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FH-Entwicklungs- und Finanzierungsplan 2018/19 - 2022/23

Der Fachhochschulentwicklungs- und Finanzierungsplan 2018/19 - 2022/23 ist das strategische Planungsdokument des Bundes für die weitere Entwicklung des Fachhochschulsektors in Österreich.

Der Fachhochschulentwicklungs- und Finanzierungsplan ist das strategische Planungsdokument des Bundes für die weitere Entwicklung des Fachhochschulsektors in Österreich. Er bezieht sich aktuell auf die Periode 2018/19 bis 2022/23 und formuliert die quantitativen und qualitativen Zielsetzungen für die weitere Entwicklung des Fachhochschulsektors in Österreich und bildet die finanziellen Rahmenbedingungen des Bundes für weitere Ausbauschritte der Fachhochschulen (FH) ab.

Quantitativer Ausbau

Für die aktuelle Planungsperiode sieht der FH-Plan einen weiterern FH-Ausbau von insgesamt 1.450 Fachhochschul-Anfänger/innenplätzen bis 2025 vor. Im Vollausbau sollen ab dem Studienjahr 2024/25 insgesamt 3.700 zusätzliche bundesgeförderte Studienplätze zur Verfügung stehen. 

Mit der jüngst erfolgten Ausschreibung wird der vierte und letzte Ausbauschritt ab dem Studienjahr 2022/23 umgesetzt. Insgesamt wird der FH-Plan damit sogar mehr als erfüllt sein, weil in Summe damit 1.466 zusätzliche, bundesfinanzierte Anfänger/innenplätze zur Verfügung stehen werden.  Von 2018 bis 2023 investiert der Bund in den Fachhochschulsektor insgesamt fast 2,1 Mrd. Euro.   

Inhaltliche Schwerpunkte

Strategische Schwerpunkte werden in der Portfolioentwicklung (Profilbildung) und in der Schaffung innovativer Studienangebote mit Fokus auf digitale Kompetenzen und den MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) gesehen, ebenso in der weiteren Förderung berufsermöglichender Studienangebote, dualer Studiengänge und der Durchlässigkeit des Bildungssystems, sowie der Internationalisierung und Steigerung der Mobilität.

Aktuelle FH-Ausschreibung: 347 neue, zusätzliche Studienplätze in stark nachgefragten MINT- und Digitalisierungs-Studiengängen

Mit der diesjährigen Ausschreibung zum FH-Ausbau werden ab dem Studienjahr 2022/23 insgesamt 347 neue, bundesfinanzierte MINT- bzw. Digitalisierungs-Studienplätze für Anfänger/innen geschaffen. Sie verteilen sich auf 203 Plätze in FH-Bachelorstudiengängen und 144 in FH-Masterstudiengängen. Davon werden 201 zusätzliche Anfänger/innenstudienplätze in berufsbegleitenden Studienangeboten geschaffen. 

Im Unterschied zu den drei vergangenen Ausbaurunden, die vorrangig auf die Entwicklung und Etablierung neuer Studienrichtungen ausgerichtet war, liegt nun der Fokus der jüngst erfolgten Ausschreibung 2021 auf der Erhöhung der Anzahl der Studienplätze bestehender erfolgreicher und besonders nachgefragter Studienangebote. Dabei erhielten bevorzugt Studienplätze in den Bereichen Industrie 4.0, Informationstechnik, Digitalisierung, Automatisierung, Künstliche Intelligenz, Cyber Security und E-Government den Zuschlag. 

Mehr Informationen, insbesondere die Verteilung der zusätzlichen Studienanfänger/innen-Plätze entnehmen Sie bitte der aktuellen Pressemeldung

Links

Download

Fachhochschulentwicklungs- und -Finanzierungsplan 2018/19 – 2022/23 (PDF, 541 KB)

Kontakt

Dr. Wilhelm Brandstätter, MBA
Abteilung IV/7 – Fachhochschulsektor, Privatuniversitäten, Qualitätssicherung, Akkreditierung, Donau-Universität Krems
Minoritenplatz 5, 1010 Wien
T +43 1 53120-7200
wilhelm.brandstaetter@bmbwf.gv.at