen, wie z.B. Südkorea oder China, um die Exzellenz des österreichischen Forschungs- und Innovationssystems weiter zu entwickeln. Sie bieten andererseits aber auch die Möglichkeit mit weniger entwickelten Ländern langfristige Kooperationsbeziehungen aufzubauen, um damit den Kapazitätsaufbau in Wissenschaft und Forschung vor Ort zu unterstützen und die Abwanderung qualifizierten Personals zu reduzieren indem der sogenannte „Brain-Drain“ in eine „Brain-Circulation“ umgewandelt wird. Deshalb sind Ost- und Südosteuropa, insbesondere der Westbalkan, langjährige regionale Schwerpunkte des BMBWF. Afrika bildet einen neuen geografischen Schwerpunkt insbesondere im Bereich der Science Diplomacy und Entwicklungsforschung, wofür 2019 neben bilateralen Kooperationsprogrammen auch das Forschungsnetzwerk „Africa UniNet“ eingerichtet und das neu strukturierte Programm für Entwicklungsforschung des Ressort „Kooperation Entwicklungsforschung“ gestartet wird.
 
Neben den bilateralen Aktivitäten, hat sich die EU mit dem Rahmenprogramm für Forschung und Innovation zu einem wichtigen Motor der internationalen Kooperation mit sogenannten EU-Drittstaaten entwickelt. Daher nimmt das BMBWF kontinuierlich an diesen EU-Aktivitäten teil, um gemeinsam mit Partnerministerien in der EU Förderprogramme für die multilaterale Forschungskooperation mit außereuropäischen Staaten zu entwickeln.

Zur Information der Scientific Community über bestehende Kooperations- und Fördermöglichkeiten für die Kooperation mit wichtigen Partnerländern, wie den USA oder Indien führt das Ressort regelmäßig Netzwerk- und Informationsveranstaltungen, wie bilaterale „Science Days“ oder den „Austrian Research and Innovation Talk - ARIT“ in Nordamerika durch. Darüber hinaus zeichnet das BMBWF mit den Danubius Awards, den ASciNA Awards und dem Österreichischen Preis für Entwicklungsforschung  international anerkannte Spitzenleistungen in Forschung und Entwicklung aus und trägt damit zur stärkeren öffentlichen Wahrnehmung international anerkannter Forschungsarbeiten österreichischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei. 

Österreich ist auch Sitzland renommierter internationaler Forschungseinrichtungen, wie des „International Institute for Applied Systems Analysis“ (IIASA) in Laxenburg und internationaler Initiativen wie der „Salzburg Medical Seminars International“, die neben Forschungsaktivitäten auch einen gewichtigen Beitrag zur Ärzteausbildung insbesondere in Ost- und Südosteuropa leisten. Darüber hinaus ermöglicht das Ressort durch die Beteiligung an internationalen Großforschungseinrichtungen (interner Link zu II.3.)  österreichischen Forschenden den Zugang zu gemeinsamen Forschungsinfrastrukturen und bietet damit die Chance, auf internationalem Spitzenniveau zu arbeiten.

Und schließlich vertritt das BMBWF die österreichischen Interessen in zahlreichen internationalen und EU-Gremien, beispielsweise im „Strategieforum für internationale Kooperation in Forschung und Entwicklung“ (SFIC) der Europäischen Union, im „Komitee für Wissenschafts- und Technologiepolitik“ (CSTP) der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sowie relevanten Gremien der Vereinten Nationen.

Die Strategie der Bundesregierung für Forschung, Technologie und Innovation bildet den übergeordneten Rahmen für die internationalen Initiativen des Ressorts und koordinierte Internationalisierungsmaßnahmen mit dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, dem Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort sowie dem Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres.